Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Erzgebirge fährt auf Datenautobahn hinterher
Wie die Grüne Jugend Erzgebirge (http://www.gruene-erzgebirge.de/meldung/artikel/477/gruene-jugend-erzgebirge-faehrt-auf-datenautobahn-nur-hinterher.html?no_cache=1&cHash=f417668e72f0c8a94a19f0a5ded69c2e) berichtet, hat allein die Stadt Olbernhau im Erzgebirgskreis einen Antrag auf Förderung ihres Breitbandausbaus gestellt, obwohl eine Bedarfsanalyse für den gesamten Kreis vorliegt. Dies gehe aus der Antwort der Staatsregierung (http://ws.landtag.sachsen.de/images/5_Drs_1151_-1_1_3_.pdf) hervor, die auf eine Kleine Anfrage nun bekannt wurde. Danach ist unter Zugrundelegung einer Mindestbandbreite von einem Mbit im Erzgebirgskreis weit über die Hälfte der Kommunen gar nicht oder nur teilweise mit Breitbandzugängen zum Internet versorgt. Geht man von zwei Mbit Mindestbandbreite aus, sind knapp 37 Prozent der Orte versorgt.
Wie die Freie Presse (http://www.freiepresse.de/NACHRICHTEN/REGIONALES/ERZGEBIRGE/MARIENBERG/7442301.php) berichtet, liegt nun der erste Bewilligungsbescheid über 105.000 Euro für die Breitbanderschließung des Olbernhauer Ortsteils Rothenthal vor. Die Stadt schießt für den Ausbau 16.000 Euro zu. Dafür gibt es eine kabelgebundene Breitbanderschließung durch einen namentlich nicht genannten Anbieter. Dieser trifft auf vergleichsweise gute Voraussetzungen: Es müssen lediglich zwei Verteilerkästen gesetzt und die Kabel durch bereits liegende Leerrohre gezogen werden.
Einen Ausblick für andere Erzgebirgskommunen gibt es in dem Artikel auch. Die Erschließung im Erzgebirgskreis soll regionenweise geschehen, da die Bedingungen je unterschiedlich sind, sagte der Landrat der Zeitung zufolge.
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