Flora
06.10.2007, 22:37
In einem Interview der Wirtschaftswoche (http://www.wiwo.de/pswiwo/fn/ww2/sfn/buildww/id/126/id/312168/fm/0/artpage/0/artprint/0/SH/0/depot/0/index.html) aus Anlass des am 1. Januar 2008 bevorstehenden zehnten Jahrestags des Aufhebung des Telekommonopols fordert der Chef der Bundesnetzagentur (BNetzA) mehr Engagement der Telekomwettbewerber. Projekte zur Schaffung eines echten Infrastrukturwettbewerbs wolle man regulatorisch unterstützen, um den Rückfall in Monopolzeiten auszuschließen.
Durch Entscheidungen der BNetzA wie die Mitnutzung der Telekom-Leerrohre durch die Wettbewerber und der Zugang zu den Verteilerschränken am Straßenrand seien die Voraussetzungen für Investitionstätigkeiten gegeben. Die Wettbewerber müssten nun zeigen, wie sie den Ausbau angehen wollen. Nach Ansicht von Kurth sollen diese nach dem Vorbild des Kölner Anbieters Netcologne verstärkt in den Ausbau ihrer Glasfasernetze bis in die Keller der Kunden investieren. Von der Telekom erhoffe er sich in den nächsten Monaten Zeichen der Kooperation. Optimismus scheint gerechtfertigt: Laut Wirtschaftswoche (http://www.wiwo.de/pswiwo/fn/ww2/sfn/buildww/id/126/id/312556/fm/0/SH/0/depot/0/index.html) haben sich Anfang Oktober T-Home-Chef Timotheus Höttges und die Verbandspräsidenten der alternativen Anbieter, Gerd Eickers (VATM) und Peer Knauer (BREKO), getroffen, um Kooperationen beim künftigen Netzausbau abzustimmen.
Während die BNetzA in den Ballungszentren eine deutliche Bandbreitensteigerung beabsichtigt, erwartet Matthias Kurth für den ländlichen Raum verstärkte Kooperation, um überhaupt zu einer Erschießung zu gelangen: "Die Diskussion auf dem Land läuft anders. Wir sollten differenzieren zwischen Ballungszentren, in denen echter Infrastrukturwettbewerb mit mehreren alternativen Infrastrukturen entsteht, und ländlichen Regionen, in denen mehrere Anbieter eine Infrastruktur gemeinsam nutzen. Die Mobilfunkbetreiber dürfen Antennen und Masten in ländlichen Regionen auch gemeinsam aufbauen und nutzen. Unsere Aufgabe ist, klare Wettbewerbsregeln für ein gemeinsames Anschlussnetz auf dem Land zu formulieren. Volkswirtschaftlich wäre ein Infrastruktursharing hier jedenfalls sehr sinnvoll."
Durch Entscheidungen der BNetzA wie die Mitnutzung der Telekom-Leerrohre durch die Wettbewerber und der Zugang zu den Verteilerschränken am Straßenrand seien die Voraussetzungen für Investitionstätigkeiten gegeben. Die Wettbewerber müssten nun zeigen, wie sie den Ausbau angehen wollen. Nach Ansicht von Kurth sollen diese nach dem Vorbild des Kölner Anbieters Netcologne verstärkt in den Ausbau ihrer Glasfasernetze bis in die Keller der Kunden investieren. Von der Telekom erhoffe er sich in den nächsten Monaten Zeichen der Kooperation. Optimismus scheint gerechtfertigt: Laut Wirtschaftswoche (http://www.wiwo.de/pswiwo/fn/ww2/sfn/buildww/id/126/id/312556/fm/0/SH/0/depot/0/index.html) haben sich Anfang Oktober T-Home-Chef Timotheus Höttges und die Verbandspräsidenten der alternativen Anbieter, Gerd Eickers (VATM) und Peer Knauer (BREKO), getroffen, um Kooperationen beim künftigen Netzausbau abzustimmen.
Während die BNetzA in den Ballungszentren eine deutliche Bandbreitensteigerung beabsichtigt, erwartet Matthias Kurth für den ländlichen Raum verstärkte Kooperation, um überhaupt zu einer Erschießung zu gelangen: "Die Diskussion auf dem Land läuft anders. Wir sollten differenzieren zwischen Ballungszentren, in denen echter Infrastrukturwettbewerb mit mehreren alternativen Infrastrukturen entsteht, und ländlichen Regionen, in denen mehrere Anbieter eine Infrastruktur gemeinsam nutzen. Die Mobilfunkbetreiber dürfen Antennen und Masten in ländlichen Regionen auch gemeinsam aufbauen und nutzen. Unsere Aufgabe ist, klare Wettbewerbsregeln für ein gemeinsames Anschlussnetz auf dem Land zu formulieren. Volkswirtschaftlich wäre ein Infrastruktursharing hier jedenfalls sehr sinnvoll."