Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Start des zweiten Brandenburger Piloten zur Digitalen Dividende
Im ersten Quartal 2009 startet ein Pilotprojekt rund um die Rauener Berge. Der Schmalbandatlas (http://www.schmalbandatlas.de/) weist dieses Gebiet südlich von Fürstenwalde als sehr dünn versorgt aus. Der bislang in Bayern aktive WiMAX-Anbieter mvox testet dort nun ein neues Übertragungsverfahren: CIFDM (http://www.heise.de/newsticker/CIFDM-Optimierte-Uebertragungstechnik-fuers-700-MHz-Band--/meldung/115535). Bis zu 1.000 Testteilnehmer werden in der Pilotphase einen drahtlosen Breitband-Internetzugang mit bis zu sechs MBit erhalten. Nach erfolgreicher Testphase ist eine flächendeckende Versorgung der noch nicht angebundenen Regionen Brandenburgs mit dieser Technik geplant.
Die eingesetzte Technik beschreibt mvox so: Eine kleine Antenne wird am Balkon oder am Dach des Hauses befestigt. In Verbindung mit einem Gerät im Inneren des Hauses, der sogenannten Indoor Unit, ist das Highspeed-Internet dann rund um die Uhr und ohne Zeitlimit verfügbar. An die Indoor Unit können Computer bzw. jedes andere beliebige Equipment, wie Router, WLAN Accesspoint etc. angeschlossen werden. Die extrem hohe Empfänger-Empfindlichkeit, hochpräzise Transceiver und eine neuartige intelligente Antennentechnik ermöglichen bei hoher Bandbreite Reichweiten bis zu 30 Kilometer bei gleichzeitig geringer Sendeleistung.
Brandenburg ist aufgrund seiner dünnen Siedlungsstruktur prädestiniert für Funkübertragungsverfahren. So ist der bundesweit erste Versuch zur Nutzung der Digitalen Dividende (http://www.kein-dsl.de/forum/showthread.php?t=10323&highlight=wittstock) kürzlich nicht zufällig ebenfalls in Brandenburg an den Start gegangen. Dass sich größere Anbieter mit drahtlosen Technologien endlich systematisch in die Fläche begeben, wird Zeit: Die Ankündigung zur bundesweiten Expansion des Anbieters mvox liegt nun schon eine Weile zurück (http://www.kein-dsl.de/forum/showthread.php?t=9076).
Das klingt doch sehr gut und lässt doch ganz langsam etwas Hoffnung hier in Brandenburg aufkeimen.
Laut einem Artikel in der Märkischen-Oderzeitung von heute, soll es laut Landesregierung bis zum Ende 2009 jeden Brandenburger möglich sein, auf einen Breitbandanschluss zurückzugreifen. Große Worte, mal sehen was diese in 12 Monaten noch Wert sind.
[Edit kdsl:] Regierungserklärung zur weltweiten Wirtschaftskrise und den befürchteten Auswirkungen für Brandenburg sowie den Infrastrukturmaßnahmen, mit denen staatlicherseits gegengesteuert werden soll. Auch in der Märkischen Allgemeinen Zeitung: Bislang gibt es wenig Konkretes zum schnellen Internet auf dem Land (http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11389125/485072/Bislang-gibt-es-wenig-Konkretes-zum-schnellen-Internet.html)
Kommende Woche soll das Pilotprojekt rund um die Rauener Berge (ca. 30 Kilometer Radius) starten. Bis zu 1.000 Testteilnehmer werden in der Pilotphase einen drahtlosen Breitband-Internetzugang mit bis zu zehn Mbit erhalten. Gewerbe und Privathaushalte, die in besagtem Gebiet ihren Standort haben, können sich als Testkunden registrieren lassen. Unter diesem Link gibt es ausführlichere Tarifinformationen und ein Online-Anmeldeformular (http://www.mvox.de/de/mvoxDSL/bestellen/?oid=na&tag=700MHz). Während der Testphase soll der Anschluss kostenfrei sein.
... ist das Highspeed-Internet dann rund um die Uhr und ohne Zeitlimit verfügbar.
UMTS Modell also.
Werden Sie Testteilnehmer bei einer Weltpremiere. Im Mai 2009 startet das Pilotprojekt mvoxDSL rund um die Rauener Berge. Mehrere 100 Tester werden in der dreimonatigen Pilotphase kostenlos einen drahtlosen Breitband-Internetzugang auf Basis unserer jüngst patentierten Funktechnologie für Internet auf ehemaligen TV-Frequenzen erhalten.
Das südöstliche Brandenburg kann sich auf eine weltweite Premiere freuen: Unternehmen, Schulen, Handwerker, Freiberufler und natürlich alle interessierten Bürger in ländlichen Gebieten, die bisher gar nicht oder nur unzureichend an DSL angebunden sind, müssen nicht mehr auf ein schnelles Internet verzichten. Die Funktechnologie auf Basis eines neuen, patentierten Verfahrens (CIFDM) der mvox AG macht es möglich. CIFDM ermöglicht die effektive Nutzung der durch die DVB-T Einführung frei gewordenen Frequenzen im TV Spektrum von 400-862 Mhz.
