Flora
16.02.2008, 12:54
Zwei Berichten der Torgauer Zeitung (TZ) aus den letzten Wochen zufolge stellt sich die DSL-Versorgung in Torgau als Flickenteppich dar. Aus diesem Grunde hatte sich im Sommer letzten Jahres die Stadtverwaltung an die Deutsche Telekom (DTAG) gewandt und um den Ausbau mit sechs und 16 Mbit gebeten. Es handele sich um eine Faktor zur Stärkung der Wirtschaftskraft in der Region, ja als einen nicht zu unterschätzenden Standortfaktor für Unternehmen. Man bitte "eindringlich und sehr kurzfristig, entsprechende DSL-Anschlüsse flächendeckend für die Gemarkungen Torgau, Graditz und Melpitz einzurichten", so wird das Schreiben zitiert. Die Deutsche Telekom hat darauf geantwortet, was sie immer antwortet: "Es wird nie eine hundertprozentige flächendeckende DSL-Nutzung geben, hierbei spielen insbesondere wirtschaftliche Faktoren eine entscheidende Rolle."
Immerhin gab es dann doch noch positive Rückmeldung seitens der DTAG. In Torgau als Mischgebiet aus Glasfaser (OPAL)- und Kupferkabeln sei für 2008 geplant, die Glasfaseranschlüsse zu überbauen und Bandbreiten bis sechs Mbit zu ermöglichen. Auch das Wohngebiet Pflückuffer Ratsforst, wo es offenbar starken Bürgerunmut gibt, solle dabei ausgebaut werden, wie aus einem weiteren Briefwechsel hervorgeht. Zurzeit ist laut Stadtverwaltung lediglich DSL 1000 im Stadtkern von Torgau, in den Wohngebieten südlich des Grünen Weges und der Fischeraue sowie in Melpitz verfügbar. Das Industriegebiet Repitzer Weg, Graditz sowie die Wohngebiete Am Pflückuffer Ratsforst, Hellern und der Ort Loßwig seien vom breitbandigen Netzzugang abgeschnitten. Laut DTAG gibt es zurzeit 2.350 breitbandige Glasfaseranschlüsse im Ortsnetz der 18.000 Einwohnerstadt.
Aus dem Schreiben der DTAG wird in der TZ weiter zitiert, dass die Telekom versichere, "dass mit Jahresbeginn eine interne Initiative für den ländlichen Raum gestartet wurde, die Lösungen auch in Zusammenarbeit mit den Kommunen schaffen wird." Dies kann nun so einiges bedeuten. In der Vergangenheit war dies nichts anderes, als dass die DTAG Zuschüsse (oder andere Beiträge (http://www.kein-dsl.de/forum/showthread.php?t=10301)) zu ihren Ausbauleistungen erwartet. Soweit für Torgau Investitionshilfen erwartet werden sollte die Stadtverwaltung nun mal bei Landtag und Staatsregierung ähnlich aktiv werden und "eindringlich und sehr kurzfristig" darum bitten, dass endlich auch Sachsen sein Breitbandförderprogramm (http://www.kein-dsl.de/forum/showthread.php?t=9222) an den Start bringt. Denn dann könnten die Investitionskostenzuschüsse, die die DTAG vermutlich will, um das gesamte Ortsnetz Torgau breitbandig zu erschließen, abgewälzt oder zumindest deutlich verringert werden.
Immerhin gab es dann doch noch positive Rückmeldung seitens der DTAG. In Torgau als Mischgebiet aus Glasfaser (OPAL)- und Kupferkabeln sei für 2008 geplant, die Glasfaseranschlüsse zu überbauen und Bandbreiten bis sechs Mbit zu ermöglichen. Auch das Wohngebiet Pflückuffer Ratsforst, wo es offenbar starken Bürgerunmut gibt, solle dabei ausgebaut werden, wie aus einem weiteren Briefwechsel hervorgeht. Zurzeit ist laut Stadtverwaltung lediglich DSL 1000 im Stadtkern von Torgau, in den Wohngebieten südlich des Grünen Weges und der Fischeraue sowie in Melpitz verfügbar. Das Industriegebiet Repitzer Weg, Graditz sowie die Wohngebiete Am Pflückuffer Ratsforst, Hellern und der Ort Loßwig seien vom breitbandigen Netzzugang abgeschnitten. Laut DTAG gibt es zurzeit 2.350 breitbandige Glasfaseranschlüsse im Ortsnetz der 18.000 Einwohnerstadt.
Aus dem Schreiben der DTAG wird in der TZ weiter zitiert, dass die Telekom versichere, "dass mit Jahresbeginn eine interne Initiative für den ländlichen Raum gestartet wurde, die Lösungen auch in Zusammenarbeit mit den Kommunen schaffen wird." Dies kann nun so einiges bedeuten. In der Vergangenheit war dies nichts anderes, als dass die DTAG Zuschüsse (oder andere Beiträge (http://www.kein-dsl.de/forum/showthread.php?t=10301)) zu ihren Ausbauleistungen erwartet. Soweit für Torgau Investitionshilfen erwartet werden sollte die Stadtverwaltung nun mal bei Landtag und Staatsregierung ähnlich aktiv werden und "eindringlich und sehr kurzfristig" darum bitten, dass endlich auch Sachsen sein Breitbandförderprogramm (http://www.kein-dsl.de/forum/showthread.php?t=9222) an den Start bringt. Denn dann könnten die Investitionskostenzuschüsse, die die DTAG vermutlich will, um das gesamte Ortsnetz Torgau breitbandig zu erschließen, abgewälzt oder zumindest deutlich verringert werden.