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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : DSL-Anschlüsse in 97877 Wertheim-Lindelbach/Urphar


barty
04.11.2004, 17:41
Hallo,
ich suche auf diesem Wege Mitstreiter und Mitbegründer für eine Unterschriftenaktion/Initiative "Breitband/DSL für den Raum Wertheim und insbesondere dessen Ortsteile (Urphar/Lindelbach/Dietenhan/Höhefeld, etc.).

Ich bin der Sache allmählich müde geworden und habe inzwischen sämtliche politischen Parteien auf Regional-, Kreis-, und Landesebene um Unterstützung gebeten. Erste Reaktionen liegen bereits vor. Jetzt geht es darum aktive Mitstreiter (sprich potentielle DSL-Interessenten) aus der Region zu finden, die an sich an einer Unterschriftenaktion beteiligen oder eine DSL-Initiative aktiv unterstützen wollen.

Meldet Euch einfach bei mir

Stefan Bartosch
Steinbuschstr. 6
97877 Wertheim
barty@atvertise.de

Anbei ein Auszug aus den Scheiben an die ansässigen Parteien:

Sehr geehrter Hr. xyz,

ich wende mich heute an den Stadtverband Wertheim, weil ich mit meinem Anliegen sicherlich einem großen Teil verärgerter Bürger aus dem Raum Wertheim aus der Seele spreche. Es geht um das leidige (aber wichtige Thema) Breitbandanschluss-DSL.

Gemäß ihrem Motto....

"Erneuerung und Verantwortung "

Zitat Ihrer Website


...hoffe ich auf Ihre Mithilfe.


Seit Jahren versuche ich durch permanente Anrufe bei der Telekom einen DSL-Anschluss zu beantragen, doch bislang ohne Erfolg. Mir ist bewusst, dass in Wertheim zwei DSL-Vermittlungspunkte (Wertheim-Stadt und Wertheim-Bestenheid) zur Verfügung stehen, doch Wertheim hat weitere Gemeinden (wie eben Urphar, Lindelbach, etc.), die bislang nicht in das Anschlussgebiet fallen. Bei der Telekom bekomme ich keine Auskunft bzw. Begründung wann bzw. ob jemals DSL in diesen Gemeinden zur Verfügung stehen wird. Da ich aber, wie viele weitere Bürger Lindelbach´s (etliche hier wohnende Wertheimer Geschäftsleute) beruflich auf einen schnellen Internetanschluss angewiesen bin, ist m.E. eine planbare Aussage der Verantwortlichen das mindeste, was man verlangen kann. Bis heute liegt mir eine solche Zu- bzw. Absage nicht vor.
Ich bin zuversichtlich, dass die tatkräftige Unterstützung einer regionalen politischen Organisation (möglicherweise unter Einbeziehung der Lokalpresse) nicht nur das Eigeninteresse der betroffenen Bürger wecken würde, sondern gleichsam dem politischen Ansehen der Partei und der Glaubwürdigkeit der Wähler in die Politik zu Gute käme. Viele Bürger in Ihrem Wahlkreis kämpfen sicherlich mit dem gleichen Problem, sehen sich aber aus wissenstechnischen, rhetorischen oder anderen Gründen nicht in der Lage, die Situation anzugehen, geschweige denn selbige zu verändern. Wie groß mag Dunkelziffer derjeniger sein, die die Nichtverfügbarkeit klaglos hinnehmen oder mangels techn. Know-how bislang keinen DSL-Anschluss beantragt haben?