Im zweiten Quartal diesen Jahres startet das Pilotprojekt im Land Brandenburg rund um die Rauener Berge (ca. 30km Radius). Mehrere hundert Testteilnehmer werden in der Pilotphase einen drahtlosen Breitband-Internetzugang mit bis zu 10 MBit erhalten. Nach erfolgreicher Testphase ist eine flächendeckende Versorgung der noch nicht angebundenen Regionen Brandenburgs mit dieser Technik geplant.
Wenn Sie in diesem Gebiet zu Hause, oder hier mit Ihrem Unternehmen ansässig sind, freuen wir uns auf Ihre Registrierung als Testkunde. Während der Testphase ist der Anschluss an das mvoxDSL Netz natürlich kostenfrei.
Hier als Testkunde anmelden (http://www.mvox.de/de/mvoxDSL/bestellen/?oid=na&tag=700MHz).
Servus,
Hansi
[Edit kdsl]
Aha, interessant.
Hatte mich auch als Testteilnehmer beworben und alle notwendigen Formalitäten ausgefüllt an mvox gesandt. Bislang habe ich aber diesbezüglich nichts weiter von mvox gehört.
Schick mir per PN bitte mal Namen und Anschrift von Dir zu. Versuchen wir das doch mal in Ordnung zu bringen bzw. zu erfahren, was geschehen ist. Danke
In den Rauener Bergen wurde weltweit zum ersten Mal die patentierte Technologie CIFDM des Unternehmens mvox zur flächendeckenden drahtlosen Breitbandversorgung auf Frequenzen der Digitalen Dividende in Betrieb genommen. Zur Eröffnung gab es ein Stelldichein von Brandenburger Politprominenz, Vertretern von Bundesnetzagentur und Landesmedienanstalt sowie des Netzbetreibers.
Erfreut zeigte sich Wirtschaftsminister Ulrich Junghanns: "Wir haben in Brandenburg nun die große Chance, allen interessierten Einwohnern einen echten Breitbandzugang zum Internet zu ermöglichen. Daher hoffen wir, dass die Pilotphase schnell das Konzept der mvox AG im Praxistest bestätigt". Bisher musste ein Mindestabstand von ein bis zwei Fernsehkanälen zu bereits genutzten Kanälen eingehalten werden, um Störungen zu vermeiden. Der Einsatz der neuen mvox-Technologie ermöglicht die Nutzung unmittelbar benachbarter Kanäle und verdoppelt damit den nutzbaren Bereich.
"Wir sind dem Land Brandenburg, der Bundesnetzagentur und der Medienanstalt Berlin-Brandenburg dankbar, dass sie uns in der Rekordzeit von nur wenigen Wochen den Pilotbetrieb im UHF-Bereich ermöglicht haben. Unsere Technik ist besser als jede andere vorhandene Alternative geeignet, sämtliche weißen Flecken innerhalb weniger Monate zu 100 Prozent – also wirklich vollständig – zu beseitigen und damit das Land Brandenburg noch im Jahr 2009 zum ersten voll versorgten Flächenland in Deutschland zu machen" zeigt sich der Chef von mvox, Herbert Klotz, selbstbewusst und optimistisch.
Diese Vollversorgung bis zum Jahresende wurde erst vor wenigen Wochen von Ministerpräsident Mathias Platzeck eingefordert. Bisher scheint nur die mvox eine echte Anwort auf die Frage zu haben, wie eine echte Breitbandversorgung für alle Brandenburger so kurzfristig, und nebenbei mit ernstzunehmender Bandbreite zu realisieren ist.
Die Pilotphase startet mit 450 Nutzern. Zum Einstieg sollen Bandbreiten bis zu vier Mbit im Downlink verfügbar sein, die aber ohne großen Aufwand auf bis zu sechs Mbit skaliert werden können. Der Uplink liegt bei einigen hundert Kbit, symmetrische Bandbreiten werden nach erfolgreicher Pilotphase im Regelbetrieb Gewerben bei Bedarf verfügbar gemacht. Die Nutzerendgeräte wurden von Sphairon in enger Kooperation mit mvox entwickelt. Bei dem Test geht es nun unter anderem darum herauszufinden, bis zu welcher Distanz die einem Radiobetrieb vergleichbare Innenraumnutzung möglich ist. Nach Auskunft von mvox besteht eine grundsätzliche Reichweite in einem Radius von 50 Kilometern um die Basisstation.
"Wir sind dem Land Brandenburg, der Bundesnetzagentur und der Medienanstalt Berlin-Brandenburg dankbar, dass sie uns in der Rekordzeit von nur wenigen Wochen den Pilotbetrieb im UHF-Bereich ermöglicht haben. Unsere Technik ist besser als jede andere vorhandene Alternative geeignet, sämtliche weißen Flecken innerhalb weniger Monate zu 100 Prozent – also wirklich vollständig – zu beseitigen und damit das Land Brandenburg noch im Jahr 2009 zum ersten voll versorgten Flächenland in Deutschland zu machen" zeigt sich der Chef von mvox, Herbert Klotz, selbstbewusst und optimistisch.
Wenn man das wirklich schafft, wäre es für sehr viele Gemeinden ein riesiger Schritt in die richtige Richtung.
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