Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Bundesregierung will Breitband für alle
Goretzki
03.12.2004, 11:45
Heise.de:
Bundesregierung will Breitband für alle
"Die Bundesregierung will allen deutschen Haushalten in den kommenden Jahren den Zugang zu breitbandigen Internet-Anschlüssen ermöglichen, das meldet die FTD. "Mir ist es wichtig, dass breitbandige Infrastrukturen flächendeckend verfügbar sind. Mein Haus erarbeitet deshalb ein Konzept, wie sich dieses Ziel mittelfristig erreichen lässt", heißt es in einem Schreiben von Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clement an den CSU-Wirtschaftspolitiker Johannes Singhammer, das der FTD vorliegt.
Ein "Breitbandatlas" soll demnach einen "Überblick über die deutschlandweite Verfügbarkeit der Breitbandtechnologien" geben und Alternativen zu DSL aufzeigen, berichtet das Blatt. Anbietern soll das mehr Anreize für gezielte Investitionen in unterversorgte Gebiete geben. "Wir rechnen damit, dass der Atlas bis Frühjahr 2005 fertiggestellt werden kann", so Clement. Singhammer hatte den Minister zuvor aufgefordert, einen Überblick zu geben, "wo weiße Flecken bei der Versorgung bestehen". (tol/c't) "
Quellen:
http://www.heise.de/newsticker/meldung/53846
http://www.ftd.de/tm/it/1101904130703.html
Der springende Punkt ist doch wieder der Satz: Die Bundesregierung will allen deutschen Haushalten in den kommenden Jahren den Zugang zu breitbandigen Internet-Anschlüssen ermöglichen .
Wieviel Jahre?? 2,3,5,10 oder doch 20
Das ist doch immer wieder die gleiche Leier.
mfg Dido
yo, ich stimme dir zu, wird ewig dauern, kurzfr: 0 - 2 jahre, mittelfr. 2 - 10 jahre, langfr. 10 - 30 jahre. außerdem, was will man in vielleicht 8 jahren mit dsl, wenn man sich terabyte runterladen muss. es wird zwar wieder etwas neues geben, aber das bekommen natürlich nur die, die heute schon dsl haben.
aber immernoch besser als wenn sich garnix tut!
die Regierung (andere Partei) wollte auch den Aufschwung Ost für alle - wir warten nun auch schon seit Jahrzehnten ;)
Initiative DSL für 02721
03.12.2004, 18:58
Dann sollte sich der Herr Clement zum Übergang mal um eine ISDN-Flat kümmern !!!! (zu einem fairen Preis versteht sich).
Hat der herr Clement auch eine Postanschrift, damit wir Ihn, mit Breifen zupflastern können ?
Original von Initiative DSL für 02721
Dann sollte sich der Herr Clement zum Übergang mal um eine ISDN-Flat kümmern !!!! (zu einem fairen Preis versteht sich).
Hat der herr Clement auch eine Postanschrift, damit wir Ihn, mit Breifen zupflastern können ?
klar, einfach spd-zentrale berlin - kommt schon an ;)
Stadtnetz- und Internetfreunde Viernheim e.V. (05.12.2004, 14:43)
Ich denke betroffene Bürger, Gemeinden, oder ganz einfach Internet-Nutzer mit Standortnachteil sollten nicht unbedingt warten, bis die Regierung per Gesetz festlegt, dass jeder einen schnellen Zugang haben kann, darf oder brauchen muss. Eigenintiativen wie wir sie als Verein bereits seit mehreren Jahren förden und unterstützen bringt viel mehr, sind näher an den Bedürfnissen der Betroffenen und reagieren schneller als andere. Nicht um sonst zählen zu unseren Mitgliedern ganze Baugebiete die durch die ISDN-Infrastruktur einfach "vergessen" worden sind.
Bürgerinitiativen tun sich zusammen und finanzieren ihren Bedarf selbst, machen sich dadurch autonom und unabhängig von ISP's die fast alle ausschließlich als Reaseller eines Grosskonzern "organisiert" sind.