Zugegeben: Die Frage ob DSL verfügbar ist oder nicht mag - angesichts hoher Arbeitslosigkeit und wirtschaflicher Probleme - für den ein oder anderen Menschen nicht "lebensnotwendig" erscheinen. Internet ist inzwischen aber ein anerkanntes und wichtiges "Arbeits-/Freizeitinstrument", das nicht zuletzt die Informationsversorgung, Kommunikation und
den Verkauf von Waren und Dienstleistungen fördert und sicherstellt. Gerade unsere vergleichsweise dünn besiedelte Region braucht derartige Medien, um mit dem schnell fortschreitenen politischen und wirtschaftlichen Wandel auf der Welt Schritt zu halten. Mein Sohn beispielsweise besucht das Dietrich-Bonhöfer-Gymnasium und wird immer wieder angewiesen, seine schulischen Arbeiten mit Internetrecherchen und Quellangaben untermauern. Meine Frau schult derzeit zur Industriekauffrau um, benötigt ebenfalls Informationen und Hilfen aus dem Netz, die die Bildungsinstutition nicht zur Verfügung stellt. Ich selbst bin bei Lutz-Pumpen für den Bereich E-Business zuständig, erledige viele Arbeiten auch Wochenends von zu Hause aus und muss mich permanent per Internet auf meine privaten Kosten über neue E-Bussinessentwicklungen auf dem Laufenden halten.

Sicherlich kein Einzelfall, deckt sich dieses Anforderungsprofil doch mit dem vieler anderen Familien in Ihrem Wahlkreis. Rechnet man nun die Kosten für einen herkömmlichen Internetanschluss per Modem/ISDN, kommen für eine Durchschnittsfamile schnell einmal 50-80 Euro Onlinegebühren zusammen, nur weil die Ladezeiten ohne DSL zum Geduldsspiel werden.

Natürlich stehen auf der anderen Seite auch die wirtschaftlich-finanziellen Beweggründe der T-Com selbst. Der schleppende Ausbau mag insbesondere für die geschundenen T-Com-Aktionäre ein schlagkräftiges Argument sein. Zudem sitzen wir im Grenzgebiet Bayern/Baden-Württemberg, wo die technische Affinität der Bürger nicht mit jener in mondänen Großstädten zu vergleichen ist. Dennoch: Der Gleichbehandlungsgrundsatz aller Bürger wird dank der Monopolstellung eines unbeweglichen Telekommunikationsunternehmens faktisch unterlaufen.

Es entsteht ein unübersehbares Ungleichgewicht in der Bevölkerung, dass sich nicht nur technisch anhand gewaltiger Unterschiede in den Übertragungsraten, sondern auch heftig an den Geldbeutel der betroffenen Bürger bemerkbar macht. Während DSL-Kunden dank gegenseitigem Preisdumping der DLS-Anbieter womöglich bald Geld geschenkt bekommen, um mit HighSpeed durch das WWW zu surfen, dümpeln ISDN/Analog-Kunden murrend, aber in der Minderheit im Schneckentempo zu saftigen Preisen im Netz. Ein Trostpflaster wäre zumindet die Wiedereinführung der ISDN-Flatrate für jene Telekom-Kunden denen derzeit kein DSL-Anschluss zur Verfügung gestellt werden kann. Aber auch hier kein Entgegenkommen. Selbst die statl. Regulierungsbehörde Reg-TP schaut tatenlos zu.

Prüft man die Verfügbarkeit, kommen Lapidaraussagen zurück, wonach man DSL in diesem Ausbaugebiet "derzeit" nicht anbieten könne. Eine definitive Aussage wann dies aber geschehen wird, bzw. das der Anschluss möglicherweise aus technischen Gründen nie an das DSL-Netz kommen wird, bekommt man bei der Telekom nicht. Wie soll man da planen? Will man bei SkyDSL und anderen Alternativtechniken einsteigen, muss man zum Teil horrendes Geld für Hardware ausgeben. Kommt dann zwei Wochen später einen Telekom-Mann ins Haus, der eineem freudestrahlend den lang ersehnten DSL-Anschluss anbietet, hat man vergebens Unsummen in andere Technikeninvestiert.

