Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Breitbandkonzept für Brandenburg
Ob am Scharmützelsee (http://www.moz.de/index.php/Moz/Article/category/F%FCrstenwalde/id/177197), in der Boomtown Falkensee (http://kein-dsl.de/forum/thread.php?threadid=1799), in Kablow (http://www.dsl-fuer-kablow.de/), Neulewin (http://www.moz.de/index.php/Moz/Article/category/Bad+Freienwalde/id/176755), Neuruppins entfernteren Ortsteilen (http://www.tgz-neuruppin.de/) oder kurz vor der Hauptstadt in Woltersdorf (http://www.moz.de/index.php/Moz/Article/category/F%FCrstenwalde/id/186145) - das Problem ist überall dasselbe und die Liste ließe sich umstandlos verlängern: Im Land Brandenburg siehts bei der Breitbandversorgung ziemlich finster aus. Zu selten liest man vom Engagement eines Anbieters wie in Hohen Neuendorf und Birkenwerder (http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/10950271/61129/) beispielsweise der Ganag, rund um Gransee (http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/10927733/61129/) die Firma Winto oder auch der Deutschen Telekom in Berge (http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/10929033/61469/).
Dass die Breitbandproblematik alles andere als ein Einzelfall ist, ist nach den vielen den Klagen aus Wirtschaft (http://www.rbb-online.de/_/nachrichten/wirtschaft/beitrag_jsp/key=news6082040.html) und Privathaushalten (beispielhaft (http://www.moz.de/index.php/Moz/Article/category/Beeskow/id/177200)) endlich auch dem Brandenburger Landtag bewusst geworden. Auf seiner Plenarsitzung am heutigen Mittwoch wurde die Landesregierung einstimmig aufgefordert, bis zum Jahresende ein Konzept zur besseren Breitbandversorgung vorzulegen. Damit sollen die weißen Flecken bei der Versorgung mit schnellen Internetverbindungen im ländlichen Raum beseitigt werden.
Die Abgeordneten folgten einem Antrag der Koalitionsfraktionen von SPD und CDU. Wirtschaftsminister Ulrich Junghanns sagte, er habe für den 16. Juli Breitbandanbieter zu einem "Breitband-Dialog" eingeladen. Dort solle geklärt werden, wie die Lücken schnellstmöglich unter anderem unter Nutzung von drahtloser Technologie geschlossen werden können. Er meinte auch, der Staat könne Versäumnisse der Privatwirtschaft nicht ausgleichen. Da der Landtag aber auch die Prüfung des Einsatzes von Strukturfördermitteln der EU beauftragt hat, könnte sich Investitionsförderung am Ende doch als hilfreich bei der flächendeckenen Erschließung des Landes erweisen.
Hoffen wir mal, dass es auch nur ansatzweise etwas bringt. Leider bezweifle ich das sehr stark!
Original von Flora
Er meinte auch, der Staat könne Versäumnisse der Privatwirtschaft nicht ausgleichen. Da der Landtag aber auch die Prüfung des Einsatzes von Strukturfördermitteln der EU beauftragt hat, könnte sich Investitionsförderung am Ende doch als hilfreich bei der flächendeckenen Erschließung des Landes erweisen.
Kann der "Staat" das wirklich nicht, oder will er es nicht? Gibt es nicht eine Bundesnetzagentur, oder ein Bundekartellamt, dass regulativ eingreifen könnte? Ist Infrastruktur nicht hauptsächliche Sache des Staates, die ggf. nur an Privatunternehmen deligiert werden kann? Und gibt es tatsächlich Versäumnisse der Privatwirtschaft?
Ich denke als Chef eines wirtschaftliches Unternehmen hätten wir alle nicht anders gehandelt und nur dort ausgebaut, wo es sich auch mit Sicherheit lohnt. Welchen Vorwurf kann man den Telekommunikationsunternehmen machen?
Dem "Staat" kann man dagegen schon Versäumnisse vorwerfen, schließlich hat er es versäumt regulativ so einzugreifen, dass sich der Ausbau für Unternehmen eben doch lohnt. Schließlich ist es ja nicht so, dass es auf dem Land kein Geld zu verdienen gibt. Aber warum sollte man ausbauen, wenn man mit Schmalband mehr Geld verdient? Dank eines immer noch monopolistischen Telekommunikationsmarkt auf dem Land gibt es ja auch keine Konkurrenz. Hallo Bundeskartellamt?!
Einige Politiker merken auf Druck von Pivathaushalten und Unternehmen also endlich, dass Sie was versäumt haben schieben aber erstmal anderen die Schuld in die Schuhe. Und meinen dann auch noch sich damit profilieren zu können. Ich bin begeistert!
Schon mal dran gedacht, dass der Schuss auch nach hinten losgehen kann? Wenn der Wirtschaftsminister jetzt öffentlich über Fördermaßnahmen nachdenkt und ein Konzept zum Ende des Jahres vorgelegt werden soll, wird möglicherweise kein Anbieter im kommenden halben Jahr investieren. Vllt. werden sogar geplante oder begonnene Maßnahmen auf Eis gelegt. Denn ab irgendwann im kommenden Jahr könnte die Investition deutlich billiger sein und das wird auch den Investoren klar. Da werden sich die betroffenen Interessenten und DSL-Initiativen aber recht herzlich bedanken. Und vielleicht zementiert eine Wirtschaftsförderung Marktstrukturen, die zum Nachteil des Bürgers sind: Denn selbstverständlich kann ja auch T-Com Investitionszuschüsse erhalten, nicht nur Wettbewerber. Einfache Lösungen? Purer Populismus!
Edit @ Flappy: So richtig zuhause bist Du nicht in der Politik, oder? "Der Staat", "unsere Politiker": Vielleicht mal differenzieren, wer welche Rolle hat, wer welche Funktion hat. "Infrastruktur als hauptsächliche Sache des Staates": Darüber kann man trefflich streiten. Es gibt parteien, die mit einiger Berechtigung meinen, privat geht effektiver und schneller, der Staat solle sich nur per PPP beteiligen oder beauftragen. "Monopolistischen Telekommunikationsmarkt/Hallo Bundeskartellamt": Weder haben wir einen monopolistischen Telekommunikationsmarkt, allenfalls Marktdominanz in Teilmärkten. Noch ist dies Aufgabe des Bundeskartellamtes, sondern unterliegt der Regulierung durch die Bundesnetzagentur und die EU-Kommission.
@ Märker:
@ "Staat" - Ich habe dieses Wort nicht ohne Absicht in Anführungszeichen gesetzt, weil es, wie Du richtig bemerkst, in diesem Zusammenhang ein wenig undifferenziert ist - Allerdings war es als Zitat der Aussage von Herrn Junghanns, "Er meinte auch, der Staat könne Versäumnisse der Privatwirtschaft nicht ausgleichen," gemeint. Sorry, wenn das nich ganz klar wurde.
@ "Bundeskartellamt vs. Bundesnetzagentur" - Prinzipiell hast Du ja Recht, dass in erster Linie die Bundesnetzagentur zuständig ist, jedoch gibt es zahlreiche Überschneidungen der Kompetenzen dieser beiden Bundesbehörden, wenn es um marktbeherschende oder meinetwegen auch markdominierende Unternehmen geht, daher ist es nicht ganz so einfach mit der "Zuständigkeit".
@ "Monopol" - Du magst Recht haben, betreibst aber Wortklauberei. Meiner Meinung nach kommt die Situation auf dem Lande einem Monopol der Telekom gleich! Nenn es wie Du willst, aber bisher liegen hier bei uns weit und breit noch keine Kabel von Arcor, oder sonst einer anderen Telfongesellschaft. Gut auf dem Reseller Markt sieht es anders aus, aber auf Seiten der Infrastruktur eben nicht.
@ "Infrastruktur ist Sache des Staates" - Gut vielleicht kann man darüber streiten. Hab ich aber nicht vor, da zumindest das allgemein gültig scheinende Wissen auf meiner Seite ist:
WIKIPEDIA (http://de.wikipedia.org/wiki/Infrastruktur)
"Die Planung, Erstellung und Instandhaltung einer Infrastruktur ist im Normalfall die Aufgabe des Staates oder ihm assoziierter Organe (öffentlich-rechtliche Einrichtungen, öffentliche Unternehmen).
Im Zuge der Privatisierung von öffentlichen/staatlichen Betrieben und staatlichen Aufgaben werden insbesondere Erstellung und Instandhaltung der Infrastruktur vermehrt privaten bzw. privatrechtlich organisierten Firmen übertragen. Die Planungs- und Regulierungshoheit bleibt aber weiterhin beim Staat."
Ob Breitbandinternet zu dieser Infrastruktur gehört? - darüber kann man natürlich streiten - ist aber wohl ein Thema für sich.
@ "Schuss kann nach hinten losgehen" - Stimmt, Du hast Recht mit deinen Ausführungen, aber ist das nicht auch andererseits ein Grund hier schnellstmöglich eine verbindliche Regelung zu treffen - oder meinetwegen auch zu sagen, dass es eben diese nich geben wird?
Governet
05.07.2007, 21:08
Original von Märker
Schon mal dran gedacht, dass der Schuss auch nach hinten losgehen kann? Wenn der Wirtschaftsminister jetzt öffentlich über Fördermaßnahmen nachdenkt und ein Konzept zum Ende des Jahres vorgelegt werden soll, wird möglicherweise kein Anbieter im kommenden halben Jahr investieren. Vllt. werden sogar geplante oder begonnene Maßnahmen auf Eis gelegt. Denn ab irgendwann im kommenden Jahr könnte die Investition deutlich billiger sein und das wird auch den Investoren klar. Da werden sich die betroffenen Interessenten und DSL-Initiativen aber recht herzlich bedanken.
Wer sagt denn, dass die Hilfen nur der Telekom zukommen müssen. Manche Staaten geben auch gezielt Wettbewerbern Hilfemaßnahmen um einen Infrastrukturwettbewerb zu fördern oder schreiben einen Grundversorgungsauftrag sogar aus.
Und vielleicht zementiert eine Wirtschaftsförderung Marktstrukturen, die zum Nachteil des Bürgers sind: Denn selbstverständlich kann ja auch T-Com Investitionszuschüsse erhalten, nicht nur Wettbewerber. Einfache Lösungen? Purer Populismus!
Wenn man die Geschichte der Rahmengesetzgebung/Regulierungspolitik in Deutschland so verfolgt, versucht man doch eher die Monopolstellung der Telekom zu zementieren, da man ja noch Aktien hält. Ganz aktuell § 9a TKG. Bistream wird auch schon lang hinausgezögert.
Zumal ja, wie oben schon geschrieben, diese Förderung nicht an die Telekom erfolgen muss.
"Infrastruktur als hauptsächliche Sache des Staates": Darüber kann man trefflich streiten.
Ich glaube nicht, sonst würde nicht im GG stehen, dass der Bund dafür zuständig ist, auch wenn er dies an privatwirtschaftlichen Unternehmen weitergibt, so hat er doch immer noch die Pflicht für ausreichende Versorgung geradezustehen (und nicht die Länder auch nicht die Gemeinden (oder habe ich am Förderalismus etwas falsch verstanden)) und ich denke diese ist nicht mehr gegeben, wenn den Leuten und Gemeinden Nachteile entstehen, wenn kein Breitbandzugang vorhanden ist.
Es gibt parteien, die mit einiger Berechtigung meinen, privat geht effektiver und schneller, der Staat solle sich nur per PPP beteiligen oder beauftragen.
Das ist ja auch richtig, aber auch nur dann, wenn es nicht um eine Infrastruktur geht, die für alle verfügbar sein müsste um seine Produkte anbieten zu können. Gut hier muß man differenzieren, wenn viele Nachfrager vorhanden sind, dann lohnt es sich schon, bei wenigen hat jedoch meist nur ein Unternehmen die Chance zu überleben, solang die Investitionen es ermöglichen überhaupt noch Gewinne zu erzielen.
