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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Vodafone stellt weitere Weichen für flächendeckenden LTE-Ausbau


adress
21.07.2010, 13:03
Vodafone hat weitere Entscheidungen für den LTE-Ausbau getroffen und setzt auf Huawei und Ericsson als Technologiepartner. "Wir werden mittelfristig alle Basisstationen in Deutschland auf die nächste Mobilfunkgeneration LTE hochrüsten. Mit diesen Investitionen wird der neueste Standard in den kommenden Jahren flächendeckend für unsere Kunden verfügbar. Wir werden sehr schnell mit der Erschließung der weißen Flecken beginnen und wollen von Beginn an Geschwindigkeiten von 3 Mbit pro Sekunde anbieten“, erklärte Friedrich Joussen, CEO von Vodafone Deutschland. In den Städten rechnet Joussen mit signifikant höheren Geschwindigkeiten: „Damit wird das mobile Internet zu einer echten Alternative für das Festnetz.“

Vodafone will Ende September mit dem Ausbau beginnen und schon im nächsten Jahr 1.500 Stationen mit LTE-Technologie ausgestattet haben. Der Kommunikationskonzern hat in den letzten Monaten bereits weiße Flecken in besonderen Testregionen mit HSDPA -Technologie ausgebaut und dort den Internetzugang für die Menschen ermöglicht. In Mecklenburg-Vorpommern, in der Uckermark, aber auch in Thüringen und Sachsen wurde so Infrastruktur für Internet-Zugänge geschaffen. Ein großer Vorteil des drahtlosen Internetzugangs zur Infrastruktur des 21. Jahrhunderts ist, dass bislang aufwändige und zeitintensive Erdarbeiten nicht nötig sind und der komplizierte Zugang über das Kupferkabel bis zum Haus, die so genannte letzte Meile, entfällt. Denn das schnelle Internet kommt per Funk aufs Land und in die Stadt. Dabei ist mobiles Internet genauso schnell, sicher und leistungsstark, wie Kabelanschlüsse. Joussen: „Ein High-Tech-Land wie Deutschland braucht eine High-Tech-Infrastruktur nicht nur in den Städten, sondern auch in den ländlichen Regionen."

Im Rahmen der Breitbandinitiative der Bundesregierung hat Vodafone den zügigen Ausbau der sogenannten weißen Flecken zugesagt, um Kunden auch in ländlichen Regionen schnelles Internet zu bieten. „Das von Bundeskanzlerin Merkel und Wirtschaftsminister Brüderle vorgegebene Ziel werden wir erreichen, die Geschwindigkeit beim Netzzugang wird von Beginn an deutlich schneller sein als in Berlin vereinbart“, sagte Joussen. Die Politik habe mit der Frequenzauktion richtige und effiziente Anreizsysteme für Investitionen der Wirtschaft gesetzt, die jetzt folgen.

alle9ne
21.07.2010, 15:43
... wollen von Beginn an Geschwindigkeiten von 3 Mbit pro Sekunde anbieten“, erklärte Friedrich Joussen, CEO von Vodafone Deutschland. In den Städten rechnet Joussen mit signifikant höheren Geschwindigkeiten: „Damit wird das mobile Internet zu einer echten Alternative für das Festnetz.“
...

Das ist schon mal ziemlicher Mist, warum legt man sich jetzt schon fest. Was ist wenn ein Kunden auf dem Land aus wichtigen Gründen (Heimarbeitzplatz...) mehr Speed benötigt. Das kann man doch über den Preis wie im DSL-Markt regeln.
Und dann wieder der, dort wo es eh schon Festnetz/Kabel-Breitband bis zum abwinken gibt dort bietet VF höhere Geschwindigkeiten für die Mobilfunksurfer an und die DSL-Ersatz-über Mobilfunk-Surfer in den weißen Flecken dürfen sich mit Mobilfunk-light zufrieden geben.

Bodo
21.07.2010, 15:58
Sehe ich genau so-es wird wohl ohne einen Bundesweiten Ausbau des GF Netzes immer eine 2 Klassen Breitbandgesellschaft geben.

gnahc
21.07.2010, 20:06
Hi,

was nuetzt mir UMTS in all seinen Formen und LTE, wenn es bei Funk keine echte Flat gibt! Da werden wieder Aepfel mit Bananen verglichen, die lieben Experten!

tomas-b
21.07.2010, 20:58
Ob es bei LTE nicht eine richtige Flat geben wird, steht doch noch gar nicht fest, oder hab ich die Tarif-Informationen irgendwo übersehen?
Und wenn du die Wahl hast zwischen nichts und einer UMTS-Flat mit Tempodrossel, ist Letzteres immer noch die bessere Wahl, zumal man da ja mit diversen Prepaid-Angeboten die Versorgungslücke am Monatsende relativ kostengünstig stopfen kann, wenn die 5 GB wirklich nicht reichen sollten...

gnahc
22.07.2010, 13:25
Vodafone hat weitere Entscheidungen für den LTE-Ausbau getroffen.....

