Flora
24.11.2007, 11:43
Die Bürgerinitiative "Kabel für Heiligenzimmern" interpretiert den durch Mobilfunkgegner verhinderten Funkmast als positiv für ihr Anliegen, Breitband in den 900-Seelen-Ort zu bekommen. Eine Erschließung durch die Deutsche Telekom sei an sich nicht geplant, da sie als unwirtschaftlich gelte. Nun habe aber die Breitbandinitiative der DTAG ein "beeindruckendes Angebot" gemacht: "Die Eckpunkte des Angebots der Bürgerinitiative seien unter anderem Eigenleistungen der Bürger, Kabel-Sponsoring durch Privatleute und eventuell ein finanzieller Beitrag der Stadt Rosenfeld", berichtet der Schwarzwälder Bote (http://www.sw-online.de/wm?catId=7833736&artId=12421985). Es wird sich zeigen, ob die DTAG das Angebot ebenfalls für beeindruckend hält. Vorsorglich schiebt die Initiative schon einmal dem Bürgermeister den schwarzen Peter zu, der "Verhandlungsgeschick" zeigen soll.
Der Mobilfunkmast, auf den der Bürgermeister auch zur Breitbanderschließung gesetzt hatte, kommt nun also nicht. Werden die Funkgegner nun nach einem eventuellen Aufbau des Netzes den Leuten die Türen eintreten, wenn DSL-Nutzer WLAN-Heimnetzwerke einrichten?
Der Mobilfunkmast, auf den der Bürgermeister auch zur Breitbanderschließung gesetzt hatte, kommt nun also nicht. Werden die Funkgegner nun nach einem eventuellen Aufbau des Netzes den Leuten die Türen eintreten, wenn DSL-Nutzer WLAN-Heimnetzwerke einrichten?