So lange tuere Leitungen eingekauft werden müssen, ist es nicht möglich günstige Flat's wie sie z.B. in Großbritanien angeboten werden bei irgend einem ISP zu erhalten.
http://www.68519viernheim.de
info@68519viernheim.de
* Breitband für alle, Stadtnetz- und Internetfreunde Viernh
dakanzlar
12.12.2004, 20:14
Ja genau will
aber vielleicht haben mir ja mal alle Glück und sie bringen des in den nächsten Jahren fertig
Hi
Euren Optimismus möcht ich mal haben.
Die Bundesregierung kann viel wollen, solange aber die Teleblöd und Co.
sagen das es in den meisten Gebieten unrentabel ist, wird da auch nix passieren.
Und wer glaub das unsere Bundesregierung irgendwas für uns macht,
sry. aber der lebt an der Realität vorbei. :x
Initiative DSL für 02721
18.12.2004, 00:26
Wir sollen nächstes Jahr, DSL bekommen, nach Aussage von Herrn Krings (T-Com).
Freu dich, Glückwunsch :wink:
Bundesregierung will Breitband für alle. Das ich nicht lache. Das ist halbherzig. Was diese Bundesregierung kann hat sie bewiesen!!
Wenn sie das wirklich wollte, sollte sie der Telekom, im übrigen
ein Aktienunternehmen an dem der Bund ganz ordentlich mitverdient, mal ordentlichen den Allerwertesten.... Da es in diesen Land keine
wirkliche Konkurrenz zur Telekom gibt wie in den USA beispielsweise und der Bund aus obengenannten Gründen auch kein tiefgründiges Interesse daran hat werden alle die zwangsmäßig an einen Glasfasernetz angeschlossen wurden noch "mittelfristig"lange darauf warten dürfen. Das soll nicht heißen das Glasfaser schlecht wäre, im Gegenteil: man müsste aber mal investieren (Outdoor-DSLAM) und nicht nur kassieren.
Ich hätte sehr gern einen schnellen Internetanschluss.
Original von Dido.
Wieviel Jahre?? 2,3,5,10 oder doch 20
Das ist doch immer wieder die gleiche Leier.
Ich tippe auf 10-15 Jahre. Bis jedem freigestellt ist, was er für einen Anschluß nehmen will.
Als Vergleich: In Japan brausen die mit 100Mbit durch den Kanal. Eine 45Mbit Flat kostet dort gerade mal 30,-€ (Yahoo BB).
Derjenige der sich auf die Bundesregierung verlässt, ist verlassen.
Rincewind
20.01.2005, 13:29
Hallo..
Der ursprüngliche Fehler lag in der Privatisierung der Telekom. Bis zu diesem Zeitpunkt gab es den Versorgungsauftrag in der Fläche. Nach Privatisierung und Deregulierung ging/geht es nur noch um Aktienkurse.
Schaut Euch hier im Forum um, ständig neue technische Innovationen und niemand greift zu. Inzwischen sind die ersten "neuen" Möglichkeiten bereits überholt (Powerline z.B.) dafür kam in den letzten Wochen CANOPY (Motorola) neu hinzu. Wir sehen also, es ginge (sogar besser als DSL) - wenn die Bundesregierung noch den Zugriff auf die Telekom hätte.
Eines steht fest, jeder, der sich hier oder in anderen Foren artikuliert, hilft das es etwas schneller geht. Allein schaffen wir es nie!
Andree
www.dsl-fuer-ganz-rosdorf.de
Alles schön und gut, aber was glaubts du, wen das hier alles Interresiert?
Ich z.B. habe längst aufgegeben auf DSL, in irgendeiner Form, zu warten.
Solange die Unternehmen in Deutschland diesen, immer mehr rausziehen
ohne zu investieren Kurs fahren, wird sich hier nicht viel bewegen.
Und das ist nicht nur in der Telekommunikation der fall.
Ein Telekommunikation Vorstand oder Oberster Chef, der auf Deutsch
gesagt, nur darauf aus ist sich die ohnehin schon vollen Taschen, noch
voller zu stopfen, den werden die ganzen armen Schweine die mit Modem
oder ISDN den Telekommunikation Markt finanzieren, bestimmt nicht
Interresieren.
Und beim Vater Staat ist die Situation nicht viel anders, bevor die sich
über sowas wie das hier den Kopf zerbrechen, denken sie lieber nach
wie hoch die nächste Diätenerhöhung ausfallen wird.
