Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Wirtschaftsministerium startet Breitband-Portal
Goretzki
21.07.2005, 12:31
"Im März hatte Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clement auf CeBIT angekündigt, die "weißen Flecken" auf der Deutschlandkarte sichtbar zu machen, in denen es kaum Breitband-Anschlüsse gibt -- heute machte er die Ankündigung wahr und stellte den "Breitbandatlas" ins Netz.
...
Der Atlas liefere "ein gutes Bild, wie es um die Versorgung mit dieser Schlüsseltechnologie bestellt ist", freute sich Siemens-Vorstandsmitglied und D21-Vorsitzender Thomas Ganswindt über den Beitrag des Ministeriums zu der Breitband-Initiative im Rahmen der Internet-Public-Private-Partnership D21. Er belege, "dass die Politik die zentrale Bedeutung der Breitbandtechnik für unser Land erkannt hat".
"
Quelle:
http://www.heise.de/newsticker/meldung/61902
Link:
http://www.zukunft-breitband.de/
Sie auch:
Diskussion hier im Forum (http://www.kein-dsl.de/forum/viewtopic.php?t=1044)
das thema wird schon seit wochen in einem anderen forum besprochen...
Goretzki
21.07.2005, 13:17
Original von Plautze
das thema wird schon seit wochen in einem anderen forum besprochen...
stimmt aber ich wollte es gerne nochmal mit auf der Startseite haben
Oli
Und hier noch einmal, das bringt mir auch kein DSL.
Auf die Breitbandmissstände in Deutschland mit so einer Aktion aufmerksam zu machen,
alleine bringt nix.
Es müssen Taten her, egal von wem auch immer.
es müsste echt wie schon so oft Gefordert, im gesetz stehen, dass jeder eine Breitbandversorgung bekommt, wie beim Telefon sonst warten wir noch ewig auf DSL
Ich sehe das wie bronski: Schön zu wissen, dass mein Ort einen weißen Fleck in der deutschen DSL-Landschaft darstellt (abgesehen von Sat), aber deshalb bringt mich die ganze Geschichte kein Stück näher an DSL heran!
Ohne das endlich mal Taten folgen finde ich diese Seite absolut überflüssig!!! Was bringt mir der Breitband-Atlas außer das ich nun meine Situation grafisch dargestellt bekomme?!?
Hylli
Wie heißt es doch so schön in einem ziemlich bekannten Buch aus Deutschland:
"Gleiches Recht für alle!"
:lol: :lol: :lol: :lol:
Schönes Spielzeug.
Leider vollkommen überflüssig und unausgegoren, daher ohne wirklichen Sinn. Das bringt uns auch kein DSL (siehe Vorredner).
Spart Euch den Besuch dieser Seite - das ist reine Zeitverschwendung!
na toll frag mich was dieser mist wieder soll ,nach diesem blöden atlas soll in unserem gantzen plz bereich dsl möglich sein aber hier im ort kenn ich niemanden der dsl hat und auch im umland nicht und ich selbst versuche auch schon seit jahren welches zu bekommen,da kann doch irgendwas nicht stimmen wahrscheinlich haben die ihre tollen infos von der telekom bekommen und die erklärt jetzt kurtzerhand so gut wie alles für ausgebaut damit sie nichts infestieren müssen.Dann werd ich wohl nie welches bekommen denn nach diesem böden atlas hab ichs ja schon ,echt toll.
Hi,
bei mir sind 2 Techniken verfügbar:
"DSL und ...
... Satellit" Ich schmeiß mich weg. :lol:
Gruß
Roland
Ich komme mit diesem Atlas nicht besonders klar. Auch bringt es nichts, wenn der Detail-Grad bei PLZ-Gebieten aufhört (so erscheint es mir).
Mit der Tiscali-Verfügbarkeitsabfrage hatte ich angefangen, straßengenaue T-DSL-Verfügbarkeiten zu erfassen:
http://beam.to/PeterB/privat/dslbermuda/
Leider geht das nicht mehr und ging bei Dörfern oft nicht richtig.
Hier bei kein-dsl sieht es mehr nach Gejammer und Forderungen nach DSL aus. Ich hätte lieber, das man seine PLZ+Straße eintippt und alle (echten) Anbieter angezeigt bekommt d.h mehr aktives Unterstützen von Alternativen. Bei kein-dsl ist das leider nur eingeschränkt möglich.
