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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : 04886 Großtreben-Zwethau surft mit DSL 16.000


bonny2
23.12.2009, 19:10
In der Gemeinde Großtreben-Zwethau kann seit kurzem mit Highspeed im Internet gesurft werden. Sehr gut!:D

Leider sind keine weiteren Informationen vorhanden. Google spuckt nichts aus und in den Zeitungen stand wohl auch nichts. Deshalb bitte ich die Ortsansässigen Stellung zu nehmen und uns ein wenig aufzuklären.;)

Nach einigen Anwohnerberichten kann ich sagen, dass wohl FTTC in Zwethau vorhanden ist und man mit Ericsson Technik einen EDA-Überbau gemacht hat. In den nächsten zwei Jahren ist laut Berichten verärgerter Anwohner nur die Telekom buchbar.

Vielleicht kann das jemand bestätigen.:)

alle9ne
23.12.2009, 21:40
Meine Eltern wohnen in Großtreben und ich war immer der Annahme die hängen an Prettin dran (2-3km) entfernt. Ein Verfügbarkeitstest beim T ergibt max. 1500 ist möglich.

Gruß

DSL-DD
26.12.2009, 16:36
@ bonny2

Bei FTTC ausbauten ist immer nur Telekom möglich, das hängt damit zusammen das der Anbieter keine Technik vor Ort hat und somit kann er auch keine Produkte anbieten. Was aber geht ist DSL Resale auf PSTN Basis.

bonny2
26.12.2009, 17:42
Danke für die Information DSL-DD!:)
Resale Produkte werden ja so heute nicht mehr angeboten, oder?! Vodafone und Co. schalten ja ihre eigene Hardware in VST oder ODSLAM an um die Kunden zu versorgen?!:o

Devastator
26.12.2009, 20:05
:D
Aber auch nur nach der 1 Jährigen fasse.

Die werden auch nichts freigeben, muss ja sich Lohnen.

Mfg DEV

bonny2
27.12.2009, 09:36
Der Bekannten hat man am Telefon gesagt, dass sie zwei Jahre bei der Telekom hätte sein müssen, um DSL zu buchen.
Sie hatte aber so viele schlechte Erfahrungen mit denen, dass sie ihren Anschluss komplett gekündigt hat und über UMTS und Handy versorgt war.

Devastator
27.12.2009, 10:12
Der Bekannten hat man am Telefon gesagt, dass sie zwei Jahre bei der Telekom hätte sein müssen, um DSL zu buchen.
Sie hatte aber so viele schlechte Erfahrungen mit denen, dass sie ihren Anschluss komplett gekündigt hat und über UMTS und Handy versorgt war.


Eben, es gibt ja Möglichkeiten.

Mfg DEV

bonny2
27.12.2009, 11:16
Das schon.:D
Dann muss sie warten oder wieder die Telekom buchen.:rolleyes:

Devastator
28.12.2009, 14:11
:rolleyes:

Typisch T-Com, 2 Jahre muss man Kunde sein um DSL zu bekommen .Was für Quatsch ist denn das.
Was werben sie dann Leute an.

Mfg DEV

Nenunikat
29.12.2009, 13:05
:rolleyes:
Typisch T-Com, 2 Jahre muss man Kunde sein um DSL zu bekommen .Was für Quatsch ist denn das.
Was werben sie dann Leute an.
Mfg DEV
Könnte es nicht sein, dass es hier um die Mindestvertragslaufzeit für den DSL-Anschluss ging ... ?

bonny2
29.12.2009, 13:15
Nein.;)
Es ging darum, dass der Ort kürzlich erschlossen wurde mit EDA-Überbau. Nun kann man nur die Telekom buchen und die anderen Provider sagen das auch so. Sie setzen voraus, dass man erst zwei Jahre bei der Telekom Kunde war.:eek:;)

Devastator
29.12.2009, 14:40
Das soll einer noch Verstehen.
Aber gut , wenn die Meinen es ist so Kundenfreundlicher....

Kenne noch andere Geschichten von der T.

Mfg DEV

bonny2
29.12.2009, 14:46
Irgendwo ist es schon nachvollziehbar und gerecht finde ich es auch, muss ich sagen. Gerade weil die Telekom das Geld in die Hand nimmt.;)

DSL-DD
06.01.2010, 14:29
Keine Ahnung um was es ging, aber in Outdoor Gebieten gibt es keine Sperren so ein Müll der da verbreitet wird.