Tjo so ist das numal in der guten alten BRD
Aber wie ich immer sage:
"Die Hoffnung stirbt zuletzt"
Original von bronski
Ich z.B. habe längst aufgegeben auf DSL, in irgendeiner Form, zu warten.
Solange die Unternehmen in Deutschland diesen, immer mehr rausziehen
ohne zu investieren Kurs fahren, wird sich hier nicht viel bewegen.Tja, es wird schon investiert, aber nur wenn es wirtschaftlich ist.
Das ist aber nicht nur in Deutschland so, das ist Ergebnis der sog. "Globalisierung".
In Verlust- oder Va-banque-Geschäfte zu investieren kann sich heutzutage keiner mehr erlauben.
Fehlinvestitionen machen die Bilanz kaputt (und kosten den Verantwortlichen ganz schnell den Kopf).
Was Ricewind schreibt, ist nicht von der Hand zu weisen: Jeder wollte den liberalisierten und privatisierten Telefonmarkt, jetzt muss man mit den Auswüchsen des Kapitalismus' leben. Die Beamten-Bundespost war halt doch nicht NUR schlecht...
Original von Anonymous
Tja, es wird schon investiert, aber nur wenn es wirtschaftlich ist.
Das ist aber nicht nur in Deutschland so, das ist Ergebnis der sog. "Globalisierung".
In Verlust- oder Va-banque-Geschäfte zu investieren kann sich heutzutage keiner mehr erlauben.
Fehlinvestitionen machen die Bilanz kaputt (und kosten den Verantwortlichen ganz schnell den Kopf).
Nunja, die Frage sei erlaubt - wann ist etwas unrentabel? Welchen Zeithorizont haben die Unternehmen? Leider ist in D durch die verstärkte Konzentration auf den Aktienkurs immer mehr die langfristige Planung in den Hintergrund geraten. Erschwerend kommt auch hier wieder hinzu, daß die oberste Managementebene gerade nur am Aktienkurs und nicht an der Entwicklung eines langfristig erfolgreichen Porfolios bewertet wird.
Die Bundesregierung wird einen Teufel tun und der T-Com bzgl. Breitband auf die Finger klopfen, sie möchte Ihre T-Aktien auch nur ungerne zum aktuellen Kurs verkaufen und wird sich demnach auch über kurzfristige Besserungen freuen.
Langfristig ist das derzeitige Verhalten der T-COM kontraproduktiv, selbst eine große deutsche Bank, ich sag nur "Ertragswinkel" - lol, hat inzwischen einsehen müssen, daß es ein großer Fehler war das Endkundengeschäft so zu vernachlässigen.
Wer auf dem Weg zu Großem ist sollte auf die kleinen Dinge achten.
Steffen
Original von Anonymous
Nunja, die Frage sei erlaubt - wann ist etwas unrentabel? Welchen Zeithorizont haben die Unternehmen? In der IT-Branche jedenfalls keinen besonders langfristigen Horizont, denn was heute noch aktuell ist, kann morgen schon veraltet sein, bevor sich die Investitionen amortisiert haben!
Wer weiß heute schon, ob DSL (zumindest das DSL nach heutiger Technik) in 10 oder auch nur 5 Jahren noch gefragt sein wird.
Wenn so weiter geht, fallen wir alle in 10 Jahren wieder auf 56K zurück :lol: :?
DSL für ganz Nidda
13.11.2005, 17:01
Hallo Mitbetroffene,
mit dem Antwortschreiben der BMWA möchte ich Euch zeigen, was wir wirklich von der Initiative der Bundesregierung halten sollten:
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vielen Dank für Ihre Nachricht.
Grundsätzlich sind gewisse Unterschiede bei der Infrastrukturausstattung von ländlichen Räumen und Ballungsgebieten kaum vermeidbar. Dies gilt für Breitbandinternet gleichermaßen wie für andere Infrastrukturen.
