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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : DSL über Glasfaser


zeras
01.04.2008, 20:44
Hallo,

gibt es schon von der Telekom geschaltetes DSL über Glasfaser bis ins Haus? Irgendwann muss doch die Telekom anfangen, solche Möglichkeiten zu nutzen. Bei uns liegt Glasfaser bis ins Haus.

zeras
03.04.2008, 20:14
Ich habe gelesen, dass Alice bis ins Haus Glasfaser verlegt. Dann könnte doch Alice dies auch bei uns tun, oder? Das Glasfaser liegt ja nun schon. Somit müßten nur die Verteiler und die Hausanschlüsse erneuert werden.
Die Technik scheint es ja dann demzufolge zu geben.
Oder hat dann der Riese Angst, dass die Leute auf dem Lande schneller ins Netz gehen könnten, als in der Stadt. Über Glasfaser sollte doch auch VDSL gehen, auch wenn 6 oder mehr Kilometer dazwischen sind.
Vielleicht hat jemand Informationen, dass Alice auch außerhalb Hamburgs inverstiert in vorhandene Glasfaserleitungen.

floogie008
03.04.2008, 20:55
Ich habe gelesen, dass Alice bis ins Haus Glasfaser verlegt. Dann könnte doch Alice dies auch bei uns tun, oder?
...
Vielleicht hat jemand Informationen, dass Alice auch außerhalb Hamburgs inverstiert in vorhandene Glasfaserleitungen.

Alice selber verlegt glaube ich kein Glasfaser, dachte immer das es die hamburger Firma Hansenet ist, welche vorhat in komplett Hamburg ein Glasfasernetz aufzubauen, für Privathaushalt, nach dem vorbild von Netcolone in köln

Über Glasfaser sollte doch auch VDSL gehen, auch wenn 6 oder mehr Kilometer dazwischen sind.

VDSL ist meines Wissen´s über reines Glasfaser nicht möglich, da die VDSLtechnick vom OutdoorDSLAM (oder wie man das nennt)auf dem letzten paar metern per Kupfer ins Haus kommt.
Die Anbindung des DSLAM´s ist dann eine hunzgewöhnliche Glasfaserstandleitung wie sie auch in normalen Vermittlungsstellen zum einsatz kommt

Gruß

floogie

Nenunikat
04.04.2008, 11:35
Hallo,
gibt es schon von der Telekom geschaltetes DSL über Glasfaser bis ins Haus? Irgendwann muss doch die Telekom anfangen, solche Möglichkeiten zu nutzen. Bei uns liegt Glasfaser bis ins Haus. Eine bis in das Haus liegende Glasfaser nutzt die Telekom an verschiedenen Stellen nicht für DSL. Ich wohne selbst in so einem Haus, wo im Keller eine HYTAS-ONU hängt, die per Glasfaser mit dem Telefonnetz der Telekom verbunden ist. Als Folge haben hier im Haus 16 Haushalte keine Möglichkeit, DSL zu nutzen.

Die Technik GPON (siehe Ankündigungen zu Dresden-Striesen (http://www.kein-dsl.de/forum/showthread.php?t=10199&highlight=gpon)) soll wohl so eine Technologie sein, welche die bis in das Haus liegende Glasfaser auch wirklich für DSL nutzt. Aber ob die beispielsweise zu Ortsnetzen passt, die schon mit ADSL 2+-Technik teilausgebaut sind, konnte mir bisher noch keiner sagen.

Die Projekte von Netcologne und Hansenet sind leider nur örtlich begrenzte Ausbauten mit umfangreicher Glasfaser-Nutzung. Etwas seltsam ist ja bei dem Ganzen, das bei VDSL ein massiver Ausbau des Glasfasernetzes erfolgt und bei den Häusren mit Glasfaser bis in den Keller anderswo eben die Glasfaser der Grund sein soll, das kein DSL-Ausbau möglich ist. "Strategisch nicht so interessant" dürfte als Grund wohl eher stimmen - zumal meistens - im Gegensatz zu VDSL - nur die Elektronik fehlt, um DSL möglich zu machen. (Die natürlich auch nicht kostenlos ist.) Warte also noch ein paar Jahre (zwischen 0 und ein paar Jahrzehnten ist alles möglich), bis die Telekom auch die bis in den Keller verlegten Glasfaserkabel für DSL oder andere Breitbandtechnologien nutzt.