Wohin es führt, wenn man privatwirtschaftlichen Unternehmen Infrastruktur in die Hand gibt, sieht man doch schön am englischen Bahnnetz oder an umfallenden deutschen Strommasten. Wo wird zuerst gespart? Zumal verteilte und damit sinkende Umsätze (für die Unternehmen) dies noch verschärfen.
"Monopolistischen Telekommunikationsmarkt/Hallo Bundeskartellamt": Weder haben wir einen monopolistischen Telekommunikationsmarkt, allenfalls Marktdominanz in Teilmärkten.
Richtig, aber meist sind doch die Teilmärkten betroffen, wo monopolistische Strukturen herrschen, oder etwa nicht? Was nützt es ihnen, wenn die Regulierung auf die Teilmärkte Einfluss nimmt, wo eh schon Wettbewerb herrscht. Gut hier muss man auch wieder differenzieren. Z. B. hätten die Dämpfungsopfer vielleicht schon längst Open End Schaltungen wie z. B. in England, wenn hier anstatt von Resale, schon vor Jahren Bitstream gekommen wäre. Wettbewerber mit eigener Infratstruktur und Mietleitungen lassen ja schon länger Risikoschaltungen zu oder bieten zumindet eine Schmalband-Flat an.
Noch ist dies Aufgabe des Bundeskartellamtes, sondern unterliegt der Regulierung durch die Bundesnetzagentur und die EU-Kommission.
Ich denke, wenn die Bundesnetzagentur versagt, sollte sich auch das Bundeskartellamt einschalten lassen, auch wenn hier eine klare gesetzliche Abgrenzung herrscht. Und ich bin der Meinung, das die BNA, schon öfter bewiesen hat, wem sie Treue geschworen hat. Zumal die jeweiligen Regierungen/Parteien sich nicht mit Ruhm bekleckert haben, bei ihrer Rahmengesetzgebung. (Beispiel Großhandelsflatrate, die mit einfacher Rücknahme der T-Online-Flatrate nicht mehr durchsetzbar war, obwohl T-Online das ein oder andere Unternehmen damit in den Konkurs getrieben hat)
Mich wundert aber, dass du etwas gegen eine Förderung durch den Bund hast, aber nichts gegen Länder- und Gemeindeförderungen. Zumal du ja von Politik Ahnung zu scheinen hast, wenn ich das richtig verstehe (da du Flappy vorwirfst, dass er keine hätte), dann dürften dir auch die förderalistischen Zuständigkeiten bekannt sein. Und wenn die Telekommunikationsinfrastrukur Bundesaufgabe ist, dann hat man das nicht auf Länder und Gemeinden abzuschieben. Zudem die gegenwärtige Situation eindeutig zu Lasten des Bundes geht. Dieser hat doch die wettbewerbs- und kundenfeindliche Rahmengesetzgebung und Regulierung zu verantworten.
Brandenburgs Wirtschaftsminister (http://www.wirtschaft.brandenburg.de/) Ulrich Junghanns hat heute in Potsdam die "Breitbandinitiative Brandenburg" gestartet. Auf seine Einladung hin sind die im Land tätigen Netzbetreiber zu einem "Breitband-Dialog" zusammengekommen. In seiner Pressemitteilung erklärte Junghanns: "Breitband-Technologien sind wichtig für die Entwicklung und Wettbewerbsfähigkeit der Brandenburger Wirtschaft. Deshalb setzen wir uns gemeinsam mit den Kammern und kommunalen Spitzenverbänden für einen zügigen Auf- und Ausbau von Breitband-Infrastrukturen und -Diensten im gesamten Land Brandenburg ein."
"Dieses Ziel sei nur im engen Schulterschluss mit den Telekommunikations-Netzbetreibern, den Anbietern von Breitbanddiensten sowie den Landkreisen und Kommunen zu erreichen", fuhr Junghanns fort. "Er freue sich, dass mit dem ‚Breitband-Dialog’ der Startschuss für eine entsprechende gemeinsame Initiative gegeben worden ist." Die Bereitstellung von Telekommunikationsdienstleistungen gehöre nicht zur Daseinsvorsorge des Staates, machte Junghanns laut dpa klar. Vielmehr sollten die Kommunen zum Ausbau einer entsprechenden Infrastruktur bewegt werden. "Der Markt gibt keine Antwort auf die weißen Flecken", bemerkte demnach der Minister. Der Geschäftsführer des Landkreistages, Paul-Peter Humpert, ergänzte, dass eine Nachfragestärkung nötig sei, was besonders durch den wachsenden Datenaustausch mit der Verwaltung (E-Government) erfolgen könne. Nur dann sei eine Wirtschaftlichkeit der Netze möglich.
Partner der "Breitbandinitiative Brandenburg" sind Netzbetreiber aus der Festnetzsparte, UMTS-Betreiber, Betreiber drahtloser Netze, von Satellitendiensten sowie Richtfunkbetreiber. Der Auf- und Ausbau der Breitbandinfrastrukturen im Land Brandenburg soll unter Nutzung aller Technologien erfolgen. Ziel ist es, sowohl "weiße Flecken" in der Versorgung zu beseitigen als auch die Nutzungsrate der Breitbrandangebote zu erhöhen. Die "Breitbandinitiative Brandenburg" wird daher neben DSL auch alle alternativen breitbandigen Anschlusstechnologien wie beispielsweise UMTS, TV-Breitbandkabel, Richtfunk, WiMAX sowie DSL via Satellit umfassen. "Der Wettbewerb aller Zugangstechnologien und Infrastrukturen ist ein entscheidender Parameter für eine stärkere Breitbandverbreitung in Brandenburg", so Junghanns.
Neu in dem Kreis der bisher im Land Brandenburg tätigen Netzbetreiber sind die Heidelberger Deutschen Breitband Dienste, die MVOX aus Garching, die COMPlus AG aus der Stadt Brandenburg, CNS aus Cottbus und NetComTech aus Storkow, die mit WiMAX oder WLAN-Angeboten Endkunden besser versorgen wollen. Die "Breitbandinitiative Brandenburg" ist als Plattform für alle Netzbetreiber offen.
Heute in der MAZ (http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/10976491/485072?rand=979124759).
Bereits vor zehn Jahren habe es die Idee gegeben, ein staatliches DSL-Netz mit Hilfe der 17 Technologiezentren zu etablieren. Mit diesem wäre heute eine 90-prozentige Abdeckung erreicht. ... Ganz vom Tisch ist staatlich unterstütztes Breitband allerdings doch noch nicht: Ein entsprechendes Bund-Länder-Programm wird für den Herbst erwartet.
Klingt gut!
Ist aber schon komisch, dass man bereits vor 10 Jahren etwas ähnliches hätte auf die Beine stellen können. Nur damals wollte man halt nicht und heute erkennt man selbst in der Landespolitik die Bedeutung von Breitbandanschlüssen.
Am Donnerstagabend fand in Schönefeld der Technologietag des Unternehmerverbandes Brandenburg 2007 statt. Titel war "Innovative Schlüsseltechnologien im BBI Flughafenumfeld", doch wenn man die heutige Märkische Allgemeine (http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11062666/62129/) liest, dann spielte das Thema Internetnutzung und Breitbandversorgung im gesamten Land Brandenburg eine maßgebliche Rolle.
Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Potsdam kritisierte, dass Brandenburg seine Breitbandzukunft verschlafe. Der Leiter des Arbeitskreises "Innovative Technologien" im Unternehmerverband Brandenburg votierte daher dafür, die Breitbandversorgung ähnlich dem öffentlichen Personennahverkehr zu finanzieren. Für solche Modelle zeigte sich der Landrat des Landkreises Dahme-Spreewald offen. Die Fördermittelvergabe sei zu überdenken: "Kommunen müssen künftig selbst entscheiden können, ob sie der besseren Kommunikation oder dem Radwegebau Priorität einräumen. Wenn man auf dem Flughafen arbeitet und in Großziethen kein Homebanking machen kann, wird das Auswirkungen auf die Wahl des Wohnortes haben".
Es ist erfreulich, dass der Landrat der Bedeutung der Kommunikationstechnologie den richtigen Stellenwert beimisst. Wenn es auch nicht sein kann, dass in den Kommunen nun verschiedene Infrastrukturprojekte gegeneinander ausgespielt würden. Das sollte auch nicht nötig sein, wenn zur Jahreswende das Brandenburger Breitbanderschließungskonzept vorgelegt wird und die ab dem kommenden Jahr zur Verfügung stehenden Fördermittel angezapft werden oder auch schon heute den Empfehlungen des BMWi ("Der Einsatz öffentlicher Finanzmittel zur Schließung von Breitbandlücken in Deutschland (http://kein-dsl.de/forum/thread.php?threadid=3587)") gefolgt würde.
In der Märkischen Allgemeinen Zeitung vom 7. Mai und vom 8. Mai wurde die Brandenburger Breitbanddebatte aus der Westhavelland-Perspektive aufgemacht. Vertreter der politischen Parteien haben ihre Ansichten über das Unterversorgungsdilemma und ihre Vorstellungen über die Rolle des Staates ausgeführt. Wer die Bundestagsdebatte (http://www.kein-dsl.de/forum/showthread.php?t=10439) verfolgt hat, dem werden die Positionen im wesentlichen vertraut vorkommen. Auszugsweise dokumentieren wir hier die statements. Vollständig sind die Beiträge mit einem Klick auf die Zitate aufrufbar.
Diana Golze, MdB, Die Linke: Über 2 500 Gemeinden und etwa 5 bis 6 Millionen Menschen haben in Deutschland keinen Zugang zum schnellen Internet. Betroffen sind vor allem Haushalte in ländlichen Regionen, insbesondere in Ostdeutschland. Hier lässt sich nicht genug Gewinn erwirtschaften, darum wird die notwendige DSL- oder andere Netzinfrastruktur nicht ausgebaut. Es kann nicht sein, dass die Unternehmen auf den profitablen Ausbau in Ballungszentren spekulieren, die ländlichen Räume aber im Stich lassen und die kostenträchtige Versorgung dem Staat überlassen wird. (...) Für einen schnellen flächendeckenden Breitbandausbau muss der Druck auf die Unternehmen erhöht werden. Die Telekommunikationskonzerne sind zu verpflichten, einen Teil ihrer Gewinne in den flächendeckenden Ausbau mit Breitbandanschlüssen zu stecken. (http://www.mazarchiv.de/_suche/7128/maz2008/c_200805/breitband_zum_thema_breitbandversorgung__keine_alt ernative.html)
Rocco Buchta, SPD Unterbezirksvorstand, Havelland: Wie die SPD bekennt sich offenbar auch die CDU in ihrem Artikel zur Notwendigkeit einer Breitbandversorgung für alle. Unterschiede bestehen aber in der Auffassung über den Weg dorthin: "Universaldienst" (öffentlicher Versorgungsauftrag) bei der SPD oder "freier Wettbewerb" bei der CDU. (...) Außerdem bedeutet "öffentlicher Versorgungsauftrag" nicht, dass dieser mit einem Staatsbetrieb realisiert werden muss. Es gibt keinen Widerspruch zu Modellprojekten und Wettbewerb bei technologischen Lösungen. Im Deutschen Bundestag wurde seitens der großen Koalition gerade die Regierung aufgefordert: "… sich für die Überarbeitung der Universaldienstrichtlinie (der EU) mit dem Ziel einzusetzen, dass den Mitgliedsstaaten die Möglichkeit eröffnet wird, Breitband-Internetanschlüsse als Universaldienst festzulegen …". Das begrüßen wir! Politik und Verwaltung haben die Verantwortung für das Gemeinwesen. (http://www.mazarchiv.de/_suche/14655/maz2008/c_200805/rocco_buchta_zu_kein_vorrang_fÜr_staatliche_lÖsung en.html)
Dieter Dombrowski, MdL und und Andrea Voßhoff, MdB, beide CDU: Seit der Privatisierung der Telekommunikation kann jeder Bürger die Preisvorteile des Wettbewerbs nutzen. (...) Angesichts dieser Vorteile sollten staatliche Lösungen gegenüber dem Wettbewerb grundsätzlich Nachrang haben. Es ist derzeit nicht geboten, dass der Bundesgesetzgeber eine Änderung des Telekommunikationsgesetzes, das vor 40 Jahren jedem Bundesbürger ein Telefon garantieren sollte, mit einem Vollversorgungsauftrag vornehmen wird. (...)