Vermutlich muss mal mal selber so etwas aufbauen obwohl kein-dsl dazu die besseren Ressourcen (Opfer-Listen) hätte :-(
Hier bei kein-dsl sieht es mehr nach Gejammer und Forderungen nach DSL aus. Ich hätte lieber, das man seine PLZ+Straße eintippt und alle (echten) Anbieter angezeigt bekommt d.h mehr aktives Unterstützen von Alternativen. Bei kein-dsl ist das leider nur eingeschränkt möglich.
Vermutlich muss mal mal selber so etwas aufbauen obwohl kein-dsl dazu die besseren Ressourcen (Opfer-Listen) hätte
Kannst du dieses bitte mal näher erläutern? Ich komm da leider nicht mit.
Deine Karten sind aber supi.
Original von roland2
Hier bei kein-dsl sieht es mehr nach Gejammer und Forderungen nach DSL aus. Ich hätte lieber, das man seine PLZ+Straße eintippt und alle (echten) Anbieter angezeigt bekommt d.h mehr aktives Unterstützen von Alternativen. Bei kein-dsl ist das leider nur eingeschränkt möglich.
Vermutlich muss mal mal selber so etwas aufbauen obwohl kein-dsl dazu die besseren Ressourcen (Opfer-Listen) hätte
Kannst du dieses bitte mal näher erläutern? Ich komm da leider nicht mit.
Deine Karten sind aber supi.
Danke für das Lob. Leider muss ich neue Skripte programmieren um neue Karten zu erstellen was sich leider hinzieht.
Da ich nicht ganz genau wusste, was ich genauer erklären soll, versuche ich "alles" etwas klarer zu machen: Bei kein-dsl wird viel "gejammert". Das die telekom mir schriftlich Januar 2001 DSL für 2002(?) versprochen hat und sich jetzt herausstellt das ich Glasfaser habe, finde ich eine Sauerei. Es ist aber wenig hilfreich, immer nur über die Telekom zu lästern und von denen DSL zu fordern. Die machen das nur, wenn es sich rechnet. Jammern nutzt wenig. Alternativen suchen finde ich sinnvoller. Beispiel: Es gibt oft örtliche kleine WLan-Anbieter. Manchmal vielleicht nur, weil ein Firmen-Mitarbeiter kein DSL bekam und die sich selber ein Netz aufgebaut haben. Diese Anbieter sind teilweise teuer aber das wird billiger, wenn mehr Leute mitmachen. Wenn jemand kein DSL bekommt, sollte man versuchen, ihm seine Optionen aufzuzeigen. Dazu sind Verfügbarkeitskarten (mit Verfügbarkeit von Alternativen) eine gute Sache. Ich sehe mein Viertel und sehe ob und wer dort anbietet. Verfügbarkeitsabfragen von qsc, arcor,ish... abzuklappern ist extrem doof und nervt irgendwann nur noch.
Etwas schwammig formuliert: Bei kein-dsl könnte die Unterstützung besser sein, Alternativen zu finden. Auf die Telekom gebe ich nichts mehr und warten tue ich nicht auf die. Viele Optionen habe ich aber leider nicht.
Konkrete Vorschläge: Die Suchfunktion für Anbieter enthält eher überregionale Anbieter bzw. die kleinen Anbieter fehlen. Vorschlag: Man muss Anbieter fremdeintragen können. kein-dsl checkt das eben ab, macht ggf. noch Homepage-URLs, Verfügbarkeitsurls usw. rein und dann ist er öffentlich in der Datenbank. Ich kenne hier in 0271 zwei Anbieter die nicht eingetragen sind. Viele Anbieter kennen es ja auch nicht und tragen sich von selber nicht ein.
Auch ist z.B. blöd das ish z.B. als Anbieter drinsteht aber ish keine Verfügbarkeitskarten anbietet und die Abfrage mehrere Schritte hat (PLZ-Formular, dann Straßenauswahl, dann Hausnummern-Auswahl) bis ich gesagt kriege, das ich kein ish-Internet kriegen kann. Wenn ich qsc, arcor, ish,... ausprobiert habe, bin ich es irgendwann einmal leid, mich von Verfügbarkeitsabfragen verarschen zu lassen. Daher hätte ich z.B. gerne ish-"Karten". Bei kein-dsl ist das ansatzweise in einem Text-Beschreibungsfeld vorhanden. Eine PLZ-Liste wäre vielleicht technischer aber präziser und vermutlich besser für die Suche.
