Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : T-DSL in 74243 Langenbrettach-Langenbeutingen
Hallo zusammen,
laut eines Artikels im Gemeindeblatt von Langenbrettach (http://www.langenbrettach.de/gemeinde/mitteilung/2007_05_07.php), soll es zu einer Einigung zwischen der Gemeinde Langenbrettach und der Telekom gekommen sein.
Es soll ein DSL-Ausbau der Teilorte Langenbeutingen und Neudeck mit einer Bandbreite von 2000 bis 6000 kbit/s durchgeführt werden.
Sollten aber innerhalb von 6 Monaten nicht mindestens 64 neue T-DSL-Anschlüsse bestellt worden sein, muss die Gemeinde 39.000 Euro an die Telekom zahlen.
Grundsätzlich finde ich den Ausbau begrüßenswert. Allerdings frage ich mich, wieso es sich jetzt auf ein mal lohnt dies zu tun?
Es wird doch nicht etwa mit der kürzlich stattgefundenen Modernisierung des Fernsehkabels zu tun haben und dem massiven Abwandern der Telekomkunden?
Hoffentlich verkalkuliert sich da die Gemeinde nicht. Denn wer nun schon zur Kabel BW gewechselt ist, der will und kann auch nicht (Mindestvertragslaufzeit 2 Jahre) zur Telekom zurück.
Und was will man mit 2 bis 6 Mbit/s, wenn man jetzt schon 4 bis 25 Mbit/s erhalten kann (und das noch günstiger als bei der T-Com)?
Viele Grüße
Roland
Hi!
Ob das mit dem Kundenschwund bei der Telekom zu tun hat wage ich zu bezweifeln.
Bei uns war es damals auch so, dass sich unser Amt hintergeklemmt hat. Es wurden auch hier mindestens 60 bis 70 Unterschriften verlangt für unseren Ort.
Der einzige Unterschied ist der, mit den 39.000 €. Das hatten wir nicht. Keine mind. 60 Unterschriften -> kein T-DSL.
ich denke mir mal, es wird da irgendwelche internen Absprachen gegeben haben.
Aber: Seid euch im klaren darüber, dass ihr einen ziemlich netten Telekom-Mitarbeiter erwischt habt, wenn er den Ausbauauftrag wirklich rausschickt! Denk bitte an René Obermanns Sparpläne...
Original von Racer
Hi!
Ob das mit dem Kundenschwund bei der Telekom zu tun hat wage ich zu bezweifeln.
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Aber: Seid euch im klaren darüber, dass ihr einen ziemlich netten Telekom-Mitarbeiter erwischt habt, wenn er den Ausbauauftrag wirklich rausschickt! Denk bitte an René Obermanns Sparpläne...Sorry Racer. Ich glaube schon, dass das eine Rolle gespielt hat.
Bei euch gab's ja bis vor kurzem gar kein DSL, da bei euch nicht ausgebaut war, oder? Also konnte man durch den Ausbau zusätzliche Einnahmequellen erschließen.
Unsere Vermittlungsstelle hingegen ist aber schon seit 2001 ausgebaut und ein Teil der Gemeinde konnte schon DSL erhalten. Durch die Anhebung der Dämpfungsgrenzen ist unser Dorf mittlerweile zu über 97% mit DSL versorgt. Allerdings gibt es nur 3 DSL-Anschlüsse mit 768 kbit/s, der Rest ist DSL 384 kbit/s. :rolleyes:
Da es seither aber keine Alternative gab, gab es für die Telekom auch keinen Grund die Versorgungslage zu verbessern. Im Gegenteil, besser könnte es doch gar nicht sein. Die meisten zahlen für DSL 6000, sufen aber nur mit 384 kbit/s und verursachen dadruch kaum Datenvolumen.
Jetzt aber kann das halbe Dorf Kabel-Internet mit bis zu 25 Mbit/s bekommen, wobei die 10 Mbit/s-Variante sogar deutlich günstiger ist, als die Telekom mit ihren 384 kbit/s. Da haben Dutzende gewechselt.
Mit der Freundlichkeit der Telekom-Mitarbeiter hat das wohl wenig zu tun. Denen schwimmen die Felle davon. Es ist ja nicht nur, dass DSL flöten geht, es geht ja auch der Telefonanschluss mit.
Die verlangten 64 Anschlüsse sind ein Witz, bzw. sie wären ein Witz, wenn es nicht Kabelinternet gäbe.
Es gibt ca. 350 Haushalte hier. Aus Erfahrung liegt die DSL-Penetration in solchen kleinen Orten bei 30%, oftmals sogar noch deutlich höher. Das wären also mindestens 120 DSL-Anschlüsse die man schalten könnte, also gerade mal das Doppelte, wie die Telekom jetzt verlangt.