Die Technik ist von der Telekom also müssen sich andere Anbieter einmieten, die anderen Anbieter haben keine Technik vor Ort also können sie auch keine eigenen Produkte anbieten. Damit man in einem Outdoor Gebiet einen anderen Anbieter nutzen kann benötigt man einen Festnetzanschluss der Telekom auf diesen kann dann DSL über einen anderen Anbieter gebucht werden (DSL kommt trotzdem von der Telekom).

Devastator
06.01.2010, 21:38
Keine Ahnung um was es ging, aber in Outdoor Gebieten gibt es keine Sperren so ein Müll der da verbreitet wird.

Die Technik ist von der Telekom also müssen sich andere Anbieter einmieten, die anderen Anbieter haben keine Technik vor Ort also können sie auch keine eigenen Produkte anbieten. Damit man in einem Outdoor Gebiet einen anderen Anbieter nutzen kann benötigt man einen Festnetzanschluss der Telekom auf diesen kann dann DSL über einen anderen Anbieter gebucht werden (DSL kommt trotzdem von der Telekom).

ne ist Klar..

Das ist auch Logisch, nur sollten wir das Spiel umdrehen.

Mfg DEV

DSL-DD
07.01.2010, 02:36
in welcher Art und weise umdrehen

wraith
09.01.2010, 17:10
in welcher Art und weise umdrehen

sicher mal so umdrehen, dass sich die Telekom einmieten
muss.
;););)

Devastator
09.01.2010, 18:56
sicher mal so umdrehen, dass sich die Telekom einmieten
muss.
;););)

:p
Genau

Mfg DEV

bonny2
09.01.2010, 19:41
Und wer baut dann aus?:cool:

Devastator
09.01.2010, 20:28
:D

Die sollen die Manager Gehälter kürzen auf Arbeiter Niveau.
Das Geld in Infrastruktur einsetzen, und dann können sie Gewinne einfahren.

Mfg DEV

wraith
10.01.2010, 09:19
Und wer baut dann aus?:cool:

z.B. DNS Net oder enviTel usw. Die haben auch ihr eigenes Netz.

bonny2
10.01.2010, 11:44
Machen sie es? Nein.
Die meisten dieser Firmen sind genau so geprägt wie die Telekom. Und da spreche ich aus Erfahrung. Ich habe genug Kontakt mit alternativen Anbietern. Im Normalfall sind diese sogar noch unhilfsbereiter als Deutschland größtes TK-Unternehmen. Es fehlt den meisten an Engagement, welches aber beim Breitbandausbau benötigt wird.:o

wraith
10.01.2010, 14:00
Machen sie es? Nein.
Die meisten dieser Firmen sind genau so geprägt wie die Telekom. Und da spreche ich aus Erfahrung. Ich habe genug Kontakt mit alternativen Anbietern. Im Normalfall sind diese sogar noch unhilfsbereiter als Deutschland größtes TK-Unternehmen. Es fehlt den meisten an Engagement, welches aber beim Breitbandausbau benötigt wird.:o

Da kann ich dann nur zu diesen Unternehmen sagen,
die haben es einfach nicht nötig neue Kunden zu bekommen.
;)

Devastator
10.01.2010, 16:25
:tongue:

Doch mit Dumping Preisen schon.

Das Problem ist das jeder nur Gewinn erzielen Möchte aber nicht Investieren.

Mfg DEV

wraith
10.01.2010, 16:38
:tongue:

Doch mit Dumping Preisen schon.

Das Problem ist das jeder nur Gewinn erzielen Möchte aber nicht Investieren.

Mfg DEV

Ist doch aber eigentlich so,
kein Gewinn ohne Investition...

satfreak
10.01.2010, 18:43
...also ich kann die Telekom verstehen, wie sie dort vorgeht.

Die Privaten sitzen nur auf ihren fetten Ar.... und warten, dass die t-kom ausbaut, auf ihre Kosten natürlich und dann kommt der billige Wettbewerber und mietet billig laut Reg-Behörde die Leitung.
Hier bei mir gibt es nichts, nichtmal light-DSL und die Telekom hat wegen o.g. Gründe keine Lust auszubauen und vertröstet und verzögert. Auskunft von dort lautet: DSLAM-Technik benötigt und diese ist zu teuer...(die Privaten zahlen ja nichts dazu )

Abschliessend kann ich sagen, dass ich lieber einen etwas teueren t-kom DSL-Tarif nehme, als mir eine 5 GB-Drossel der UMTS-Mobilfunker antue.....:mad: Tja sind doch die guten Privaten von denen Ihr redet.

satfreak

bonny2
10.01.2010, 18:47
Mit kleinere potentieller Kundenanzahl sinkt auch das Interesse der Anbieter rapide. Das ist sch****. Aber leider ist das so. Wobei auch hier wieder ein Regio-Aufschlag Abhilfe schaffen könnte.:rolleyes:

Devastator
11.01.2010, 08:22
:o
Es ist doch so, ich baue ein Mehrfamilien Haus und bekomme gesagt was ich Miete einnehmen darf.