Da kein-dsl bekannter ist als meine mickrige kleine Site, wäre es für kein-dsl einfacher, Informationen zu erlangen, wer/wo/wie anstelle von T-DSL anbietet und wo z.B. DSL fehlt was momentan über Vorwahl/PLZ-Statistiken erfolgt. Aber das ist zu ungenau und hilft nicht beim Organisieren von WLAN-Initiativen. Kein-DSL könnte die Statistik genauer machen: Straßengenau wenn man auf die PLZ klickt: "57076-Siegen Talstr. - 5 Einträge" (einmal täglich ausrechnen reicht ja). Evtl gibts ja dann irgendwann Überbau oder VDSL oder sowas und dann denken die Leute nicht mehr daran, sich auszutragen. Daher sollten die Einträge gelegentlich wiederbelebt werden müssen.
Auch könnte man beim Eintrag angeben können ob man etwas zu einer Initiative beitragen kann. Einer ist Elektriker, einer hat noch einen ungenutzten Funkmast im Garten oder kennt den Bürgermeister der ein Schuldach zur Verfügung stellt, einer kann Linux, einer kennt die örtlichen Insolvenzen wo man vielleicht billig WLan-Zeug ersteigern kann usw.
Einige Sachen wären aufwendig, eine bessere Suchfunktion und Fremdanmeldung wären aber vermutlich recht schnell möglich. Ebenso vielleicht die Möglichkeit, Baummäßig in die PLZ-Gebiete hineinklicken zu können '5->57->570->5707->57076' und die Opfer und Anbieter aufgezählt zu bekommen. Bei 57076 könnte man dann die Straßen mit Opferzahlen nennen und die dort real existierenden Anbieter auflisten.
Könnte man einmal nachts ausrechnen.
(Sorry wenn sich Ideen und Argumente wiederholen)
acculeer
25.07.2005, 17:39
naja,
wenn der Atlas stimmt, ist bei mir ja wenigstens UMTS verfügbar....
Diese Info hat allerdings wegen Performance und Preis keinen wirklichen Wert für mich :cry:
Genau das ist bei mir auch verfügbar, dies wundert mich. Leider ist mir UMTS auch viel zu unbrauchbaur.
Der Breitbandatlas ist voellig ohne Wert (aber ich hatte bei dem Auftraggeber schon sowas geahnt).
1. Meine Umgebung ist als zu 50-75% mit DSL versorgt gekennzeichnet,
das hilft mir ja unheimlich weiter, wenn ich zu den restlichen 50 % gehoere. Damit so ein Atlas Sinn macht, muss da eindeutig eine Info
zu Straße und Hausnummer hin (auch wenn das natuerlich die Vermieter
wohl nicht gerne haben).
2. Der Verweis auf alternative Zugangsformen wie Sky-DSL ist ein Hohn,
weil zwar theoretisch fast jeder sich ne Sat-Schuessel aufs Dach tun kann, aber eben nur theoretisch. Der grosse Teil wohnt in Mietshaeusern und da ist teilweise gar nicht drin, sich Sat-Schuesseln aufs Dach zu tun (von der Verschoenerung des Stadtbildes durch zahlreiche neue Schuesseln mal abgesehen). Mal abgesehen, dass zum Sky-DSL immer noch ne Telefonleitung gehoert, um den Rueckkanal herzustellen und die ist dann ja mit dem 56er Modem auch nicht gerade Breitband. Also keine
wirkliche Alternative.
3. scheint der ganze Atlas eine Art Schnellschuß zu sein, er funktioniert nur teilweise, die Karten sind vom Maßstab her derart großflächig, daß klare Analysen zu nicht-versorgten Gebieten nicht moeglich sind.
Alles in allem, ne nette Idee, aber wie alles bei dieser Regierung, es scheitert an der Umsetzung.
Ich sage dazu nur eins SINNLOS :wink:
The_Source
30.07.2005, 02:15
Moin,
wenn es um Handynetze geht, scheuen die Anbieter keine Mühen und Kosten, um sie flächendeckend verfügbar zu machen.
Sicher kann man einen Funkradius nicht mit dem einer DSL-Vermittlungsstelle vergleichen aber wenn ich schon sehe das die in einem Nachbardorf was gute 70% kleiner ist als meins die VST ausbauen, kommt mir die Galle hoch.
Die Breitbandseite der Regierung ist nur eine der vielen unnützen Dinge, die auf die Rechnung der Steuerzahler kommt, mehr nicht. Sicher ein kleiner Schritt in die richtige Richtung aber ich denke mal kaum einer glaubt noch daran das die Politiker sich für ein flächendeckendes Breitbandangebot einsetzen werden.
Es wird ja auch immer wieder gerne SAT als Breitband deklariert, was wohl völlig daneben gegriffen ist. ISDN-Speed in der Hauptzeit und vielelicht mal 512kbps nachts wenn man glück hat.
