Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : 16356 Ahrensfelde (Blumberg)
Wie in vielen Gebieten in Barnim gibt es hier das Glasfaser Problem. Ersten Gerüchten zufolge könnte eine Versorgung aus Ahrensfelde vielleicht noch in diesem Quartal möglich sein. Also lasst uns hoffen!
Mit freundlichen Grüßen aus
Blumberg
Wir haben mittlerweile eine Unterschriftenaktion gestartet. Bisher sind 61 Haushalte zusammen gekommen.
Fehlende Informationen: DSL in Blumberg kommt nicht voran
Das Thema DSL ist für viele Bürger aus Mehrow und Blumberg immer noch aktuell, die Situation hat sich bisher nicht verbessert. Nicht nur Privatleute haben unter dem Problem des fehlenden Breitband-Internet-Anschlusses zu leiden, sondern auch vor allem kleine Unternehmen. Die Investplanung der Gemeinde Ahrensfelde für 2011 wird demnächst verabschiedet[1]. Investitionen zum Thema Breitbandversorgung sind dabei offensichtlich nicht geplant.
„Es ist enttäuschend“, wandte sich Torsten Westphal von der Bürgerinitiative „DSLnachBlumberg“ an den Bürgermeister der Gemeinde Ahrensfelde Wilfried Gehrke (CDU), „dass Sie sich zum Thema Breitbandversorgung in unserer Großgemeinde weiterhin bewusst nicht öffentlich äußern. Es erfolgte bisher keine Information zum Sachstand, keine Information zu Rahmenbedingungen, keine Information zu Entscheidungsgrundlagen oder Alternativen – auch nicht auf direkte Anfrage. Obwohl Sie die Kritik am Mangel an Information auf der Bürgerversammlung in Mehrow am 05.10.2010 scheinbar angenommen haben, ist bisher keine Änderung an der Informationspolitik spürbar.[2]“
Auf der Gemeinderatssitzung am 20. September hatte der Bürgermeister informiert, dass die Telekom eine Lösung für die DSL-Breitbandversorgung anbiete. Laut Sitzungsprotokoll[3] sagte Gehrke, „dass sich die Gemeinde engagieren und prüfen will, welche technischen Lösungen gemeinsam mit der Telekom umgesetzt werden können.“ Schon in der Vergangenheit hatte die Telekom ein konkretes Angebot unterbreitet[4]. Die Deckungslücke von 300 – 400.000 Euro war damals aus Sicht der Gemeinde nicht zu schließen. „Ihre Antwort und das Agieren zum Thema Breitbandversorgung“, so Westphal, „ist für mich in der Tat unbefriedigend: Einerseits versuchen Sie im direkten Gespräch den Eindruck zu vermitteln, die Gemeinde treibe eine kurzfristige Lösung voran. Andererseits ist genau das der unveränderte Zustand seit 2008 – ohne sichtbare Bewegung. Es gibt keine konkreten Fakten, keine Informationen. Es ist nicht klar, wer auf wen oder was wartet. Damit kann weder in der Sache diskutiert werden, noch können Mehrheiten für eine Entscheidung gesucht werden. Bitte informieren Sie über konkrete Aktivitäten. Wann hat es das letzte Gespräch mit der Telekom gegeben, mit welchem Ergebnis? Wann ist das nächste Gespräch geplant? Wer prüft in der Gemeinde welche Sachlage, wer wartet auf welche Information?“
Philipp Schöning
Hauptverantwortlicher Bürgerinitiative „DSLnachBlumberg“ – www.DSLnachBlumberg.de (http://www.DSLnachBlumberg.de)
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1. http://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/269796/
2. http://www.ahrensfelde.de/cms/upload/pdf/Amtsblaetter/2010/AB_2010-11-16.pdf
3. http://www.ahrensfelde.de/rig/ris/instanz_1/belege/70_pr_2010_000018.htm
4. http://cdu-ahrensfelde.de/index.php?ka=1&ska=1&idn=7
breitbandsucher
02.04.2011, 09:09
http://cdu-ahrensfelde.de/lokal_1_4_206_Internet-Zwei-Firmen-wollen-Bedarf-pruefen.html
Siehe hier: http://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/288133/, der berichtigende Kommentar ist vorallem wichtig.
breitbandsucher
02.04.2011, 17:58
Siehe hier: http://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/288133/, der berichtigende Kommentar ist vorallem wichtig.
Vergaberechtlich finde ich das viel besser:
DSL – Breitbandversorgung – die Telekom bietet Lösung an. Herr Gehrke hat angeboten, dass sich die Gemeinde engagieren und prüfen will, welche technischen Lösungen gemeinsam mit der Telekom umgesetzt werden können.
