PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Internet über Funk für den Amtsbereich Gransee?


Flora
27.09.2007, 10:47
Aus der Märkischen Allgemeinen Zeitung (http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11029056/61129/) vom 27.09.2007:

"Fast täglich melden sich seit Wochen im Rathaus Gransee Einwohner aus dem Amtsbereich, die sich danach erkundigen, ob und wann sie endlich eine schnelle DSL-Internetverbindung bekommen. Ausgelöst wurde die Flut von Anfragen allein auf den Einwohnerversammlungen im Frühjahr dieses Jahres. Sowohl in Gransee als auch in der Gemeinde Stechlin hatten die Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Kreises (Winto) (http://www.tzv-henn.de/), die Amtsverwaltung Gransee und die Firma Paracom in enger Zusammenarbeit angekündigt, dass sie bei Bedarf relativ schnell Lösungen anbieten könnten. Im Rathaus Gransee koordiniert Wirtschaftsförderer Wolfgang Schwericke die Anfragen.

(...)

Bevor sich Paracom (http://kein-dsl.de/forum/search.php?searchid=145151) aber auch in anderen Dörfern richtig ins Zeug lege, müsse klar sein, dass sich die Investition fürs Unternehmen bezahlt macht. Und dafür sei es nötig, dass sich in einem Umkreis von etwa vier Kilometern wenigstens 30 Kunden finden lassen. Bislang würde sich das Interesse in anderen Gemeinden jedoch noch in Grenzen halten. Lediglich in Neuglobsow und Dagow sei die magische Zahl von 30 Interessenten erreicht. Dies sei auch notwendig, damit die Kunden später nicht zu hohe Preise fürs ungehinderte Surfen im Internet zahlen müssten.

(...)

Schwericke hofft, dass sich in den nächsten Tagen weitere Interessenten im Rathaus melden (Tel: 03306/751114). Der Wirtschaftsförderer stelle dann den Kontakt zum Anbieter her und ausführliches Informationsmaterial zur Verfügung. Vielleicht, so regt er an, melden sich sogar Bewohner aus Dörfern, die außerhalb des Landkreises, etwa in Ostprignitz-Ruppin, liegen. Auch in solchen Fällen könne Schwericke helfen, Kontakte aufzubauen."

Flora
04.06.2008, 15:11
Das Projekt stockt. "Die Verhandlungen mit dem Investor sind festgefahren", zitiert der Oranienburger Generalanzeiger (http://www.oranienburger-generalanzeiger.de/lokales/story.php?id=44800&combi=OGAGRANSEE) den Fachbereichsleiter Wirtschaftsförderung. Offenbar plant man Feuerwachtürme für die Basisantennen zu verwenden, die das brandenburgische Landwirtschaftsministerium aber nur gegen mutmaßlich 6.000 Euro je Turm und Jahr zur Verfügung stellen will. Eine Höhe, die nicht darstellbar ist. Vielleicht sollte der für die Breitbandförderung in Brandenburg (http://www.kein-dsl.de/forum/showthread.php?t=9101) zuständige Wirtschaftsminister mal seinen Amtskollegen direkt ansprechen...