Mal schauen ob hier nochmal was passiert....
mfg
The_Source
Neues zum Breitbandatlas
Bei Golem.de: eco: Deutschland ist ein DSL-Flickenteppich (http://www.golem.de/0508/39638.html) bzw. bei Heise.de:
Verband sieht im Breitbandatlas einen Flickenteppich (http://www.heise.de/newsticker/meldung/62424)
Jeglicher Kommentar überflüssig!
Hylli :(
Hallo,
ich habe mal den sog. Breitbandatlas mit der UMTS-Netzabdeckungskarte von Vodafone von meiner Gegend verglichen.
Im "Atlas" wurden ganze Gebiete einfach "vergessen". Laut Vodafone sind die Gebiete rund um Künzelsau, Öhringen und Mosbach mit UMTS versorgt. Laut "Atlas" gibt's da nichts.
Sehr schwaches Bild, Herr Clement!
(Aber daran haben wir uns ja schon gewöhnt)
Viele Grüße
Roland
Wenn das Ministerium die Daten nicht bekommt oder Vodaphone die Daten in ungünstigen Formaten liefert, werden die dort vermutlich nichts eintragen. Dafür würde ich Clement nicht unbedingt die Schuld zuweisen. Beamte sind auch nicht die schnellsten. Das dauert einfach nur bis Weihnachten... Auch ist die Grobkörnigkeit des Atlanten nicht besonders hilfreich wie hier schon jemand bemerkte.
Weiterhin sid manche Verfügbarkeitsabfragen bei DSL recht optimistisch um potentielle Kunden anzulocken oder deren Adressen zu sammeln oder was auch immer. Ob das bei UMTS auch so ist, weiss ich nicht. Es würde Kunden einbringen die sauer sind, wenn es nicht geht. Andererseits wollen die wohl dringend UMTS verkaufen.
Wenn das Ministerium die Daten nicht bekommt oder Vodaphone die Daten in ungünstigen Formaten liefert, werden die dort vermutlich nichts eintragen. Vermutlich nicht. Gibt's in den Medien für diese Vermutung irgendwelche Hinweise?
Dafür würde ich Clement nicht unbedingt die Schuld zuweisen.Naja, ob schuld oder nicht, einer muss halt dafür verantwortlich sein. Mal sehen wer dieses Mal "die volle, politische Verantwortung" übernimmt.http://img6.smiliedb.de/sdb56781.gif
<Mal sehen wer dieses Mal "die volle, politische Verantwortung" übernimmt
Egal, ab September hat sie ja dann (verdientermassen) ohnehin ein anderer.
Um mal meinem Frust ein wenig Luft zu machen habe ich am 22.07. per Kontakformular meine Meinung zum Breitbandportal kundgetan. Heute erhielt ich eine Antwort, die ich Euch nicht vorenthalten möchte.
Mein Kommentar/meine Meinung vom 22.07.:
Betreff: Diese Seite...
Thema: Sonstiges
...ist für mich der größte Witz den es gibt.
Nun kann ich mir also grafisch anschauen, was ich schon seit mehreren Jahren (um genau zu sein 7!!!) weiß. DSL ist für mich verfügbar!!!
Als ein Verantwortlicher einer DSL-Initiative meiner Gemeinde hoffte ich mit großen Erwartungen auf das Erscheinen dieser Homepage und bin maßlos davon enttäuscht. Eine weitere nutzlose Seite im Internet, die mich und viele andere Bundesbürger kein Stück näher an DSL bringt!!!
Vielen Dank an die Bundesregierung!!!
Wenn ich im Artikel auf der Seite http://www.onlinekosten.de/news/artikel/18036 z.B. "...dass vor 2010 mindestens 50 Prozent aller Privathaushalte die Zukunftstechnologie..." lesen muss, dann wird mir ehrlich gesagt übel!!!
Statt endlich mal Taten sprechen zu lassen, stellt man eine nutzlose Internetseite mit Informationen rund um DSL ins Internet, wie es schon tausende gibt!!! Einzig die Nichtverfügbarkeit von DSL kann nun jeder auf der Landkarte nachvollziehen! Wow, einfach spitze!!!
Wenn die Bundesregierung etwas für den Breitband-Markt Deutschland tun möchte, dann muss sie allen voran die Dt. T-Com die in vielen Regionen Deutschalnds immer noch ein Quasi-Monopol besitzt dazu "verdonnern" erst die Breitbandlücken in Deutschland zu schließen bevor Sie die sowieso schon versorgten Gebiete mit noch schnellerem DSL (ADSL2+...) ausbaut.
