Flora
20.02.2008, 15:12
Die flächendeckende DSL-Versorgung der 14.000-Einwohnerstadt Stadt Bad Wurzach in Oberschwaben kriecht voran. Unterschwarzach und Eggmannsried sollen 2008 angeschlossen werden. Der südliche Ortsteil Arnach wird wohl in Bälde anschließbar sein. Nach einem Zeitungsbericht hat der Stadtrat die Verwaltung beauftragt, einen Vertrag zwischen der Stadt und der Deutschen Telekom (DTAG) zu unterzeichnen. Man akzeptiert die Telekomforderung, dass innerhalb der ersten sechs Monate 122 Kunden zu werben seien. Die Tiefbauleistungen und das Verlegen von Leerrohren muss die Stadt mit knapp 115.000 Euro tragen.
Der westliche Ortsteil Seibranz unterdessen wird wohl weiter warten müssen. 440 Kunden fordert die DTAG, eine Illusion, da derzeit nur 380 Telefonanschlüsse der DTAG vor Ort exisitieren. 214 hätten Interesse an DSL gezeigt. Ausbaukosten erwartet die Stadt in Höhe von 152.000 Euro. Über eine Erschließung will man mit der Telekom noch einmal neu verhandeln. Offenbar gibt es auch eine gewisse Bereitschaft der Seibranzer Bürger, sich an den notwenigen Investitionen zu beteiligen. Außerdem will man sich um Fördermittel bei der Landesregierung bemühen.
In einem SZon-Artikel ist auch die Rede von Unverständnis über das Verhalten der Deutschen Telekom. Sie müsse sich erklären, am besten vor Ort in Seibranz. So richtig nachvollziehbar ist diese Aussage allerdings nicht, es sei denn, man billigt der Ortsvorsteherin, von der diese Aussage stammt, Unwissenheit darüber zu, dass es allein die Entscheidung des Marktunternehmens DTAG ist, wann sie wo ihr Produkt DSL anbietet. Die DTAG hat keinen Auftrag zum Ausbau. Seibranz bzw. Bad Wurzach kann sich auch an jeden Wettbewerber wenden, der eine Infrastruktur errichtet bzw. diesen mit demselben Recht kritisieren. Ähnlich kurios äußert sich der Bürgermeister über die Verantwortlichkeit für eine DSL-Versorgung, der diese allein bei der Telekom sieht und nicht bei der Stadt. Ein sehr zweifelhafter Standpunkt, der allerdings durch das kommunale Engagement widersprüchlich erscheint.
Der westliche Ortsteil Seibranz unterdessen wird wohl weiter warten müssen. 440 Kunden fordert die DTAG, eine Illusion, da derzeit nur 380 Telefonanschlüsse der DTAG vor Ort exisitieren. 214 hätten Interesse an DSL gezeigt. Ausbaukosten erwartet die Stadt in Höhe von 152.000 Euro. Über eine Erschließung will man mit der Telekom noch einmal neu verhandeln. Offenbar gibt es auch eine gewisse Bereitschaft der Seibranzer Bürger, sich an den notwenigen Investitionen zu beteiligen. Außerdem will man sich um Fördermittel bei der Landesregierung bemühen.
In einem SZon-Artikel ist auch die Rede von Unverständnis über das Verhalten der Deutschen Telekom. Sie müsse sich erklären, am besten vor Ort in Seibranz. So richtig nachvollziehbar ist diese Aussage allerdings nicht, es sei denn, man billigt der Ortsvorsteherin, von der diese Aussage stammt, Unwissenheit darüber zu, dass es allein die Entscheidung des Marktunternehmens DTAG ist, wann sie wo ihr Produkt DSL anbietet. Die DTAG hat keinen Auftrag zum Ausbau. Seibranz bzw. Bad Wurzach kann sich auch an jeden Wettbewerber wenden, der eine Infrastruktur errichtet bzw. diesen mit demselben Recht kritisieren. Ähnlich kurios äußert sich der Bürgermeister über die Verantwortlichkeit für eine DSL-Versorgung, der diese allein bei der Telekom sieht und nicht bei der Stadt. Ein sehr zweifelhafter Standpunkt, der allerdings durch das kommunale Engagement widersprüchlich erscheint.