Für den Einsatz von DSL besteht nach Auskunft der Deutschen Telekom AG (DTAG) noch keine flächendeckend, einsetzbare und wirtschaftliche Lösung. Ziel der Bundesregierung ist es, mittelfristig einen möglichst flächendeckenden Zugang zum Breitband-Internet zu ermöglichen. An eine staatliche Förderung ist allerdings - trotz bestehender Zugangsbeschränkungen für potenzielle DSL-Nutzer aufgrund fehlender Rentabilität - nicht gedacht. Wir setzen vielmehr auf Wettbewerb und alternative Technologien wie Kabel, terrestrische Funklösungen (z.B. WIMAX oder WLAN) sowie Satellit. Diese Techniken haben das Potenzial, die Lücken in der Fläche sowie in Ballungsräumen zu schließen. Der vorliegende Breitbandatlas soll die Breitbandverfügbarkeit einzelner Techniken für die Kunden transparent machen und Anreize für die Breitband-Anbieter für zusätzliche Investitionen in bislang nicht versorgten Regionen bieten. Ich hoffe, dass Sie trotz aller Enttäuschungen Ihre DSL-Bürgerinitiative in Ihrem Gebiet fortsetzen, das breite Interesse an DSL-Anschlüssen weiter organsieren, um die Chance der Wirtschaftlichkeit zu erhöhen.
Mit freundlichen Grüßen
Grundsatzfragen Telekommunikationspolitik Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit Villemombler Str. 76
53123 Bonn
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Das heißt so viel wie: "Wir machen das Problem öffentlich und sind sehr betroffen, Ihr arme Landregionen. Aber Ihr bezahlt das!" Das kommt einem Freispruch für die T-DSL-Politik gleich. Ich finde diese Aktion für einen misslungen Witz, den der Steuerzahler wieder einmal mitfinanzieren muss.
Und wenn die DTAG demnächst Ihr Monopol für VDSL erhält, müssten wir doch eigentlich den Staat an obige eMail erinnern, oder?
Tja, der T-DSL-Ausbau in ländlichen Gebieten stirbt mit der Dividende!
Original von DSL für ganz Nidda
Grundsätzlich sind gewisse Unterschiede bei der Infrastrukturausstattung von ländlichen Räumen und Ballungsgebieten kaum vermeidbar. Also genau das, was ich auch immer predige. ;)
Dies gilt für Breitbandinternet gleichermaßen wie für andere Infrastrukturen.Eben. Nur hat es vor DSL niemanden gestört, da man ja zum einkaufen oder ins Kino "mal eben" in die Stadt fahren konnte.
Nichtsdestotrotz hat die T-Com die Entwicklung oder das zur Verfügung stellen einer alternativen Breitbandanbindung (z.B. W-LAN) für den ländlichen Raum (bzw. allgemein in ihren "Monopol-aber-nicht-DSL-Gebieten") vollkommen verschlafen um nicht zu sagen bewusst vermieden! (Stichwort: Quersubventionierung!)
Hierfür nochmals herzlichen Dank an die T-Com! :evil:
Hylli
DSL für ganz Nidda
14.11.2005, 17:52
Das kann man absolut nicht mit Einkaufen und Kino vergleichen. Hier geht es um weit mehr.
Ich setze mich schon seit einem Jahr gegen die T-DSL-Willkür in unserer Gemeinde ein. Dabei habe ich festgestellt, dass Firmen und Selbständige, die sich im Magenta-Notstandsgebiet befinden, bei viel schlechterer Leistung das xfache eines Nachbarortes mit T-DSL zahlen müssen, nur um für ihre Kunden erreichbar zu bleiben (Internetkosten von EUR 200,00 sind bei uns durchaus "normal").
Unsere Grundschule konnte sich das Internet für ihren Unterricht nicht leisten, bis wir wenigstens dieser, aufgrund öffentlichen Drucks, die Teilnahme am Projekt "Schulen ans Netz" ermöglichen konnten.
Ich habe Mitstreiter, die möchten gerne Telearbeitsplätze, damit sie zu Hause arbeiten können (ironischerweise arbeiten die bei der DTAG). Keine Chance mit ISDN!
Und dann werden mit Steuermittel sinnlose Aktionen gestartet, die feststellen: "Wenn Du es besser haben möchtest, zieh doch in die Stadt oder kauf Dir Sky-DSL!" Dafür bedarf es doch keiner derartigen Aktion, oder?
Die Telekom soll ruhig ihr Monopol für V-DSL erhalten. Allerdings mit der Auflage, den Ausbau in ländlichen Gebieten massiv voranzutreiben. Denn was nützt es uns "Landeier", wenn Städte wie z.B. Frankfurt mit 25 Mbit und mit Flats im Netz unterwegs sind, und wir uns für 0,64 Mb totzahlen?
