Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Prignitzer Elbedörfer vor der Breitbanderschließung
Die Deutsche Telekom wird die Gemeinden Rühstädt und Legde/Quitzöbel sowie die Ortsteile Grube, Haaren, Karthan, Klein Lüben, Scharleuk und Sigrön von Bad Wilsnack nicht mit DSL versorgen. Doch als Alternative könnte die Lauchhammer Kabelgesellschaft die Elbedörfer erschließen - sinnigerweise mit einer Funklösung. Derzeit ermitteln Amt und Gemeinden den Bedarf an Breitbandanschlüssen. Bis Ende des Jahres soll dann die Feinplanung für den Netzausbau erfolgt sein. Der Ausbau soll im ersten Quartal 2009 erfolgen. In den noch unterversorgten Orts- und Gemeindeteilen von Weisen und Breese will die Deustche Telekom DSL ausbauen. Das soll vorausichtlich im ersten Halbjahr 2009 geschehen.
Laut Märkischer Allgemeiner Zeitung (http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11368224/61469/Start-Anfang-moeglich-Funk-DSL-nun-in-der.html) ist der Breitbandstart Anfang 2009 möglich. Die Funkplanung findet derzeit statt. Für Ausbaunachfragen steht Gerald Neu in der Amtsverwaltung unter 038791/999121 zur Verfügung. Ein Vertreter der Firma LKG aus Lauchhammer ist unter 03877/562038 zur Auskunft bereit.
Die Breitbanderschließung im Amt Bad Wilsnack/Weisen schleppt sich. Wie die Schweriner Volkszeitung (http://www.svz.de/lokales/prignitz/artikeldetails/article/208/ab-ins-internet.html) heute berichtet, befindet sich die Richtfunklösung offenbar immer noch im Planungsstadium. Immerhin scheint klar zu sein, welche Orte erschlossen werden sollen. So soll das Funksignal von Perleberg kommend via Grube und Bad Wilsnack weiter über Rühstädt, Legde und Quitzöbel gesendet werden. Interesse haben wohl auch andere Orte an dieser Lösung geäußert. Die Gemeinde Plattenburg und Hinzdorf (Wittenburg) könnte so ebenfalls noch angeschlossen werden. Schlecht hingegen sieht es für Scharleuk und Karthan aus. Deren Erschließung ist nicht vorgesehen.
In Hinzdorf, Zwischendeich und Schadebeuster fühlt man sich von der Deutschen Telekom verar*cht. Nach Aussagen von Vertrieblern des Unternehmens würde nur ein noch unbekannter Fehler die Versorgung behindern. Tatsächlich aber müsste noch einmal gebaut werden. Bei Zwischendeich müsste ein weiterer KVz stehen und von Garsedow aus müsste ein Glasfaserkabel dorthin verlegt werden. Dafür würde die Telekom sogar kommunale Zuschüsse erhalten. Doch im Moment ist offen wie es weitergeht, schreibt die Schweriner Volkszeitung (http://www.svz.de/nachrichten/lokales/prignitz/artikeldetails/article/208/schnelles-dsl-bleibt-in-leitung-stecken.html).
Nach gut einem Jahr Richtfunk in einem großteil der Gemeinde zu bringen, kam diese Woche das Aus.
Amtsdirektor Arndt ist darüber verärgert, er war optimistisch das es klappen würde, nun sieht er die Glaubwürdigkeit gegenüber den Bürgern schwinden. Aufgeben kommt aber nicht in Frage, nun will man sich mit der Omega Consulting aus Potsdam zusammensetzen und schauen was gemacht werden kann, so berichtet der Prignitzer (http://www.prignitzer.de/nachrichten/home/top-thema/article//schnelles-internet-fuer-elbdoerfer-geplatzt.html).
Nach dem Aus hat man ein weiteres Mal versucht etwas zu bewegen und eine Bedarfsabfrage (http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11905342/61469/Formulare-werden-verteilt-Amt-startet-Umfrage-zu-DSL.html) gestartet. Gleichzeitig wollte man sich mit Firmen unterhalten was in den nächsten Monaten geplant sei in Richtung DSL-Ausbau, schließlich seien Abbendorf, Bälow, Gnevsdorf, Grube, Karthan, Klein Lüben, Legde, Lennewitz, Quitzöbel, Rühstädt, Roddan, Scharleuk, Schilde und Sigrön immrnoch von der Digitalen Welt abgeschnitten. Ca. 300 Bedarfsabfagen kamen zurück, kein schlechtes Ergebnis sagt der Ordnungsamtleiter Gerald Neu. Auf Kreisebene soll nun verhandelt werden welche Kommune mit welchen Ortsteilen in die Ausschreibung gehen soll schreibt die Märkische Allgemeine (http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11923103/61469/Amt-erhielt-bei-Befragung-fast-Briefe-Grosses-Interesse.html).
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