edv-muenchen
04.04.2008, 13:32
Etwas seltsam ist ja bei dem Ganzen, das bei VDSL ein massiver Ausbau des Glasfasernetzes erfolgt und bei den Häusren mit Glasfaser bis in den Keller anderswo eben die Glasfaser der Grund sein soll, das kein DSL-Ausbau möglich ist.
''Strategisch nicht so interessant'' dürfte als Grund wohl eher stimmen - zumal meistens - im Gegensatz zu VDSL - nur die Elektronik fehlt, um DSL möglich zu machen. (Die natürlich auch nicht kostenlos ist.)

Garnicht seltsam:
xDSL, egal ob S, A, V, oder sonstwas, geht als ''Technik'' NUR über Kupferkabel, deswegen MUSS die ''letzte Meile'' ( TAL-TeilnehmerAnschlussLeitung - vom Kabelverzweiger/Outdoor DSLAM bis zum Hausanschluss - und IM Haus) immer Kupfer sein (deswegen haben die OPAL-Gebiete ja das Problem, weil über die dort verlegten Glasfasern zwar Telefon, aber eben NICHT die DSL-Technik funktioniert)
Glasfaser wird ''vom Internet'' bis zum (Outdoor-) DSLAM geführt, weil da eine höhere Bandbreite/Geschwindigkeit/Entfernung als bei Kupfer möglich (und bei VDSL notwendig) ist - aber darauf läuft dann NICHT DSL-''Technik'' sondern ATM, und das ist dann eine GANZ andere Baustelle ;-)

Grüße aus München

zeras
04.04.2008, 18:49
Ich kann mir halt nicht vorstellen, dass es keine Firma gibt, die die Umsetzung von Glasfaser auf DSL nicht schon "erfunden" hat. In Deutschland und Europa sollte es doch einige innovative Firmen geben, die den Markt sehen und die entsprechende Hardware bereitstellen könnten. Genug Anfragen sind doch da. Da bin ich mir sehr sicher.
Wenn man VDSL nur mit Glasfaser machen kann, dann würde ich auch VDSL nehmen, um einen "Fortschritt" zu sehen. Wenn hier der Rosa Riese mal sagen würde, noch 1 oder 2 Jahre und dann kommts, dann wäre ich auch zufrieden, nur die Eierei "Leider noch nicht verfügbar", dass kann einen schon die Haare zu Berge stehen lassen.

Nenunikat
05.04.2008, 10:35
Garnicht seltsam:
xDSL, egal ob S, A, V, oder sonstwas, geht als ''Technik'' NUR über Kupferkabel, deswegen MUSS die ''letzte Meile'' ( TAL-TeilnehmerAnschlussLeitung - vom Kabelverzweiger/Outdoor DSLAM bis zum Hausanschluss - und IM Haus) immer Kupfer sein (deswegen haben die OPAL-Gebiete ja das Problem, weil über die dort verlegten Glasfasern zwar Telefon, aber eben NICHT die DSL-Technik funktioniert)
Glasfaser wird ''vom Internet'' bis zum (Outdoor-) DSLAM geführt, weil da eine höhere Bandbreite/Geschwindigkeit/Entfernung als bei Kupfer möglich (und bei VDSL notwendig) ist - aber darauf läuft dann NICHT DSL-''Technik'' sondern ATM, und das ist dann eine GANZ andere Baustelle ;-)
Grüße aus München
Dass das letzte Stück der TAL Kupferkabel sein muss, damit die DSL-Technik funktioniert, ist ja gar nicht die Frage. Auch bei VDSL ist das letzte Stück (vom Kabelverzeiger bis zur Telefondose des Kunden) ein Kupferkabel.
Allerdings ist auch bei denen, wo die Glasfaser bis in den Keller geht, das letzte Stück wieder nur Kupfer: das Kabel von der ONU im Keller bis zur Telefondose in der Wohnung.
Somit würde hier technisch das Gleiche funktionieren, wie bei den KvZ/Kabelverzweigern am Straßenrand: Umsetzung der ATM-Glasfaser-Technik auf DSL-Kupferkabel-Technik.
Aber gemacht wird es nicht. Scheinbar ist dies mit zu wenig Gewinn verbunden und man erwartet bei VDSL warscheinlich noch sonst was an Einnahmen. Sonst würde man ja wenigstens alle Outdoor-KvZ ausbauen, wo eine zweistellige Kundenzahl per Kupferkabel dran hängen und es die Technik dazu schon einige Zeit gibt.

