Skorpy1
14.06.2008, 11:50
In Wriezen fand am Montag, 9. Juni eine Breitband-Informationsveranstaltung für den Landkreis Märkisch-Oderland statt. Zahlreiche Experten, DSL-Anbieter, Interessenten und Vertreter vom Landkreis und Landesministerien waren gekommen.
Das Land, der Kreis MOL und viele Gemeinden haben nun erkannt, dass Breitbandanschlüsse einen Standortfaktor darstellen. "Gebiete ohne Breitbandanschluss drohen wirtschaftlich abgedrängt zu werden", so Rainer Schinkel, Beigeordneter und Leiter des Wirtschaftsamtes im Kreis Märkisch-Oderland.Es wurde über die bestehenden Probleme gesprochen, wie sie z.B. in den Ortsnetzen von Hohensaaten, Neulewin oder Altreetz vorhanden sind. Dort wurde eine bestimmte Glasfasertechnologie eingesetzt, die einen DSL-Anschluss unmöglich machen.
Auch die Deutsche Telekom war gekommen. Und so informierte der Regionalverantwortliche für DSL-Anbindungen Tobias Zimmermann, dass es noch 2008 DSL in Groß Neuendorf, Zechin und Küstrin-Kietz geben soll. Die Telekom-Investitionen sollen auch zukünftig weitergehen. So liegen der Telekom Anfragen aus Rüdersdorf, Letschin-Sophienthal, Straussberg-Gartenstadt und Neuenhagen-Umspannwerke vor. Außerdem wurden viele Zahlen von der Telekom bekannt gegeben. So seien von den über 82.000 Haushalten im Landkreis mehr als 71.000 bei der Telekom angesiedelt. Davon können rund 64.000 einen DSL-Anschluss mit mindestens 1 Megabit erhalten. Bislang nutzen etwa 39 Prozent der Haushalte einen DSL-Anschluss.
Für die Gemeinden in denen es bislang nicht möglich war einen DSL-Anschluss zu erhalten, wurden gleich mehrere Alternative vorgestellt. Diese sollen gerade in Gemeinden mit wenigen Einwohnern oder Interessenten zur Anwendung kommen. Als sogenannte Insellösungen wurden Alternativen kleinerer Anbieter vorgestellt. "Das Prinzip ähnelt einem Funknetzwerk, die Verbindung ins World Wide Web wird über Dritte, etwa über Stromproduzenten, die in ihren Überlandleitungen nicht ausgelastete Datenleitungen mitführen". Frankfurt (Oder)-Gartenstadt und der Landkreis Potsdam-Mittelmark wurden als Beispiele für solch eine Anbindung genannt. Auch preislich kann diese Alternative für den DSL-Kunden mit den großen Anbietern mithalten.
Dieter Pötschke vom Wirtschaftsministerium informierte, dass das Land dabei sei, sich mehr für den DSL-Ausbau einzusetzen.
Derzeit wird ein Förderprogramm für den Breitbandausbau im Land Brandenburg aufgelegt, dass im Herbst vorliegen könnte.
Klaus Richter vom brandenburgischen Verbraucherministerium informierte über die Förderpläne. So wird derzeit eine Richtlinie erarbeitet, wonach künftig vorraussichtlich 75.000 Euro pro Ausbaumaßnahme von den Gemeinden genutzt werden können. Gefördert wird der Anteil, der als Fehlbetrag zwischen den Kosten und der Wirtschaftlichkeit eines Anbieters ermittelt wird. Von diesen Kosten können 60 Prozent gefördert werden. Die restlichen 40 Prozent müssen die Gemeinden selbst aufbringen. Förderfähig sind zudem ausschließlich nur Alternativen, deren Datenübertragung mindestens 2 Megabit betragen.
Zum Schluß wurde noch eine Handlungsempfehlung gegeben. Als wichtigster Punkt wird angesehen, dass die Bürgermeister nicht auf ein Programm warten sollen, sondern selber aktiv werden sollen.
Das Land, der Kreis MOL und viele Gemeinden haben nun erkannt, dass Breitbandanschlüsse einen Standortfaktor darstellen. "Gebiete ohne Breitbandanschluss drohen wirtschaftlich abgedrängt zu werden", so Rainer Schinkel, Beigeordneter und Leiter des Wirtschaftsamtes im Kreis Märkisch-Oderland.Es wurde über die bestehenden Probleme gesprochen, wie sie z.B. in den Ortsnetzen von Hohensaaten, Neulewin oder Altreetz vorhanden sind. Dort wurde eine bestimmte Glasfasertechnologie eingesetzt, die einen DSL-Anschluss unmöglich machen.
Auch die Deutsche Telekom war gekommen. Und so informierte der Regionalverantwortliche für DSL-Anbindungen Tobias Zimmermann, dass es noch 2008 DSL in Groß Neuendorf, Zechin und Küstrin-Kietz geben soll. Die Telekom-Investitionen sollen auch zukünftig weitergehen. So liegen der Telekom Anfragen aus Rüdersdorf, Letschin-Sophienthal, Straussberg-Gartenstadt und Neuenhagen-Umspannwerke vor. Außerdem wurden viele Zahlen von der Telekom bekannt gegeben. So seien von den über 82.000 Haushalten im Landkreis mehr als 71.000 bei der Telekom angesiedelt. Davon können rund 64.000 einen DSL-Anschluss mit mindestens 1 Megabit erhalten. Bislang nutzen etwa 39 Prozent der Haushalte einen DSL-Anschluss.
Für die Gemeinden in denen es bislang nicht möglich war einen DSL-Anschluss zu erhalten, wurden gleich mehrere Alternative vorgestellt. Diese sollen gerade in Gemeinden mit wenigen Einwohnern oder Interessenten zur Anwendung kommen. Als sogenannte Insellösungen wurden Alternativen kleinerer Anbieter vorgestellt. "Das Prinzip ähnelt einem Funknetzwerk, die Verbindung ins World Wide Web wird über Dritte, etwa über Stromproduzenten, die in ihren Überlandleitungen nicht ausgelastete Datenleitungen mitführen". Frankfurt (Oder)-Gartenstadt und der Landkreis Potsdam-Mittelmark wurden als Beispiele für solch eine Anbindung genannt. Auch preislich kann diese Alternative für den DSL-Kunden mit den großen Anbietern mithalten.
Dieter Pötschke vom Wirtschaftsministerium informierte, dass das Land dabei sei, sich mehr für den DSL-Ausbau einzusetzen.
Derzeit wird ein Förderprogramm für den Breitbandausbau im Land Brandenburg aufgelegt, dass im Herbst vorliegen könnte.
Klaus Richter vom brandenburgischen Verbraucherministerium informierte über die Förderpläne. So wird derzeit eine Richtlinie erarbeitet, wonach künftig vorraussichtlich 75.000 Euro pro Ausbaumaßnahme von den Gemeinden genutzt werden können. Gefördert wird der Anteil, der als Fehlbetrag zwischen den Kosten und der Wirtschaftlichkeit eines Anbieters ermittelt wird. Von diesen Kosten können 60 Prozent gefördert werden. Die restlichen 40 Prozent müssen die Gemeinden selbst aufbringen. Förderfähig sind zudem ausschließlich nur Alternativen, deren Datenübertragung mindestens 2 Megabit betragen.
Zum Schluß wurde noch eine Handlungsempfehlung gegeben. Als wichtigster Punkt wird angesehen, dass die Bürgermeister nicht auf ein Programm warten sollen, sondern selber aktiv werden sollen.