Die aus unserer Sicht einzige Alternative ist derzeit, für die unterversorgten Bereiche die technisch und wirtschaftlich passende Lösung zu finden, die Möglichkeiten des Marktes zu nutzen und hier kann die öffentliche Hand helfen, ortsangepasste Lösungen für den Investitionsteil zu fördern. Ziel muss es sein, dass die Internetnutzer im ländlichen Bereich nicht höher belastet werden als im städtischen Umfeld. Eine wichtige Funktion bei der Vorbereitung und Inanspruchnahme von Förderinstrumenten des Bundes aber auch des Landes Brandenburg haben hier die Kommunen. Viele Bürgermeister kennen sich mit den Fördermöglichkeiten nicht aus und sind aus diesem Grund nicht in der Lage einzuschätzen, welche Lösungen für die Gemeinde die besten, effektivsten und preisgünstigsten sind. Deshalb ist es sinnvoll auf Bundes-, Landes- und Kreisebene Koordinierungs- und Beratungsstellen vorzuhalten. (http://www.mazarchiv.de/_suche/8712/maz2008/c_200805/rocco_buchta_kein_vorrang_fuer_staatliche__loesung en.html)
Die Landesregierung Brandenburg hat am 8. Juli das "Konzept zur Verbesserung des Breitbandinternetzugangs für die ländlichen Regionen Brandenburgs (http://www.parldok.brandenburg.de/parladoku/w4/drs/ab%5F6500/6501.pdf)" verabschiedet (Landtag Brandenburg, Drucksache 4/6501, pdf-Datei 2,3 MB). Das Konzept ist unter Federführung des Wirtschaftsministeriums erarbeitet worden. Wirtschaftsminister Ulrich Junghanns unterstrich: "Beim Breitbandzugang in den ländlichen Regionen Brandenburgs versagt der Markt. Die Netzbetreiber betrachten den Ausbau hier als nicht wirtschaftlich. Das wollen wir durch mehr Nachfragetransparenz ändern. Im Breitband-Bedarfsatlas wird der genaue regionale Bedarf ermittelt. Damit erhalten die Netzbetreiber eine fundierte Informationsbasis. Jetzt sind sie aufgefordert, ihren Netzausbau zu forcieren."
"Ein Gutachten hat aufgezeigt, dass DSL auch in Brandenburg die am meisten verbreitete Zugangstechnologie ist", erklärte Minister Junghanns weiter. "Aber zur Breitbandversorgung der Regionen können auch andere neue Technologien zum Einsatz kommen. Deshalb ist unser Ansatz technologieübergreifend aufgestellt." Der Brandenburger Breitbandbedarfsatlas ist eine gemeinsame Initiative der Industrie- und Handelskammern sowie der Handwerkskammern Brandenburgs. Anmeldungen sind möglich unter: www.breitbandatlas-brandenburg.de (http://www.breitbandatlas-brandenburg.de/).
Grundlage ist die "Breitbandinitiative Brandenburg (http://www.wirtschaft.brandenburg.de/cms/detail.php?id=297539&_siteid=20)" vom Sommer 2007. In einem Breitbandmemorandum vereinbarten das brandenburgische Wirtschaftsministerium, die Wirtschaftsverbände und die kommunalen Spitzenverbände sowie bislang 31 in Brandenburg tätige Netzbetreiber, zum weitgehend flächendeckenden Breitbandausbau beizutragen.
Brandenburgs Wirtschaftsminister weiter: "Breitband-Technologien sind wichtig für die Entwicklung und Wettbewerbsfähigkeit der Brandenburger Wirtschaft. Deshalb setzen wir uns mit der gemeinsamen Breitbandinitiative für einen zügigen Auf- und Ausbau von Breitband-Infrastrukturen und -Diensten im Land ein"
Das heute verabschiedete Breitbandkonzept enthält neben den bisherigen Fördermöglichkeiten z.B. für die breitbandige Erschließung von Gewerbegebieten auch die Eckpunkte eines neuen Förderprogramms zur breitbandigen Erschließung von Gemeinden und Gemeindeverbänden im ländlichen Raum. Die Rechtsgrundlage dafür – das entsprechende Rahmenprogramm des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz – wurde am 3. Juli 2008 von der EU-Kommission genehmigt (http://www.kein-dsl.de/forum/showthread.php?t=11078). Auf dieser Grundlage wird derzeit vom Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz ein Landesprogramm erarbeitet.
Ab Herbst sollen Gemeinden und Gemeindeverbände bei nachgewiesenem Bedarf Fördermittel für den Breitbandanschluss beantragen können. Dabei kommen auch Mittel aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) (http://www.mluv.brandenburg.de/cms/media.php/2317/eler1974.pdf) (pdf-Datei, 332 KB) zum Einsatz.
[Update_17.09.2008:] In seiner Sitzung am 17. September 2008 hat der Brandenburgische Landtag über das Breitbandkonzept des Landes (Downloadlink anfangs des Beitrages eingefügt) debattiert (Plenarprotokoll 4/71: S. 5326ff., pdf-Datei 820 KB (http://www.parldok.brandenburg.de/parladoku/w4/plpr/71.pdf#page=45)). Wirtschaftsminister Junghanns spricht davon, dass auf Grundlage von mindestens ein Mbit-Anschlüssen der Versorgungsgrad im Land bei rund 80 Prozent, der Nutzungsgrad aber bei nur 30 Prozent liegt. In der geringen Nutzung sieht er das Haupthindernis eines wirtschaftlichen Ausbaus. Das Anliegen sei es, entlang des Marktes konsequent den Ausbau zu betreiben. Man habe einen Leitfaden für die Bürgermeister entwickelt, der es möglich mache, sich als Marktteilnehmer zu bewegen und als Marktteilnehmer die Technologien bzw. die Anbieter zu bewerten.
Die Fraktion der Linkspartei begrüßte grundsätzlich das Breitbandkonzept der von SPD und CDU geführten Landesregierung, kritisierte aber, dass es so lange auf sich habe warten lassen und dass die Landesregierung zunächst die regionalen Wachstumskerne fördern wolle. Die Linke hielte es für sinnvoller, die Mittel dorthin zu schleusen, wo der Markt versage, in diesem Fall bei den 22 Anschlussbereichen, die sich für die Deutsche Telekom nicht rechnen. Außerdem fehle eine Verpflichtung zur Verlegung von Leerrohren. Eine Empfehlung sei nicht ausreichend.
Die sozialdemokratische Rednerin betonte, dass seit der Bekanntgabe der Idee zu einem Landesbreitbandkonzept bereits 26 Gemeinden im Land angeschlossen worden seien. Jetzt seien konkrete kommunale Gespräche und Ideenreichtum gefragt. Die CDU wies darauf hin, dass es zu einem "Leerrohrkataster" Gespräche zwischen den Landkreisen und dem Wirtschaftsministerium gebe. Die Landesförderrichtlinie zur Breitbandförderung sei in Arbeit.
Brandenburgs Agrar- und Umweltminister Dietmar Woidke hat eine neue Richtlinie zur Förderung der Breitbandversorgung ländlicher Räume (http://www.mluv.brandenburg.de/cms/detail.php/122178) in Kraft gesetzt. Grundlage dafür sind die mit dem Bund und den Ländern abgestimmten Regelungen im GAK-Rahmenplan 2008 bis 2011 zur Förderung der Breitbandversorgung ländlicher Räume (http://www.kein-dsl.de/forum/showthread.php?t=9222).
Ziel ist es, den Bedarf an schnellem Breitband in den bisher unterversorgten ländlichen Gebieten zu unterstützen. Es können investive Vorhaben im ländlichen Raum gefördert werden, bei denen die Nachfrage vom Markt nicht geregelt wird. Ursache hierfür ist die Wirtschaftlichkeit für die Netzbetreiber, die wegen der geringen Bevölkerungsdichte und der erforderlichen Ausbaukosten nicht zu erschwinglichen Preisen für die Kunden gesichert werden kann.
Die von den Netzbetreibern ermittelte Wirtschaftlichkeitslücke kann mit öffentlichen Mitteln unterstützt werden. Der Fördersatz beträgt 60 Prozent; die maximale Förderhöhe 200.000 Euro. In den 14 Regionen der ländlichen Entwicklung soll mit 14 Startprojekten begonnen werden. Von den Kommunen ist im Vorfeld ein Auswahlverfahren durchzuführen, um den Anbieter zu ermitteln, der das vorhandene Unterversorgungsproblem kurzfristig lösen kann und eine Mindestübertragungsrate von 2 Megabit sichert.
Diese werden von der jeweiligen LAG bestätigt. Aufbauend auf diese werden weitere Projekte in den Regionen folgen. Nach ersten Einschätzungen könnte es mit der Umsetzung möglich werden zirka 3.000 private Haushalte, zirka 1.300 gewerbliche Nutzer und davon zirka 440 Betriebe der Land- und Forstwirtschaft mit modernen Breitbandanschlüssen zu versorgen.
Das Land Brandenburg hofft auf die Bundesmittel des zweiten Konjunkturpaketes, das im Januar kommen soll, auch wenn der Umfang Presseberichten zufolge inzwischen von ursprünglich 40 Mrd. Euro auf 25 Mrd. Euro geschrumpft zu sein scheint. So hat der Chef der Staatskanzlei in der Märkischen Allgemeinen Zeitung (http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11392507/492531/Land-will-Bundesmittel-fuer-neue-Sender-und-Feuerwehren.html) noch einmal darauf hingewiesen, dass die Länder schon zu Monatsanfang mitteilen sollen, wofür sie das Geld investieren wollen. Für das Land Brandenburg ist dies explizit auch die Verbesserung der Breitbandinfrastruktur.
Dabei wird wohl vor allem an die Ausweitung des gerade erst gestarteten Pilotprojektes zur Nutzung der Rundfunkfrequenzen für Breitbanddienste (http://www.kein-dsl.de/forum/showthread.php?t=10323) gedacht.Dafür können ... Sendetürme aufgestockt werden, die vom Innenministerium für den Polizeifunk geplant sind. Der Chef der Staatskanzlei verwies auf den gestarteten und offenbar erfolgreichen Testlauf für einen Funk-Breitbandinternetzugang auf Radiofrequenzen in Wittstock (Ostprignitz-Ruppin). Das gleiche Prinzip könne mit den Geldern des Bundes auf ganz Brandenburg ausgedehnt werden.
Das könnte in der Tat auf diese Art von Breitbandversorgung im Land Brandenburg hinauslaufen. Ministerpräsident Platzeck hatte in der vergangenen Woche angekündigt, dass bis zum Ende des Jahres 2009 jeder Brandenburger über einen Breitbandanschluss verfügen wird. Ich für meinen Teil bin nun wirklich gespannt wie sich die ganze Sache in den kommenden 12 Monaten hier in Brandenburg entwickeln wird.