„Damit wird das mobile Internet zu einer echten Alternative für das Festnetz.“


Ich habe mich mehr auf diese Aussage bezogen, warten wir mal auf die ersten Tarife und den AGB's dazu.

Nenunikat
22.07.2010, 13:43
Vodafone hat weitere Entscheidungen für den LTE-Ausbau getroffen und setzt auf Huawei und Ericsson als Technologiepartner. "Wir werden mittelfristig alle Basisstationen in Deutschland auf die nächste Mobilfunkgeneration LTE hochrüsten. Mit diesen Investitionen wird der neueste Standard in den kommenden Jahren flächendeckend für unsere Kunden verfügbar.
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Wenn Vodafone nur alle Basisstationen aufrüstet ist LTE nicht flächendeckend verfügbar. Ohne zusätzliche Basisstationen/ Funktürme gibt es auch hier wieder "weiße Flecken".

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Wir werden sehr schnell mit der Erschließung der weißen Flecken beginnen und wollen von Beginn an Geschwindigkeiten von 3 Mbit pro Sekunde anbieten“, erklärte Friedrich Joussen, CEO von Vodafone Deutschland.
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"... und wollen ..." - also zu deutsch:
Mehr gibt es außerhalb der Städte öfters mal nicht und (was verschwiegen wird) bei großen Nutzerzahlen pro Basisstation kann die Bandbreite auch drastisch darunter liegen.

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In den Städten rechnet Joussen mit signifikant höheren Geschwindigkeiten: „Damit wird das mobile Internet zu einer echten Alternative für das Festnetz.“
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Wohl, weil man hier mal wieder mehr Gewinn vermutet.
Also nur nach Gewinnerwartung - nicht nach Bedarf.
Wer mit seiner Breitbandstrategie da immer noch auf den Markt setzt, wird mal wieder veralbert. Aber soetwas ist eigentlich absehbar.

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Denn das schnelle Internet kommt per Funk aufs Land und in die Stadt. Dabei ist mobiles Internet genauso schnell, sicher und leistungsstark, wie Kabelanschlüsse.
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Ob diese Aussage etwas mit der Wirklichkeit zu tun haben wird ... ?

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Joussen: „Ein High-Tech-Land wie Deutschland braucht eine High-Tech-Infrastruktur nicht nur in den Städten, sondern auch in den ländlichen Regionen."
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Und warum drückt man sich dort weiter um diese High-Tech-Infrastruktur?

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Im Rahmen der Breitbandinitiative der Bundesregierung hat Vodafone den zügigen Ausbau der sogenannten weißen Flecken zugesagt, um Kunden auch in ländlichen Regionen schnelles Internet zu bieten. „Das von Bundeskanzlerin Merkel und Wirtschaftsminister Brüderle vorgegebene Ziel werden wir erreichen, die Geschwindigkeit beim Netzzugang wird von Beginn an deutlich schneller sein als in Berlin vereinbart“, sagte Joussen. Die Politik habe mit der Frequenzauktion richtige und effiziente Anreizsysteme für Investitionen der Wirtschaft gesetzt, die jetzt folgen.
Wir werden wohl bald sehen, was von den Versprechungen am Ende übrig bleibt.

Das ist schon mal ziemlicher Mist, warum legt man sich jetzt schon fest. Was ist wenn ein Kunden auf dem Land aus wichtigen Gründen (Heimarbeitzplatz...) mehr Speed benötigt. Das kann man doch über den Preis wie im DSL-Markt regeln.
Und dann wieder der, dort wo es eh schon Festnetz/Kabel-Breitband bis zum abwinken gibt dort bietet VF höhere Geschwindigkeiten für die Mobilfunksurfer an und die DSL-Ersatz-über Mobilfunk-Surfer in den weißen Flecken dürfen sich mit Mobilfunk-light zufrieden geben.
Es wird eben die Linie der letzten Jahre konsequent fortgesetzt:
Größere Investitionen in den Ballungszentren und auf dem flachen Lande nur so viel, wie scheinbar notwendig. Die Investitionen auf dem flachen Land werden dann gleich noch als Technologie-Sprung verkauft, obwohl die Betroffenen mal wieder nur mit einem Teil der anderswo möglichen Bandbreite versorgt werden - oder weiterhin nicht, wenn man ungünstig wohnt.