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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : EU gibt Geld für Breitbandausbau


adress
24.03.2006, 14:50
Nachdem die deutsche Bundesregierung und deutsche Behörden in Sachen Breitband für alle nur heiße Luft vom Stapel lassen, kommt Hilfe von Seiten der Europäischen Union. Wie auf OK nachzulesen ist, wird die EU bis zum Jahre 2010 mehrere Milliarden Euro investieren um die ländlichen Regionen mit DSL zu versorgen. Nach Aussage der EU wird die Kluft zwischen Regionen mit DSL - Versorgung immer größer. Den ganzen Artikel findet Ihr hier: EU will Dörfer ans Breitband-Netz bringen (http://www.onlinekosten.de/news/artikel/20553)

DSL für ganz Nidda
24.03.2006, 22:17
Hallo,

da bin ich mal gespannt, wann Brüssel in die Gänge kommt bzw. wann das Gesetz nach der 21. Auflage der "Richtlinie zur Festlegung von DSL-unterversorgten Regionen" verabschiedet wird. Wird wohl 2015 werden :wink:

Zumal die höchsten EU-Beiträge kommen aus Deutschland , somit bezahlen wir unseren DSL-Anschluss ironsicherweise doch wieder aus der eigenen Tasche :D

Wer auf die Hilfe aus Brüssel wartet, wird genauso enttäuscht, wie wir es bereits von Berlin gewohnt sind.

Gruß,
Wolfgang

öTTi
02.04.2006, 16:26
Naja der Bürgermeister aus unserem Dorf, hat auch schon einen Antrag auf EU - Zuschüsse gestellt. Er erhält auch noch die Unterstützung von der ortsansässigen Bundeswehr.


Naja glaub nich das ich noch in diesem Jahr an DSL rankomme : /

Dann hilft nur noch umziehen ... -.-


MFG öTTi

Iceknight
18.04.2006, 08:59
hatte Donnerstag mal wieder ein schönes Gespräch mit der Telecom wegen DSL und co.

Mir würde weiter gesagt das kein DSL bei uns geben wird aber ich könnte eine Flatrate für SAT bekommen habe aber abgelehnt.
Hatte aber ein Berater dran der wirklich ahnung hatte naja war ja auch einer von der Technik.

Auf meine frage mit DSL16000 kam aber raus das es flächendeckend kommen soll und das der ausbau mitte Mai anfängt und bis Anfang oder ende 2007 zuende gebracht werden soll.
Wenn das stimmt soll laut der Aussage jeder bis 2007 damit versorgt werden zwar kann es möglich sein man eine 16000 verbindgung hat aber nur mit 7000 arbeiten kann.
Naja kann man eigentlich nur warten was die Telecom macht.

Als alternative hatte ich mir das DSL via Wimax geplant aber das wird momentan nur in Berlin von der Telecom gemacht.


mfg IceKnight

mr_maus
18.04.2006, 09:45
das mit dem flächendeckend ist ja richtig, es kommt nämlich überall da, wo dsl jetzt auch schon ist, das gesamte dsl gebiet wird also flächendeckend umgestellt. Und selbst wenn jeder bis 2010 wenigstens dsl 384 hätte, ist bis dahin wohl 16-50mbit standard und man kann alles im bereich von 384kbit-6 mbit wieder als schmalband bezeichnen

techie
20.04.2006, 02:07
Original von öTTi
Er erhält auch noch die Unterstützung von der ortsansässigen Bundeswehr.

Sind denn Einsätze der Bundeswehr im Kampf um DSL durch das GG gedeckt? *wunder*

Wenn ja, dann sollten wir einfach alle (Gemeinden) die Bundeswehr anfordern. Müssen wir dazu in unserer Gemeinde den Katastrophenzustand ausrufen lassen? *grübel*

Flora
09.12.2006, 17:48
Diese Meldung gibt es in der Frankenpost vom 17.11.2006. Ob das eine so vernünftige Entscheidung ist?

Die CSU hat es abgelehnt, für den Ausbau des Netzes an schnellen Internetanschlüssen im ländlichen Raum Fördermittel der EU in Anspruch zu nehmen. Im Wirtschaftsausschuss des Landtags stimmten die Vertreter der CSU gegen einen entsprechenden Antrag der SPD. Es sei Aufgabe der Anbieter von Breitbandanschlüssen, eine flächendeckende Versorgung zur Verfügung zu stellen, erklärte der CSU- Abgeordnete Reinhold Bocklet. Diese restriktive Haltung ist in der CSU- Fraktion allerdings umstritten, weil es ausweislich des Breitbandatlasses der Bundesregierung auch in Bayern noch große Flecken auf der Landkarte gibt, in denen DSL nicht mehr ist als drei Buchstaben. ...

Nach Angaben der SPD- Abgeordneten Hildegard Kronawitter hat die EU in ihrem Fonds für die ländliche Entwicklung, aus dem Bayern in der neuen Förderperiode bis 2013 rund 1,25 Milliarden Euro erhalten soll, zehn Prozent der Mittel für die Verbesserung der Lebensqualität im ländlichen Raum reserviert. Ausdrücklich sei dabei die Förderung von Anschlüssen für den schnellen Internetzugang aufgeführt, so Kronawitter.

Dieses Geld könne in jenen dünn besiedelten Gegenden Bayerns eingesetzt werden, in denen sich ein DSL-Anschluss mangels Kunden für die Netzbetreiber marktwirtschaftlich nicht lohne. "Für gleiche Lebensverhältnisse im ganzen Land zu sorgen, ist eine staatliche Aufgabe und nicht eine der Telekom", sagte Kronawitter.