Für mich wäre der anvisierte Termin (Ende 2009) optimal. Mein Astra2Connect-Vertrag läuft nämlich bis zum 31.12.2009.
Darauf bin ich auch gespannt.
Der Platzeck hat wohl die Rechnung ohne den Wirt gemacht.
Gerade im Land Brandenburg, sind viele Bürgemeister bereit über Breitband zu reden, die Betonung liegt hier allerdings bei "zu reden".
Mal 3 Beispiele, alle drei sind sich einig das Breitband mehr als wichtig ist.
1. "Die sollen sich einen Anbieter suchen, das selber bezahlen und dann haben die auch DSL." (Blankenfelde-Mahlow; FDP)
2. "Meine Söhne sind zufrieden mit Ihrem DSL." (Blankenfelde-Mahlow)
3. "Das Gewerbegebiet ist mit DSL versorgt, das reicht doch. Der Rest geht mich nichts an."
("Allerdings ergaben weitere recherchen, das auch das Gewerbegebiet kein DSL hat.)
Das musste ich jetzt mal loswerden.
Gerade im Land Brandenburg, sind viele Bürgemeister bereit über Breitband zu reden, die Betonung liegt hier allerdings bei "zu reden".
Um das Zitat noch zu bekräftigen:
Das Gelbe vom Ei waren die Brandenburger Planungen bislang ganz offensichtlich nicht. Und deshalb ist Brandenburg richtig scharf auf das Geld aus dem Konjunkturprogramm II. Heute wurde die Landesregierung vom Landtag daher aufgefordert, ein Konzept (das wievielte ist das eigentlich? - kdsl) für die landesweite Errichtung von schnellen Internetzugängen bis Ende 2009 vorlegen. Es soll auch ausführen, mit welchen Technologien dieses Ziel erreicht werden soll.
Um das Zitat noch zu bekräftigen:
Heute wurde die Landesregierung vom Landtag daher aufgefordert, ein Konzept (das wievielte ist das eigentlich? - kdsl) für die landesweite Errichtung von schnellen Internetzugängen bis Ende 2009 vorlegen. Es soll auch ausführen, mit welchen Technologien dieses Ziel erreicht werden soll.
Ja, mit den ganzen Konzepten können sie wahrscheinlich schon ihre Büroräume tapezieren. Sie sollten endlich ein vernünftigen, zukunftsfähiges Konzept auf die Beine stellen und anfangen dieses dann auch rasch umzusetzen. Sonst befürchte ich, dass wir Ende 2009 an genau dem Punkt stehen, wo wir bereits heute befinden.
Aus meiner Sicht hat sich der Herr Platzeck mit seinem ehrgeizigen Ziel ganz schön weit aus dem Fenster gelehnt. Aber ich lasse mich da auch gern eines besseren belehren.
Vehlefanz
13.02.2009, 07:14
Zum Thema hat aktuell die Redaktion Havelcom Online etwas: "Weiße Flecken" entfernen Nach Angaben von Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) soll die schnelle Breitband-Versorgung so ausgebaut werden, dass es bis Ende dieses Jahres keine „weißen Flecken" mehr auf der Landkarte gebe.
In einer Pressemitteilung der Staatskanzlei (http://www.stk.brandenburg.de/cms/detail.php?id=369910) heißt es dazuDer Chef der brandenburgischen Staatskanzlei, Staatssekretär Clemens Appel, hat heute mit dem Präsidenten der Bundesnetzagentur, Matthias Kurth, über Möglichkeiten für eine bessere Breitbandinternet-Versorgung im ländlichen Raum gesprochen. Brandenburg verfolgt das Ziel, bis Ende des Jahres im Wesentlichen die weißen Flecken bei der Versorgung zu beseitigen. Dies hatte Ministerpräsident Matthias Platzeck in seiner Regierungserklärung im Dezember bekräftigt.
Staatssekretär Appel sprach von einem „ehrgeizigen Ziel“, dem Brandenburg bei dem heutigen Gespräch ein „gutes Stück nähergekommen“ sei. Vorrangiges Ziel Brandenburgs sei es, dass die Bewohner in der Prignitz, der Uckermark, im Märkisch-Oderland, Oder-Spree und Dahme-Spreewald über breitbandiges Internet verfügen können. Dabei setze das Land auf eine Internetversorgung über Rundfunkfrequenzen.
Appel dankte dem Präsidenten der Bundesnetzagentur, dass er für die Belange des Landes ein offenes Ohr hat. Bund und Länder hätten akzeptiert, dass die so genannte Frequenzbereichszuweisungsplanverordnung eine Übergangslösung vorsehen müsse. Appel wörtlich: „Bis wir die Kanäle 61 bis 69 tatsächlich für den Mobilfunk nutzen können, bleiben Versuche zur Schließung der Versorgungslücken auf den Kanälen 21 bis 60 möglich.“ Mit der Bundesnetzagentur seien Möglichkeiten diskutiert worden, wie eine Übergangslösung aussehen müsse
Das liest man doch gern!
Ist denn eigentlich bereits das Pilotprojekt von mvox rund um die Rauhener Berge gestartet?
Guckst Du hier. (http://www.kein-dsl.de/forum/showthread.php?t=12415)
Nenunikat
14.02.2009, 11:20
Zitat-Ausschnitt:
Dieter Dombrowski, MdL und und Andrea Voßhoff, MdB, beide CDU:
Seit der Privatisierung der Telekommunikation kann jeder Bürger die Preisvorteile des Wettbewerbs nutzen. (...)
Auch wenn das Zitierte inzwischen etwas alt ist:
Einige Politiker vergessen hier, dass manche Bürger unseres Landes noch nicht einmal den Wettbewerb nutzen können (da es nicht mehrere aktive Anbieter in ihrer ländlichen Region gibt), geschweige denn, deren Preisvorteile (da die anderswo mit diesen Preisvorteilen versehenen Produkte bei ihnen nicht gar nicht angeboten werden) ...
Langsam werden die konkreten Summen genannt, die in den Bundesländern aus dem Konjunkturpaket II für die Breitbandförderung zur Verfügung stehen. Wenn auch ganz sicher in den kommenden Wochen noch Korrekturen erfolgen werden, weil von den Medien schlampig addiert wurde oder die Kofinanzierung aus den Landes- und Kommunalhaushalten unterschlagen wurde (Beispiel: sollte Thüringen wirklich nur 800.000 Euro erhalten? (http://www.kein-dsl.de/forum/showpost.php?p=105757&postcount=4)), wollen wir auf kdsl mal einige Hausnummern nennen. Für Brandenburg soll der Förderbetrag laut DSL Magazin (http://www.dsl-magazin.de/news/breitband-in-der-provinz-das-beispiel-brandenburg_25443.html) bei 3,3 Millionen Euro liegen.
Vehlefanz
12.03.2009, 10:05
Hier zum Thema ein aktueller Auszug eines Artikels der Märkischen Allgemeinen Zeitung unter der Überschrift "Aus dem 'Breitband-Niemandsland'": :o
Erst rund 65 Prozent der Haushalte verfügen über einen Zugang zum schnellen Internet... ... Die Landesregierung hatte bereits im Vorjahr angekündigt, die "weißen Flecken" auf der Breitband-Karte bis Ende 2009 zu tilgen. Nun erläuterte sie ihre Strategie: Ideal wäre natürlich die drahtgestützte Variante, so Clemens Appel, Chef der Staatskanzlei, gestern. Aber da die Verlegung von einem Kilometer Glasfaserkabel bis zu 25.000 Euro koste, rechne sich diese Lösung in vielen der entlegenen Gebiete nicht. Alternativ setzt das Land auf Funktechnologien. ... Mit endgültigen Ergebnissen rechnet Appel im Sommer. Sollten diese positiv sein, könnten bis zu 150.000 weitere Brandenburger Haushalte auf diese Weise versorgt werden. ...
Per Rundfunk kann Breitband-Internet kostengünstig ermöglicht werden, indem Frequenzen, die beim Übergang vom analogen zum digitalen Fernsehen übrig geblieben sind, genutzt werden. Nachteil: Hier werden höchstens Übertragungsraten von bis zu zwei Megabit erreicht.
Per Rundfunk kann Breitband-Internet kostengünstig ermöglicht werden... Nachteil: Hier werden höchstens Übertragungsraten von bis zu zwei Megabit erreicht.Was für ein Quatsch. Über die maximalen Bandbreiten kann man eine solche Aussage doch überhaupt nicht treffen. Kritik in dieser Richtung kann man allenfalls mit dem Hinweis üben, dass es ein shared medium ist und am Beispiel Wimax oder HSDPA zu sehen ist, dass die Leistungswerte runter gehen, wenn alle gleichzeitig Daten durchs Netz jagen. Zu den Bandbreiten der derzeitigen Systeme: 2,8 Mbit Downstream im T-Mobiletest in Wittstock (http://www.kein-dsl.de/forum/showthread.php?p=105792#post105792), E-Plus schickt 7,2 Mbit in Grabowhöfe (http://www.kein-dsl.de/forum/showthread.php?t=11908) zum Nutzer. Im Ergebnis wird dies im Regelbetrieb völlig von der eingesetzten Technologie und der Zahl der Nutzer abhängen.
Ich glaube das T-Mobile eher vorsichtig die Bandbreite "verteilt" hat, so hat man wenigstens noch Spiel noch oben und/oder kann später noch andere "Premium-Pakete" mit mehr Speed für Poweruser oder Unternehmen vermarkten.
Gruß
Seit Juli 2007 läuft dieser Thread. Seit bald zwei Jahren dokumentiert er die wesentlichen Eckpunkte in der Diskussion der brandenburgischen Landespolitik, die Breitband-Unterversorgung zu beseitigen. Hehre Ansprüche wurden formuliert, vom Parlament, vom Wirtschaftsminister, vom Ministerpräsidenten. Ein Breitbandmemorandum wurde verabschiedet, Fördermittel zum Ausbau sind vorhanden, zusätzliches Geld aus dem Konjunkturprogramm wird zur Verfügung gestellt, zwei Tests zur Digitalen Dividende gibts im Land, Funkmasten und Türme des Landes sollen für die Breitbanderschließung per Funk leichter verfügbar gemacht werden. Doch Anfang des zweiten Quartal 2009 wird die Frage lauter, ob der der Termin einer landesweiten Erschließung bis Ende 2009 zu halten sein wird?
Nun berichtet die CDU Brandenburg, dass ihr Wirtschaftsminister sowie Abgeordnete ihrer Brandenburger Landtagsfraktion und aus dem Bundestag an einem Gespräch mit Anbietern teilgenommen haben. Wie man hört, muss das Gespräch reichlich ernüchternd gewesen sein: Allein, dass die ebenfalls eingeladene Telekom auf eine Teilnahme verzichtete, spricht Bände. Andere große Unternehmen ebenso wie Mittelständler waren anwesend und kritisierten massiv das auch auf kdsl wiederholt dokumentierte, zu lasten des flächendeckenden Ausbaus gehende Wettbewerbsverhalten der Telekom. Die Lösung dieser Frage ebenso wie der des Ausbaus liegt für den Wirtschaftsminister im Einsatz der Digitalen Dividende. Doch ob damit so rasch ausgebaut werden kann, dass Ende dieses Jahres die Brandenburgkarte keine weißen Flecken mehr ausweist?
