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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : WLAN: Strahlenbelastung?


Petermann
11.05.2007, 16:57
Kann mir einer etwas zur Strahlungsbelastung sagen, welche auf die im Empfangsbereich liegenden Einwohner zukommt? Wie hoch ist die Strahlenbelastung durch die Funkverbindung von der ca. 10 km entfernten Basisstation für die "überstrahlten" Ortschaften? Konnte leider zu diesem Thema keine befriedigende Antwort im www finden.

MfG
Markus ?

oooNYCooo
04.06.2007, 19:44
Zu dem Thema hast du im Internet nichts finden können? Schau mal hier..


Strahlenbelastung auf freifunk.net (http://freifunk.net/magazin/recht_gesundheit/wlanundstrahlung)

Generell gesagt: W-Lan strahlt weitaus geringer asl ein Handy, welches heutzutage jeder bedenkenlos mit sich herumschleppt.

Und im Gegensatz zu Handy´s ist W-Lan in Krankenhäusern erlaubt und wird dort auch eingesetzt.

Wenn Du Dir sorgen machst um eine W-Lan Richtverbindung aus km Entfernung dann sorge dich lieber um die Steckdoesen, die dich umgeben - die strahlen..

MfG

Ralph Wegner
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www.dsl-fuer-khn.de

Flora
02.08.2007, 01:56
Ein bißchen Futter für die Diskussion: Auch wenn es nach dem aktuellen Stand der Wissenschaft keinen Nachweis gibt, dass innerhalb der gesetzlichen Grenzwerte von WLAN-Routern eine Gesundheitsgefahr ausgeht, empfiehlt die Bundesregierung in der Antwort auf eine aktuelle Anfrage im Bundestag (http://dip.bundestag.de/btd/16/061/1606117.pdf) (60KB) vorbeugend die zurückhaltende Verwendung drahtloser Netzwerke.

fs4000
02.08.2007, 18:16
Hallo,

also ich halte diese Disskussionen über Strahlenbelastung doch ein wenig übertrieben. Es gibt bis heute keinen wissenschaftlichen Nachweis, dass hochfrequente Strahlung irgendwelche Einflüsse auf den Menschen hat (außer der extrem geringen Erwärmung).

Es existieren ja neben den schon genannten Handys und Mobilfunkeinrichtungen auch noch die DECT-Telefone, deren Basisstationen ständig funken. Allerdings nur mit 2,1mW. Beim Telefonieren sind es immerhin 10mW und das direkt am Ohr. Diese Werte ergeben sich nur durch das gepulste Signal, wirklich gesendet wird mit max. 250 mW. Dieser Wert übersteigt, wenn auch nur sehr kurzzeitig, den empfohlenen Grenzwert.

http://de.wikipedia.org/wiki/DECT#Sendeleistung_und_spezifische_Absorptionsrate n

Bei W-LAN wird mit max. 100mW gearbeitet. Normalerweise befindet sich die Antenne nicht wie beim Telefonieren direkt am Kopf. So ist die Strahlung bereits deutlich schwächer, da sie auf eine größere Fläche auftrifft. Außerdem wird ja deutlich weniger gesendet als empfangen wird, so verringert sich die Leistung wie bei DECT. Die APs lassen sich übrigens so einstellen, dass sie nicht wie DECT ständig funken.

http://de.wikipedia.org/wiki/W-LAN#Reichweite_und_Antennen

Man sollte sich doch erst Sorgen um DECT statt um W-LAN machen.
Wenn in einigen Kilometer Entfernung ein W-LAN AP steht, ist die Strahlung noch sehr viel geringer. Wie soll der Mensch von dieser Schaden nehmen, wenn zum Empfang des Signals bereits größere Richtantennen am Hausdach benötigt werden???
Da müsste man sich ja sogar vor Satelliten fürchten und Handys sollte man lieber weit von sich entfernt halten.

