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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : FAZ: "Die Menschen sind hungrig auf Breitband"


Goretzki
27.07.2005, 14:31
"25. Juli 2005 In Mecklenburg-Vorpommern und in Brandenburg kommen sie besonders häufig vor, aber auch in Bayern, Hessen und Niedersachsen sind sie zu finden: die weißen Flecken auf der DSL-Landkarte. In diesen Regionen sind bisher keine schnellen DSL-Anschlüsse an das Internet verfügbar, wie der Breitbandatlas des Bundeswirtschaftsministeriums zeigt."

Quelle und weitere Infos:
faz.net (http://www.faz.net/s/Rub4C34FD0B1A7E46B88B0653D6358499FF/Doc~EC30B1B4DF7994C11AEB95DA1078765B3~ATpl~Ecommon ~Sspezial.html)

bronski
27.07.2005, 17:30
Schöner Bericht, aber solange nur geredet und geschrieben wird,
ändert sich nichts

MOL
27.07.2005, 19:14
Naja... wenn ich die Zeitung aufschlage finde ich solche Berichte kaum. Vielleicht kommt es ja langsam mal zu höherer Aufmerksamkeit. Und die weißen Flecken in meiner Region sind mir auch aufgefallen *lach, seufz*.

Blueheaven
28.07.2005, 17:25
Original von bronski

Schöner Bericht, aber solange nur geredet und geschrieben wird,
ändert sich nichts

Im Gegenteil - ich bin sogar der Meinung, es müsste noch viel mehr geschrieben werden, viel öfter und viel .. äh... aufputschender.

Denn dann haben wir NoDSLer eine Chance, das sich etwas tut. Das vielleicht ein Gesetz zur Versorgungspflicht kommt oder ähnliches.

Unterschätze nicht die Macht der Medien. Aber nur hin und wieder mal ein kleiner, unauffälliger Bericht auf der 29zigsten Seite - der bringt natürlich nix. Da gebe ich Dir Recht. Aber vielleicht ist es ja ein Anfang - schliesslich haben wir doch das berühmte Nachrichten-Sommerloch, oder? *hoff*

Viele Grüße

Blue

corsa
29.07.2005, 16:42
"25. Juli 2005 In Mecklenburg-Vorpommern und in Brandenburg kommen sie besonders häufig vor, aber auch in Bayern, Hessen und Niedersachsen sind sie zu finden: die weißen Flecken auf der DSL-Landkarte. In diesen Regionen sind bisher keine schnellen DSL-Anschlüsse an das Internet verfügbar, wie der Breitbandatlas des Bundeswirtschaftsministeriums zeigt."


Und selbst mitten in der Hauptstadt gibt es die. Ganze Wohngebiete sind
nicht erschlossen. In dem Atlas wird das aber dadurch vertuscht, dass man so grossflaechig schraffiert, daß man dann benachbarte per DSL erschlossene Gebiete mit einbezieht und dann alle beide als zu 50% erschlossen kennzeichnet, anstelle das nicht erschlossene Gebiet als 0% und das erschlossene mit 100% zu kennzeichnen.
So wird nie irgendein Anbieter erkennen, wo das nichterschlossene Gebiet
mit Glasfaserrotz ist und das ausbauen (er weiss ja schliesslich nur, dass in halb Ostberlin DSL erschlossen ist).

Bei Anschlußart Funk ist gleich die ganze Stadt als bis zu 50% erschlossen gekennzeichnet. Bei Kabel sogar die ganze Stadt Berlin als bis zu 75 % erschlossen. Eine einzige Lachnummer, gerade ein Bruchteil der Berliner koennen per Kabel Breitband nutzen. Der ganze Atlas ist eine einzige
Schimaere.

DSL für ganz Nidda
26.01.2006, 19:33
Original von Blueheaven

Im Gegenteil - ich bin sogar der Meinung, es müsste noch viel mehr geschrieben werden, viel öfter und viel .. äh... aufputschender.

Denn dann haben wir NoDSLer eine Chance, das sich etwas tut. Das vielleicht ein Gesetz zur Versorgungspflicht kommt oder ähnliches.

Unterschätze nicht die Macht der Medien. Aber nur hin und wieder mal ein kleiner, unauffälliger Bericht auf der 29zigsten Seite - der bringt natürlich nix. Da gebe ich Dir Recht.


Hallo,

dem stimme ich zu. Je mehr über die katatsrophale DSL-Lage geschrieben wird, umso eher sieht auch Berlin ein, dass hier mehr getan werden muss, als nur einen lustigen Breitbandatlas zu installieren.

Leider wird immer noch viel zu wenig über die DSL-Schattenseiten geschrieben, was ein falsches Bild erzeugt, dass es so gut wie keine weißen Flecken in Deutschland mehr gibt.

Realistisch betrachtet wird man nie eine Versorgungspflicht erreichen, dafür ist entweder die Lobby dieses Unternehmens im Bundestag zu stark oder die Abgeorndeten zu hasenherzig, wenn die DTAG mit der großen Entlassungswelle droht.

Bis spätestens Mitte d. J. ist bei uns damit Schluss. Dann werden ca. 200 Haushalte dafür sorgen, dass einem Bonner Unternehmen jährlich etwa 100.000 EUR weniger zur Verfügung stehen, wenn wir zu unseren Alternativanbieter gewechselt sind.

Und das ist die schönste Form von Macht: Die Macht der Verbraucher :twisted:

Gruß,
Wolfgang