Da kann ich nur ich Herrn Singhammer (seines Zeichens CSU-Bundestagsabgeordneter) beipflichten: Gleiches Recht für alle. Einerseits bemühen sich die Musik-, Film und Computerindustrie weltweit um die Einhaltung der Urheberrechte für digitale Medien, entwickelt fragwürdige Kopierschutzverfahren und behandelt Tauschbörsenanwender auf eine Augenhöhe mit Schwerverbrechern. Auf der anderen Seite schaut man tatenlos zu wie die Telekom die DSL-Übertragungsraten auf 3 Mbit hebt (anstatt sich um die Versorgung bisher nicht angeschlossener Kunden zu kümmern), was augenscheinlich zu nichts anderem führt, dass sich Privatleute illegale Raubkopien noch schneller aus dem Netz saugen können. Sehen wir doch mal den Tatsachen ins Auge: Welcher Privatmann braucht 2 oder 3 Mbit Downloadraten um Webseiten anzusehen.....


Zusammenfassend sollte die Politik ihren Auftrag als Bürgervertreter wahrnehmen und die Telekom zur Strategieänderung zwingen. Es macht keinen Sinn die vorderen Kamele in einer Karawane immer schneller anzutreiben, wenn die letzten Tiere im Tross nicht folgen können.

Kein Wunder das Deutschland zu den wirtschaftlichen Schlußlichtern in Europa zählt, wenn nur noch auf Effizienz, Rentabilität, glückliche Aktionärsgesichter geachtet wird. Vielleicht erinnern sich die lieben Herren Vorstandsvorsitzenden auch mal an jene Zeiten, in denen in Deutschland noch Wegbereiter zu Gange waren, die unser Land zu dem machten, was es heute (nicht mehr) ist: Ein Vorreiter in technischen Entwicklungen und sozialer Gerechtigkeit.


Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie und der Stadtverband Wertheim sich im Interesse Ihrer Wähler einem Thema annehmen würden, das nicht zuletzt dem Wirtschafts- und Lebensstandort Wertheim zu Gute kommt. Hoffen wir im Sinne aller Betroffenen, das Ihr Wort mehr Gewicht haben wird, als das einzelner Bürger.

Ich freue mich bereits auf Ihre Vorschläge und bedanke mich im Namen aller Betroffenen für Ihre tatkräftige Unterstützung.
Bei weiteren Fragen und Anregungen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

barty
27.02.2006, 18:34
Hallo,
ich suche auf diesem Wege Mitstreiter für eine breitbandige Internetanbindung der Ortsteile Lindelbach/Urphar, die nach dem Willen der T-Com auch künftig ohne DSL-Anschluss im Internet unterwegs sein werden.

Ab sofort können sich alle Lindelbacher und Urpharer in eine Unterschriftenliste eintragen, in der wir die Deutsche Telekom bzw. die Stadtverwaltung Wertheim auffordern, unsere Gemeinden umgehend mit DSL oder einer technisch und finanziell vergleichbaren Breitbandinfrastruktur zu versorgen.

Zum Eintragsformular geht es hier:
http://www.kein-breitband.de/eintragen.htm

Je zahlreicher Sie sich registrieren, desto höher die Aussichten auf eine schnelle und preiswerte Breitbandlösung in unseren Gemeinden. Bitte ermuntern Sie auch Ihre Nachbarn, Arbeitskollegen und Freunde aus Lindelbach und Urphar sich dieser Aktion anzuschließen.

Macht bitte mit! Auch Eure Stimme zählt!
Aktiviert ebenfalls Eure Freunde, Bekannten, Verwandten und Arbeitskollegen aus beiden Gemeinden!

Wenn die Initiative scheitert, dann surfen wir für die nächsten Jahre immer noch im Schneckentempo zu Wucherpreisen mit Analogmodems und ISDN-Karten im Internet. Ihr glaubt, wenn Ihr nur lange genug wartet, wird sich die Telekom schon irgendwann erbarmen? Da könnt Ihr lange warten! Erdgebundenes DSL wird es nach Aussage der Telekom hier definitiv nicht geben!

Also fasst Euch ein Herz, und widerlegt endlich die Aussage der Telekom, wonach es für Lindelbach/Urphar unwirtschaftlich wäre, DSL zur Verfügung zu stellen. Umliegende Ortschaften wie Kembach, Höhefeld und Dietenhahn haben trotz weniger Anschlüsse längst DSL!