edv-muenchen
05.04.2008, 13:58
Allerdings ist auch bei denen, wo die Glasfaser bis in den Keller geht, das letzte Stück wieder nur Kupfer: das Kabel von der ONU im Keller bis zur Telefondose in der Wohnung.
Somit würde hier technisch das Gleiche funktionieren, wie bei den KvZ/Kabelverzweigern am Straßenrand: Umsetzung der ATM-Glasfaser-Technik auf DSL-Kupferkabel-Technik.
Aber gemacht wird es nicht.
Du erwartest jetzt aber nicht, dass die Telekom einen Outdoor-DSLAM in jedes OPAL-Haus stellt?!

Sonst würde man ja wenigstens alle Outdoor-KvZ ausbauen, wo eine zweistellige Kundenzahl per Kupferkabel dran hängen und es die Technik dazu schon einige Zeit gibt.2stellig reicht offensichtlich nicht unter ''es rechnet sich'' - die Telekom kalkuliert mit 500 +- x beim Ausbau

Grüße aus München

8591
05.04.2008, 22:49
Nein,
dort wird dann ein Indoor Mini-DSLAM verbaut, wie es Netcologne auf VDSL2 Basis macht.

MfG
Meester Proper

zeras
06.04.2008, 09:51
Nein,
dort wird dann ein Indoor Mini-DSLAM verbaut, wie es Netcologne auf VDSL2 Basis macht.



Wird das auch für Einfamilienhäuser gemacht oder nur für ganze Blöcke oder nur Mehrfamilienhäuser?

Nenunikat
07.04.2008, 00:20
Du erwartest jetzt aber nicht, dass die Telekom einen Outdoor-DSLAM in jedes OPAL-Haus stellt?!

Nein, ich erwarte entsprechend angepasste Technik, auf die Meester Proper verwiesen hat.
Davon abgesehen, was ist den in einem Outdoor-DSLAM-Aufsatz drin?
DSLAM-Module und Switch. Entprechend runterskaliert, wie es bei Ethernet-Technik schon lange möglich ist, (auf kleinere Anschlussgrößen - beispielsweise 12 Haushalte) müsste das Ganze schon gehen. Als kleiner Unterbau zum ONU-Kasten.


2stellig reicht offensichtlich nicht unter ''es rechnet sich'' - die Telekom kalkuliert mit 500 +- x beim Ausbau
Grüße aus München
Ich kann mir nicht vorstellen, dass 500 Haushalte an einem KvZ 83 hängen.
Zumal alle die KvZ, welche voll mit Anschlüssen für Haushalte belegt sind, mit dem DSL-Aufsatz überbaut worden sind. Das Ortsnetz ist somit schon DSL-fähig. Mehr als 200 Haushalte werden wohl kaum an so einen KvZ 83 passen.
Aber ein KvZ 83, wo eben weniger Haushalte dran hängen, als technisch möglich wäre, wurde einfach so gelassen, wie er schon war und die zweistellige Zahl der daran angeschlossenen Haushalte dürfen sich weiter darauf freuen, nicht mit DSL "belastet" zu werden.
Ist eben nicht so lukrativ für die Telekom.
Von den ONUs in den Kellern zweier größerer Häuser ganz zu schweigen.
Wird das auch für Einfamilienhäuser gemacht oder nur für ganze Blöcke oder nur Mehrfamilienhäuser?
Weder noch.
Beide Beispiele gibt es in unserem Ortsnetz (VW 035247 - Zehren) und beide dürfen weiter ohne DSL auskommen - ohne Aussicht auf Änderung.

11Meter
07.04.2008, 08:42
Zitat von edv-muenchen
Du erwartest jetzt aber nicht, dass die Telekom einen Outdoor-DSLAM in jedes OPAL-Haus stellt?!

