Flora
04.03.2008, 15:08
"Das Land Baden-Württemberg setzt beim Anschluss des Ländlichen Raums an die Datenautobahn auf alle verfügbaren Breitbandtechnologien". Dies sagte der baden-württembergische Minister für Ernährung und Ländlichen Raum, Peter Hauk, am 29. Februar in Brigachtal (Schwarzwald-Baar-Kreis) beim Start des landesweiten Modellprojekts Breitbandversorgung des Ländlichen Raums mit UMTS (http://www.clearingstelle-bw.de/download/Pressemitteilung_33_MLR.pdf) (36 KB pdf-Datei).
Angesichts der sehr unterschiedlichen topographischen und siedlungsstrukturellen Gegebenheiten im Ländlichen Raum und des Zwangs für alle Unternehmen, im privatisierten Telekommunikationsmarkt Investitionen in die Breitbandversorgung auch unter dem Gesichtspunkt der Wirtschaftlichkeit zu tätigen, wäre es fatal, nur auf eine einzige Breitbandtechnologie wie beispielsweise DSL oder TV-Kabel zu setzen. Nur der Einsatz der jeweils an die örtliche Gegebenheit optimal angepassten Technologie ermögliche den raschen Anschluss der Gemeinden an die Datenautobahn. "Hierbei können Funktechnologien wie UMTS bei der Überwindung der relativ weiten Entfernungen im Ländlichen Raum eine wichtige, kostengünstige Rolle spielen“, führte der Minister aus.
Peter Hauk dankte der Niederlassung Südwest von Vodafone für ihr vorbildliches Engagement und die gute Zusammenarbeit mit dem Ziel, gemeinsam in drei geographisch sehr unterschiedlichen Gemeinden des Ländlichen Raums zu beweisen, dass die Breitbandversorgung mit der Funktechnologie UMTS auch dann noch wirtschaftlich günstige Lösungen anbieten kann, wenn andere Breitbandanbieter abwinken. "Ein wichtiger Punkt bei dem Projekt stellt außerdem die Versorgung der ländlich strukturierten Modellgemeinden Brigachtal und Schönwald (beide Schwarzwald-Baar-Kreis) sowie Willstätt (Ortenaukreis) mit einer UMTS-Qualität von bis zu 7,2 Megabit pro Sekunde dar, die es in Baden-Württemberg nur noch auf dem Stuttgarter Flughafen und auf der Messe Stuttgart gibt", betonte Minister Hauk.
Der Minister forderte alle anderen Breitbandanbieter auf, dem Vorbild von Vodafone zu folgen, um gemeinsam mit dem Land Baden-Württemberg zu verdeutlichen, dass der Ländliche Raum auch unter dem Verdikt der Wirtschaftlichkeit mit höchstem Qualitätsstandard breitbandig, flächendeckend erschlossen werden kann.
Das Bundeswirtschaftsministerium hält dieses Projekt für ein so tolles Best Practice-Beispiel, dass es mit Willstätt-Legelshurst (http://zukunft-breitband.de/BBA/Navigation/Projektportraits/projektuebersicht,did=236500.html) und Brigachtal (http://zukunft-breitband.de/BBA/Navigation/Projektportraits/projektuebersicht,did=236448.html) gleich doppelt in der Liste von 24 beispielhaften, unterschiedlichen Erschließungsmaßnahmen auf dem Breitbandportal zukunft-breitband.de (http://zukunft-breitband.de) vertreten ist. Die Auswertungsveranstaltung "Breitbandversorgung für den Ländlichen Raum - UMTS als effiziente Alternative" soll im April stattfinden (http://www.kein-dsl.de/forum/showthread.php?t=10603).
[Update 8.4.2008:] Über den Aufbau des Pilotprojektes in Willstätt-Legelshurst berichtet in einem ausführlichen Beitrag Connect (http://www.connect.de/themen_spezial/Internet-ueber-das-UMTS-Netz_2100580.html).
[Update 19.4.2008:] Baden online (http://www.baden-online.de/news/artikel.phtml?page_id=67&db=news_lokales&table=artikel_ortenau&id=11439) berichtet von der Auswertungsveranstaltung (http://www.kein-dsl.de/forum/calendar.php?do=getinfo&e=275&day=2008-4-18&c=1). Danach meinte der Willstätter Bürgermeister, bisher habe man mit dem UMTS-Modellversuch gute Erfahrungen gemacht. Peter Hauk, Baden-Württembergs Minister für den ländlichen Raum betonte, dass er die Verwendung von UMTS für eine sinnvolle Breitbandalternative für unerschlossene Gegenden hält. Das "A und O" in einem privatisierten Telekommunikationsmarkt sei der Wettbewerb, damit könne die Transparenz auf dem Markt gesteigert werden.
