Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : DSL-Infrastruktur des Sonnenbühler Ortsteils Erpfingen
Sonnenbühls Bürgermeister konnte bei der Deutschen Telekom dieser Tage grundsätzlich positive Nachrichten für einen DSL-Ausbau vor Ort in Erfahrung bringen. Danach sind die Grundvoraussetzungen für einen leistungsfähigen Anschluss durch ein bestehendes Glasfaserkabel zwischen Reutlingen und Undingen und den entsprechenden Verteiler in Undingen vorhanden. In dem Gespräch zeigte sich die Telekom offen für einen Ausbau mit Errichtung weiterer Verteiler in enkingen, Erpfingen und Willmandingen.
Deutlich wurde aber, dass die Telekom einen Zuschuss für ihren Ausbau erwartet. 95.000 Euro werden fällig, deren Rückzahlung an die Gemeinde bei Erreichen von 190 Nutzern zugesichert ist. Dennoch soll nun auch noch bis zum 15. Juni einen Antrag auf Breitbandförderung beim Land (http://www.kein-dsl.de/forum/showthread.php?t=9875) gestellt werden, um Belastungen für den Kommunalhaushalt auszuschließen. Bis zu diesem Datum müssen die Anträge für eine Vergabe in der ersten Tranche erfolgt sein.
Die Gemeinde Sonnenbühl hat beim baden-württembergischen Ministerium für den Ländlichen Raum Fördermittel für die Breitbandanbindung von Erpfingen und Willmandingen beantragt. Da Genkingen eine Mindestversorgung von einem Mbit hat, sind die Fördervoraussetzung nicht erfüllt. Hier wurden keine Mittel beantragt.
Am 11. Dezember 2008 hat der Gemeinderat von Sonnenbühl entschieden, einen Kooperationsvertrag mit der Deutschen Telekom für den Ortsteil Erpfingen abzuschließen. 2009 wird der Ortsteil Erpfingen mit einem Glasfaserkabel ausgebaut, welches zu knapp 90 Prozent eine Geschwindigkeit von 16 Mbit erreicht.
Zähneknirschend wurden nun von der Gemeinde 31600,-€ in den Haushalt eingestellt für den DSL Ausbau in Erpfingen.
Bürgermeister Uwe Morgenstern betonte auch noch mal, das die Förderanträge für Willmandingen gestellt worden sind.
Eine klare Absage erteilte das Gremium der Firma MVOX, die nach intensiveren Recherchen nicht zufriedenstellend sein sollen, berichtet der Reutlinger General-Anzeiger (http://www.gea.de/region+reutlingen/ueber+die+alb/alles+haengt+an+foerderzusage.1425619.htm). Stattdessen wolle man nun selbst ein Glasfaserkabel von Undingen nach Willmandingen verlegen, die Fördergelder dazu seien seit langem beantragt berichtet der Bürgermeister.
Die Gemeinde Sonnenbühl könnte nun selbst ein Glasfaserkabel von Undingen nach Willmandingen verlegen. Diese Möglichkeit hat der Gemeinderat bei seiner Tagung in dieser Woche nicht ausgeschlossen. Abhängig ist das Projekt aber von der Zusage des Landes, Fördermittel für den Breitbandausbau zu gewähren. Eine klare Absage erteilte das Gremium dem Unternehmen mvox, berichtet der Reutlinger General Anzeiger (http://www.gea.de/region+reutlingen/ueber+die+alb/alles+haengt+an+foerderzusage.1425619.htm). Offensichtlich waren die Erfahrungen aus dem Ortsteil Willmandingen weniger erfreulich.
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