Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : USB-Stick HSDPA, Web'n'Walk IV aber nur Edge
grundera
15.09.2008, 17:36
Hallo zusammen,
vielleicht hat jemand eine Idee das mir bei meinem Problem helfen kann.
Aufgrund der Tatsache das mein Nachbar mit einem USB Stick eine stabile HSDPA UMTS Verbindung ins Internet bekommt, habe ich mir eine Web 'N Walk Box IV gekauft.
Das T-Mobile (HSDPA) Netz wird zwar angezeigt und eine Registrierung erfolgreich, aber eine stabile Verbindung ist nicht möglich. Nicht einmal dort wo es mit seinem USB Stick klappt, kriege ich mit der Box eine Verbindung hin.
Laut der Versorgungskarte der Telekom ist unsere Strasse in einem HSDPA versorgten Gebiet.
Jetzt will ich es mal noch mit einer externen Antenne versuchen und habe dabei folgende Kandidaten festgelegt.
SLP17 von http://www.thiecom.de/slp17-webnwalkbox4.html?sid=db1aced520456181c7c694728145 d9ff
QQSmart http://www.brennpunkt-srl.de/
WIMO PAD 3000 http://www.wimo.de/cgi-bin/verteiler.pl?url=mobilfunk-antennen_d.html&p=news#60060
Hat jemand vielleicht Erfahrungen mit den jeweiligen Antennen und hat das überhaupt noch einen Wert?
Danke
8-) Armin
Das T-Mobile (HSDPA) Netz wird zwar angezeigt und eine Registrierung erfolgreich, aber eine stabile Verbindung ist nicht möglich. Nicht einmal dort wo es mit seinem USB Stick klappt, kriege ich mit der Box eine Verbindung hin.
Sehr seltsam! In der Regel hat die web'n'walk-Box IV einen sehr guten Empfang.
Ist vielleicht der kleine Schiebeschalter an der Seite zufällig auf externe Antenne gestellt...?
Ansonsten hilft in vielen Fällen auch, die Box langsam in kleinen Schritten zu drehen, bis die günstigste Richtung zur Sendestation erreicht ist.
grundera
16.09.2008, 13:49
Hallo,
Sehr seltsam! .
So seh ich das auch.
In der Regel hat die web'n'walk-Box IV einen sehr guten Empfang.
Dazu kann ich jetzt nur sagen das eher das gegenteil vermutet habe. Denn auch das WLAN ins 9 Meter entfernte Haus funktioniert nur gebridged mit einem AP.
Kann es sein das WLAN und UMTS sich gegenseitig stören ?
Ist vielleicht der kleine Schiebeschalter an der Seite zufällig auf externe Antenne gestellt...?
Der Schalter steht definitiv auf intern, hatte da kurz mal meine WLAN Antenne angeschlossen um zu testen ob das was bringt und von daher diesen Schalter wieder auf intern zurück gestellt.
Ansonsten hilft in vielen Fällen auch, die Box langsam in kleinen Schritten zu drehen, bis die günstigste Richtung zur Sendestation erreicht ist
Hab ich schon probiert jeweils in allen vorhandenen Stockwerken. Vielleicht muss ich mir dabei mal etwas mehr Zeit lassen.
Jedoch bezweifle ich, das ich ohne externe Antenne auch im Winter eine stabile Verbindung halten kann.
Deshalb hier noch eine Adresse zu UMTS Antennen von denen ich wenn möglich Erfahrungsberichte und Tipps bekommen möchte.
http://www.antennendiscount24.de/epages/61821063.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/61821063/Categories/%22Au%C3%9Fenantennen%22/%22UMTS%20/%20HSDPA%22
Vielen Dank
8-) Armin
Jedoch bezweifle ich, das ich ohne externe Antenne auch im Winter eine stabile Verbindung halten kann. Deshalb hier noch eine Adresse zu UMTS Antennen von denen ich wenn möglich Erfahrungsberichte und Tipps bekommen möchte.
Mein Bekannter und ich haben sowohl mit der SLP17 und der WiMo 2000 getestet. Die reichten in unserer Region aber teilweise nicht aus, um einen stabilen Empfang zu gewährleisten. Dann bin ich per Zufall an einen absoluten Fachmann geraten, der maßgeschneiderte UMTS-Antennen für solche Extremsituationen baut. Einer der ersten Prototypen steht auf meinem Dach und ich erreiche damit neuerdings (nach dem Wechsel von T-Mobile zu Vodafone) eine Sendestation in genau 13,2 km Entfernung (Luftlinie) mit völlig ausreichender und absolut stabiler Signalstärke. Download meist um die 2300 bis 2400 kbit/s, Upload 800 bis 1000 kbit/s. Was will man mehr...? Inzwischen stehen hier und in den Nachbarorten schon zahlreiche solcher Antennen bei kleinen und mittleren Gewerbebetrieben, aber auch privaten Anwendern.
