Flora
28.08.2007, 15:08
Die für Telekommunikation zuständige EU-Kommissarin Viviane Reding bereitet einen Gesetzentwurf vor, der die Aufspaltung europäischer Telekomkonzerne ermöglichen soll. Dies geht aus einem heutigen Bericht der Financial Times Deutschland (http://www.ftd.de/technik/it_telekommunikation/245072.html) hervor. Im Oktober soll der Entwurf vorgelegt werden.
Im Zuge der Neufassung der Telekom-Richtlinie soll die Trennung von Netzen und Dienstleistungen betrieben werden. Ziel der Reform des Telekommunikationsmarktes ist eine beschleunigte Marktdurchdringung mit Breitbandzugängen. Die Verbreitung macht zwar Fortschritte. Reding kritisiert aber, in vielen EU-Staaten sei das Segment immer noch von den ehemaligen Monopolisten dominiert. Das britische Beispiel zeigt, dass eine solche Trennung die Breitbanderschließung erheblich forciert.
Dass diese Pläne wie auch weitere zur Liberalisierung des rund 289 Milliarden Euro schweren Telekommunikationsmarktes starke Widerstände überwinden müssen, steht zu erwarten. Bereits heute haben die Telekom und der europäische Dachverband, dem viele ehemalige Monopolisten angehören, ihre Ablehnung deutlich gemacht. Um sich durchzusetzen, benötigt die EU-Kommission die Zustimmung der Mehrheit des Europäischen Parlaments und der Mitgliedsstaaten.
Im Zuge der Neufassung der Telekom-Richtlinie soll die Trennung von Netzen und Dienstleistungen betrieben werden. Ziel der Reform des Telekommunikationsmarktes ist eine beschleunigte Marktdurchdringung mit Breitbandzugängen. Die Verbreitung macht zwar Fortschritte. Reding kritisiert aber, in vielen EU-Staaten sei das Segment immer noch von den ehemaligen Monopolisten dominiert. Das britische Beispiel zeigt, dass eine solche Trennung die Breitbanderschließung erheblich forciert.
Dass diese Pläne wie auch weitere zur Liberalisierung des rund 289 Milliarden Euro schweren Telekommunikationsmarktes starke Widerstände überwinden müssen, steht zu erwarten. Bereits heute haben die Telekom und der europäische Dachverband, dem viele ehemalige Monopolisten angehören, ihre Ablehnung deutlich gemacht. Um sich durchzusetzen, benötigt die EU-Kommission die Zustimmung der Mehrheit des Europäischen Parlaments und der Mitgliedsstaaten.