Die Beiträge aus Anlass der Breitbandveranstaltung am 26. Juni sind hier hin (http://www.kein-dsl.de/forum/showthread.php?t=12675) gewandert.
breitbandsucher
14.07.2009, 19:33
Habe Heute mal Google angeworfen, weil es Intressant ist wieso bisher nur Seddiner See eine Förderung bekommt. Und siehe da auf der Seite Städte und Gemeindebund Brandenburg gibt es ein Link http://www.mluv.brandenburg.de/cms/media.php/2317/eler_nlr.pdf mit folgenden Inhalt:
So Leute dann schaut mal ob Ihr dort wohnt, weil dann steht Ihr mal wieder an letzte Stelle. Keine Förderung kein Carrier. Nur weil einer beschlossen hat das wo Ihr wohnt ist kein Ländlicher Raum und das beste ist es gibt dort Orte die haben noch nicht mal 200 Einwohner, haben Kühe und Landwirtschaft, also so richtige Bauern mit Traktor. Das ist also nach der Liste nicht Ländlich. Danke liebes Ministerium Brandenburg wieder mal eine Top Leistung
20.03.2008
Nicht zum ländlichen Raum gehörende Gemeinden, Orts- oder Gemeindeteile
Potsdam, Stadt
Schlüssel-Nr.
Gemeinde mit Ortsteilen (OT) bzw. Gemeindeteilen (GT) mit
den dazugehörigen Wohnplätzen
12 0 54 000 Potsdam, Stadt
Kernstadt Potsdam
OT Eiche
OT Golm
OT Groß Glienicke
GT Babelsberg
GT Bornim
GT Bornstedt
GT Drewitz
GT Nedlitz
GT Sacrow
GT Schlänitzsee
Nicht zum ländlichen Raum gehörende Gemeinden, Orts- oder Gemeindeteile
Brandenburg an der Havel, Stadt
Schlüssel-Nr.
Gemeinde mit Ortsteilen (OT) bzw. Gemeindeteilen (GT) mit
den dazugehörigen Wohnplätzen
12 0 51 000 Brandenburg, Stadt
Kernstadt Brandenburg
OT Kirchmöser
OT Plaue
GT Altstadt
GT Dom
GT Görden
GT Hohenstücken
GT Neustadt
GT Nord
Nicht zum ländlichen Raum gehörende Gemeinden, Orts- oder Gemeindeteile
Landkreis Potsdam-Mittelmark
Schlüssel-Nr.
Gemeinde mit Ortsteilen (OT) bzw. Gemeindeteilen (GT) mit
den dazugehörigen Wohnplätzen
12 0 69 017 Beelitz, Stadt
Kernstadt Beelitz
12 0 69 020 Belzig, Stadt
Kernstadt Belzig
12 0 69 304 Kleinmachnow
gesamte Gemeinde
12 0 69 397 Michendorf
OT Langerwisch
OT Michendorf
OT Wilhelmshorst
12 0 69 454 Nuthetal
OT Bergholz-Rehbrücke
OT Saarmund
12 0 69 569 Seddiner See
OT Neuseddin
12 0 69 604 Stahnsdorf
gesamte Gemeinde
12 0 69 616 Teltow, Stadt
gesamte Gemeinde
12 0 69 656 Werder (Havel), Stadt
Kernstadt Werder (Havel)
Nicht zum ländlichen Raum gehörende Gemeinden, Orts- oder Gemeindeteile
Landkreis Havelland
Schlüssel-Nr.
Gemeinde mit Ortsteilen (OT) bzw. Gemeindeteilen (GT) mit
den dazugehörigen Wohnplätzen
12 0 63 036 Brieselang
OT Brieselang
12 0 63 056 Dallgow-Döberitz
OT Seeburg
GT Ausbau
GT Dallgow
GT Döberitz
GT Engelsfelde
GT Neurohrbeck
GT Rohrbeck
GT Sperlingshof
12 0 63 080 Falkensee, Stadt
gesamte Gemeinde
12 0 63 208 Nauen, Stadt
Kernstadt Nauen
12 0 63 252 Rathenow, Stadt
Kernstadt Rathenow
12 0 63 357 Wustermark
OT Elstal
OT Priort
OT Wustermark
GT Dyrotz
GT Dyrotz-Luch
Nicht zum ländlichen Raum gehörende Gemeinden, Orts- oder Gemeindeteile
Landkreis Teltow-Fläming
Schlüssel-Nr.
Gemeinde mit Ortsteilen (OT) bzw. Gemeindeteilen (GT) mit
den dazugehörigen Wohnplätzen
12 0 72 017 Blankenfelde-Mahlow
gesamte Gemeinde
12 0 72 120 Großbeeren
gesamte Gemeinde
12 0 72 169 Jüterbog, Stadt
Kernstadt Jüterbog
12 0 72 232 Luckenwalde, Stadt
Kernstadt Luckenwalde
12 0 72 240 Ludwigsfelde, Stadt
Kernstadt Ludwigsfelde
12 0 72 340 Rangsdorf
gesamte Gemeinde
12 0 72 4772 Zossen, Stadt
Kernstadt Zossen
Nicht zum ländlichen Raum gehörende Gemeinden, Orts- oder Gemeindeteile
Frankfurt (Oder), Stadt
Schlüssel-Nr.
Gemeinde mit Ortsteilen (OT) bzw. Gemeindeteilen (GT) mit
den dazugehörigen Wohnplätzen
12 0 53 000 Frankfurt (Oder), Stadt
Kernstadt Frankfurt (Oder)
OT Booßen
OT Güldendorf
OT Kliestow
OT Markendorf-Siedlung
Nicht zum ländlichen Raum gehörende Gemeinden, Orts- oder Gemeindeteile
Landkreis Märkisch-Oderland
Schlüssel-Nr.
Gemeinde mit Ortsteilen (OT) bzw. Gemeindeteilen (GT) mit
den dazugehörigen Wohnplätzen
12 0 64 044 Bad Freienwalde (Oder), Stadt
Kernstadt Bad Freienwalde
12 0 64 136 Fredersdorf-Vogelsdorf
gesamte Gemeinde
12 0 64 227 Hoppegarten
gesamte Gemeinde
12 0 64 336 Neuenhagen
gesamte Gemeinde
12 0 64 380 Petershagen/Eggersdorf
OT Petershagen
OT Eggersdorf
12 0 64 428 Rüdersdorf bei Berlin
Kern Rüdersdorf
OT Hennickendorf
OT Herzfelde
12 0 64 472 Strausberg, Stadt
Kernstadt Strausberg
Nicht zum ländlichen Raum gehörende Gemeinden, Orts- oder Gemeindeteile
Landkreis Oder-Spree
Schlüssel-Nr.
Gemeinde mit Ortsteilen (OT) bzw. Gemeindeteilen (GT) mit
den dazugehörigen Wohnplätzen
12 0 67 120 Eisenhüttenstadt, Stadt
Kernstadt Eisenhüttenstadt
OT Fürstenberg (Oder)
OT Schönfließ
12 0 67 124 Erkner, Stadt
gesamte Gemeinde
12 0 67 144 Fürstenwalde/Spree, Stadt
Kernstadt Fürstenwalde
12 0 67 440 Schöneiche bei Berlin
gesamte Gemeinde
12 0 67 544 Woltersdorf
gesamte Gemeinde
Nicht zum ländlichen Raum gehörende Gemeinden, Orts- oder Gemeindeteile
Cottbus, Stadt
Schlüssel-Nr.
Gemeinde mit Ortsteilen (OT) bzw. Gemeindeteilen (GT) mit
den dazugehörigen Wohnplätzen
12 0 52 000 Cottbus, Stadt
Kernstadt Cottbus
OT Gallinchen
OT Groß Gaglow
OT Kiekebusch
GT Madlow
GT Mitte
GT Sachsendorf
GT Sandow
GT Saspow
GT Schmellwitz
GT Spremberger Vorstadt
GT Ströbitz
Döbbricker Neubaugebiet
Branitzer Siedlung
Nicht zum ländlichen Raum gehörende Gemeinden, Orts- oder Gemeindeteile
Landkreis Dahme-Spreewald
Schlüssel-Nr.
Gemeinde mit Ortsteilen (OT) bzw. Gemeindeteilen (GT) mit
den dazugehörigen Wohnplätzen
12 0 61 260 Königs Wusterhausen, Stadt
gesamte Gemeinde
12 0 61 020 Bestensee
gesamte Gemeinde
12 0 61 540 Wildau
gesamte Gemeinde
12 0 61 572 Zeuthen
gesamte Gemeinde
12 0 61 112 Eichwalde
gesamte Gemeinde
12 0 61 444 Schulzendorf
gesamte Gemeinde
12 0 61 433 Schönefeld
gesamte Gemeinde
12 0 61 316 Lübben (Spreewald), Stadt
Kernstadt Lübben
12 0 61 320 Luckau, Stadt
Kernstatdt Luckau
Nicht zum ländlichen Raum gehörende Gemeinden, Orts- oder Gemeindeteile
Landkreis Elbe-Elster
Schlüssel-Nr.
Gemeinde mit Ortsteilen (OT) bzw. Gemeindeteilen (GT) mit
den dazugehörigen Wohnplätzen
12 0 62 024 Bad Liebenwerda, Stadt
Kernstadt Bad Liebenwerda
12 0 62 140 Finsterwalde, Stadt
Kernstadt Finsterwalde
12 0 62 224 Herzberg (Elster), Stadt
Kernstadt Herzberg
Nicht zum ländlichen Raum gehörende Gemeinden, Orts- oder Gemeindeteile
Landkreis Oberspreewald-Lausitz
Schlüssel-Nr.
Gemeinde mit Ortsteilen (OT) bzw. Gemeindeteilen (GT) mit
den dazugehörigen Wohnplätzen
12 0 66 112 Großräschen, Stadt
Kernstadt Großräschen
12 0 66 196 Lübbenau/Spreewald, Stadt
Kernstadt Lübbenau/Spreew.
12 0 66 176 Lauchhammer, Stadt
GT Lauchhammer-Mitte
GT Lauchhammer-Nord
GT Lauchhammer-Ost
GT Lauchhammer-Süd
GT Lauchhammer-West
12 0 66 304 Senftenberg, Stadt
Kernstadt Senftenberg
Nicht zum ländlichen Raum gehörende Gemeinden, Orts- oder Gemeindeteile
Landkreis Spree-Neiße
Schlüssel-Nr.
Gemeinde mit Ortsteilen (OT) bzw. Gemeindeteilen (GT) mit
den dazugehörigen Wohnplätzen
12 0 71 076 Forst (Lausitz), Stadt
Kernstadt Forst (Lausitz)
12 0 71 160 Guben, Stadt
Kernstadt Guben
12 0 71 372 Spremberg, Stadt
Kernstadt Spremberg
Nicht zum ländlichen Raum gehörende Gemeinden, Orts- oder Gemeindeteile
Landkreis Prignitz
Schlüssel-Nr.
Gemeinde mit Ortsteilen (OT) bzw. Gemeindeteilen (GT) mit
den dazugehörigen Wohnplätzen
12 0 70 296 Perleberg, Stadt
Kernstadt Perleberg
12 0 70 316 Pritzwalk, Stadt
Kernstadt Pritzwalk
12 0 70 424 Wittenberge, Stadt
Kernstadt Wittenberge
Nicht zum ländlichen Raum gehörende Gemeinden, Orts- oder Gemeindeteile
Landkreis Ostprignitz-Ruppin
Schlüssel-Nr.
Gemeinde mit Ortsteilen (OT) bzw. Gemeindeteilen (GT) mit
den dazugehörigen Wohnplätzen
12 0 68 320 Neuruppin, Stadt
Kernstadt Neuruppin
12 0 68 468 Wittstock/Dosse, Stadt
Kernstadt Wittstock/Dosse
Nicht zum ländlichen Raum gehörende Gemeinden, Orts- oder Gemeindeteile
Landkreis Oberhavel
Schlüssel-Nr.
