Thomas
23.08.2004, 15:17
Vieleich besteht ja doch ein Fünkchen hoffnung. Folgendes habe ich heute gefunden (Quelle www.sisol.de):
"Breitband-Internet: Kommission übt Druck auf Deutschland aus
Brüssel (pte) - Die europäische Kommission http://europa.eu.int/comm/index_de.htm hat Vertragsverletzungsverfahren gegen Deutschland, Frankreich, Irland, die Niederlande und Portugal eingeleitet. Es geht dabei um die Anstrengungen, einen größeren Wettbewerb beim Breitband-Internetzugang herbeizuführen. Das Standardangebot der Betreiber soll demnach soweit entbündelt sein, dass Mitbewerber nur für das bezahlen, was sie auch benötigen. Das betrifft insbesondere den Zugang zu Teilnetzen etwa für den Betrieb von VDSL (Very High Bit-rate Digital Subscriber Line). Betreiber sollen ihre Netzausrüstung nicht erst in der Ortsvermittlungsstelle, sondern näher am Kunden installieren können. Für diese Voraussetzungen hätten die genannten Länder jedoch bisher nicht in ausreichendem Maße gesorgt, so die Kommission. Das Vertragsverletzungsverfahren soll jetzt die Durchsetzung der Wettbewerbsvergrößerung vorantreiben.
Die Verordnung über den entbündelten Zugang zum Teilnehmeranschluss ist bereits 15 Monate alt. Sie sieht vor, dass Betreiber mit beträchtlicher Marktmacht ein Standardangebot veröffentlichen. Die Regulierungsbehörden müssen das Angebot genehmigen und sicherstellen, dass der Betreiber seinen darin genannten Verpflichtungen nachkommt. Dazu meint Erkki Liikanen, zuständiges Kommissionsmitglied für Unternehmen und die Informationsgesellschaft: "Die Regulierungsbehörden und Betreiber hatten genügend Zeit, um den Bestimmungen der EU-Verordnung nachzukommen, so dass es jetzt keine weiteren Verzögerungen bei der Öffnung der Ortsnetze geben darf." Deutschland hat nach Angaben der Kommission bereits positive Schritte zur Beseitigung des Problems eingeleitet. So wurde am 13. März ein Standardangebot veröffentlicht, und die Regulierungsbehörde genehmigte die Preise für den gemeinsamen Zugang am 15. März. Demnächst will die Kommission die weiteren Verfahren gegen Deutschland erwägen."
"Breitband-Internet: Kommission übt Druck auf Deutschland aus
Brüssel (pte) - Die europäische Kommission http://europa.eu.int/comm/index_de.htm hat Vertragsverletzungsverfahren gegen Deutschland, Frankreich, Irland, die Niederlande und Portugal eingeleitet. Es geht dabei um die Anstrengungen, einen größeren Wettbewerb beim Breitband-Internetzugang herbeizuführen. Das Standardangebot der Betreiber soll demnach soweit entbündelt sein, dass Mitbewerber nur für das bezahlen, was sie auch benötigen. Das betrifft insbesondere den Zugang zu Teilnetzen etwa für den Betrieb von VDSL (Very High Bit-rate Digital Subscriber Line). Betreiber sollen ihre Netzausrüstung nicht erst in der Ortsvermittlungsstelle, sondern näher am Kunden installieren können. Für diese Voraussetzungen hätten die genannten Länder jedoch bisher nicht in ausreichendem Maße gesorgt, so die Kommission. Das Vertragsverletzungsverfahren soll jetzt die Durchsetzung der Wettbewerbsvergrößerung vorantreiben.
Die Verordnung über den entbündelten Zugang zum Teilnehmeranschluss ist bereits 15 Monate alt. Sie sieht vor, dass Betreiber mit beträchtlicher Marktmacht ein Standardangebot veröffentlichen. Die Regulierungsbehörden müssen das Angebot genehmigen und sicherstellen, dass der Betreiber seinen darin genannten Verpflichtungen nachkommt. Dazu meint Erkki Liikanen, zuständiges Kommissionsmitglied für Unternehmen und die Informationsgesellschaft: "Die Regulierungsbehörden und Betreiber hatten genügend Zeit, um den Bestimmungen der EU-Verordnung nachzukommen, so dass es jetzt keine weiteren Verzögerungen bei der Öffnung der Ortsnetze geben darf." Deutschland hat nach Angaben der Kommission bereits positive Schritte zur Beseitigung des Problems eingeleitet. So wurde am 13. März ein Standardangebot veröffentlicht, und die Regulierungsbehörde genehmigte die Preise für den gemeinsamen Zugang am 15. März. Demnächst will die Kommission die weiteren Verfahren gegen Deutschland erwägen."