02.12.2004, 08:06
Ich denke wir sind alle froh daß es die Post nicht mehr gibt. Ich meine, die alte Post. Die Post, die Drehscheibentelefone austeilte und Briefe garantiert innerhalb von einer Woche innerhalb von Deutschland verschickte. Was wir jetzt haben, nennt sich Deutsche Post AG und Deutsche Telekom AG, zwei private quasi-Monopolisten. Ein privates Unternehmen, so wissen Ökonomen seit Hunderten von Jahren, beabsichtigen einen Gewinn zu machen. Sie sind niemandem Verpflichtet, außer Ihren vertraglichen Kunden, und erst recht sind sie keine Wohltäter der Nation. Mal ehrlich, das kann man auch nicht von Ihnen verlangen.
Jetzt, wo wir dies alle akzeptiert haben, kann ich nur sagen, hört auf zu weinen, setzt euch mit der Telekom oder einen Konkurrenten an einen Tisch, und verhandelt. Ich kenn da jetzt keine Zahlen, aber die konkreten Zahlen sind auch egal. Die Telekom rechnet euch vor, und Ihr last euch von Experten bestätigen, das nach Abzug des Bestandswerts der Leitungen und der Hardware in fünf Jahren, die Kosten für Euren Anschluß 300,000 EUR betragen. Also, macht Ihr einen Vertrag über fünf Jahre, bei den 50 Haushalte in einen zentralen Pott einzahlen, der dann der Telekom diese Kosten bezahlt: 100 EUR pro Haushalt pro Monat. Ja, das ist viel, verdammt viel, aber denkt immer dran, das sind und sollen keine Wohltäter sein!
Und noch etwas. Ich lebe in einem Ballungszentrum, und ja ich genieße DSL seit Jahren, seit neustem von Arcor, weil es mich noch weniger kostet. Aber als ich bei der Telekom war, habe ich mir immer gedacht die Preise sind bestimmt so verdammt hoch (12 EUR im Monat mit altem XXL Tarif, bald 16 EUR wenn der Tarif umgestellt wird) damit die T-Com die nörgelnden Kleindörfleranschlüsse subventionieren kann. Und wer jetzt anfängt wutentbrannt auf die Tastatur zu schlagen, sollte sich nur folgendes mal eben gegenrechnen. Wohnpreise. Egal wie man es dreht und wendet, hättet Ihr das gleiche Haus oder die gleiche Wohnung in diesem Ballungszentrum, würde man euch für Millionäre halten, bzw Ihr wärt es auch. Also, wo der eine spart, der andere zahlt.
Jetzt, wo wir dies alle akzeptiert haben, kann ich nur sagen, hört auf zu weinen, setzt euch mit der Telekom oder einen Konkurrenten an einen Tisch, und verhandelt. Ich kenn da jetzt keine Zahlen, aber die konkreten Zahlen sind auch egal. Die Telekom rechnet euch vor, und Ihr last euch von Experten bestätigen, das nach Abzug des Bestandswerts der Leitungen und der Hardware in fünf Jahren, die Kosten für Euren Anschluß 300,000 EUR betragen. Also, macht Ihr einen Vertrag über fünf Jahre, bei den 50 Haushalte in einen zentralen Pott einzahlen, der dann der Telekom diese Kosten bezahlt: 100 EUR pro Haushalt pro Monat. Ja, das ist viel, verdammt viel, aber denkt immer dran, das sind und sollen keine Wohltäter sein!
Und noch etwas. Ich lebe in einem Ballungszentrum, und ja ich genieße DSL seit Jahren, seit neustem von Arcor, weil es mich noch weniger kostet. Aber als ich bei der Telekom war, habe ich mir immer gedacht die Preise sind bestimmt so verdammt hoch (12 EUR im Monat mit altem XXL Tarif, bald 16 EUR wenn der Tarif umgestellt wird) damit die T-Com die nörgelnden Kleindörfleranschlüsse subventionieren kann. Und wer jetzt anfängt wutentbrannt auf die Tastatur zu schlagen, sollte sich nur folgendes mal eben gegenrechnen. Wohnpreise. Egal wie man es dreht und wendet, hättet Ihr das gleiche Haus oder die gleiche Wohnung in diesem Ballungszentrum, würde man euch für Millionäre halten, bzw Ihr wärt es auch. Also, wo der eine spart, der andere zahlt.