Doch alle Volksvertreter (?) werden wieder einmal kuschen, und sich von Aussagen á la: "Wenn Ihr nicht wollt, dann bauen wir halt noch weitere Stellen ab!" einschüchtern lassen. Das kann man sich nur in Deutschland erlauben!
Original von hylli
Nichtsdestotrotz hat die T-Com die Entwicklung oder das zur Verfügung stellen einer alternativen Breitbandanbindung (z.B. W-LAN) für den ländlichen Raum (bzw. allgemein in ihren "Monopol-aber-nicht-DSL-Gebieten") vollkommen verschlafen um nicht zu sagen bewusst vermieden! (Stichwort: Quersubventionierung!)
Und die anderen Anbieter?
Offenbar sind diese Gebiete nun mal nicht wirtschaftlich interessant - weder für T-Com, noch für Arcor & Co.
Dann hätte man statt Privatisierung damals bei der Behörden-Bundespost bleiben sollen, die hätte Monopol und mit Sicherheit auch DSL-Versorgungspflicht gehabt.
Aber damals wollten ja alle den Fall des Monopols, "weil Privatunternehmen alles besser machen".
@tdsl
Was schlägst Du also für solche Regionen/Gebiete vor?
Verlasst Eure Häuser, geht in Regionen/Gebiete/Städte die DSL haben und baut neu bzw. mietet Euch'ne Wohnung?
Wartet einfach bis vielleicht doch nochmal irgendwas kommt, vielleicht in 10-20 Jahren?
So ihr nicht umziehen wollt/könnt (ist ja auch ein Aspekt) findet Euch mit dieser Situation ab, ihr werdet nie DSL bekommen?
Wie sieht's mit Firmen aus? Sollen die Ihre Standorte komplett aufgeben, nur weil sie nie (bzw. erst in vielen) in der Lage sein werden vernünftig über das bzw. mit dem Internet zu arbeiten?
Dadurch würden dann die Gemeinden vollends pleite gehen... gar nicht auszudenken was dann passieren würde. Deutschland würde sich dann vollkommen Verstädtern, nur noch wenige Bio-Landwirte, die auf das Internet größtenteils verzichten können würden auf dem Land bleiben...
Schöne Zukunftssaussichten!!!
Außer dass Du hier nur feststellst wie die Situation ist (womit Du natürlich schon recht hast), hast Du hier noch nichts konstruktives beigetragen!
Hylli
Sag mal tdsl, gehörst Du auch zu den 32000 die bei der T-Com abgebaut werden?
Original von adress
Sag mal tdsl, gehörst Du auch zu den 32000 die bei der T-Com abgebaut werden?
Solche Kommentare kannst du dir sparen......
@powie
Wo ist dein Problem? War eine ganz normale Frage!
Blueheaven
16.11.2005, 17:09
@adress
Wo ist dein Problem? War eine ganz normale Frage!
Nein, es war keine ganz normale Frage. Hier hat Powie schon Recht.
Wenn Du gefragt hättest, ob tdsl bei der T-Com arbeitet - das wäre eine ganz normale Frage gewesen.
Viele Grüße
Blue
@bluheaven
Die Frage wäre sinnlos gewesen, da ich weiss das er bei T-Com arbeitet!!
Aber na gut, ist halt Ansichtssache.
DSL für ganz Nidda
16.11.2005, 19:20
Na ja, er kann ja auch nichts für seinen Arbeitgeber, für den er die Prügel kassiert...... Es geht nicht um den einzelnen Mitarbeiter. Diese seltsamen Entscheidungen kommen von ganz oben.
In unserem Ort gibt es viele T-Com oder Telekom-Mitarbeiter, die wie die Rohrspatzen auf íhren Arbeitgeber schimpfen, weil ihnen dieser 64 kb zumutet. Dafür meldet sich bei denen manchmal der Vertrieb, wo man T-DSL bei nicht vorhandender Leitung anbietet (welch eine Ironie).
Blueheaven
17.11.2005, 10:52
@adress
Wenn Du schon wusstest, das tdsl bei der T-Com arbeitet, dann war Deine 'ganz normale Frage' schon eher ein Schlag unter die Gürtellinie.