Ich kann mir nicht vorstellen, dass 500 Haushalte an einem KvZ 83 hängen.

edv-muenchen meint hier sicher die Kosten pro angeschlossenem Haushalt. Das wäre dann bei einem EDA-Überbau im günstigsten Fall und der Anfangskonfiguration
48 x 500 = 24000
Da der Ausbau pro Einfamilienhaus für 500 Euronen nicht möglich sein wird ...

zeras
15.04.2008, 18:46
Hat jemand eine Info, wenn Glasfaser bis ins Haus get, ob das zwischendurch nochmal verteilt wird oder nicht? Unsere Vermittlung steht ca. 6 km entfernt in einem anderen Ort. Werden die "Glasfaserkäbelchen" denn zwischendurch nochmal irgendwo "zwischengeklemmt" oder direkt von der Vermittlungsstelle bis zum Haus?

motte
16.04.2008, 11:41
kommt drauf an welches System du hast:

Bei PON gibt es eine "Sammelstelle", aber die Leitung geht eigentlich direkt bis zur VST durch. (passiv)

Bei HYTAS hast du irgendwo einen KVz83 stehen, wo ein OLD drin ist. Darin werden die ankommenden Glasfasern aufgeteilt und umgesetzt. Diese gehen dann bis zum Unterflur/KVz92 (FTTD) oder direkt bis ins Haus (FTTH/B).

Bei FTTC gehen die Glasfaserleitungen nur bis zum KVz83, dort ist dann auch die ONU drin und zum Kunden führt ein Kupferkabel, deshalb ist diese Variante auch durch die EDA Technik DSL-fähgig.

Die anderen beiden Varianten leider nicht.

Weitere Infos zu HYTAS gibts hier http://de.wikipedia.org/wiki/HYTAS

Grüße

zeras
16.04.2008, 21:24
Ich sehe nur, dass ich einen Kasten bei mir im Keller habe, wo das Glasfaser reingeht und einen Stromanschluß, der die Umsetzung dann wieder von "Lichtstrom" in die normale Anschluleitung herstellt. Auch ein Akku ist in dem Kasten, der bei Stromausfall sicherstellt, dass man noch einige Zeit weitertelefonieren kann.
Man munkelt zwar, dass dieses Jahr ein Ausbau stattfinden soll (mit vorhandener Technik), aber im Forum habe ich noch keinen so richtig gefunden, bei dem das auch schon installiert wurde.

motte
17.04.2008, 07:44
Das bei dir im Keller ist die ONU.

Entweder hast du OPAL PON von Siemens, oder HYTAS FTTB/H.

Beides kann man mit GPON Breitband-fähig machen, dazu muss nur die Hardware/Technik getauscht werden. Die Leitungen bleiben unverändert.

zeras
17.04.2008, 19:39
Anbei zwei Bilder von meinem "Kellerkasten". Hoffe, dass dies das richtige ist, um in nächster Zeit an das "geliebte" Breitband zu kommen.


Ich kann aber nur eine Glasfaser sehen? Gibt es da verschiedene Farben für die beiden Richtungen?

motte
17.04.2008, 21:44
die Bilder sagen mir leider nichts. Steht da was von Siemens, Ke, Hytas, ONU oder so drauf?

Bei Glasfaser wird für jede Richtung eine Faser benötigt. In einem Glasfaserkabel sind meist mehre Fasern drin, aber halt immer ne gerade Zahl.(12,16,usw)

Wenn du nicht gerade in Dresden wohnst, wo die Telekom GPON einsetzen will, hast du schlechte Karten. Die Technik ist zwar da, aber halt zu teuer.

zeras
17.04.2008, 21:52
ONU-IBO steht drauf. Anbei noch ein paar Ausschnitte. Chips auf den Karten sind von AT&T aber auch von Siemens.
Bei der Verbindugn sehe ich nur eine Ader, die natürlich aus mehreren Adern bestehen kann.

Nenunikat
18.04.2008, 14:21
Anbei zwei Bilder von meinem "Kellerkasten". Hoffe, dass dies das richtige ist, um in nächster Zeit an das "geliebte" Breitband zu kommen.
Ich kann aber nur eine Glasfaser sehen? Gibt es da verschiedene Farben für die beiden Richtungen?

