Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : T-City und was dann
Immerhin merken jetzt die ersten Kommunen bzw. Ländervertreter welches Spiel da im Hintergrund abläuft:
http://www.heise.de/newsticker/meldung/76610
Wenn schon die kleineren Städte und Gemeinden nicht zum zuge kommen, dann sieht für eine xDSL-Versorgung in der Fläche hinter der Stadtgrenze nur noch finster aus.
Der Incumbent wusste schon immer sich entstprechend darzustellen,. Mit Speck fängt man (dumme) Mäuse.
Hört sich komisch an und ist auch so. Doch lest selbst.
http://www.heise.de/newsticker/meldung/80744
Telekomiker
09.11.2006, 08:19
Immer die alte Leier... immer schneller immer schneller.
Nehmen tut's dann eh kaum einer, weil's ned wirklich was bringt derzeit.
Aber da sind Millionen da. Die ländlichen Gegenden, wo meist die Outdoor-DSLAM's gleich vollbeschalten wären, da ist es "wirtschaftlich nicht interessant" X(
Hier mal ein Update, denn der T-City-Wettbewerb befindet sich auf der Zielgeraden:
Rund 400 Städte mit 25.000 bis 100.000 Einwohnern waren seit Mai vergangenen Jahres von der Telekom und dem Deutschen Städte- und Gemeindebund aufgerufen, sich an dem T-City genannten Wettbewerb zu beteiligen. Der Sieger dieser Breitbandinitiative erhält eine Anbindung an ein modernes Fest- und Mobilfunknetz im Wert von bis zu 35 Millionen Euro.
52 Städte reichten konkrete Projektvorhaben ein. Inzwischen ist der Wettbewerb auf zehn Städte zusammengeschmolzen: Arnsberg, Coburg, Frankfurt (Oder), Friedrichshafen, Görlitz, Kamp-Lintfort, Kaiserslautern, Neuruppin, Osterholz-Scharmbeck und Schwäbisch Hall. Am 21. Februar wird dann bekannt gegeben, welche Stadt in Deutschland sich "auf eine High-Tech-Infrastruktur, die Verwirklichung ihrer Ideen und den Namenszusatz T-City freuen darf", so die Pressemitteilung aus dem Hause Deutsche Telekom.
So ein Schwachsinn.
Die Telekom sollte erstmal den Ausbau der DSL Grundversorgung forcieren und dann solche Projekte starten.
Neuruppin ist dabei??? meines erachtens is das ein relativ kleines Kaff (sorry den Ausdruck) in M-V. (Komm aus M-V, daher weis ich das ^^) Wie wäre es wenn die T-com mal komplett in Dresden Ausbaut? oder z.B. Berlin ?
oder wie hydkuno schon sagt: erstmal den Ausbau der DSL Grundversorgung forcieren!
aber dennoch bin ich der Meinung, das die T-com sich nicht daran halten wird, da schon viele Leute (einschliesslich mich) von der Tcom verarscht wurden :(
Original von Tiggi
Neuruppin ist dabei??? meineserachtens is das ein relativ kleines Kaff (sorry den Ausdruck) in M-V. (Komm aus M-V, daher weis ich das ^^) Neuruppin ist Land Brandenburg. Relativ kleines Kaff ist relativ, flächenmäßig soll es immerhin Deutschlands viertgrößte Stadt sein. Einwohnermäßig liegt es im guten Mittelfeld der Auschreibungskriterien. Neuruppin ist im ländlichen Brandenburg regionales Entwicklungszentrum für den Nordwesten des Landes; daher hast Du dort einen schulischen, verwaltungsmäßigen, staatsanwaltlich-polizeilichen, gerichtlichen, medizinischen, kulturellen und in der Folge also auch sonstigen wirtschaftlichen Mittelpunkt. Schinkels und Fontanes Geburtsort ist also nicht irgendein Nest in der Pampa.
Original von Tiggi
wie wäre es wenn die T-com mal komplett in Dresden Ausbaut?
Genau! Und Freital gleich mit.
Ach nee, da wird ja schon fleißig gewerkelt :D
sorry habs mit unserm Neuruppin verwechselt ^^ dort steht ne Dorfdisco bei uns ^^
Hallo,
... jedenfalls freuen wir uns hier im Dorf, dass unsere Gebühren so sinnvoll und gerecht verteilt werden. X(
VG Roland
P10Treiber
12.02.2007, 16:05
Original von Flora
Neuruppin ist dabei??? kleines Kaff ist relativ, flächenmäßig soll es immerhin Deutschlands viertgrößte Stadt sein.
viertgrößte Stadt Deutschlands? Ja ist schon wieder 1.April? :D
Mario
Die Stadt_fläche_ ist größer als die Leipzigs und Dresdens oder der Ruhrgebietsstädte, und nur unwesentlich kleiner als die Münchens. Wenn es auch vielleicht nicht Platz 4 ist, die Top Ten dürften es locker sein.
