DSL
07.04.2004, 12:58
Hallo zusammen,
hier eine kurze Abhandlung meiner Leidensgeschichte mit
der T-Com, die einigen vielleicht ein wenig Hoffnung gibt:
In den letzten vier Jahren hieß es immer wieder, dass
bei mir kein DSL möglich sein, da ich zu weit von
der Vermittlungsstelle entfernt sei und damit die
bei mir mögliche Bandbreite zu gering wäre.
Diesen Satz habe ich mir bestimmt 100 mal von den
"freundlichen" Mitarbeitern der T-Com-Hotline anhören
müssen.
Vor ca. 4 Wochen hatte ich dann wieder einen Hotliner
am Telefon, der mir die gleiche Auskunft gab, dann
aber einen anderen Anschluss in unsere Straße
überprüfte (ca. 400m entfernt )und siehe da, dort war DSL
nicht nur möglich,
sondern derjenige hatte sogar schon DSL und zwar
mit voller Bandbreite. Das brachte mich dann dazu
zu Fragen, warum ich dann kein DSL bekommen könne.
Der T-Com-Mitarbeite wollte gerade wieder den
Standardspruch loswerden: "Es kann schon sein,
dass DSL ein Haus weiter nicht funktioniert", aber
ich fragte ihn dann warum ich kein DSL-Light (halbe
Bandbreite) bekommen könne, das soll ja angeblich
500 m weiter reichen. Der T-Com-Mitarbeiter wusste
darauf natürlich keine Antwort und leitete meine
Anfrage an die Technik weiter. 3 Tage später
hatte ich die Nachricht einer netten, aber nicht gerade
kompetent erscheinenden Dame auf meinem Anrufbeantworter,
die mir lapidar mitteilte, dass kein DSL haben könne.
Damit gab ich mit nicht zufrieden und rief wieder bei
der Hotline an. Nachdem ich nun zu x-ten mal meinen
Fall geschildert habe, wurde ich mit einer Technikzentrale
verbunden, die mich wieder mit einer anderen
Technikzentrale verbunden haben, die mich dann
an einen Mitarbeiter verbunden haben, der mich
dann wieder an Techniker weiterleitete. Dieser Herr
war wirklich nett und berechnete nochmal die
Kabellänge von der Vermittlungsstelle zu meinem
Anschluss. Das Ergebnis lautete: "Sie sind 500m zu
weit entfernt". Dieses Ergebnis hörte ich nun zum
10000.-mal. Ich sagte ihm, dass 400m entfernt
jemand DSL mit voller Bandbreite hat und ich dann
doch theoretisch DSL-Light bekommen können müsste.
Dagegen konnte er nichts sagen und versicherte mir
nochmals mit seinem Chef die Leitungslänge genau
zu bestimmen und mich dann zurückzurufen.
Nach ein paar Stunden klingelte tatsächlich das Telefon
und der nette Techniker teilte mir mit, dass meine
Daten in der Datenbank geändert wurden und ich
nun zumindest DSL-Light bestellen könne.
Ich war aus dem Häuschen und rief sofort bei
der Bestell-Hotline an und tatsächlich, ich konnte meinen
DSL Anschluss in Auftrag geben.
Es geht noch weiter und es wird noch besser:
Eine Woche später war es endlich soweit ich
hatte DSL. Doch am zweiten Tag kam es zu einigen
Störungen. Also rief ich wieder die Hotline an, die
dann eine Messung meines Anschlusses bei
der Technik in Auftrag gaben (Die Störungen traten
danach auch nicht mehr auf).
Am Nächsten Tag meldete sich ein ebenfalls sehr
netter Techniker, der mir mitteilte, dass die Messung
keine besonderen Vorkommnisse
gezeigt hätte und das meine Leitungswerte sogar besser
sein, als in der Datenbank hinterlegt.
"Besser?" fragte ich. "Wie weit bin ich den von einem
Anschluss mit voller Bandbreite entfernt?".
Der Techniker sagte, dass mit diesen Werten auch
die voller Bandbreite funktionieren müsste.
Ich bat ihn also einen Test zu machen und
meinen Anschluss umzustellen. Er sagte mir
zu meinen Anschluss Anfang nächster Woche testweise
für eine Woche umzustellen, um die Stabilität zu testen.
Montags war ich dann schon sehr gespannt und stellte
aber leider fest, dass mein Downstream weiterhin bei
384 kb/s lag, der Upstream aber bei 128 kb/s.
Zunächst dachte ich, dass es beim mir dann wohl
doch nicht geht, aber ich rief zur Sicherheit dann
nochmals die Hotline (direkte Verbindung zur Hölle) an.
Nach zwei Tagen und 3 Hotline-Anrufen weiter, rief mich
dann ein anderer Techniker an, der dann meinen
Anschluss erneut überprüfte und einen Fehler in der
Konfiguration feststellte, den er sofort behob. Und
siehe da, ich hatte DSl mit voller Bandbreite.