Angesichts der sehr unterschiedlichen topographischen und siedlungsstrukturellen Gegebenheiten im Ländlichen Raum und des Zwangs für alle Unternehmen, im privatisierten Telekommunikationsmarkt Investitionen in die Breitbandversorgung auch unter dem Gesichtspunkt der Wirtschaftlichkeit zu tätigen, wäre es fatal, nur auf eine einzige Breitbandtechnologie wie beispielsweise DSL oder TV-Kabel zu setzen. Nur der Einsatz der jeweils an die örtliche Gegebenheit optimal angepassten Technologie ermögliche den raschen Anschluss der Gemeinden an die Datenautobahn. "Hierbei können Funktechnologien wie UMTS bei der Überwindung der relativ weiten Entfernungen im Ländlichen Raum eine wichtige, kostengünstige Rolle spielen“, führte der Minister aus.
Peter Hauk dankte der Niederlassung Südwest von Vodafone für ihr vorbildliches Engagement und die gute Zusammenarbeit mit dem Ziel, gemeinsam in drei geographisch sehr unterschiedlichen Gemeinden des Ländlichen Raums zu beweisen, dass die Breitbandversorgung mit der Funktechnologie UMTS auch dann noch wirtschaftlich günstige Lösungen anbieten kann, wenn andere Breitbandanbieter abwinken. "Ein wichtiger Punkt bei dem Projekt stellt außerdem die Versorgung der ländlich strukturierten Modellgemeinden Brigachtal und Schönwald (beide Schwarzwald-Baar-Kreis) sowie Willstätt (Ortenaukreis) mit einer UMTS-Qualität von bis zu 7,2 Megabit pro Sekunde dar, die es in Baden-Württemberg nur noch auf dem Stuttgarter Flughafen und auf der Messe Stuttgart gibt", betonte Minister Hauk.
Der Minister forderte alle anderen Breitbandanbieter auf, dem Vorbild von Vodafone zu folgen, um gemeinsam mit dem Land Baden-Württemberg zu verdeutlichen, dass der Ländliche Raum auch unter dem Verdikt der Wirtschaftlichkeit mit höchstem Qualitätsstandard breitbandig, flächendeckend erschlossen werden kann.
Das Bundeswirtschaftsministerium hält dieses Projekt für ein so tolles Best Practice-Beispiel, dass es mit Willstätt-Legelshurst (http://zukunft-breitband.de/BBA/Navigation/Projektportraits/projektuebersicht,did=236500.html) und Brigachtal (http://zukunft-breitband.de/BBA/Navigation/Projektportraits/projektuebersicht,did=236448.html) gleich doppelt in der Liste von 24 beispielhaften, unterschiedlichen Erschließungsmaßnahmen auf dem Breitbandportal zukunft-breitband.de (http://zukunft-breitband.de) vertreten ist. Die Auswertungsveranstaltung "Breitbandversorgung für den Ländlichen Raum - UMTS als effiziente Alternative" soll im April stattfinden (http://www.kein-dsl.de/forum/showthread.php?t=10603).
[Update 8.4.2008:] Über den Aufbau des Pilotprojektes in Willstätt-Legelshurst berichtet in einem ausführlichen Beitrag Connect (http://www.connect.de/themen_spezial/Internet-ueber-das-UMTS-Netz_2100580.html).
[Update 19.4.2008:] Baden online (http://www.baden-online.de/news/artikel.phtml?page_id=67&db=news_lokales&table=artikel_ortenau&id=11439) berichtet von der Auswertungsveranstaltung (http://www.kein-dsl.de/forum/calendar.php?do=getinfo&e=275&day=2008-4-18&c=1). Danach meinte der Willstätter Bürgermeister, bisher habe man mit dem UMTS-Modellversuch gute Erfahrungen gemacht. Peter Hauk, Baden-Württembergs Minister für den ländlichen Raum betonte, dass er die Verwendung von UMTS für eine sinnvolle Breitbandalternative für unerschlossene Gegenden hält. Das "A und O" in einem privatisierten Telekommunikationsmarkt sei der Wettbewerb, damit könne die Transparenz auf dem Markt gesteigert werden.