Unsere einzige Chance besteht darin, einen breitbandigen Internetzugang über eine Alternativtechnik zu bekommen. Diese Chance besteht jedoch nur, wenn möglichst viele Bürger mitmachen. Wir benötigen mindestens 40 Haushalte die sich definitiv für eine Alternativlösung interessieren, bevor ein Anbieter aktiv wird.

Gribasu
27.02.2006, 22:51
Hmm Plz 978.. wir sind 975.. rum

könnte man net ne gemeinsame sache im RAUM 97 durchziehen,wenn ihr was aufbauen wollt?
Wie du es sagst,je mehr leute desto besser.

barty
27.02.2006, 23:10
Hmm Plz 978.. wir sind 975.. rum

könnte man net ne gemeinsame sache im RAUM 97 durchziehen,wenn ihr was aufbauen wollt?
Wie du es sagst,je mehr leute desto besser.


Wo genau 975.. ? So wie die Ding hier bei uns stehen, kommt allenfalls eine Richtfunklösung in Betracht. Alle anderen Orte um uns herum sind mit DSl versorgt. So gesehen scheidet wohl WiMax mangels potentieller Zielgruppen aus. WLAN ist lokal sehr begrenzt. Ich denke mehr als 3-4km Radius ist da nicht drin.

barty
13.04.2006, 22:47
Inzwischen kristallisiert sich für die Gemeinden Lindelbach/Urphar eine Funknetzwerklösung per WiMax/WLAN als die vermutlich praktikabelste Breitbandtechnik heraus. Andere Techniken sind für uns schlichtweg nicht verfügbar (Internet-via-Kabel, UMTS, ADSL) oder technisch nicht vergleichbar und zu teuer (Internet-via-Satellit).

Inzwischen fanden erste Gespräche mit verschiedenen WiMax/WLAN-Anbietern statt. Kleinere Anbieter könnten schon ab 30-50 definitiv teilnehmenden Haushalten aktiv werden und für etwa 30-40 Euro/Monat Volumen- bzw. Flattarife mit 1-2 MBit/s realisieren. Erste Anbieter bieten neben dem eigentlichen Internetzugang auch Internettelefonie an. Damit wäre eine Funknetzwerklösung auch für Wenigsurfer interessant, da der Festnetzanschluss dann im Grunde genommen überflüssig wird.

Nähere Infos zur Technik, Antennenverteilung im Ort und der Strahlensituation findet ihr hier:
avacomm.de (http://www.kein-dsl.de/breitbandanbieter/AVACOMM_Systems_GmbH.html)
www.avacomm.de/html/umwelt.html
www.avacomm.de/html/strahlung.html

andere Anbieter:

- mvox mvox.de (http://www.kein-dsl.de/breitbandanbieter/mvox_AG.html) (Interessante Tarifstruktur)
- DSLonair dslonair.de (http://www.kein-dsl.de/breitbandanbieter/DSLonair.html)
- smartDSL smart-DSL.net (http://www.kein-dsl.de/breitbandanbieter/Ab_mit_smart-DSL.html)
- wlansolution http://www.wlansolution.de

Nun seid Ihr gefragt, liebe Bürger aus Lindelbach und Urphar:
Was haltet Ihr von einer Breitbandversorgung per Funknetzwerk? Wer hätte definitiv Interesse darn teilzunehmen? Wer würde ferner sein Haus/Nebengebäude als Accesspoint anbieten (und dafür erheblich günstigere Konditionen bekommen oder gar kostenlos surfen wollen)?