Es geht aber immer noch weiter:
Am "Ziel meiner Träume angelangt" rief ich vorgestern,
wie mit dem Techniker vereinbart, bei der Hotline an,
um denen mitzuteilen, dass der Test erfolgreich gelaufen
ist und das alles so bleiben kann wie es jetzt ist, also
DSL mit voller Bandbreite.
Und siehe da, seit gestern habe ich wieder DSL-Light,
also wieder nur halbe Bandbreite. Wieder Anruf bei
der Hotline. Die teilten mir dann mit, dass der Test
ja nur "inoffiziell" war und ich nun eine Umstellung
meines Tarifs beim Vetrieb in Auftrag geben müsste,
obwohl ich bereits genausoviel bezahle, wie für einen
"normalen" DSL-Anschluss.
Also rief ich beim Vetrieb an. Der Hotline-Mitarbeiter
wollte dann meine "Tarifänderung" eingeben und
stellte fest, er konnte es nicht. Das "System" lies
es nicht zu meinte er. Ich war kurz vor einem
Nervenzusammenbruch und redete so lange auf den
Mann ein, bis er mich an einen Sachbearbeiter
weiterleitete. Aber auch der konnte den Tarifwechsel
nicht eingeben. Er sagte, er wolle es später noch einmal
versuchen, vielleicht ist ein Verbindungsfehler mit
der Datenbank. Ich traute dem Braten aber nicht, da
ich solche Sprüche in den letzten Jehren immer wieder
gehört habe. Also nochmals bei der Technik-Hotline
angerufen und wieder über 3 Stellen an den
Telekomtechniker gelangt, der den Test letzte
Woche gestartet hat. Dieser Mann ist wirklich superfreundlich
und sollte allen anderen Telekom-Mitarbeitern, die
sich wie Beamte immer nur an ihre Vorschriften
halten und nicht einmal über den Tellerrand hinausblicken,
als Vorbild dienen. Er sprach mit dem Vertrieb und
leitete das "Datenbankproblem" an die dafür
zuständigen Kollegen weiter. Jeztzt bin ich mal gespannt,
ob ich laufe der nächsten Tage (oder Wochen) wieder
zum meinem DSL-Anschluss mit voller Bandbreite komme.
Fazit: Hartnäckig bleiben und versuchen an den
Leuten von der Hotline oder dem Vetrieb vorbeizukommen
und an einen kompetenten Mitarbeiter zu geraten.
hier eine kurze Abhandlung meiner Leidensgeschichte mit
der T-Com, die einigen vielleicht ein wenig Hoffnung gibt:
In den letzten vier Jahren hieß es immer wieder, dass
bei mir kein DSL möglich sein, da ich zu weit von
der Vermittlungsstelle entfernt sei und damit die
bei mir mögliche Bandbreite zu gering wäre.
Diesen Satz habe ich mir bestimmt 100 mal von den
"freundlichen" Mitarbeitern der T-Com-Hotline anhören
müssen.
Vor ca. 4 Wochen hatte ich dann wieder einen Hotliner
am Telefon, der mir die gleiche Auskunft gab, dann
aber einen anderen Anschluss in unsere Straße
überprüfte (ca. 400m entfernt )und siehe da, dort war DSL
nicht nur möglich,
sondern derjenige hatte sogar schon DSL und zwar
mit voller Bandbreite. Das brachte mich dann dazu
zu Fragen, warum ich dann kein DSL bekommen könne.
Der T-Com-Mitarbeite wollte gerade wieder den
Standardspruch loswerden: "Es kann schon sein,
dass DSL ein Haus weiter nicht funktioniert", aber
ich fragte ihn dann warum ich kein DSL-Light (halbe
Bandbreite) bekommen könne, das soll ja angeblich
500 m weiter reichen. Der T-Com-Mitarbeiter wusste
darauf natürlich keine Antwort und leitete meine
Anfrage an die Technik weiter. 3 Tage später
hatte ich die Nachricht einer netten, aber nicht gerade
kompetent erscheinenden Dame auf meinem Anrufbeantworter,
die mir lapidar mitteilte, dass kein DSL haben könne.
Damit gab ich mit nicht zufrieden und rief wieder bei
der Hotline an. Nachdem ich nun zu x-ten mal meinen
Fall geschildert habe, wurde ich mit einer Technikzentrale
verbunden, die mich wieder mit einer anderen
Technikzentrale verbunden haben, die mich dann
an einen Mitarbeiter verbunden haben, der mich
dann wieder an Techniker weiterleitete. Dieser Herr
war wirklich nett und berechnete nochmal die
Kabellänge von der Vermittlungsstelle zu meinem
Anschluss. Das Ergebnis lautete: "Sie sind 500m zu
weit entfernt". Dieses Ergebnis hörte ich nun zum
10000.-mal. Ich sagte ihm, dass 400m entfernt
jemand DSL mit voller Bandbreite hat und ich dann
doch theoretisch DSL-Light bekommen können müsste.
