Frogger99
22.03.2006, 01:08
Im hart umkämpften Markt für schnelle DSL-Zugänge hat die Telekom-Tochter T-Online im vergangenen Jahr zwar mehr Kunden gewonnen, aber unterm Strich deutlich weniger erwirtschaftet.
Der Gewinn brach im Vergleich zu 2004 um fast ein Drittel auf 203,8 Millionen Euro ein, wie das Unternehmen in Darmstadt berichtete. Insgesamt konnte der deutsche Marktführer 2005 nach eigenen Angaben 1,5 Millionen neue DSL-Kunden gewinnen, davon 1,2 Millionen auf dem Heimatmarkt. Dies waren insgesamt 42 Prozent und in Deutschland 38 Prozent mehr als im Vorjahr.
Mehr DSL, weniger Schmalband
Insgesamt kam T-Online Ende 2005 auf 14,03 Millionen Kunden, davon 11,81 Millionen in Deutschland. Davon wiederum surfen inzwischen 4,45 Millionen über einen DSL-Anschluss. 2004 waren es noch 3,32 Millioen. Weiter rückläufig ist die Zahl der Kunden, die sich per Modem oder ISDN-Karte ins Internet einwählen. Sie sank von 4,95 Millionen Ende 2004 auf 4,06 Millionen Ende 2005. Der durchschnittliche Monatsumsatz pro Kunde fiel im Jahresvergleich ebenfalls in den Keller: von 15,60 Euro auf 15 Euro.
"Wir erwarten für 2006 ein fortgesetzt dynamisches Kundenwachstum für T-Online", erklärte Konzernchef Rainer Beaujean. Es sei aber auch davon auszugehen, "dass der Wettbewerb im attraktiven Breitbandmarkt weiter zunimmt und neue Wettbewerber den Preiskampf nochmals anheizen können", fügte er hinzu. GMX hat heute vorgemacht, wohin die Reise gehen könnte: kostenlose Flatrates.
Deutlich schwächer als die Kundenzahl entwickelte sich der Umsatz von T-Online: Er stieg um 3,8 Prozent auf knapp 2,1 Milliarden Euro. Auf Deutschland entfielen davon 1,8 Milliarden Euro. Seinen Anteilseignern will das Unternehmen eine unveränderte Dividende von vier Cent pro Aktie zahlen. T-Online soll wieder mit dem Mutterkonzern verschmolzen werden und legte mit dem Geschäftsbericht für 2005 seine voraussichtlich letzte eigene Bilanz vor.
Triple-Play im Blickpunkt
Künftig will T-Online weiter auf die drei Standbeine Internetzugang, Entertainment- und Kommunikationsdienste setzen. In den Wachstumsmarkt der Internet-Telefonie war die Telekom-Tochter angesichts wachsender Konkurrenz erst im vergangenen August eingestiegen.
Quelle:http://www.onlinekosten.de/news/artikel/20257
Der Gewinn brach im Vergleich zu 2004 um fast ein Drittel auf 203,8 Millionen Euro ein, wie das Unternehmen in Darmstadt berichtete. Insgesamt konnte der deutsche Marktführer 2005 nach eigenen Angaben 1,5 Millionen neue DSL-Kunden gewinnen, davon 1,2 Millionen auf dem Heimatmarkt. Dies waren insgesamt 42 Prozent und in Deutschland 38 Prozent mehr als im Vorjahr.
Mehr DSL, weniger Schmalband
Insgesamt kam T-Online Ende 2005 auf 14,03 Millionen Kunden, davon 11,81 Millionen in Deutschland. Davon wiederum surfen inzwischen 4,45 Millionen über einen DSL-Anschluss. 2004 waren es noch 3,32 Millioen. Weiter rückläufig ist die Zahl der Kunden, die sich per Modem oder ISDN-Karte ins Internet einwählen. Sie sank von 4,95 Millionen Ende 2004 auf 4,06 Millionen Ende 2005. Der durchschnittliche Monatsumsatz pro Kunde fiel im Jahresvergleich ebenfalls in den Keller: von 15,60 Euro auf 15 Euro.
"Wir erwarten für 2006 ein fortgesetzt dynamisches Kundenwachstum für T-Online", erklärte Konzernchef Rainer Beaujean. Es sei aber auch davon auszugehen, "dass der Wettbewerb im attraktiven Breitbandmarkt weiter zunimmt und neue Wettbewerber den Preiskampf nochmals anheizen können", fügte er hinzu. GMX hat heute vorgemacht, wohin die Reise gehen könnte: kostenlose Flatrates.
Deutlich schwächer als die Kundenzahl entwickelte sich der Umsatz von T-Online: Er stieg um 3,8 Prozent auf knapp 2,1 Milliarden Euro. Auf Deutschland entfielen davon 1,8 Milliarden Euro. Seinen Anteilseignern will das Unternehmen eine unveränderte Dividende von vier Cent pro Aktie zahlen. T-Online soll wieder mit dem Mutterkonzern verschmolzen werden und legte mit dem Geschäftsbericht für 2005 seine voraussichtlich letzte eigene Bilanz vor.
Triple-Play im Blickpunkt
Künftig will T-Online weiter auf die drei Standbeine Internetzugang, Entertainment- und Kommunikationsdienste setzen. In den Wachstumsmarkt der Internet-Telefonie war die Telekom-Tochter angesichts wachsender Konkurrenz erst im vergangenen August eingestiegen.
Quelle:http://www.onlinekosten.de/news/artikel/20257