Gemeinde mit Ortsteilen (OT) bzw. Gemeindeteilen (GT) mit
den dazugehörigen Wohnplätzen
12 0 65 036 Birkenwerder
gesamte Gemeinde
12 0 65 096 Glienicke/Nordbahn
gesamte Gemeinde
12 0 65 136 Hennigsdorf, Stadt
gesamte Gemeinde
12 0 65 144 Hohen Neuendorf, Stadt
gesamte Gemeinde
12 0 65 180 Leegebruch
gesamte Gemeinde
12 0 65 225 Mühlenbecker Land
OT Mühlenbeck
OT Schildow
OT Schönfließ
12 0 65 256 Oranienburg, Stadt
Kernstadt Oranienburg
OT Friedrichsthal
OT Germendorf
OT Lehnitz
OT Malz
OT Sachsenhausen
12 0 65 332 Velten, Stadt
gesamte Gemeinde
12 0 65 356 Zehdenick, Stadt
Kernstadt Zehdenick
Nicht zum ländlichen Raum gehörende Gemeinden, Orts- oder Gemeindeteile
Landkreis Uckermark
Schlüssel-Nr.
Gemeinde mit Ortsteilen (OT) bzw. Gemeindeteilen (GT) mit
den dazugehörigen Wohnplätzen
12 0 73 008 Angermünde, Stadt
Kernstadt Angermünde
12 0 73 452 Prenzlau, Stadt
Kernstadt Prenzlau
12 0 73 532 Schwedt/Oder, Stadt
Kernstadt Schwedt
12 0 73 572 Templin, Stadt
Kernstadt Templin
Nicht zum ländlichen Raum gehörende Gemeinden, Orts- oder Gemeindeteile
Schlüssel-Nr.
Gemeinde mit Ortsteilen (OT) bzw. Gemeindeteilen (GT) mit
den dazugehörigen Wohnplätzen
12 0 60 005 Ahrensfelde
OT Ahrensfelde
OT Blumberg
OT Eiche
OT Lindenberg
OT Mehrow
GT Elisenau
GT Klarahöh
GT Neu-Lindenberg
GT Trappenfelde
12 0 60 020 Bernau bei Berlin, Stadt
Kernstadt Bernau
12 0 60 052 Eberswalde, Stadt
Kernstadt Eberswalde
OT Finow
12 0 60 181 Panketal
OT Schwanebeck
OT Zepernick
04916 Schönewalde steht da ja zum Glück nicht drauf:D.
breitbandsucher
14.07.2009, 21:25
Das ist ja auch für Brandenburg, nicht so früh Freude verbreiten, war ja auch paff als ich das gelesen habe
Schönewalde liegt in Brandenburg ...:cool: (Elbe-Elster)
breitbandsucher
15.07.2009, 07:07
Ups soory, habe dies verwechselt mit Schönwald in Sachsen, na dann glücklich sein.
Meine Gemeinde steht zwar auch nicht auf der Liste, denn ländlicher geht es hier ja kaum noch :-), jedoch ist das aber wahrscheinlich auch keine Garantie das hier jemals etwas in Sachen Breitbandversorgung bzw. Förderung geschehen wird.
Aber das wird sich ja in den kommenden Wochen bzw. Monaten herausstellen, da unsere Amtsverwaltung den Breitbandausbau öffentlich ausgeschrieben und einen entsprechenden Förderantrag gestellt hat.
Meine Gemeinde steht zwar auch nicht auf der Liste, denn ländlicher geht es hier ja kaum noch :-), jedoch ist das aber wahrscheinlich auch keine Garantie das hier jemals etwas in Sachen Breitbandversorgung bzw. Förderung geschehen wird.
Aber das wird sich ja in den kommenden Wochen bzw. Monaten herausstellen, da unsere Amtsverwaltung den Breitbandausbau öffentlich ausgeschrieben und einen entsprechenden Förderantrag gestellt hat.
Stimmt, dass das ja keine Garantie ist.
Was ich persönlich schrecklich finde ... sind die unverschämt langen Wege und Wartezeiten hier in unserer demokratischen Bürokratie ...
und auch die Firmen rühren sich nicht. Allen voran die Telekom. Aber wenigstenst reagieren die nach Wochen überhaupt.
MfG:)
Die extrem langem Bearbeitungszeiten nerven in der Tat sehr.
Vor über einem Jahr haben wir hier vor Ort eine Bedarfsermittlung durchgeführt, im Februar wurde dann erst durch die Gemeindevertreter die Ausschreibung der Breitbanderschließung beschlossen. Im Juni wurde dann erst die Ausschreibung auf der Vergabeplattform des Landes Brandenburg eingestellt, die übrigens heute endet. Damit ist aber das Ende der Fahnenstange noch lange nicht erreicht.
breitbandsucher
15.07.2009, 19:12
Tja, das muss so sein, erst geht es durch den Wirtschaftsausschuss, dann durch den Bauausschuss, dann durch den Hauptausschuss, dann durch die Stadtverordneten, ja wenn dann was unklar ist geht alle noch mal von vorne los. Also vergehen dann schon mal 4 Monate. Dann muss der Landkreis ran. Dann die Prüfung der Unterlagen beim Land, dann Nachforderungen von irgendwelchen Unterlagen und schon sind 6 Monate um. Aber auch nur 6 Monate wenn ein Heller Kopf in der Gemeinde tätig ist, weil meine Meinung werden zuviele Fragen gestellt die kann eine Gemeinde nicht beantworten, das ist ja auch nicht die Aufgabe einer Gemeinde und daran wird es auch liegen, das ein Mitarbeiter nach 100 Anrufen bei irgendwelchen Stellen eine Antwort auf 1000 Fragen hat, oder der ist so schlau und ruft bei Freenet an :D
Ausschreibungen naja wäre ich ein Anbieter würde ich auch nicht darauf antworten, das wäre das gleiche wie ein Haus bauen ohne ein Planungsbüro und ohne Bauzeichnungen. Dann weis der Anbieter gar nicht auf was er sich einlässt. Sind überhaupt Kunden da die wollen, bezahlen die auch den Preis. Weil machen wir uns nichts vor ein 29,90 € Angebot wird es nicht geben, auch nicht 12 Monate für 19,90 € das sind nur die Leitungsgeier mit kein Service oder habt Ihr schon mal ein Service Auto von 1&1 oder Alice (stimmt ja nicht mehr Alice ist ja jetzt O2) gesehen ? Ich nicht.
Also bleibt Telekom übrig oder die DNS:NET aus Brandenburg , übrigens die sind doch in Gespräch mit Neuseddin und Beelitz ist doch gleich in der Nähe oder will ja nicht wieder Brandenburg verändern ;=)
Zu Beelitz , Ihr habt 43 Kabelverteiler und davon sind 22 Kabelverteiler ohne DSL, aber Beelitz wird auch nicht gefördert wie Neuseddin weil Ihr habt über 12.000 Einwohner.
Also Freude auf Digitale Dividende (gibt keine Hardware oder keiner weis ob es geht) oder Sat . Na viel Spaß damit ich sage nur soviel die Förderungen sind für die Katz und soll der Wahl helfen aber nicht uns, zum Glück wohne ich in Zernsdorf bei KW. Meine Leitung hat immer zwischen 19.789 und 21.432 kbit/s. Im Sinne suche ich das Breitband für Brandenburg
Ministerpräsident Platzeck wollte auf der letzten Breitbandveranstaltung in Potsdam immer noch eine flächendeckende Versorgung für alle Brandenburger erreichen.
Kerstin Meier, medienpolitische Sprecherin dazu:
Auch aus dem nun vorgelegten Konzept der Landesregierung geht nicht hervor, wie sie sicher stellt, dass zum Jahresende alle weißen Flecken in der Breitbandversorgung im Land Brandenburg getilgt werden können. Vor dem Hintergrund, dass der Ministerpräsident das Thema in seiner Regierungserklärung im Dezember 2008 zur Chefsache erhoben hat, ist der bisherige Umgang mehr als unbefriedigend.
Ein Konzept wird ein paar Stunden vor Ablauf der per Landtagsbeschluss erhobenen Frist in den Landtag eingereicht, so dass die Landesregierung den Abgeordneten die Chance nimmt, sich mit diesem wichtigen Infrastrukturthema zu befassen.
Den ganzen Artikel gibt es HIER (http://www.dielinke-fraktion.brandenburg.de/index.php?id=17&no_cache=1&tx_ttnews[cat]=18&tx_ttnews[tt_news]=1154&tx_ttnews[backPid]=25)
Ministerpräsident Platzeck wollte auf der letzten Breitbandveranstaltung in Potsdam immer noch eine flächendeckende Versorgung für alle Brandenburger erreichen.
Aber der Wille allein reicht leider nicht! Man muss auch irgendwann einmal handeln. Und das scheint ja leider nicht so sehr der Fall zu sein. Nur von Reden halten wird das nichts. Ich weiss nicht wie oft ich diese Parole "Breitband für jeden Brandenburger bis Ende 2009" nun schon in unserer Tageszeitung gelesen habe. Inhaltlich steht da aber leider immer wieder das gleiche drin. Also scheint man doch noch keinen Schritt weiter gekommen zu sein.
Aber selbst wenn es eine solche flächendeckende Versorgung geben wird, sollte man auch mal danach schauen mit welchen Alternativen diese dann erreicht werden soll. Ich befürchte das wir in wenigen Jahren mit solchen Alternativen genau wieder dort stehen werden, wo wir uns auch jetzt schon befinden. In den meisten Gegenden wird es dann Bandbreiten von 50 bis 100 Mbit/s geben und wir kriechen dann mit unseren stolzen 1 bis 2 MBit/s durchs Netz. Dumm nur das die Inhalte der Webseiten dann darauf keine Rücksicht nehmen. Eben genau so wie es jetzt schon ist...
Aber der Wille allein reicht leider nicht! Man muss auch irgendwann einmal handeln. Und das scheint ja leider nicht so sehr der Fall zu sein. Nur von Reden halten wird das nichts. Ich weiss nicht wie oft ich diese Parole "Breitband für jeden Brandenburger bis Ende 2009" nun schon in unserer Tageszeitung gelesen habe. Inhaltlich steht da aber leider immer wieder das gleiche drin. Also scheint man doch noch keinen Schritt weiter gekommen zu sein.
Aber selbst wenn es eine solche flächendeckende Versorgung geben wird, sollte man auch mal danach schauen mit welchen Alternativen diese dann erreicht werden soll. Ich befürchte das wir in wenigen Jahren mit solchen Alternativen genau wieder dort stehen werden, wo wir uns auch jetzt schon befinden. In den meisten Gegenden wird es dann Bandbreiten von 50 bis 100 Mbit/s geben und wir kriechen dann mit unseren stolzen 1 bis 2 MBit/s durchs Netz. Dumm nur das die Inhalte der Webseiten dann darauf keine Rücksicht nehmen. Eben genau so wie es jetzt schon ist...
Traurig aber leider wahr.:(
Gruß
Im moment kann man sowieso keinen Pfifferling draufgeben.
Wir stehen ja im Wahljahr und da versucht jede Partei Ihr Mundwerk weiter aufzureissen als die anderen.
breitbandsucher
17.08.2009, 20:41
Naja mann weis ja nicht was Intern bei der Regierung abläuft. wirs sind ja nur ein Volk. Aber der Hammer ist es da DTAG Potsdam mit VDSL ausbaut, die haben ja vorher auch schon sehr wenig gehabt. Suche mal weiter
In den meisten Gegenden wird es dann Bandbreiten von 50 bis 100 Mbit/s geben und wir kriechen dann mit unseren stolzen 1 bis 2 MBit/s durchs Netz. Mutti, der hattn Porsche, ich will auch. Zwei Mbit sind recht komfortabel für die Nutzung des Internets. Und im übrigen für die meisten Nutzer die Maximalgrenze in vielen Pankower Glasfasergebieten. Soviel zu den bombastischen Geschwindigkeiten in den Metropolen. Dass die Anforderungen irgendwann steigen, dass die Leistung besser werden muss, steht doch außer Frage. Aber bleiben wir mal realistisch für den Einstieg bzw. den Umstieg von Modem auf Breitband. Wenns schneller wird, ists schön, wenns zwei Mbit sind, funktionierts auch. Hier noch ein Link auf die Märkische von gestern, die zum Breitbandausbau eingesetzten Konjunkturmittel und die laufende Ausschreibung von Richtfunkstrecken: Klick (http://tr.im/wAOE).
