Flora
17.09.2007, 11:03
Der aktuelle Spiegel (nur Magazin) berichtet von einer "chaotischen Kundenjagd" bei DSL-Anschlüssen: Danach warten rund 150.000 Kunden auf ihren bestellten DSL-Anschluss. Betroffen seien vor allem Kunden, die bei einem der selbständigen, auf Provisionsbasis für die Deutsche Telekom arbeitenden Call Center den Vertrag abgeschlossen hätten. Zigtausende der Neukunden seien bei der Telekom noch gar nicht registriert, weil die Aufträge über bis zu vier Vermittler wanderten, ehe sie am Ziel ankämen.
Besonders schlimm sei das Chaos bei einem Darmstädter Vermittler, wo allein mehr als 30.000 Verträge unbearbeitet lagerten. Da die hier vermittelten Verträge besonders hohe Stornoquoten hätten, weigere sich die Telekom laut Spiegel, die Verträge anzunehmen. Als Folge scheint der Vermittler dubiose Wege zu beschreiten: Das Magazin schreibt, dass Verträge teilweise über andere Firmen an die Telekom weitergeleitet worden seien. Und andere Verträge seien gleich an den Telekomwettbwerber Freenet weitergereicht worden.
Besonders schlimm sei das Chaos bei einem Darmstädter Vermittler, wo allein mehr als 30.000 Verträge unbearbeitet lagerten. Da die hier vermittelten Verträge besonders hohe Stornoquoten hätten, weigere sich die Telekom laut Spiegel, die Verträge anzunehmen. Als Folge scheint der Vermittler dubiose Wege zu beschreiten: Das Magazin schreibt, dass Verträge teilweise über andere Firmen an die Telekom weitergeleitet worden seien. Und andere Verträge seien gleich an den Telekomwettbwerber Freenet weitergereicht worden.