Bei mir zu Hause ist auch eine HYTAS-ONU im Keller - allerdings nicht mit Siemens- sondern mit Ericsson-Technik.
Da hier der Telekom das Aufrüsten bzw. Umbauen scheinbar zu teuer oder eben nicht lukrativ genug zu sein scheint, ändert sich an dem fehlenden DSL erst mal nichts. Wann da was passiert kann man nur orakeln.
Ebenso wird es wohl auch bei Dir sein, zumal bei uns immerhin nicht nur ein, zwei Haushalte im Haus betroffen sind, sondern 16.

Erkundige Dich mal, ob es bei Dir auch irgendwelche Alternativen (Anbieter über WLAN, Wimax usw.) gibt.

motte
19.04.2008, 00:39
Da werden schon mehrer Fasern drin sein, so eine Faser ist kaum breiter als ein Haar (naja, vielleicht ein bischen).
Ich tippe bei dir auf Siemens PON.
Glasfaserkabel sind und werden nie DSL fähig sein. Bei HYTAS FTTC wird nur "hinter" der Glasfaser DSL aufgeschaltet, bei VDSL genauso. Bei dir würde etwas wie GPON zum Einsatz kommen, oder halt ein Überbau mit Kupfer.

Wenn du aber auf dem Lande wohnst wie ich, wirst du wohl noch Jahre warten dürfen.
Die Telekom sagt, nicht wirtschaftlich. Aber als vor 10 Jahren solche gigantischen Glasfasernetze aufgebaut wurden, war das wirtschaftlich? Ich weiss, Förderungen usw., aber dennoch unwirtschaftlich.

Achja, bei uns sind mehrere Orte mit solchen Netzen aufgebaut, also keine Chance per WLAN.
Ich habe zwar HSDPA, aber die relativ hohe Latenz und Blockierung eingehender Verbindungen, macht es zu keinem vollwertigem DSL Ersatz.

alfred
19.04.2008, 10:03
Wenn du aber auf dem Lande wohnst wie ich, wirst du wohl noch Jahre warten dürfen.
Die Telekom sagt, nicht wirtschaftlich.

Aber hier ist der Vorteil, das sich ein Mitbewerber um die Vermittlungsstation 'beworben' hat, also muss die Telekom etwas machen oder halt verkaufen :-)
Geplant ist seitens der Telekom ein Ausbau im 4. Quartal dieses Jahres, also darf man gespannt sein.
Verbaut ist hier Siemens, zu mindestens im Großteil.
Ich vermute mal das die Technik im Kasten ersetzt wird.
(wurde so angedeutet)

Alfred

zeras
19.04.2008, 12:16
Nun soll bei uns am 25.04.08 eine Veranstaltung von mvox.de (WIMAX Anbieter) sein. Wenn man wüßte, dass die Telekom wirklich ausbaut, bräuchte man dieses WIMAX nicht. Aber eine offizielle Stellungnahme der Telekom wird es wohl dazu nie geben.

motte
19.04.2008, 16:45
Aber hier ist der Vorteil, das sich ein Mitbewerber um die Vermittlungsstation 'beworben' hat, also muss die Telekom etwas machen oder halt verkaufen :-)
Geplant ist seitens der Telekom ein Ausbau im 4. Quartal dieses Jahres, also darf man gespannt sein.
Verbaut ist hier Siemens, zu mindestens im Großteil.
Ich vermute mal das die Technik im Kasten ersetzt wird.
(wurde so angedeutet)

Alfred

Darf man fragen wo "hier" ist?

zeras
19.04.2008, 17:53
ja,

Langeneichstädt

Nenunikat
28.06.2008, 10:38
...
Wenn du aber auf dem Lande wohnst wie ich, wirst du wohl noch Jahre warten dürfen.
Die Telekom sagt, nicht wirtschaftlich. Aber als vor 10 Jahren solche gigantischen Glasfasernetze aufgebaut wurden, war das wirtschaftlich? Ich weiss, Förderungen usw., aber dennoch unwirtschaftlich.
...