Es gibt aber auch hier - und auch darauf muß man immer wieder hinweisen - weiter Standorte, in denen leider auch mit dieser Antennentechnik nicht weitergeholfen werden kann. Schon ein paar große Bäume beim Haus unmittelbar in Richtung des Senders sind absolut "tödlich" für die Empfangsqualität. Auch größere Gebäude, Strommasten etc. zwischen Sender und Empfänger können jede Hoffnung schnell zunichte machen. Darum fahren wir hier auch grundsätzlich vorher mit unserer Testanlage zum Interessenten und prüfen zunächst, ob wirklich ein Empfang möglich ist.
Wenn Du mehr darüber wissen willst, schau mal auf der Seite www.luwatek.de nach. Das ist aber kein Versender. Alles weitere müßtest Du dann schon per Mail oder Telefon mit ihm abstimmen. Dort bekommst Du auch genau passend konfektionierte Kabel bester Qualität. Ich kann Dir nur aus meiner Erfahrung sagen: eine bessere Antenne habe ich bisher noch nicht gefunden - aber ich mußte seitdem auch garnicht mehr suchen...
grundera
17.09.2008, 11:30
Hallo,
die SLP17 und die Wimo (allerdings die neue PAD-3000) sind eigentlich meine Favoriten. Den Link zu Luwatek hatte ich schon in einem anderen Thread gefunden. Wie gesagt ist das kein Versender deshalb habe ich auch keine Infos zu den Antennen zum vergleichen gefunden. Durch Ihre Erfahrung bin ich jetzt aber neugierig geworden. Wie liegen den die Antennen so preislich ?
Jedenfalls bin ich auch zur Erkenntnis gelangt das ich zuerst einmal den Sender lokalisieren sollte um eine genaue Entfernungsangabe zu haben. Aber leider scheint das alles sehr "geheim" zu sein.
8-) Armin
Den Link zu Luwatek hatte ich schon in einem anderen Thread gefunden. Wie gesagt ist das kein Versender deshalb habe ich auch keine Infos zu den Antennen zum vergleichen gefunden. Durch Ihre Erfahrung bin ich jetzt aber neugierig geworden. Wie liegen den die Antennen so preislich ?
Die "luwa medi" mit 14,7 dBi Gewinn brutto 119,00 Euro, die "luwa extrem" mit ca. 18 dBi Gewinn brutto 178,50 Euro. Hinzu kämen noch die Versandkosten. Allerdings raten wir grundsätzlich davon ab, eine solche Antenne zu kaufen, ohne einigermaßen sicher zu sein, daß sie auch genutzt werden kann. - Bei den luwatek-Antennen handelt es sich um Produkte "Made in Germany". Dieser Hinweis soll die Qualität anderer Antennen aber nicht in Frage stellen.
Jedenfalls bin ich auch zur Erkenntnis gelangt das ich zuerst einmal den Sender lokalisieren sollte um eine genaue Entfernungsangabe zu haben. Aber leider scheint das alles sehr "geheim" zu sein.
Das ist leider nach wie vor das größte Problem. Die Mobilfunk-Anbieter geben grundsätzlich keinerlei Informationen über ihre Sende-Standorte heraus (außer München, da kannst Du von bei der Stadtverwaltung sämtliche Standorte mit genauen Adressen und Spezifizierungen erfahren). Allgemeine Informationen bekommst Du zwar auf der Seite der Bundesnetzagentur, aber auch hier werden die Standorte - offenbar absichtlich - teilweise ehr ungenau dargestellt, und zum anderen geht aus diesen Infos niemals hervor, welchem Betreiber sie zugeordnet werden können und welche Standards überhaupt verfügbar sind. Für unsere Zwecke MUSS im UMTS-Standard (möglichst mit HSDPA/HSUPA) gesendet werden.
Lösungsmöglichkeiten:
- Mit einem UMTS-fähigen Handy kann man zumindest feststellen, ob UMTS (irgendwo in der Nähe) überhaupt verfügbar ist (Anzeige: G3).
- Der "Fachmann" kann allerdings bereits an der Bauweise der einzelnen Antennen erkennen, ob es sich um UMTS-Antennen handelt.
- Um Sendestationen absolut zuverlässig erkennen zu können, nutzen wir ein mobiles Test-System und die Software MWconn, um die einzelnen Zell-ID's auslesen zu können. Damit ist dann grundsätzlich zunächst der Betreiber sowie die Signalstärke bekannt. Da bei den meisten Stationen in drei Richtungen abgestrahlt wird (im Abstand von jeweils 120°), läßt sich durch Einkreisen der Sendestation auch der genaue Standort ermitteln, da jeder Antenne eine eigene Zell-ID zugeordnet ist.
- Da der einzelne Nutzer meist nicht in der direkten "Hauptstrahlrichtung" einer Antenne wohnt, ist dann zu ermitteln, welche Zelle mit einer maximalen Signalstärke zu empfangen ist. Dabei sind durchaus auch Hindernisse zu beachten (topografische Lage, große Bäume, Gebäude etc. in unmittelbarer Nähe des Empfangsortes).