Mutti, der hattn Porsche, ich will auch. Zwei Mbit sind recht komfortabel für die Nutzung des Internets. Und im übrigen für die meisten Nutzer die Maximalgrenze in vielen Pankower Glasfasergebieten. Soviel zu den bombastischen Geschwindigkeiten in den Metropolen. Dass die Anforderungen irgendwann steigen, dass die Leistung besser werden muss, steht doch außer Frage. Aber bleiben wir mal realistisch für den Einstieg bzw. den Umstieg von Modem auf Breitband. Wenns schneller wird, ists schön, wenns zwei Mbit sind, funktionierts auch. Hier noch ein Link auf die Märkische von gestern, die zum Breitbandausbau eingesetzten Konjunkturmittel und die laufende Ausschreibung von Richtfunkstrecken: Klick (http://tr.im/wAOE).
Stimmt schon. Diese ganzen Hochgeschwindigkeitsnetze liegen noch in weiter Ferne. Trotzdem prügelt die Medienwelt mit High Definition, BluRay, HDTV, Live-Stream, Youtube ... auf uns ein.
Meiner Meinung nach, kommt der Kollaps in ein paar Jahren ...
und der wird hart und ungemütlich.:rolleyes:
Wir sind schon jetzt aufs Netz angewiesen. Was passiert wohl, wenn nichts mehr geht ... man möchte sich das lieber nicht vorstellen.
Da kann glaub ich kein Banken/Börsencrash mithalten.
Internet war, ist und wird immer unverzichtbar sein.
:D
Gruß
Mutti, der hattn Porsche, ich will auch. Zwei Mbit sind recht komfortabel für die Nutzung des Internets. Und im übrigen für die meisten Nutzer die Maximalgrenze in vielen Pankower Glasfasergebieten. Soviel zu den bombastischen Geschwindigkeiten in den Metropolen. Dass die Anforderungen irgendwann steigen, dass die Leistung besser werden muss, steht doch außer Frage. Aber bleiben wir mal realistisch für den Einstieg bzw. den Umstieg von Modem auf Breitband. Wenns schneller wird, ists schön, wenns zwei Mbit sind, funktionierts auch. Hier noch ein Link auf die Märkische von gestern, die zum Breitbandausbau eingesetzten Konjunkturmittel und die laufende Ausschreibung von Richtfunkstrecken: Klick (http://tr.im/wAOE).
Aus deiner Sicht sicherlich richtig. Jedoch wird wahrscheinlich eine ganze Menge Steuergeld in Technologien investiert, die eventuell bereits in wenigen Jahren nicht mehr den Anforderungen gerecht werden können. Wie bereits geschrieben werden die Inhalte der Webseiten den dann verfügbaren Bandbreiten angepasst. Und mit deinen "komfortabelen" 2 Mbit wird es dann halt nur noch fürs minimun an Internetnutzung reichen. So wie es derzeit eben mit analog bzw. ISDN-Zugängen der Fall ist. Vor einigen Jahren war ja auch ein analoger Internetzugang vollkommen ausreichend. Wie es heute damit aussieht können die meisten von uns ja täglich erleben.
Also warum handelt man nicht gleich zukunftsorientiert? Sicherlich würde eine flächendeckende Breitbandverfügbarkeit dann länger dauern, jedoch hätte man dann in zukunftssichere Netze investiert.
Mutti, der hattn Porsche, ich will auch. Zwei Mbit sind recht komfortabel für die Nutzung des Internets. Und im übrigen für die meisten Nutzer die Maximalgrenze in vielen Pankower Glasfasergebieten. Soviel zu den bombastischen Geschwindigkeiten in den Metropolen. Dass die Anforderungen irgendwann steigen, dass die Leistung besser werden muss, steht doch außer Frage. Aber bleiben wir mal realistisch für den Einstieg bzw. den Umstieg von Modem auf Breitband. Wenns schneller wird, ists schön, wenns zwei Mbit sind, funktionierts auch. Hier noch ein Link auf die Märkische von gestern, die zum Breitbandausbau eingesetzten Konjunkturmittel und die laufende Ausschreibung von Richtfunkstrecken: Klick (http://tr.im/wAOE).
Aus deiner Sicht sicherlich richtig. Jedoch wird wahrscheinlich eine ganze Menge Steuergeld in Technologien investiert, die eventuell bereits in wenigen Jahren nicht mehr den Anforderungen gerecht werden können. Wie bereits geschrieben werden die Inhalte der Webseiten den dann verfügbaren Bandbreiten angepasst. Und mit deinen "komfortabelen" 2 Mbit wird es dann halt nur noch fürs minimun an Internetnutzung reichen. So wie es derzeit eben mit analog bzw. ISDN-Zugängen der Fall ist. Vor einigen Jahren war ja auch ein analoger Internetzugang vollkommen ausreichend. Wie es heute damit aussieht können die meisten von uns ja täglich erleben.
Also warum handelt man nicht gleich zukunftsorientiert? Sicherlich würde eine flächendeckende Breitbandverfügbarkeit dann länger dauern, jedoch hätte man dann in zukunftssichere Netze investiert.
Mir ist nur nicht ganz klar (so auf die schnelle), was sich denn noch sooo verbessern soll.
Nehmen wir mal "dicke" Seiten wie www.hewlett-packard.com oder www.adobe.com (Soll wirklich keine Werbung sein, diese Seiten fallen mir gerade dabei ein). Hier ist alles sehr sehr flashig gehalten. Alles hopst herum, öffnet sich beim drüberstreichen und braucht wirklich viel Bandbreite. Nur:
Was soll noch soviel besser werden?
Man kann das ganze natürlich auf Streaminggeschichten wie Youtube usw. beziehen. Da stimmt die Sache schon. Bereits jetzt kann man ja HD-Streamen usw.
Allerdings glaube ich nicht wirklich, dass reine informative Websiten noch voller werden. Vielleicht kommen ein, zwei Videos dazu, aber sonst?
Was meint ihr?
Gruß:)
breitbandsucher
18.08.2009, 11:43
Mh, sehe es doch mal anders im Hintergrund arbeiten Datenbänke, schon heute kann ich dort Videos hinterlegen oder sonst was ablegen. Bis vor wenigen Jahren haben sich Progzer an leichte Seiten gehalten heute intressiert es keinenmehr wie groß die Site's werden und sind. Kannst Du nicht öffnen hast Du Pech. So einfach sind die Spielregeln. Das Internet wird immer zu einen Globalen Austausch von jeglichen Informationen. Die Datenmengen haben sich in den letzten Jahren um den Faktor 10 erhöht und es ist kein Stop in sicht. Also lieber schnell ohne Funk und lieber Kabelausbau. Im Sinne
Mh, sehe es doch mal anders im Hintergrund arbeiten Datenbänke, schon heute kann ich dort Videos hinterlegen oder sonst was ablegen. Bis vor wenigen Jahren haben sich Progzer an leichte Seiten gehalten heute intressiert es keinenmehr wie groß die Site's werden und sind. Kannst Du nicht öffnen hast Du Pech. So einfach sind die Spielregeln. Das Internet wird immer zu einen Globalen Austausch von jeglichen Informationen. Die Datenmengen haben sich in den letzten Jahren um den Faktor 10 erhöht und es ist kein Stop in sicht. Also lieber schnell ohne Funk und lieber Kabelausbau. Im Sinne
Da hast du Recht.Mag alles ja ganz praktisch und innovativ sein, solange es geht.
Wir sind einfach zu wenige ohne DSL/Kabel usw.. Wir werden nicht wahrgenommen.
Jedenfalls nicht massenhaft ... und deshalb bewegt sich auch nichts. Keinen juckts ... und die Telekommunikationsanbieter schaufeln auch so jährlich Milliarden ab.:(
Es ist einfach nur traurig.
Hoffen wir mal, dass unsere Initiativen und Engagements etwas bewegen können.
Gruß
breitbandsucher
18.08.2009, 12:08
Aber alle Parteien haben es im Wahlprogramm, nur kann das keiner Umwandeln, weil keiner Anhnung hat was überhaupt Breitband ist. UNd das fängt überall an schon in der Gemeinde, Bürgermeister hat keine Anhnung also passiert nichts, Bürgermeister sind die Anträge viel Arbeit wartet halt, Parteien versprechen und machen nichts, erst wenn die Leute merken Brandenburg hat keine Einwohner mehr, werden alle wach werden. Dann ist es aber zu spät. Es fängt in der Grundschule doch schon an wenn die Lehrer erklären druckt Euch was aus dem Internet aus, viele Kinder kennen kein Breitband stehen also Am Rande der Gesellschaft. Firmen wandern ab, weil die kein Bock mehr haben auf versprechen der DTAG und soweiter und soweiter. Im Sinne ab nach Australien die machen das richtig ein ganzes Land wird per Kabel ausgebaut
Aber alle Parteien haben es im Wahlprogramm, nur kann das keiner Umwandeln, weil keiner Anhnung hat was überhaupt Breitband ist. UNd das fängt überall an schon in der Gemeinde, Bürgermeister hat keine Anhnung also passiert nichts, Bürgermeister sind die Anträge viel Arbeit wartet halt, Parteien versprechen und machen nichts, erst wenn die Leute merken Brandenburg hat keine Einwohner mehr, werden alle wach werden. Dann ist es aber zu spät. Es fängt in der Grundschule doch schon an wenn die Lehrer erklären druckt Euch was aus dem Internet aus, viele Kinder kennen kein Breitband stehen also Am Rande der Gesellschaft. Firmen wandern ab, weil die kein Bock mehr haben auf versprechen der DTAG und soweiter und soweiter. Im Sinne ab nach Australien die machen das richtig ein ganzes Land wird per Kabel ausgebaut
Diese Politik. Die macht mich fertig:D.
Stimmt schon ... alle sind unwissend. Dieses Verhalten überträgt sich aber auch auf alle anderen Lebensbereich.
Frag doch mal rum, wie ein Auto funktioniert, oder eine Glühbirne.
Alles egal, Hauptsache es funktioniert.
In Deutschland wird zu viel Geld zum Fenster rausgeschmissen. Seit der Dienstwagenaffäre mit Ullachen ... braucht man denen sowieso nicht mehr glauben.
Man wird von vorne bis hinten besch*ssen.
Und das schon seit Jahrhunderten.
Gruß;)
breitbandsucher
18.08.2009, 12:27
Dessen wähle ich die Piraten, aber erst in 4 Jahren, weil dieses jahr haben Sie es nicht geschafft und betreiben Bundeswahl in Brandenburg
Dessen wähle ich die Piraten, aber erst in 4 Jahren, weil dieses jahr haben Sie es nicht geschafft und betreiben Bundeswahl in Brandenburg
Ich darf noch gar nicht wählen.:D
Aber ehrlich gesagt habe ich mich auch noch nicht so mit Politik beschäftigt.
Gruß
Dessen wähle ich die Piraten
keine schlechte Idee, vielleicht werden die ......köpfe da oben mal langsam wach.
In der zwischenzeit wähle ich die HSP :rolleyes:
Probleme dabei ...