Damals war das Ganze wohl (noch) nicht wirtschaftlich.
Inzwischen ist aber zu bemerken, dass der Backbone-Bereich und auch die Ortsnetze bis zu den KVZ immer mehr per Glasfaser angeschlossen werden.
Egal, ob gefördert,ungefördert oder VDSL-Ausbau.
Glasfaser hat gegenüber Kupfer nun mal
- Reichweiten-Vorteile
- Bandbreiten-Vorteile und
- hat nicht mit dem Problem der gegenseitigen Störungen parallel verlegter Kufperkabel zu kämpfen.
Somit war damals Glasfaser unwirtschaftlich, ist es aber inzwischen nicht mehr.
(Bei VDSL würde ohne Glasfaser überhaupt nichts gehen.)
...
Deshalb ist es ja - gerade für ländliche Gegenden - ein Witz, wenn für Ortsnetze usw. verwendete Glasfasern weiterhin als Grund herhalten müssen, dass kein DSL angeboten wird.
(Besonders auffällig wird das Ganze, wenn in einer Straße für bestimmte Häuser 16.000-DSL-Bandbreite anliegt und ab eine bestimmten Stelle für den Rest der Straße gar kein DSL möglich ist, obwohl die gleichen Kabel und die gleiche Ortsnetz-Telefontechnik in beiden Bereichen vorhanden ist.)
Der wirkliche Grund liegt da eher strategisch darin, dass in diesen betroffenen Gebieten einfach kein ausreichendes Interesse besteht, hier zu investieren. Es wird wohl davon ausgegangen, dass die Betroffenen mehrheitlich (also bis auf Ausnahmen) keine andere Wahl haben, als dann eben Schmalbandsurfer über das Telekom-Telefonnetz zu bleiben - mit mehrfachen Gewinn für die Telekom:
1. keine Ausgaben für Investitionen
2. erhöhte Einnahmen für (ganz oder teilweise) abgeschriebene, aber weiter funtionsfähige ISDN- und Analog-Telefontechnik, die ja sowieseo vorgehalten werden muss.
3. weitere Hoffnung darauf, für einen Dennoch-Ausbau saftige Förderungen einstreichen zu können.
An dieser Blockade-Haltung wird sich nur etwas ändern können, wo wirkliche (auch technische) Alternativen zur Telekom gefunden und umgesetzt werden. Ansonsten darf man "am ausgestreckten Arm DSL-mäßig verhungern", obwohl die notwendige Technik für den Ausbau schon existiert.
Hoffen wir mal, dass es "nur" noch Jahre dauert, bsi der DSL-Ausbau in den ländichen Gebieten erfolgt. Ein Nichtausbau auf Dauer (auch Dank der "Mithilfe" der dafür verantwortlichen Politiker) ist nämlich auch nicht undenkbar...

Nenunikat
08.12.2008, 12:58
Auf Heise.de kann man seit dem 04.12.2008 lesen, dass von seiten der Bundesnetzagentur (BNA) dafür gesorgt werden soll, dass sich mehr Richtung Ausbau der TK-Infrastrukturen mit Glasfaser bewegen soll.
Hier dier Link zu dem Artikel:
Bundesnetzagentur peilt Glasfaser bis ins Haus an (http://www.heise.de/newsticker/Bundesnetzagentur-peilt-Glasfaser-bis-ins-Haus-an--/meldung/119949)
Ob hier nur wieder mal laut gedacht wurde oder wirklich konkrete Änderungen von der Regulierungsseite entsprechende Investitionen von TK-Anbietern (inkl. Telekom) zur Folge haben - man wird sich überraschen lassen dürfen.
...
Wenn ich mir dann noch überlege, dass in meinem Wohnblock schon die Glasfaser bis ins Haus liegt
(bis in den Keller) und ich trotzdem auf ISDN-Bandbreite (64 KBit/s) begrenzt bin,
dann bekommt das Ganze natürlich noch einen speziellen (Nach-) Geschmack ...

Flora
08.12.2008, 17:53
Glasfaser treibt sie im Moment alle um: In der Schweiz (http://www.news.admin.ch/message/index.html?lang=de&msg-id=23478) haben vor einigen Tagen elf Chefs von Schweizer Unternehmungen, die in Glasfasernetze investieren, an einem von der Eidgenössischen Kommunikationskommission (ComCom) veranstalten Runden Tisch teilgenommen. Dabei ging es um Lösungen für FTTH.