Je nach Bedarf würden wir demnächst eine Briefaktion an alle Haushalte, eine Infoveranstaltung, etc. durchführen. Dafür brauchen wir Euer Feedback hier im Forum. Weitere Infos auch auf der Webseite unserer Bürgerinitiative (Adresse siehe unten)

barty
22.04.2006, 12:21
Nachdem in Lindelbach und Urphar gut 400 Aktionszettel an alle Haushalte verteilt wurden, nimmt die Zahl der Petitionsunterzeichner rasant zu. Es liegen bereits mehr als 50 Unterschriften aus über 40 Haushalten vor. Im gleichen Atemzug wurde der Anmeldebogen um Fragen zur bevorzugten Zugangsart, der Tarifart und den max. erträglichen Kosten ergänzt.
(Siehe auch www.kein-breitband.de/eintragen.htm)

Interessant ist die hohe Übereinstimmung für "WiMax/WLAN" bzw. "egal welche Zugangsart, Hauptsache schnell und preiswert". Ferner will die Mehrheit zeitlich unbegerenzt ins Netz können ("Flatrate") und dafür zwischen 30.- und 50,- Euro im Monat investieren. (Da sieht man mal wie "leidensfähig" wir Schmalbandgeschädigten sind. Wir wären im Gegensatz zu den verwöhnten Stäsdtern sehr wohl bereit, mehr als 5,- Euro für einen schnellen Internetzugang zu bezahlen...Aber das interessiert ja die T-Com nicht). VoIP (Internettelefonie) erachten die Unterzeichner zwar als "interessant", aber nicht als Grundvoraussetzung für eine Beteiligung an einer Alternativlösung.

Das sind zu einem solch frühen Zeitpunkt bereits recht interessante Erkenntnisse, die man so auf Anhieb gar nicht angenommen hätte.
Wer sich in Lindelbach und Urphar noch eintragen will oder den erweiterten Bogen noch nicht ausgefüllt hat, möge dies bitte hier www.kein-breitband.de/eintragen.htm tun.

Gruß
barty

barty
11.05.2006, 12:38
Lagebericht 10.05.2006:
Inzwischen haben sich bereits 89 Mitstreiter aus 69 Haushalten an der Unterschriftenaktion in Lindelbach und Urphar beteiligt. Das ist bereits eine ansehnliche Zahl, zumal hier keine bloßen Unterschriften gesammelt werden, sondern definitive Anforderungen und Wünsche der Betroffenen mit in die Ergebnisse einfließen. Gut 50% aller teilnehmenden Haushalte stimmten für eine beliebige Zugangstechnik, solange sie schnell und preiswert ist oder favorisierten unmittelbar eine WiMax/WLAN-Lösung.

Für die rege Beteiligung sei Ihnen an dieser Stelle bereits jetzt schon unser Dank ausgesprochen. Dennoch brauchen wir noch mehr Stimmen, wenn wir das Interesse potentieller Alternativanbieter auf unsere beiden Gemeinden lenken wollen. Sprechen Sie Ihre Nachbarn, Freunde, Verwandten und Arbeitskollegen aus Lindelbach/Urphar an und mobilisieren Sie weitere Mitstreiter für unsere Initiative. Wer seine Unterschrift bereits abgegeben, aber noch keine Angaben zu seiner bevorzugten Zugangsform geäußert hat, möge dies bitte hier (http://www.kein-breitband.de/eintragen.htm) nachholen.

Gruß
barty

barty
20.05.2006, 12:52
In der Lindelbacher Ortschaftsratssitzung vom Dienstag wurden nähere Information bekannt, wonach die Stadtverwaltung derzeit in Verhandlungen mit einer privaten Betreiberfirma aus Köln steht, die eine schnelle Internetanbindung per SDSL in Aussicht stellt, sofern in Lindelbach und Urphar insgesamt mindestens 100 Anschlüsse zustande kommen.
(siehe http://www.fnweb.de/lokales/we/wertheim/20060519_p020711014_13806.html vom 19.05.06)

Vorteil: Ähnlich dem von der T-Com unter dem Namen T-DSL vermarkteten asynchronen ADSL (unterschiedliche Up- und Downloadgeschwindigkeiten) dienen beim synchronen SDSL (identische Up- und Downloadgeschwindigkeiten) ebenfalls gewöhnliche Telefonleitungen als Signalträger. Konkrete Aussagen und Einzelheiten will die Stadtverwaltung nach Abschluss der Verhandlungen in etwa 6-8 Wochen bekanntgeben.