Wir sind eine Minderheit und werden es immer bleiben.
Viele von uns haben gar keine Ahnung von der Technik, von dem Engagement, von kein-dsl.de und überhaupt von allem.
Daher wählen die meisten nach anderen Kriterien und eben nicht nach Breitband. Ist ja auch verständlich. Es ist nicht das wichtigste im Leben.
Also sind die Chancen, durch Wahlen etwas Großes zu erreichen in meinen Augen sehr gering.:(
Dass die Politik in Sachen Breitband sowieso nicht allzu gebildet ist, hat man in diesem Jahr schon einige Male gesehen. Und so wird es weiter gehen. Es interessiert auch so wenige Politiker, weil alle alt sind und mit Internet eh nichts zu tun haben.
Die wissen doch noch nichtmal was Google ist ... denken vielleicht ein bayrisches Kuchenrezept oder sowas.:D:rolleyes:
Nur weil sie vielleicht mehr Lebenserfahrung haben, heißt das noch lange nicht, dass sie bessere Politik machen.
Gruß
Hier wird EE und Holzdorf erwähnt:
http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&atype=ksArtikel&aid=1257341727196&calledPageId=987490165154
Gruß
Hier wird EE und Holzdorf erwähnt:
http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&atype=ksArtikel&aid=1257341727196&calledPageId=987490165154
Gruß
:o
Hm. Ob das mit den Feuerwehrwachtürmen so der Bringer sein wird, bleibt abzuwarten. So wie ich die ortsansässigen Ämter etc. kenne, sind auch das nur leere Versprechungen.:eek::confused:
Ich denke nicht, dass sich mit diesem Plan in absehbarer Zukunft etwas bewegen wird - leider.:(
Gruß
"Die flächendeckende Versorgung unseres Landes mit leistungsfähigen Breitbandanschlüssen ist ein wichtiger Baustein für wirtschaftliches Wachstum. Neben der Steigerung der Produktivität und der Leistungsfähigkeit von Unternehmen erhöht ein breitbandiger Internetzugang die Lebensqualität. Viele Schulen verlangen heute von ihren Schülern, dass sie die Angebote des Internets nutzen können. Schnelle Datenverbindungen sind gerade in einem Flächenland wichtig, in dem viele Menschen im ländlichen Raum leben," sagte Brandenburgs Agrarstaatssekretär Bretschneider.
Im Land haben sich mehrere Ministerien dieser Aufgabe verschrieben. Für die Erschließung ländlicher Gemeinden hat das Agrarministerium die Federführung. Beim Brandenburger Agrarministerium liegen zurzeit 100 Förderanträge vor. Davon wurden 23 Bescheide im Jahr 2009 mit 2,2 Millionen Euro bewilligt.
Heute sind 36 Bescheide an zwölf Ämter und Gemeinden mit einem Fördervolumen von 3,75 Millionen Euro übergeben worden. Die Fördermittel gehen nach Döbern, Gartz, Groß Kreutz, Heiligengrabe, Letschin, Liebenwalde, Löwenberger Land, Luckau, Michendorf, Nennhausen, Rhinow, Wiesenburg.
Für die derzeit noch vorliegenden und bewilligungsreifen Förderanträge läuft das Bewilligungsverfahren weiter und wird in absehbarer Zeit abgeschlossen, bis der Antragsstau abgebaut ist.
103 Anträge auf Förderung einer Breitbanderschließung sind beim Landesamt für ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung eingegangen, 77 bis zum 21. Juli bewilligt worden. Beelitz, Rathenow, Werder, Forst, Luckau und Schwedt, der Gemeinden Seddiner See, Nuthe-Urstromtal, Wiesenburg, Michendorf, Letschin, Wandlitz und Löwenberger Land sowie der Ämter Nennhausen, Rhinow, Seelow-Land, Scharmützelsee, Gartz/Oder sowie Döbern zählen zu den gefördeten Kommunen. Anfang Juli hatte das Ministerium einen vorübergehenden Bewilligungsstopp aufgehoben.
In der Drucksache 5/1835 (http://www.parldok.brandenburg.de/parladoku/w5/drs/ab_1800/1835.pdf) hat die Landesregierung Brandenburg mit Stand vom 21. Juli dezidiert über den Stand der Vergabe von Breitbandfördermitteln informiert. 108 Ämter, Ortsteile und Orte/Städte sind gelistet mit dem Status bereits bewilligt oder in Bearbeitung.
1 Gemeinde Seediner See: Bewilligt
2 Stadt Beelitz 1: Bewilligt
3 Stadt Beelitz 2: Bewilligt
4 Stadt Beelitz 3: Bewilligt
5 Stadt Beelitz 4: Bewilligt
6 Gemeinde Nuthe-Urstromtal: Bewilligt
7 Gemeinde Nuthe-Urstromtal: Bewilligt
8 Gemeinde Nuthe-Urstromtal: Bewilligt
9 Stadt Rathenow: Bewilligt
10 Amt Nennhausen: Bewilligt
11 Gemeinde Wiesenburg: Bewilligt
12 Amt Nennhausen: Bewilligt
13 Amt Nennhausen: Bewilligt
14 Amt Nennhausen: Bewilligt
15 Gemeinde Michendorf: Bewilligt
16 Gemeinde Groß Kreutz: Bewilligt
17 Gemeinde Groß Kreutz: Bewilligt
18 Gemeinde Wiesenburg: Bewilligt
19 Stadt Werder: Bewilligt
20 Stadt Werder: Bewilligt
21 Gemeinde Nuthetal: in Bearbeitung
22 Amt Friesack: in Bearbeitung
23 Amt Friesack: in Bearbeitung
24 Amt Friesack: in Bearbeitung
25 Stadt Friesack: in Bearbeitung
26 Amt Friesack: in Bearbeitung
27 Amt Brück: Bewilligt
28 Amt Brück: in Bearbeitung
29 Amt Brück: in Bearbeitung
30 Amt Brück: in Bearbeitung
31 Amt Brück: in Bearbeitung
32 Amt Brück: in Bearbeitung
33 Amt Brück: in Bearbeitung
34 Stadt Bad Belzig: in Bearbeitung
35 Amt Rhinow für die Gemeinde Großderschau: Bewilligt
36 Amt Rhinow für die Gemeinde Gollenberg: Bewilligt
37 Amt Rhinow für die Gemeinde Kleßen-Görne: Bewilligt
38 Amt Rhinow für die Gemeinde Seeblick: Bewilligt
39 Amt Rhinow für die Gemeinde Havelaue: Bewilligt
40 Amt Seelow-Land: Bewilligt
41 Amt Seelow-Land: Bewilligt
42 Amt Seelow-Land: Bewilligt
43 Amt Seelow-Land: Bewilligt
44 Amt Scharmützelsee: Bewilligt
45 Amt Scharmützelsee: Bewilligt
46 Amt Scharmützelsee: Bewilligt
47 Amt Scharmützelsee: Bewilligt
48 Amt Scharmützelsee: Bewilligt
49 Amt Falkenberg-Höhe: Bewilligt
50 Amt Schlaubetal/Müllrose: Bewilligt
51 Gemeinde Grünheide: Bewilligt
52 Gemeinde Letschin: Bewilligt
53 Gemeinde Letschin: Bewilligt
54 Gemeinde Letschin: Bewilligt
55 Gemeinde Letschin: Bewilligt
56 Gemeinde Letschin: Bewilligt
57 Gemeinde Letschin: Bewilligt
58 Gemeinde Letschin: Bewilligt
59 Gemeinde Letschin: Bewilligt
60 Gemeinde Letschin: Bewilligt
61 Amt Briesow-Finkenherd: in Bearbeitung
62 Stadt Wittstock/Dosse: Bewilligt
63 Stadt Wittstock/Dosse: in Bearbeitung
64 Stadt Wittstock/Dosse: Bewilligt
65 Stadt Wittstock/Dosse: Bewilligt
66 Stadt Wittstock/Dosse: Bewilligt
67 Gemeinde Wusterhausen: Bewilligt
68 Gemeinde Heiligengrabe: Bewilligt
69 Gemeinde Heiligengrabe: Bewilligt
70 Gemeinde Löwenberger Land: Bewilligt
71 Stadt Liebenwalde: Bewilligt
72 Gemeinde Wusterhausen: Bewilligt
73 Stadt Kremmen: in Bearbeitung
74 Amt Britz-Chorin: Bewilligt
75 Gemeinde Wandlitz: Bewilligt
76 Gemeinde Wandlitz: Bewilligt
77 Stadtverwaltung Schwedt/Oder: Bewilligt
78 Stadtverwaltung Schwedt/Oder: Bewilligt
79 Stadtverwaltung Schwedt/Oder Bewilligt
80 Amt Gartz (Oder): Bewilligt
81 Amt Gartz (Oder): Bewilligt
82 Amt Gartz (Oder): Bewilligt
83 Amt Gartz (Oder): Bewilligt
84 Amt Gartz (Oder): Bewilligt
85 Amt Gramzow für die Gemeinde Uckerfelde: in Bearbeitung
86 Amt Gramzow für die Gemeinde Grünow: in Bearbeitung
87 Amt Gramzow für die Gemeinde Oberuckersee: in Bearbeitung
88 Amt Gramzow für die Gemeinde Gramzow: in Bearbeitung
89 Gemeinde Boitzenburger Land: Bewilligt
90 Gemeinde Schorfheide: in Bearbeitung
91 Stadt Eberswalde: in Bearbeitung
92 Amt Gramzow für Gemeinde Randowtal: in Bearbeitung
93 Amt Gramzow für Gemeinde Zichow: in Bearbeitung
94 Amt Schenkenländchen/Gemeinde Münchehofe: Bewilligt
95 Amt Schenkenländchen/Teupitz: Bewilligt
96 Stadt Forst: Bewilligt
97 Stadt Luckau: Bewilligt
98 Stadt Luckau: Bewilligt
99 Stadt Luckau: Bewiiligt
100 Amt Döbern: Bewilligt
101 Amt Peitz/Gemeinde Jänschwalde: in Bearbeitung
102 Gemeinde Heideblick: Bewilligt
103 Amt Alt-Döbern: in Bearbeitung
Vorgang und 93 Fragestellungen zum aktuellen Stand der Dinge hier. (http://www.parldok.brandenburg.de/starweb/LTBB/servlet.starweb?path=LTBB/lisshfl.web&id=LTBBFASTLINK&search=%28%28%28FASTW%2cDARTS%2c1DES2%2cURHSUP%2cU RPSUP%2cDURPSUP%3d%28%28%22DRUCKSACHE%22+AND+%225% 22+AND+%221951%22%29%29+OR++%28FASTDAT%3d1951+05+0 0%29%29+NOT+TYP%3dPSEUDOVORGANG%29+AND+WP%3d5%29+A ND+DID%3DK-219665&format=WEBDOKFL)
Beantwortung vermutlich Ende des Jahres 2010.
Danke, hab ich schon drauf gewartet nachdem ich ein Gespräch mit dem Innenpolitischen Sprecher der CDU Sven Petke hatte.
Dann steht unserem Termin mit der Arbeitsgruppe für DSL im Landtag ja nichts mehr im Wege :-)
Große Worte wurden von Matthias Platzeck (SPD) geschwungen, was kam dabei heraus? Ich bin jetzt mal schreibfaul und drücke es in einem Bild aus.
http://www.kein-dsl.de/news-bilder/platzeck.jpg
:D:D:D
War aber nicht anders zu erwarten. Wie immer halt.:rolleyes:
Ich schlage vor das wir das kommende Jahr dann 2010a nennen. Dann haben wir bis zum Ende des Alphabets noch viel Luft um uns was Neues Auszudenken.
Das Bild vom Platzeck is zu Geil :D
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