Flora
12.09.2008, 15:37
Zu Wochenbeginn berichtete die Lausitzer Rundschau (http://www.lr-online.de/regionen/spreewald/Luebbenau-Calau-Lahmes-Internet-Spreewald;art13825,2165466) über die Breitbandlücken im Landkreis Oberspreewald-Lausitz. Im gesamten Land Brandenburg soll es dem Breitbandatlas des Bundeswirtschaftsministeriums (http://zukunft-breitband.de/BBA/Navigation/breitbandatlas.html) zufolge nur noch 30 Orte ohne Breitbandzugänge geben. Dass dies mit der realen Versorgungslage im Land nicht überein stimmt, zeigt das Beispiel der Stadt Calau im Artikel. Der Kernort verfügt über DSL und gilt als erschlossen. Woher allerdings die vorgebliche Erschließung abgelegener Ortsteile wie Zinnitz stammt, ist nicht nachvollziehbar. Klar ist, dass es dort Versorgungsdefizite gibt, wie der Bedarfsatlas der IHK'en Brandenburg (http://www.breitbandatlas-brandenburg.de) und der Schmalbandatlas der Interessengemeinschaft kein-DSL (http://www.schmalbandatlas.de) belegen. Dass die Situation brisant ist, zeigt die Stellungnahme der IHK Cottbus. Dort liegen demnach viele Beschwerden gerade kleinerer Gewerbe vor. Unverblümt werde die Abwanderung angekündigt: "'Wir müssen wegziehen, weil es an unserem Standort kein DSL-Internet gibt."