Und die letzten 6 Jahre hätte sich das nicht gelohnt?
Schwer zu glauben, dass das nichts mit dem neuen Wettbewerber zu tun hat.
Viele Grüße
Roland
Anonymer
21.05.2007, 20:29
T-Com laufen die Kunden Weg
Grundsätzlich zu beachten
Die Bandbreite von T-DSL wird mit maximal 768 Kilobit angegeben, die anderer Anbieter (Kabel, Strom) liegt in der Regel deutlich höher, bei PowerNet und Internet über Kabel bei "bis zu 2 Megabit pro Sekunde". Die Betreiber geben also eine maximale Datenübertragungsrate von bis zu 2 MBit/Sekunde an. Eine theoretische Größe.
Denn was viele nicht wissen: Diese maximal denkbare Bandbreite steht nicht jedem einzelnen Benutzer zur Verfügung, sondern einer Kundengruppe, beispielsweise einer Straße, einem Ortsteil oder Haus. Nicht selten müssen sich 1.000 bis 1.500 Kunden die erwähnte Bandbreite teilen. Welche Bandbreite in der Praxis tatsächlich zur Verfügung steht, hängt deshalb davon ab, wie viele Kunden gleichzeitig online sind und was sie dort machen.
Bei T-DSL sieht das anders aus. Die Datenleitung ist direkt mit der Telekom verbunden. Deshalb muss sich der Kunde seine Bandbreite auch nicht mit anderen teilen. Es kann deshalb durchaus passieren, dass ein T-DSL-Kunde schneller surft als ein Powernet-Kunde. Quelle:WDR (http://www.wdr.de/online/computer/kabelnrw/breitbandinfos.phtml)
Da muss ich auch noch was zu sagen: Mein Arbeitskollege hat auch DSl, aber nicht übers Telekom-Netz, sondern übers TV-Kabel.
Und wie ich es befürchtet habe -> schön dumm. :D
Auf dem Papier sollte er einen Downstream von 2304 KB haben, aber bei mehreren Tests von mir, hatte er nicht mal 2000 KB. Sein Upload war auch nicht ganz das Ware. Der hat so extreme Schwankungen -> :rolleyes:
Ich denke mal wenn man einen Vergleich machen würde, zwischen T-Com und Kabel BW oder irgendeinen anderen Kabel-Anbieter ( mit DSL 6000 ), würde T-Com immer besser abschneiden.
@anonymer:
Was für ein riesengroßer Stuss!
Das gilt nur für Powerline-Anschlüsse, nicht aber für Kabelinternet. Außerdem ist der Bericht von 2001 und somit völlig veraltet. *lol*
Und ein bisschen ot ist er auch. ;)
@Racer:
Kabelnetzbetreiber bieten HSI (High-Speed-Internet), oder KI (Kabel-Internet) an. Mit DSL hat das nichts zu tun.
Bei Kabel BW zum Beispiel, kannst du eine Störung melden, wenn du min. 10% weniger Datenrate hast, als bestellt. Sag das mal deinem Arbeitskollegen.
Deine Gedanken über den Vergleich DSL - KI sind leider falsch. Ich habe hier im Geschäft einen T-DSL 16000 Anschluss und zu Hause einen KI 10000. Ping zu heise.de 15 ms mit DSL und 11 ms mit KI. Die Datenraten entsprechen bei beiden genau den bestellten und günstiger ist KI auch noch.
Und noch was. Bei mir zu Hause habe ich mich diesen Monat noch gar nicht einwählen müssen. Das habe ich letzten Monat gemacht und seither bin ich online, ganz ohne Zwangstrennung.
Ach ja, und wenn ich jetzt Bock hätte, hätte ich in einer Stunde KI 25 Mbit/s down- und 2,5Mbit/s upload. Aber die 10 Mbit/s reichen mir erst mal. :D
Mein Kollege ist bei einem irgendeinem Privaten den ich nicht kenne. Als nicht bei Kabel Deutschland oder Kael BW etc...
Eine Zwangstrennung habe ich mit meinem T-DSL auch nicht! Ist wirklich so! Kann meinen Anschluss endlos durchlaufen lassen. Daher kann ich theoretisch auch aus meinem Rechner einen Server machen. Die IP bleibt übregens auch nach 24 Stunden noch die gleiche, es sei denn, ich wähle mich neu ein bzw. starte den Rechner neu. :D
Bud Spencer
23.05.2007, 16:07
Jetzt auf einmal will t-com ausbauen ! Ich glaubs ja nicht ! Hoffentlich bestellt niemand ein DSL Anschluss und wächselt lieber zu Kabel BW ! Aber bitte Berichte uns weiter davon !