Ich arbeite übrigens auch bei der Telekom. Und? Ich hätte auch keine andere Meinung, wenn ich nicht bei der Telekom arbeiten würde.
Denn für mich ist es einfach logisch, das Unternehmen nur dort investieren, wo sich die Investition auch lohnt.
Ich würde mein Geld doch auch nicht anders investieren. Jeder möchte doch nach Möglichkeit mehr aus seinem Geld machen 8)
Ach ja, und bevor ich es vergesse: nicht alle 32000 werden bei der T-Com entlassen. Nur mal so zur Info.
@DSL für ganz Nidda
Nein, wir können nichts für unseren Arbeitgeber. Und mal ganz ehrlich: der schlechteste Arbeitgeber ist die Telekom nun wirklich nicht. Es gibt bessere, sicher, aber es gibt auch viele schlechtere.
Viele Grüsse
Blue
Ok,
wenn es nicht wirschaftlich ist, DSL überall verfügbar zu machen. Warum gibt es dann keine ISDN Flat? Wie kommen die kosten den für eine ISDN Internetverbindung zu stande? Eine Telefonflat bekomme ich doch inzwischen auch für ein Appel und ein Ei. Und sobald ich da Datentrüber senden will wird wird es teuerer gemacht.?????? :evil:
Sieh die XXL-Geschichte.
Gruß SW
Original von Blueheaven
@DSL für ganz Nidda
Nein, wir können nichts für unseren Arbeitgeber. Und mal ganz ehrlich: der schlechteste Arbeitgeber ist die Telekom nun wirklich nicht. Es gibt bessere, sicher, aber es gibt auch viele schlechtere.
Aus Mitarbeitersicht ist es sogar ein guter Arbeitgeber, wenn ich mir Bezahlung und Sozialleistungen so angucke; und man hat auch mehr Freizeit als in jeder IT-Klitsche. :lol: Ich weiß das zu schätzen im Gegensatz zu manchem T-Beamten, weil ich auch schon anderswo gearbeitet habe. :lol: Viele Beamte, die ihre ganze Laufbahn ab dem 16. Lebensjahr bei der Bundespost/Telekom hatten, kennen ja nichts anderes.
Dass es viele T-Mitarbeiter gibt, die kein DSL bekommen können, stimmt natürlich. Warum auch sollte es denen anders gehen? Wenn es nicht geht, geht es nicht.
Bis auf die Vergünstigungen der Mitarbeiteranschlüsse gibt es nämlich keine Bevorzugung der Mitarbeiter.
Original von tdsl
Original von Blueheaven
@DSL für ganz Nidda
Nein, wir können nichts für unseren Arbeitgeber. Und mal ganz ehrlich: der schlechteste Arbeitgeber ist die Telekom nun wirklich nicht. Es gibt bessere, sicher, aber es gibt auch viele schlechtere.
Aus Mitarbeitersicht ist es sogar ein guter Arbeitgeber, wenn ich mir Bezahlung und Sozialleistungen so angucke; und man hat auch mehr Freizeit als in jeder IT-Klitsche. :lol: Ich weiß das zu schätzen im Gegensatz zu manchem T-Beamten, weil ich auch schon anderswo gearbeitet habe. :lol: Viele Beamte, die ihre ganze Laufbahn ab dem 16. Lebensjahr bei der Bundespost/Telekom hatten, kennen ja nichts anderes.
naja, hoffentlich vergeht dir dein lachen nicht bald. ich würde mich als mitarbeiter der telekom nicht so sicher fühlen. die konkurrenz schläft nicht und wenn die telekom so weiterpennt, dann darfst du dich vielleicht auch bald zu denen zählen, die der telekom die pest an den hals wünscht. ich würde dich dann mit den worten begrüssen: willkommen im club :lol:
Original von tdsl
Dass es viele T-Mitarbeiter gibt, die kein DSL bekommen können, stimmt natürlich. Warum auch sollte es denen anders gehen? Wenn es nicht geht, geht es nicht.
Deine Aussage ist nur die halbe Wahrheit. Als jemand, der 'an der Quelle' sitzt, läßt sich natürlich leichter die Interessentendatenbank manipulieren, als ein blechender Schmalbanduser, der gerademal auf den v-check zugreifen darf.
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