Dagegen konnte er nichts sagen und versicherte mir
nochmals mit seinem Chef die Leitungslänge genau
zu bestimmen und mich dann zurückzurufen.
Nach ein paar Stunden klingelte tatsächlich das Telefon
und der nette Techniker teilte mir mit, dass meine
Daten in der Datenbank geändert wurden und ich
nun zumindest DSL-Light bestellen könne.
Ich war aus dem Häuschen und rief sofort bei
der Bestell-Hotline an und tatsächlich, ich konnte meinen
DSL Anschluss in Auftrag geben.
Es geht noch weiter und es wird noch besser:
Eine Woche später war es endlich soweit ich
hatte DSL. Doch am zweiten Tag kam es zu einigen
Störungen. Also rief ich wieder die Hotline an, die
dann eine Messung meines Anschlusses bei
der Technik in Auftrag gaben (Die Störungen traten
danach auch nicht mehr auf).
Am Nächsten Tag meldete sich ein ebenfalls sehr
netter Techniker, der mir mitteilte, dass die Messung
keine besonderen Vorkommnisse
gezeigt hätte und das meine Leitungswerte sogar besser
sein, als in der Datenbank hinterlegt.
"Besser?" fragte ich. "Wie weit bin ich den von einem
Anschluss mit voller Bandbreite entfernt?".
Der Techniker sagte, dass mit diesen Werten auch
die voller Bandbreite funktionieren müsste.
Ich bat ihn also einen Test zu machen und
meinen Anschluss umzustellen. Er sagte mir
zu meinen Anschluss Anfang nächster Woche testweise
für eine Woche umzustellen, um die Stabilität zu testen.
Montags war ich dann schon sehr gespannt und stellte
aber leider fest, dass mein Downstream weiterhin bei
384 kb/s lag, der Upstream aber bei 128 kb/s.
Zunächst dachte ich, dass es beim mir dann wohl
doch nicht geht, aber ich rief zur Sicherheit dann
nochmals die Hotline (direkte Verbindung zur Hölle) an.
Nach zwei Tagen und 3 Hotline-Anrufen weiter, rief mich
dann ein anderer Techniker an, der dann meinen
Anschluss erneut überprüfte und einen Fehler in der
Konfiguration feststellte, den er sofort behob. Und
siehe da, ich hatte DSl mit voller Bandbreite.
Es geht aber immer noch weiter:
Am "Ziel meiner Träume angelangt" rief ich vorgestern,
wie mit dem Techniker vereinbart, bei der Hotline an,
um denen mitzuteilen, dass der Test erfolgreich gelaufen
ist und das alles so bleiben kann wie es jetzt ist, also
DSL mit voller Bandbreite.
Und siehe da, seit gestern habe ich wieder DSL-Light,
also wieder nur halbe Bandbreite. Wieder Anruf bei
der Hotline. Die teilten mir dann mit, dass der Test
ja nur "inoffiziell" war und ich nun eine Umstellung
meines Tarifs beim Vetrieb in Auftrag geben müsste,
obwohl ich bereits genausoviel bezahle, wie für einen
"normalen" DSL-Anschluss.
Also rief ich beim Vetrieb an. Der Hotline-Mitarbeiter
wollte dann meine "Tarifänderung" eingeben und
stellte fest, er konnte es nicht. Das "System" lies
es nicht zu meinte er. Ich war kurz vor einem
Nervenzusammenbruch und redete so lange auf den
Mann ein, bis er mich an einen Sachbearbeiter
weiterleitete. Aber auch der konnte den Tarifwechsel
nicht eingeben. Er sagte, er wolle es später noch einmal
versuchen, vielleicht ist ein Verbindungsfehler mit
der Datenbank. Ich traute dem Braten aber nicht, da
ich solche Sprüche in den letzten Jehren immer wieder
gehört habe. Also nochmals bei der Technik-Hotline
angerufen und wieder über 3 Stellen an den
Telekomtechniker gelangt, der den Test letzte
Woche gestartet hat. Dieser Mann ist wirklich superfreundlich
und sollte allen anderen Telekom-Mitarbeitern, die
sich wie Beamte immer nur an ihre Vorschriften
halten und nicht einmal über den Tellerrand hinausblicken,
als Vorbild dienen. Er sprach mit dem Vertrieb und
leitete das "Datenbankproblem" an die dafür
zuständigen Kollegen weiter. Jeztzt bin ich mal gespannt,
ob ich laufe der nächsten Tage (oder Wochen) wieder
zum meinem DSL-Anschluss mit voller Bandbreite komme.
Fazit: Hartnäckig bleiben und versuchen an den
Leuten von der Hotline oder dem Vetrieb vorbeizukommen
und an einen kompetenten Mitarbeiter zu geraten.