Vermutlich werden die 64 Anschlüsse schon erreicht. Nicht jeder hat ja Kabelanschluss.
Außerdem wurden ja einige, kurz vor bekanntwerden der Kabelmodernisierung, gezielt von der T-Com in einen 12-Monatsvertag gelotst. X( Jahrelang hört und sieht man nichts von denen und plötzlich, oh Wunder, wird man penetriert, man soll doch einen neuen, viel günstigeren Vertrag abschließen. Ist bestimmt Zufall! Alles klar. :rolleyes:
Ein Bekannter hat bis vor kurzem noch € 29,95 für seine T-DSL-Flatrate bezahlt. Nur die Flatrate wohlgemerkt, ohne den Anschluss. Da hat keiner von denen angerufen und ihm gesagt, dass er einen uralten Vertrag hat und eigentlich seine Telefonrechnung halbieren könnte. Auch bestimmt nur Zufall.
Von mir aus kann die Telekom ja ihre Kunden so behandeln. Sie soll aber nicht glauben, dass alle Kunden so doof sind, und das nicht bemerken.
VG Roland
Informationen aus dem Mitteilungsblatt der Gemeinde Langenbrettach, 12.10.2007: (http://www.langenbrettach.de/gemeinde/mitteilung/2007_10_12.php)
Verbesserung DSL-Verfügbarkeit in Langenbeutingen und Neudeck
Der Gemeindebauhof Langenbrettach hat in den vergangenen Wochen umfangreiche Erd- und Kabelverlegearbeiten für eine verbesserte DSL-Verfügbarkeit in Langenbeutingen und Neudeck durchgeführt. Über 1 km Erdkabel wurden im Bereich zwischen der Schwabbacher Straße im Bereich Aussiedlung Hockenbühl und dem Orteingang Neudeck verlegt.
Jetzt stehen die innerörtlichen Tiefbau- und Kabelverlegearbeiten in Neudeck an, welche die Deutsche Telekom selbst durch die Fachfirma Fa. Nibler durchführen lässt. Ebenfalls noch erforderlich ist der technische Umbau der Telekom-Verteilstation beim Buswartehäuschen in Neudeck. Die Vertreter der Telekom haben bei der Informationsveranstaltung für die Bevölkerung am 26.07.07 im Alten Schulhaus Langenbeutingen eine künftige DSL-Verfügbarkeit von künftig 2.000 bis 6.000 in Langenbeutingen - je nach Standort - sowie bis 16.000 in Neudeck bis Ende des Jahres 2007 zugesichert. Grundlage für die gemeinsame Ausführung der Tiefbauarbeiten ist ein Vertrag mit der Telekom, welchem der Gemeinderat im Mai 2007 zugestimmt hat, um die DSL-Datenübermittlung für Privathaushalte und die Firmen in Langenbeutingen zu verbessern.
Anmerkung: In Langenbrettach lag die Versorgungsquote mit DSL 1,5 Mbit aufwärts bei über 99 Prozent. Auch in Langenbeutingen war die Versorgungsquote mit knapp 98 Prozent sehr hoch, doch für die Hälfte war nur DSL light mit 384 Kbit verfügbar. 38.000 Euro hat die Gemeinde im Mai für den Ausbau durch die Deutsche Telekom zur Verfügung gestellt, die fällig werden, wenn nicht zusätzliche 64 Kunden gewonnen werden können. Außerdem beteiligt sich die Gemeinde mit dem Bauhof an den Grabarbeiten in den Erd- und Schotterwegen. -- Flora
http://www.langenbrettach.de/images/dsl_kabel_verlegung.jpg
Bud Spencer
10.11.2007, 17:51
Telekom kann zum Glück sagen das nicht jeder ein Kabelanschluss bekommt/hat. In der restlichen Regionen (Hohenlohe) sieht es schlecht mit weiteren DSL Ausbau aus siehe auch hier (http://www.kein-dsl.de/forum/thread.php?postid=28749#post28749) ! Es wird kein Cent investiert!
Hallo zusammen,
seit Anfang Dezember 2007 ist es nun in Langenbeutingen und Neudeck möglich, DSL mit einer maximalen Bandbreite von 16000 kbit/s geschaltet zu bekommen.
Knapp 9 Jahre nach Einführung von DSL in Deutschland, sind wir hier im Dorf wirklich glücklich, nicht länger von den neuen Medien "verschont" zu werden.
Herzlichen Glückwunsch liebe Telekom. Das war eine wirklich reife Leistung.
Viele Grüße
Roland
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