Egal, die Hoffnung stirb zuletzt.

Mfg DEV

wraith
11.01.2010, 08:36
:o
Es ist doch so, ich baue ein Mehrfamilien Haus und bekomme gesagt was ich Miete einnehmen darf.

Egal, die Hoffnung stirb zuletzt.

Mfg DEV

Ich sage nur, das System muss geändert werden.
Sonst läuft nichts mehr...

bonny2
11.01.2010, 14:41
Da schließe ich mich gerne an.
Die Telekom darf nicht so stark reguliert werden. Dass sie jetzt extrem hohe Preise von eventuell 20 Euro pro Leitung veranschlagt, sollte reguliert werden. 8,xx Euro sind aber definitiv zu wenig Einnahmen, bei so einem großen Netz.:eek:

Nenunikat
12.01.2010, 13:02
Da schließe ich mich gerne an.
Die Telekom darf nicht so stark reguliert werden. Dass sie jetzt extrem hohe Preise von eventuell 20 Euro pro Leitung veranschlagt, sollte reguliert werden. 8,xx Euro sind aber definitiv zu wenig Einnahmen, bei so einem großen Netz.:eek:
Es geht wohl weniger darum, ob die Telekom zu stark reguliert wird oder nicht. Die Frage ist eher, ob mit der aktuellen Regulierung das erreicht wird, was angestrebt wird:
Ein ausgeglichener TK- und Breitband-Markt.
Mit der aktuellen Regulierung ist dies aber offensichtlich nicht zu erreichen, da die Telekom als vorrangig reguliertes Unternehmen einfach nur noch das Nötigste tut, wo sie sich zu sehr reguliert sieht. Über spezielle Preise, wie die TAL-Miete lohnt es nicht, zu diskutieren, da dies nur ein Teil des Ganzen ist und sicherlich nicht ohne Grund von der BNA genau so festgelegt worden ist, wie es festgelegt wurde. Außerdem passiert an manchen Netzteilen (gerade im TAL-Bereich) seit vielen Jahren außer Instandhaltung eher nichts. Anders sieht es im Backbone-Bereich und im DSL-Bereich aus.
Es wird wohl notwendig sein, u.a. die Regulierung anders anzusetzen.

bonny2
12.01.2010, 15:46
Es geht wohl weniger darum, ob die Telekom zu stark reguliert wird oder nicht. Die Frage ist eher, ob mit der aktuellen Regulierung das erreicht wird, was angestrebt wird:
Ein ausgeglichener TK- und Breitband-Markt.
Mit der aktuellen Regulierung ist dies aber offensichtlich nicht zu erreichen, da die Telekom als vorrangig reguliertes Unternehmen einfach nur noch das Nötigste tut, wo sie sich zu sehr reguliert sieht. Über spezielle Preise, wie die TAL-Miete lohnt es nicht, zu diskutieren, da dies nur ein Teil des Ganzen ist und sicherlich nicht ohne Grund von der BNA genau so festgelegt worden ist, wie es festgelegt wurde. Außerdem passiert an manchen Netzteilen (gerade im TAL-Bereich) seit vielen Jahren außer Instandhaltung eher nichts. Anders sieht es im Backbone-Bereich und im DSL-Bereich aus.
Es wird wohl notwendig sein, u.a. die Regulierung anders anzusetzen.

An welcher Stelle soll man die Regulierung denn sonst ansetzen, wenn nicht an der TAL, die ja die eigentliche Leitung ist. In den Rechenzentren usw. hat ja wahrscheinlich jeder Carrier seine eigene Technik.