Cu barty

barty
17.12.2006, 13:45
Liebe Mitstreiter der Initiative "Breitband für Wertheim/Lindelbach",

falls Ihr den Informationsabend am 05.12. nicht besuchen konntet und auch die Pressemeldungen dazu noch nicht gelesen habt, hier eine kurze Zusammenfassung:

Die Firma Updata Deutschland GmbH erklärt sich nach Verhandlungen mit der Stadtverwaltung bereit, gemeinsam mit der Firma CNS-Network die Breitbandversorgung im Raum Wertheim voranzutreiben. Dabei wird eine Funklösung im Frequenzband 2,4 GHz angestrebt. Vertreter der beiden Firmen stellten am 5. Dezember 2006 im Arkadensaal des Rathauses die nötige Technologie vor und standen für Fragen zur Verfügung. Zu diesem Informationsabend hatte die Stadverwaltung Wertheim alle interessierten Bürgerinnen und Bürger der Ortschaften Urphar, Lindelbach, Bettingen, Nassig und Sonderriet eingeladen.
(siehe fn Pressemeldung (http://www.fnweb.de/archiv/2006/m12/07/we/wertheim/20061207_4610804013_34006.html)

Gute Chancen auf eine Realisierung hat das Projekt, wenn sich mindestens 100 Interessenten melden. Sobald 30 - 40 Verträge pro Sektor (3-km-Radius) vorliegen, kann mit dem Netzaufbau begonnen werden. Sofern sich also genug Teilnehmer in den betroffenen Gemeinden einfinden, könnte aus unserem (Breitband-) Traum schon bald (kabellose) Realität werden.

Wartet also nicht ab, bis Euer Nachbar, Eure Freunde oder Bekannte sich als Interessenen angemeldet haben - werdet selbst aktiv und registriert Euch heute noch unverbindlich und kostenlos unter www.dslsued.de (http://www.dslsued.de). Allein unsere Initiative zählt inzwischen 100 Haushalte. Das ist gleichbedeutend mit 100 potentiellen Kunden aus zwei kleinen Gemeinden, die möglicherweise in ein paar Wochen unabhängig vom ihrem Telefonanschluss breitbandig und preiswert im Internet surfen und telefonieren können. Je mehr Betroffene sich in kürzester registrieren, desto eher kann das Projekt in die Tat umgesetzt werden.

Nutzen wir die Chance...
Den aktuelle Zahl der bereits registrierten Haushalte könnt ihr hier abrufen: http://dslabfrage.cns-network.de/?id=473

Schöne Grüße aus Lindelbach

Stefan Bartosch
Bürgerinitiative "Breitband für Wertheim Lindelbach/Urphar"
Internet: http://www.kein-breitband.de
E-Mail: mailto:info@kein-breitband.de

barty
08.04.2008, 22:32
Hallo zusammen,

Lange schien es ruhig geworden zu sein, um den "DSL-Kampf" hier in Lindelbach und Urphar. Jetzt kommt es wie ein Paukenschlag:

Nach langen und intensiven Verhandlungen zwischen der Stadt Wertheim und der Telekom steht der DSL-Ausbau kurz bevor, sofern aus beiden Gemeinden genügend Beauftragungen zu Stande kommen. Hier der Originaltext aus dem Informationsblatt, das in diesen Tagen in Lindelbach und Urphar verteilt wird:

Die Stadt Wertheim beabsichtigt, bei genügend Beauftragungen, mit der Deutsche Telekom, T-Home einen Kooperationsvertrag abzuschließen. Hierbei verpflichtet sich die Deutsche Telekom, den Bereich Urphar und Lindelbach mit DSL auszubauen.