mfg fs4000

Flora
17.08.2007, 14:22
Gestern WiMAX (http://kein-dsl.de/forum/thread.php?threadid=3041), heute WLAN: In Winterthur (http://www.nzz.ch/nachrichten/zuerich/winterthur_korrigiert_plaene_fuer_drahtloses_inter net_1.541587.html) seien WLAN-Gegner aktiv geworden und hätten die ersten Erfolge, so die Boulevardseite 20minuten.ch (http://www.20min.ch/tools/suchen/story/27073492). Nun sei Zürich fällig, wo ein WLAN-Netz vor dem Anschalten stehe: "Ich werde einen Vorstoss zum Thema einreichen" wird der der Gemeinderat und Ökologe Dr. Ueli Nagel (Grüne) zitiert. Er hat auch gleich eine Forderung parat: "Die Stadt soll zuerst die Gesamtbelastung durch die verschiedenen Netze untersuchen, bevor flächendeckend drahtloses Internet erlaubt wird." Sollte der Stadtrat nicht reagieren, überlege er sich, ein WLAN-Moratorium zu fordern. Auf Drängen einiger Gemeinderäte habe bereits der Hotspot im Rathaus umplatziert werden müssen. Soweit Herr Nagel bei 20minuten.ch. Zu Wort kommt dann auch noch ein Ingenieur an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich, ein Peter Schlegel, der als "vehementer Gegner des drahtlosen Internets" vorgestellt wird: "Bei meinen Messungen habe ich festgestellt, dass die Strahlung von WLAN-Netzen von empfindlichen Personen als sehr aggressiv empfunden wird."

Leute wie Nagel und Schlegel scheinen in der Schweiz erfolgreich zu sein. Die Truppe, die die Rechtsabteilung der Swisscom, die ihrem Grundversorgungsauftrag durch Nutzung von Funk nachkommen will, auf Trab gebracht hat, machen schon lange eine Welle, mit wechselndem Erfolg. Die Folge: Die Grenzwerte für die Mobilfunktelefonie sind in der Schweiz niedriger als in Deutschland. Um dennoch ein flächendeckedes Netz verfügbar machen zu können, ist der Aufwand - auch bei den Kosten - erheblich größer. Ohne dass in der Praxis die Mobilfunkemissionen geringer sind als in Deutschland, wie Quarks&Co jüngst dokumentieren konnte (Sendemitschnitt (http://www.wdr.de/podcast/quarks/qc_20070619.mp4) - leider ein 100MB Download :( ).

Nun also die ersten Eruptionen von Strahlungspanik bei WLAN. Sind die Schweizer ein besonders verschrobenes Volk? Sicher nicht mehr als die Deutschen. Auch wenn sich der Anti-Handy-Hype gelegt hat, GSM- und UMTS-Mastgegner haben Anfang des Jahrtausends auch hierzulande genügend Unruhe erzeugt. Morgen also Anti-WLAN-Stimmung in Deutschland? Die Bundesregierung hat jedenfalls kürzlich schon mal vorgelegt (http://dip.bundestag.de/btd/16/061/1606117.pdf) (60 KB pdf).

fs4000
17.08.2007, 19:43
Hallo,

also ich halte davon relativ wenig. Handys und DECT-Telefone (schnurlos) sind meiner Meinung nach definitiv am schlimmsten, denn da hat man die Antenne direkt am Kopf. Von allem anderern kann man kaum etwas merken, es sei denn es gäbe auch Langzeitfolgen. Aber dann kann man auch die ständig in der Nähe strahlenden DECT-Stationen erwähnen. Jedoch ist immer noch keiner dran gestorben.
Aber wer weiß, übertreiben solle man das Funk-Zeug vll. auch nicht.

mfg fs4000

shocki
21.08.2007, 23:19
Die werden nicht gleich dran sterben.

Wir sind das eh schon längst gewähnt mit den Strahlen. :O

Stefan_Helmert
01.10.2007, 21:53
Hallo,

Funk sollte man nur nehmen, wenn man nichts anderes kriegen kann (oder es unverhältnismäßig teuer ist). Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass dieser Ökofritze durch die drahtgebunde Konkurenz geschmiert worden ist. Mich würde mal interessieren was wäre, wenn man über IR-Licht ins Internet gehen würde und eben so der Ganzen Stadt das Internet zur verfügung stellen würde. Ob dann noch eine andere ausrede käme? Vielleicht ist IR-Licht schlecht für Augen und Haut....