Genau dies sind auch die Gründe, warum luwatek - auch im Interesse des Kunden - grundsätzlich nicht "auf Verdacht" Antennen versenden will. Im Zweifelsfall erzeugt das auf beiden Seiten nur unnötige Kosten.
- Noch eine Möglichkeit:
Wer einen Laptop mit entsprechendem Einschub (PCMCIA oder Express) besitzt, könnte sich evtl. günstig eine gebrauchte Datenkarte bei ebay ersteigern. Dazu die kostenlose Software MWconn aus dem Internet downloaden. Die Software so einstellen, daß "KEINE" Verbindung ins Internet aufgebaut wird (sonst könnten hohe Kosetn entstehen !!! ). Dann könnte mit jeder normalen Handy-SIM getestet, werden, ob und welche Verbindungen möglich sind. Die kleine eingebaute Antenne der Datenkarte bringt natürlich nur reduzierte Leistung. Blinkt aber hier bereits das blaue Lämpchen, ist UMTS "irgendwo in der Nähe". So kann man selbst mit ein wenig Geduld den Standort eines geeigneten Senders ausfindig machen und bekommt auch angezeigt, um welchen Betreiber es sich handelt (26201 = T-Mobile, 26202 = Vodafone etc.). Liegt die Signalstärke lt. MWconn ohne ext. Antenne mindestens um 10 %, ist in der Regel mit einer guten externen Antenne ein störungsfreier Empfang zu realisieren.
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Es empfiehlt sich also, nicht euphorisch allen Versprechungen bezüglich Empfangsqualität Glauben zu schenken. "Wunder" gibt es auf diesem Gebiet nicht!
Wer vermutet, daß sich in seiner Nähe eine UMTS-fähige Sendestation befindet, sollte sich auch mal auf der Internetseite der Bundesnetzagentur umsehen:
http://emf.bundesnetzagentur.de/gisinternet/index.aspx?User=1000&Lang=de
Dann müßte man eigentlich die dort angezeigte Position am eigenen Wohnort ausfindig machen können.
Dieses Ergebnis dann mal mit den Funkversorgungs-Grafiken auf den Internetseiten von T-Mobile, Vodafone, O2 etc. vergleichen. So kann man einigermaßen genau feststellen, welche Station wie stark in welche Richtung ausstrahlt. Bitte beachten: die äußeren Bereiche treffen grundsätzlich immer nur auf "outdoor"-Empfang zu!
Mit den o.g. Antennen läßt sich der angezeigte Sendebereich in der Regel um mehrere km erweitern.
Tut mir sehr leid, aber mehr zu versprechen wäre einfach unseriös.
grundera
17.09.2008, 16:26
Hallo,
danke für die Infos zu den Antennen.
Da ich mit den Seiten der BNA und den Mobilfunkanbietern nicht viel weiterkomme werde ich jetzt wohl erstmal eine UMTS Wardriving Tour ins Auge fassen.
Beim lesen der Provider IDs sind mir da schon ein paar Ideen gekommen. MwConn ist schon heruntergeladen.
Vielen Dank erstmal.
8-) Armin
grundera
06.11.2008, 23:10
Hallo nochmal,
hier bin ich also wieder. Ich will damit den Standort meiner Box noch weiter optimieren. Deshalb suche ich die USB Treiber für die WnW IV Box.
Kann mir vielleicht jemand sagen wo ich die Treiber bekommen kann ?
Vielen Dank
8-) Armin
Deshalb suche ich die USB Treiber für die WnW IV Box.
Kann mir vielleicht jemand sagen wo ich die Treiber bekommen kann ?
Dazu gab's mal ein paar Postings, und auch ein entsprechender Link zur Seite des Herstellers (Huawei) war dabei. Vielleicht auch mal im Forum von www.onlinekosten.de (http://www.onlinekosten.de) suchen.
Kann mir vielleicht jemand sagen wo ich die Treiber bekommen kann ?
Hallo Armin,
schreib mir an nodsl@pr110.de
Ich schicke Dir den Treiber dann per Mail-Anhang zu.
grundera
09.11.2008, 23:05
Dazu gab's mal ein paar Postings, und auch ein entsprechender Link zur Seite des Herstellers (Huawei) war dabei. Vielleicht auch mal im Forum von www.onlinekosten.de (http://www.onlinekosten.de) suchen.
.
Den Link habe ich bei der Forumssuche schon gefunden, funktioniert aber leider nicht. Auch in anderen Foren und beim Hersteller selbst habe ich keine Treiber gefunden.
Hallo Armin,
schreib mir an nodsl@pr110.de
Ich schicke Dir den Treiber dann per Mail-Anhang zu
Mail ist unterwegs. Vielen Dank schon im voraus.
8-) Armin
Mail ist unterwegs. Vielen Dank schon im voraus.
Treiber auch - toi toi toi
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