Nach den derzeitigen Einschätzungen sind hierfür in Urphar und Lindelbach insgesamt etwa 200 DSL-Neukunden erforderlich.
Weil es aber in Urphar bereits eine große Anzahl von DSL-Light-Anschlüssen gibt, wird es schwierig, auf die erforderliche Anzahl von 200 Neukunden zu kommen. Da diese Bestandskunden im Falle eines Ausbaus von einer erheblichen Geschwindigkeitssteigerung um den Faktor 5 bis 15 profitieren, appellieren wir an Sie, sich zu einer Vertragsverlängerung bei der Telekom bereit zu erklären.

DSL-Light entspricht einer Geschwindigkeit von etwa DSL 384. Bitte bedenken Sie, dass Sie nicht in den Genuss von DSL 2000, DSL 6000 oder gar DSL 16000 kommen, wenn die Maßnahme scheitert.

Füllen Sie bitte den Auftrag aus und geben ihn unterschrieben unverzüglich, jedoch bis spätestens 24. April 2008 bei der Ortsverwaltung ab!

Unser eingehender Appell an alle Bürger: Macht das unmöglich Geglaubte wahr und gebt bitte alle die mit dem Schreiben verteilten Veträge ab. Es handelt sich hier um "richtiges" ADSL der T-Com über Erdverkabelung. Auch die angebotenen Call&Surf-Tarife enstammen der regulären Preisliste die jeder auf der T-Online Website ansehen kann. Die 24-monatige Vertragsbindung ist inzwischen in Neuausbaugebieten nicht ungewöhnlich und angesichts der notwendigen Investitionen in den Ausbau absolut gerechtfertigt. Jene die jetzt wieder einwenden, das Anbieter xyz aber um 5,-Euro billiger sei, sei an dieser Stelle gesagt: Anbieter xyz ist wahrscheinlich deshalb billiger, weil er sich einen feuchten Lehm um den Ausbau unterversorgter Gemeinden kümmert und zuwartet bis die T-Com auf ihre Kosten dort die Leitungen verlegt. Insofern werdet Ihr auch nie in den Genuss eine subjektiven Ersparnis kommen, wenn ihr nicht jetzt den Grundstein für die Versorgung mitlegt.

Bitte lasst eure Gemeinde nicht hängen und zeigt wozu Lindelbach und Urphar fähig sein können, wenn nur alle an einem Strang ziehen.

DIESE CHANCE IST EINMALIG UND WIRD SICH NICHT NOCHMAL ERGEBEN. Sprecht alle Betroffenen an die Ihr kennt und ermuntert sie zum Mitmachen! Wenn dieses Vorhaben scheitert, werden wir bis zum Sankt Nimmerleinstag durchs Web schleichen.

Ich zähle auf Euch!

Cu Stefan

Flora
05.08.2008, 22:52
Einem Artikel des Main-Echo-Onlinedienstes (http://www.main-netz.de/nachrichten/region/wertheim/wertheim/art4003,464539) zufolge sieht es für einen Teil von Wertheim gut aus mit dem Breitbandausbau noch in diesem Jahr. Der Wertheimer Osten soll angeschlossen werden, Urphar und Lindelbach. Nassig und Sonderriet könnten in der ersten Hälfte 2009 folgen. Die notwenige Nachfrage scheint in allen Fällen vorhanden zu sein. Ausgenommen vom Ausbau sind vorläufig einige Teile von Höhefeld, das Neubaugebiet in Dietenhan und ein Bereich im Westen von Reicholzheim.

adress
22.12.2008, 13:02
Anfang November war Baubeginn der Trasse Urphar-Lindelbach, seit letztem Freitag ist die DSL-Versorgung gestartet. Für den DSL-Ausbau in Wertheim-Ost wurden etwa 24.000 Euro zur Verfügung gestellt. Die Versorgung von Lindelbach und Urphar und den Ortschaften Bettingen, Dietenhan, Dörlesberg, Nassig, Reicholzheim, Sonderriet sollte damit erreicht sein.

http://www.kein-breitband.de/DSL-Lindelbach-2008-002_k.jpg