Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Breitband nach Forbach: Langenbrand, Hundsbach
Große Schwierigkeiten gibt es in der 5.500 Einwohnergemeinde Forbach im wildromantischen Murgtal, die Ortsteile Langenbrand und das entlegene Hundsbach mit Breitband zu versorgen. Während eine DSL-Erschließung von Hundsbach mit 250.000 Euro für die Gemeinde nicht darstellbar ist, könnte es in Langenbrand doch was werden.
Verstärkt seit September vergangenen Jahres hatte die Gemeinde DSL-Interessenten aufgerufen, sich bei der Ortsverwaltung zu melden. 100-150 Interessenten seien das Minimum, bevor Verhandlungen mit der Deutschen Telekom überhaupt realistisch seien. Bis kurz vor Jahresende hatten sich immerhin 130 Interessenten gemeldet. In dieser Woche nun wurde in einem Bürgergespräch ausgiebig über eine DSL-Erschließung durch die Deutsche Telekom für Langenbrand diskutiert. Eins war klar: es wird sehr kostspielig.
Die unerfreuliche Versorgungslage Forbachs nutzt offenkundig ein Satellitenbreitbandanbieter auf der Webseite des Bundeswirtschaftsministeriums (http://zukunft-breitband.de/BBA/Navigation/Projektportraits/projektuebersicht,did=236484.html), um für den ganz normalen Erwerb seiner Produkte zu werben. Eine musterhafte Ausbauleistung, wie sie auch Satellitenanbieter (Zühlsdorf (http://www.kein-dsl.de/forum/showthread.php?t=8916), Rettert und Mittelstrimmig (http://www.kein-dsl.de/forum/showthread.php?t=10566)) unter Beweis stellen, ist nicht zu erkennen.
Es ist nicht nachvollziehbar, wie es sein kann, dass sich das Bundeswirtschaftsministerium solch plumpes Verkaufsgebaren als "Best Practice" vorstellt. Warum wird für diese Rubrik der Ruf der an sich sinnvollen Plattform zur Unterstützung des Breitbandausbaus ebenso leichtfertig aufs Spiel gesetzt, wie für den seit seinem ersten Erscheinen bis heute nur bedingt brauchbaren Breitbandatlas?
edv-muenchen
25.03.2008, 08:07
Zumal, im Gegensatz zu den anderen Projekten, der Anbieter nicht mal seinen Namen nennt (oder bin ich blind?) Zu deiner Frage: Es sind halt Politiker ;-) Grüße aus München
Zumal, im Gegensatz zu den anderen Projekten, der Anbieter nicht mal seinen Namen nennt (oder bin ich blind?) Zu deiner Frage: Es sind halt PolitikerUnd irgendwer wird über die Tarife schon den Satanbieter identifizieren und uns hier posten... Denkbar ist allerdings, dass ein Vertriebsunternehmen ohne Rücksprache für den Eintrag gesorgt hat. Das fällt dann zwar auf den Anbieter zurück, aber er trägt nicht unbedingt die Verantwortung dafür. Umgekehrt könnte sich jemand aber auch hinter solch einer Situation verstecken. So oder so, der Eintrag hat dort nichts zu suchen und so etwas ist auch anzuprangern.
Ich fühle mich erinnert an eine Breitbandveranstaltung auf der CeBIT, bei der ein Satanbieter (in diesem Fall tats. der Anbieter) eine Publikumsrunde dazu nutzte, einen Werbeblock unterzubringen. Weiße Flecken auf der Versorgungskarte gebe es nicht, mit seinem neuen Unternehmen sei nun alles grün. Abgesehen davon, dass Zweiwegesatellitenanbindungen auf dem deutschen Markt schon länger und nicht erst mit diesem Anbieter verfügbar sind, scheinen sich die Satanbieter offensichtlich von ernsthaften Beiträgen zur Beseitigung der Unterversorgung verabschieden zu wollen.
Zu Deinem zweiten Punkt: Nee, Politiker sind das nicht. Das ist Verwaltung, Beamte und Angestellte. Vllt. ist die Seite sogar nach draußen vergeben. Die werden den Auftrag erhalten haben, die Seite aufzupeppen und mit der Darstellung von vorbildlichen Vorhaben Hilfestellung für ratlose Kommunalvertreter, Initiativen etc. zu leisten. Daraufhin sind sie den Weg des geringsten Aufwandes gegangen und lassen Interessierte (Unternehmen, Kommunalvertretungen...) ihren Sermon direkt reinschreiben, ähnlich wie beim Breitbandatlas. Wenn die Angaben nicht verifiziert werden, nicht einmal stichprobenartig, ist im Himmel Jahrmarkt.
Hallo mann sollte den forbachern und hundsbachern den tip geben mit dem Pilotprojekt von ericsson und Telekom (http://www.kein-dsl.de/forum/showthread.php?t=10498) das heist anbindung per richtfunk. meines wissens gibt es dort schon richfunk als hauptweg für das telefon und das müßte dann auch erweiterbar sein.
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