Nenunikat
12.01.2010, 19:12
An welcher Stelle soll man die Regulierung denn sonst ansetzen, wenn nicht an der TAL, die ja die eigentliche Leitung ist. In den Rechenzentren usw. hat ja wahrscheinlich jeder Carrier seine eigene Technik.
Ich glaube, Du hast mich falsch verstanden.
Ich habe nicht gesagt, dass man statt der TAL nur die Backbone-Technik regulieren soll. Dies wäre tatsächlich eine falsche Richtung.
Ich habe aber gesagt, dass es nichts bringt über konkrete TAL-Miete-Euro-Werte hier zu diskutieren und dass die ganze Art und Weise der Regulierung, wie sie derzeit hauptsächlich durchgeführt wird, zu überdenken wäre.
Denn hauptsächlich wird über den Preis und über den Zwang zum Zugang zu verschiedenen Bereichen reguliert.
Ob man damit und mit der Bundes-Breitband-Strategie einen ausgeglichenen Markt erreicht, sehe ich als zweifelhaft an.
...
Der Satz "Anders sieht es im Backbone-Bereich und im DSL-Bereich aus" bezog sich auf "Außerdem passiert an manchen Netzteilen (gerade im TAL-Bereich) seit vielen Jahren außer Instandhaltung eher nichts".

bonny2
12.01.2010, 19:28
Aber diese TAL-Mieten sind doch eigentlich der Knackpunkt an der ganzen Regulierung. Durch deren Kürzung fehlen Millionen von Euro, die den Breitbandausbau eher beschleunigt hätten. Zudem kommt ja die "Ich-bin-bockig-Haltung" der Telekom, die als Resultat aus den neuen Bestimmungen der Regulierer hervorging.:eek: Wir sind uns doch sicher unstreitig im Klaren darüber, dass höhere TAL-Mieten, wie sie denn vor der erneuten Regulierung durch die Bundesnetzagentur vorherrschten, dem großen Konzern Deutsche Telekom mehr finanziellen Spielraum lassen. Wo dieser finanzielle Überschuss dann angewendet wird, ist eine andere Sache, die das Unternehmen selbst zu regeln hat. Sicher sind auch zum jetzigen Zeitpunkt deutlich höhere Investitionen in unterversorgte Flächen möglich.;)

Devastator
12.01.2010, 19:29
:P

Und da sind wir wieder an der Zwiespalttigkeit.

Wer was Regulieren soll, Preis, Leistung, Service.
Im Endeffekt ist immer der Nutzer der wo es Bezahlt.
Es sollte Grundversorgung geltend gemacht werden.

Mfg DEV

Nenunikat
13.01.2010, 08:50
Aber diese TAL-Mieten sind doch eigentlich der Knackpunkt an der ganzen Regulierung. Durch deren Kürzung fehlen Millionen von Euro, die den Breitbandausbau eher beschleunigt hätten.
...

Woher wollen wir den sicher sein, dass diese Gelder für den Breitband-Ausbau eingesetzt werden und nicht beispielsweise eher für die Dividenden der Telekom-Aktionäre?
Wenn man die verhältnismäßig geringe Summe, welche sich durch die Differenz zwischen Telekom-Forderung und BNA-Festsetzung ergibt ins Verhältnis zu den Kosten für den Ausbau setzt und daran denkt, dass nach der TAL-Miete-Festsetzung erst mal die Breitband-ausbauten auf Eis gelegt wurden, dann kann man sich denken, dass es da um andere Dinge geht: um die Strategie, weiter möglichst die Oberhand zu behalten und dazu ggf. auch mal das ganze Problem auszusitzen.
...

...
Zudem kommt ja die "Ich-bin-bockig-Haltung" der Telekom, die als Resultat aus den neuen Bestimmungen der Regulierer hervorging.:eek:
...

Auf diese Reaktionsweise hatte ich ja schon verwiesen.
Genau dieses "ich baue dort und da nicht aus, weil ..." wird dazu führen, dass bestimmte Gebiete wohl bis zum St. Nimmerleinstag auf eine Breitband-Versorgung warten können.
Eine aktuelle Versorgung oder gar einen Markt wird man dort weiter nicht zu sehen bekommen.
Somit ist die Regulierung und die Breitband-Politik inkl. Breitband-Strategie dort gescheitert.
Wenn man da nichts ändert, gibt es dort weiter keine Lösung.

...
Wir sind uns doch sicher unstreitig im Klaren darüber, dass höhere TAL-Mieten, wie sie denn vor der erneuten Regulierung durch die Bundesnetzagentur vorherrschten, dem großen Konzern Deutsche Telekom mehr finanziellen Spielraum lassen.
Wo dieser finanzielle Überschuss dann angewendet wird, ist eine andere Sache, die das Unternehmen selbst zu regeln hat.
...

