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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Das "Internet für alle" bleibt vorerst Utopie


Goretzki
23.06.2005, 11:38
aus Heise:
http://www.heise.de/ct/aktuell/meldung/60926

Die Deutschlandkarte der Internetnutzer im Jahr 2005 sieht aus wie die Bundesrepublik um 1950, erklärte Frank Wagner, Leiter Business Development bei TNS Infratest, am heutigen Mittwoch in Berlin bei der Vorstellung des aktuellen (N)onliner-Atlas. Diese Unersuchung erstellt sein Institut gemeinsam mit der Initiative D21 seit fünf Jahren. "Der Osten und das Saarland sind nicht mit dabei"
...
55,1 Prozent oder 35,2 Millionen Menschen sind hierzulande inzwischen "drin", das sind aber nur noch 2,4 Prozent mehr als im vergangenen Jahr. 38,1 Prozent der Onliner gehen zu Hause über DSL ins Netz. Die Wachstumsrate bei der Internetnutzung schwächt sich weiter ab. Es schält sich ein harter Kern der Abstinenzler heraus: 38,6 Prozent der Deutschen meiden das Internet.
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siehe auch:
http://www.nonliner-atlas.de/
http://www.heise.de/newsticker/meldung/60927

Unser Kommentar:
Schön das man sich über die "digitale Spaltung" Gedanken macht, merkwürdig, das die Problematik der DSL-Versorgung nicht erwähnt wird.

MOL
23.06.2005, 13:01
"Der Anteil der Offliner unter Volksschülern ohne Abschluss ist vier Mal so hoch wie bei Abiturienten. Frauen sind seltener Internetnutzer als Männer, Ostdeutsche seltener als Westdeutsche, Landbewohner weniger im Web als Großstädter, Einkommensschwache eher offline als Besserverdienende."


-> Ach echt? Besonders die letzten Punkte sind ja soo verwunderlich. Wo doch alle von tollen, und kostengünstigen Angeboten profitieren können! Besonders von moderner High-Tech!

*hmpf*

Gerhard
25.06.2005, 12:33
Unser Kommentar:
Schön das man sich über die "digitale Spaltung" Gedanken macht, merkwürdig, das die Problematik der DSL-Versorgung nicht erwähnt wird.[/quote]

Wie wahr!

Was hilft es, wenn Bundesregierung und Landesregierungen großartige Breitband-Initiativen ins Leben rufen, wenn unterm Strich dabei nichts heraus kommt.

Die digitale Spaltung ist längst Realität. Und die Kluft wird immer größer.

Die einzige Möglichkeit, hier eine Abhilfe zu schaffen, wäre meiner Meinung nach eine Gesetzesänderung, durch die eine breitbandige Grundversorgung (ähnlich wie beim Telefon) festgeschrieben wird. Denn solange gewisse Institutionen lieber ihr Geld in die Werbung als in den Netzausbau investieren, wird sich hier nichts ändern!

Gruß Gerhard