Flora
09.02.2007, 14:25
In ihrer Ausgabe vom 6. Februar berichtet die Berliner Zeitung (http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2007/0206/wirtschaft/0013/index.html?), dass die Bundesnetzagentur die schon länger im Raum stehende zweite Vergabe von UMTS-Lizenzen als Auktion für das Jahr 2008 vorbereitet. Dabei geht es nach Aussagen des Präsidenten der Bundesnetzagentur Matthias Kurth um "einen 'ganz großen Teil' des noch nicht zugeteilten Mobilfunkspektrums. Zudem gehe es um Frequenzblöcke im 2,6 Gigahertz-Bereich, die 'technologisch und ökonomisch hochinteressant' seien".
Während in der Vergangenheit häufiger zu lesen war, dass es zu einem weiteren Konsolidierungsprozess im Mobilfunkmarkt kommen werde, bei dem Anbieter auf der Strecke bleiben werden, deutet Kurth an, dass man weitere Player auf dem deutschen Markt für möglich halte. Indessen rechnet der Geschäftsführer des ITK-Verbandes VATM Jürgen Grützner in einem Interview der heutigen Technology Review (http://www.heise.de/tr/artikel/85052) eher nicht mit neuen Anbietern.
Grützner meint, dass die UMTS-Netze erst jetzt richtig interessant würden und erwartet aufgrund eines Zuwachses ihrer Breitbandigkeit durch den Ausbau von HSDPA, dass sie ihren Vorsprung vor den inzwischen verfügbaren Nachfolgetechnologien auf dem deutschen Markt nutzen kann. "Als im Jahr 2000 die ersten Lizenzen versteigert wurden, wurde zwar viel Geld investiert, man hatte aber keine konkrete Idee, mit welcher Killer-Applikation die Kunden auf die UMTS-Netze gelockt werden sollten. Das stellt sich heute ganz klar anders dar."
Die derzeitigen Preise seien ein "Hemmschuh für eine größere Penetration von mobiler Datennutzung". Er erwartet aber, dass es wie bei DSL und im Festnetz auch bei UMTS in absehbarer Zeit zu Flatrates kommen werde. Die angebotenen Lizenzen sind seiner Ansicht nach für die vorhandenen Anbieter attraktiv zur Verbesserung ihrer Angebote, sodass sowohl aufgrund der Bandbreite, der Verfügbarkeit und der Tarifierung UMTS als drahtloser Internetzugang verstärkt genutzt werde.
Während in der Vergangenheit häufiger zu lesen war, dass es zu einem weiteren Konsolidierungsprozess im Mobilfunkmarkt kommen werde, bei dem Anbieter auf der Strecke bleiben werden, deutet Kurth an, dass man weitere Player auf dem deutschen Markt für möglich halte. Indessen rechnet der Geschäftsführer des ITK-Verbandes VATM Jürgen Grützner in einem Interview der heutigen Technology Review (http://www.heise.de/tr/artikel/85052) eher nicht mit neuen Anbietern.
Grützner meint, dass die UMTS-Netze erst jetzt richtig interessant würden und erwartet aufgrund eines Zuwachses ihrer Breitbandigkeit durch den Ausbau von HSDPA, dass sie ihren Vorsprung vor den inzwischen verfügbaren Nachfolgetechnologien auf dem deutschen Markt nutzen kann. "Als im Jahr 2000 die ersten Lizenzen versteigert wurden, wurde zwar viel Geld investiert, man hatte aber keine konkrete Idee, mit welcher Killer-Applikation die Kunden auf die UMTS-Netze gelockt werden sollten. Das stellt sich heute ganz klar anders dar."
Die derzeitigen Preise seien ein "Hemmschuh für eine größere Penetration von mobiler Datennutzung". Er erwartet aber, dass es wie bei DSL und im Festnetz auch bei UMTS in absehbarer Zeit zu Flatrates kommen werde. Die angebotenen Lizenzen sind seiner Ansicht nach für die vorhandenen Anbieter attraktiv zur Verbesserung ihrer Angebote, sodass sowohl aufgrund der Bandbreite, der Verfügbarkeit und der Tarifierung UMTS als drahtloser Internetzugang verstärkt genutzt werde.