Bevor Sie mir nun DSL via Satellit vorschlagen - falls ich überhaupt eine Antwort bekommen sollte - kann ich Ihnen gleich sagen, dass DSL via Satellit keine adäquate Alternative zum herkömmlichen DSL darstellt.
Warum?
1. DSL via Satellit ist sehr viel teurer, egal ob 1-Wege- oder 2-Wege-System (zzgl. evtl. Hardwareanschaffungen...) 2. DSL via Satellit ist viel langsamer wie das herkömmliche DSL 3. Bei DSL via Satellit habe ich keine Speed-Garantie, d.h. Geschwindigkeiten unterhalb einer ISDN-Leitung oder eines Analog-Modems sind genauso möglich! (Stichwort Drosselung ab bestimmtem Downloadvolumen!)
...könnte durchaus noch weitere Argumente aufzählen, die gegen DSL via Satellit sprechen!
Wenn DSL via Satellit tatsächlich einmal eine Alternative darstellen soll, dann darf es vorgenannte Punkte nicht mehr geben!!!
Wenn Sie mir nun Hoffnung auf WiMAX und andere zukunftsweisende Technologien machen möchten: Was wird wohl als erstes ausgebaut? Natürlich die Regionen, die am meisten Gewinn abwerfen sollten, also Ballungsgebiete!!! Also bleibe ich wohl noch auf Jahre hinaus auf der Strecke und zähle wahrscheinlich zu den zweiten 50% die immer noch kein Breitband bis 2010 haben werden.
In diesem Sinne nochmals Danke an die Bundesregierung oder wer sich auch immer verantwortlich für diese weitere nutzlose Seite im Internet zeigt.
MfG
Antwort vom 11.08.:
vielen Dank für Ihre Nachricht.
Ich bedauere, dass der Breitbandatlas Ihre Erwartungen nicht erfüllen konnte.
Mit dem Breitbandatlas sollte zum einen ein möglichst genauer Überblick über die tatsächliche Breitbandversorgung in Deutschland gegeben werden, um darauf aufsetzend auf den verschiedenen Ebenen (Kommunen, Land, Bund, Unternehmen) geeignete Maßnahmen ergreifen zu können. Zum anderen sollten Nachfragern Hinweise auf die teils unterschiedlichen Technologien und potenziellen Anbietern Anreize für Investitionen in bisher unversorgten Gebieten gegeben werden. Insoweit wird der Breitbandatlas zumindest indirekt einen Beitrag zur Verbesserung der Breitbandversorgung in Deutschland leisten.
Das von Ihnen geforderte "Verdonnern" der Deutschen Telekom ist nicht möglich, da es sich um eine private Aktiengesellschaft - mit großenteils privaten Anteilseignern - handelt. Wären entsprechende Maßnahmen zulässig, müssten hierdurch beim Unternehmen verursachte Verluste im Übrigen in irgendeiner Form staatlicherseits kompensiert werden. Die einseitige Förderung einer speziellen Technologie würde Wettbewerbsverzerrungen hervorrufen und die Entwicklungsmöglichkeiten alternativer Infrastrukturanbieter beeinträchtigen.
Letztlich lässt sich das Flächendeckungsproblem nur lösen, wenn Wirtschaft, Nutzer und Politik gemeinsam nach Lösungsmöglichkeiten suchen. Initiativen von potenziellen Nutzern, die möglichen Investoren die vor Ort vorhandene Nachfrage und Zahlungsbereitschaft aufzeigen, können hierzu ganz wesentliche Beiträge liefern. Im Internet finden sich auch einige Beispiele, wie in bisher unversorgten Gebieten durch Eigeninitiative sog. Bürgernetze entstanden sind. Möglicherweise wäre das auch für Ihre Initiative ein gangbarer Weg. Gelegentlich motivieren derartige Bestrebungen Anbieter, die Versorgung bisher nicht angeschlossener Gebiete schneller als geplant voranzutreiben.
Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag
...
Referat VII A 1
Grundsatzfragen Telekommunikationspolitik
Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit
Villemombler Str. 76
53123 Bonn
Ich lass' das jetzt einfach mal so stehen, und gebe keinen weiteren Kommentar dazu ab.
Hylli
unser dorf ist noch nicht mal dort zu finden...umpf
Wenigstens hast du schon eine Antwort, wenn sie auch nur mehr Bla als alles andere enthält, (aber, das sind wir ja von der Politik gewöhnt) bekommen.
Typisch Politiker.
Immer um den heissen Brei Labern, da sind sie Spitze drin ;)
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