Mit der Aussage möchte also die Gemeinde dann Fördermittel beauftragen. Auweh und das steht so noch im Amtsblatt. Aber das ist so wenn Gemeinden keine Berater nehmen die genau solch Aussagen verhindern und nach tech. Lösungen suchen.
Oder DTAG baut in Seeburg eine Dresden-Lösung und verbrennen ishc nochmal die Finger.
Naja es ist bestimmt Bürgermeisterwahl
Mit der Aussage möchte also die Gemeinde dann Fördermittel beauftragen. Auweh und das steht so noch im Amtsblatt. Aber das ist so wenn Gemeinden keine Berater nehmen die genau solch Aussagen verhindern und nach tech. Lösungen suchen.Die Angebot von mehreren Beratungsunternehmen werden doch gerade eingeholt, darum ging es auch im Zeitungsartikel, den du oben gepostet hast.
Die Breitbandinitiative „DSLnachBlumberg“ besteht seit 2007 und hat sich zum Ziel gesetzt, den Ausbau einer nachhaltigen Breitband-Infrastruktur im Ahrensfelder Ortsteil Blumberg, Brandenburg, bei den Verantwortlichen aus Wirtschaft und Politik durchzusetzen. Aus diesem Grund nahmen Mitstreiter der Initiative an der Sitzung des Ausschusses für Wirtschaft, Bauwesen, Umwelt und Natur der Gemeinde Ahrensfelde am 12.04.2011 teil.
Beim Thema Ausbau der Breitband-Internet-Infrastruktur in den Ahrensfelder Ortsteilen Mehrow und Blumberg gab es leider keine Fortschritte: Die Mitglieder des Ausschusses für Wirtschaft, Bauwesen, Umwelt und Natur der Gemeinde Ahrensfelde verständigten sich in ihrer Sitzung vom 12.04.2011 nur darauf, die Diskussion zur Auftragsvergabe von Beratungsleistungen zu verschieben. Die Vergabe von Beratungsleistungen ist die Voraussetzung für die eigentlich geplante Ausschreibung von Planungs- und Bauleistungen zum Breitbandausbau in der Gemeinde.
Dieser vorbereitende Schritt verzögert sich somit um mindestens vier Wochen. Der Grund: Zu den vorliegenden Angeboten konnte die Gemeindeverwaltung den Mitgliedern des Ausschusses keine Auskunft geben und räumte Klärungsbedarf mit den Planungsbüros ein. Vor dem Hintergrund, dass die Angebote teilweise schon seit Wochen in der Gemeinde vorlagen, ist das ein nur unbefriedigendes Ergebnis.
Gemeinsam konnte man eigentlich nur konstatieren, dass keine Fachkompetenz vorhanden ist, um die vorliegenden Angebote bewerten zu können. In vergangenen Sitzungen hat die Bürgerinitiative wiederholt Hilfe angeboten; in Anspruch wurde sie bisher nicht genommen. Die seitens des Bürgermeisters und der Gemeinde angekündigte Zusammenarbeit kam bislang nicht zustande. Die Initiative wurde weder bei der Ausschreibung der Planungs- und Beratungsleistungen, noch bei der Sichtung der eingegangenen Angebote eingebunden.
Um in der Gemeinde bis zum Herbst zu greifbaren Ergebnissen zu kommen, muss das Tempo merklich erhöht werden, fordern nun Vertreter der Initiative. Konkret müsse die nächste Sitzung des Bauausschusses soweit durch die Verwaltung vorbereitet werden, dass die vorliegenden Angebote und die zugrunde liegende Angebotsanfrage den Ausschussmitgliedern erläutert werden können. Die Bürgerinitiative hat hierzu nochmals Hilfe angeboten. Außerdem forderte sie, einen Breitbandbeauftragten in der Gemeindeverwaltung zu benennen. Dieser solle die Aktivitäten bündeln und auskunftsfähig sein. Bürgermeister Wilfried Gehrke erklärte daraufhin, dass Herr Jahn aus der Gemeindeverwaltung zukünftig „Ansprechpartner für die DSL-Breitbandversorgung“ sein wird.
Die Bürgerinitiative „DSLnachBlumberg“ unterstützt ausdrücklich die Initiative des Bürgermeisters und die Vorhaben der Gemeinde Ahrensfelde zur Verbesserung der Breitbandinfrastruktur. Sie fordert jedoch einen klaren Zeitplan und eine zielgerichtete Umsetzung, um bis Jahresende messbare Ergebnisse zu erreichen.
Die Bürgerinitiative möchte in Zusammenarbeit mit der Gemeinde zu einer nachhaltigen Lösungsfindung beitragen.
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