Der letzte Satz ist aber der wesentliche:
Diese Mehreinnahmen könnten in ganz andere Bereiche als den Breitbandausbau fließen. Die Wahrscheinlichkeit dafür ist nicht gerade gering.
Außerdem: Warum soll für eine Leistung viel mehr bezahlt werden, als sie kostet?
Dann ist es immer noch besser, Gelder direkt und zweckgebunden für den Breitband-Ausbau zur Verfügung zu stellen.

...
Sicher sind auch zum jetzigen Zeitpunkt deutlich höhere Investitionen in unterversorgte Flächen möglich.;)

Nicht nur dass. Es wäre auch möglich, die vorhandenen, technischen Möglichkeiten auch immer dort zu nutzen, wo keine Telekom-Konkurrenz vor Ort ist.
:P
Und da sind wir wieder an der Zwiespalttigkeit.
Wer was Regulieren soll, Preis, Leistung, Service.
Im Endeffekt ist immer der Nutzer der wo es Bezahlt.
Es sollte Grundversorgung geltend gemacht werden.
Mfg DEV
Es ist bei jeder Leistung so, dass es der Käufer bezahlt.
...
Wenn beim Breitband-Ausbau dann mal Subventionen oder andere Vorleistungen ins Spiel kommen, wird über Steuern und Abgaben, aus denen diese Unterstützungen finanziert werden, das Ganze ja ebenfalls mitbezahlt.
An Grundversorgung (Universaldienst) bzw. Trennung von Netz und Dienstleistung geht man wegen dem immer noch vorhandenen Mantra "der Markt wird es schon machen" ja nicht ran.

alle9ne
13.01.2010, 09:53
Wenn man die verhältnismäßig geringe Summe, welche sich durch die Differenz zwischen Telekom-Forderung und BNA-Festsetzung ergibt ins Verhältnis zu den Kosten für den Ausbau setzt und daran denkt, dass nach der TAL-Miete-Festsetzung erst mal die Breitband-ausbauten auf Eis gelegt wurden, dann kann man sich denken, dass es da um andere Dinge geht: um die Strategie, weiter möglichst die Oberhand zu behalten und dazu ggf. auch mal das ganze Problem auszusitzen.
....

Wurde der Ausbau nicht von 300Millionen Euro im Jahr nur reduziert auf 200Millionen. Was in meinen Augen immer noch eine Menge Geld ist welches auch wieder verdient werden will.
Natürlich will man sicherlich auch Druck/Einfluß ausüben, aber machen das nicht alle. Bsp. die vier Energieriesen, was haben die nicht alles gedroht wenn ihnen ans Leder bzw. Gewinne will.
Da Energie lebenswichtiger als ein Breitbandanschluß ist kannst du dir ja ausrechnen wo reguliert wird und wo nicht ;)

Gruß

Nenunikat
13.01.2010, 12:55
Wurde der Ausbau nicht von 300Millionen Euro im Jahr nur reduziert auf 200Millionen. Was in meinen Augen immer noch eine Menge Geld ist welches auch wieder verdient werden will.
Natürlich will man sicherlich auch Druck/Einfluß ausüben, aber machen das nicht alle. Bsp. die vier Energieriesen, was haben die nicht alles gedroht wenn ihnen ans Leder bzw. Gewinne will.
Da Energie lebenswichtiger als ein Breitbandanschluß ist kannst du dir ja ausrechnen wo reguliert wird und wo nicht ;)
Gruß
Es wurde gedroht, erst mal alle Ausbauten auf den Prüfstand zu stellen.
...
Sicherlich müssen auch 200 Millionen verdient werden.
Immerhin zahlt die Telekom auch Dividende.
Auch die müssen verdient werden.
...
Die Telekom rüstet mit dem Breitband-Ausbau ja auch sich selbst für die Zukunft. Würde sie nur bei dem Festnetz bleiben, würde sie immer weniger Kunden haben, weil es genügend Gegenden gibt, wo man statt dessen auch mobil zu vergleichbaren Preisen und mit Festnetznummer telefonieren kann.
...
Dass jedes Unternehmen (welches es kann und welches es betrifft) versucht, die verantwortlichen Politiker und die BNA dahin zu bewegen, mehr Freiraum und weniger Zwänge vorzugeben, ist von sich aus logisch und wird sicher auch umfangreich gemacht.
...
Wo alles nicht sinnvoll und schlüssig reguliert wird, da möchte ich lieber nicht noch weiter drüber nachdenken, sonst wird mir vielleicht noch schlecht ... ;)

Devastator
13.01.2010, 22:40
@nenunikat

Mir wir es e schon schlecht wenn ich die Politik bezüglich Breitband sehe.

Mfg DEV