P10Treiber
12.02.2007, 20:04
Ja Flora, ich habe selber mal rumgesucht und nehme alles zurück und behaupte jetzt das Gegenteil. Wenn ich richtig gezählt habe: Platz 7.
Die Stadt hat wirklich riesige Ausdehnungen, besonders die eingemeindeten Ortschaften sind imposant. Der Stadtteil Krangen hat 42km², ist flächenmäßig fast so groß wie Offenbach (119000 EW), und hat dabei nur 300 Einwohner.
Die können das Geld für einen Ausbau wirklich brauchen. Sonst gibt es da auch in Zukunft nur Wiesen, Kühe und Feuerlöscher.
Mario
Hallo,
so ein Gebiet hat eigentlich nur so eine Chance, wie diesen Wettbewerb, um jemals Breitbandinternet zu bekommen.
Bei so einer Bevölkerungsdichte kann es sich einfach nicht lohnen, irgendwas zu investieren.
Viele Grüße
Roland
EDIT: In Neuruppin war "18" noch bis 2004 Ehrenbürger? Na sowas.
Friedrichshafen ist Siegerin im T-City-Wettbewerb (http://www.telekom.com/dtag/cms/content/dt/de/217308).
wunderbar , echt X(
58000 Einwohner , juchu, ich weis, jeder denkt erst mal an sich, aber was ist mit den 500.000 Leuten bei mir? oder bei unserer Hauptstadt Berlin???Friedrichshafen, ein Kaff was kaum einer kennt, will niemandem zu nahe treten, aber jetzt bin ich stock sauer. X(
PS: aber billiger isses scho, nur 58000 anstatt 500.000 zu versorgen, ich weis
Die Deutsche Telekom und der Deutsche Städte- und Gemeindebund (DStGB) wollen die T-City-Idee "verlängern" und das "Netzwerk Zukunftsstädte" gründen. Dessen Gründung wird die zahlreichen T-City Projektkonzepte aus dem Wettbewerb umsetzen. Alle 52 Teilnehmerstädte des Wettbewerbs wurden eingeladen, sich zu beteiligen. Über die Hälfte hat signalisiert, das Engagement fortzusetzen und aktiv teilzunehmen. Die Mitgliedschaft ist zunächst exklusiv für T-City Wettbewerbsstädte vorgesehen. Im November wird das Gründungstreffen in Bonn stattfinden.
Die Mitglieder erhalten die Möglichkeit, "ihre Ideen und Erfahrungen im Umgang mit Zukunftsaufgaben, wegweisenden Kooperationsformen und aktivem Veränderungsmanagement mit Experten anderer Kommunen sowie der Wirtschaft, Wissenschaft und Politik auszutauschen", so die heutige Ankündigungspressemitteilung. Darüber hinaus sollen Wege für die Umsetzung ausgewählter Projektideen diskutiert werden, die im Rahmen des T-City Wettbewerbs entwickelt wurden.
Der Ausbau der Breitbandinfrastruktur ist offenbar kein Teil des Netzwerkes, das Privileg eines VDSL-Ausbaus gehört dem Wettbewerbsgewinner Friedrichshafen
In der T-City Friedrichshafen hält sich offenbar die Begeisterung für die T-City in Grenzen. 18 Klufterner Gewerbetreibende und Freiberufler haben in einem gemeinsamen Schreiben an Oberbürgermeister Josef Büchelmeier dagegen protestiert, dass sie keinen Zugang zum VDSL-Netz erhalten, schreibt der Südkurier. Denn das "T-Home-Entertainment-Paket" übers VDSL-Netz könne ausschließlich von Privatkunden bestellt werden. T-City sollte eigentlich zu einer schnelleren Vernetzung von Industrie, Gewerbe, Schulen, Krankenhaus, Ärzten und Privaten in Friedrichshafen führen. Nun scheint es, dass nur Privathaushalte ans schnelle Datennetz kommen. Ein Anachronismus. Weiter beim Südkurier (http://www.suedkurier.de/region/friedrichshafen/art1063,3198404).
ASUS1889
13.05.2008, 14:29
Städte die ohnehin schon zu 90% DSL 6000 oder 16000 haben, bekommen 25000,50000 und 100000.
Die ländlichen oder teilweise auch städtischen Gebite gucken weiterhin in die Röhre, was meiner Ansicht nach eine absolute Frechheit ist. Die haben es noch nichtmal geschafft die 60dB Erhöhung zu verwirklichen. Mann kann nur hoffen das es ein baldiges Ende mit dem aroganten rosa roten Riesen hat. Und er durch ausschließlich regionale Anbieter ersetzt wird. Dann gibt es vll. ein Ende des DSL Debakels.
Telekom besitzt ja immer noch die Kontrolle über alle Leitungen und kann bestimmen wann was ausgebaut wird.
Gruß
ASUS1889
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