Interessengemeinschaft kein-DSL: Breitband für alle! Seit 2003

Interessengemeinschaft kein-DSL: Breitband für alle! Seit 2003 (http://www.kein-dsl.de/forum/index.php)
-   DSL über Funk (http://www.kein-dsl.de/forum/forumdisplay.php?f=189)
-   -   LTE: über 75 km (http://www.kein-dsl.de/forum/showthread.php?t=13969)

Devastator 03.07.2010 08:18

LTE: über 75 km
 
;)
Erste versuche ergaben gute Neuigkeiten im LTE.
Wie es getestet wurde erreichte es gut 75 Km.

Ganze Artikel hier.

http://www.onlinekosten.de/news/arti...ts-ueber-75-km

Mfg DEV

bonny2 03.07.2010 09:57

Erstaunlich hohe Reichweite.:)
Sollten diese Werte auch in der realen Praxis erreicht werden, lässt sich auch für sehr ländliche Regionen, die mehr als 30 km von größeren Städten entfernt liegen, LTE realisieren. Schade, dass damit die Zellgrößen ins Unermessliche steigen und wahrscheinlich mehrere Hundert Kunden auf einer Antenne aufgeschnallt werden und sich so die Bandbreite extrem reduziert.:(

marc b 05.07.2010 11:41

Zitat:

Zitat von bonny2 (Beitrag 118377)
Erstaunlich hohe Reichweite.:)
Sollten diese Werte auch in der realen Praxis erreicht werden, lässt sich auch für sehr ländliche Regionen, die mehr als 30 km von größeren Städten entfernt liegen, LTE realisieren. Schade, dass damit die Zellgrößen ins Unermessliche steigen und wahrscheinlich mehrere Hundert Kunden auf einer Antenne aufgeschnallt werden und sich so die Bandbreite extrem reduziert.:(


Hallo,


ca. 100 Mbit in einem Radius von 75Km. Na da bleibt ja richtig was über, wenn das einige hundert Kunden nutzen. Also wie UMTS oder anderen Übertragungsverfahren, nur das weniger Sender aufgebaut werden müssen.

Gruß

Marc B.

alle9ne 05.07.2010 14:25

Schon aus "Erdkrümmungs-Gründen" geht eine Zellengrößen von 75km Radius in der Praxis mit einen Mobilfunksender auf einen "normalen" Turm und einen Mobilfunkgerät in Erdbodennähe nicht, zumindestens nicht wenn ein Quasi-Sichtverbindung bei größeren Entfernungen wie bei UMTS/HSDPA Bedingung ist.
Zitat "Bei dem Versuch zwischen Mount Hope and Mount Burrumboot..."
Quelle: onlinekosten.de Newsmeldung "LTE: Erstmals Download mit 100 Mbit/s über 75 km"

Ich bin da eher optimistisch das die Zellgröße nicht über denen von den jetzt schon vorhandenen GSM-Zellen auf dem Land liegen wird.

Gruß

marc b 06.07.2010 08:19

Hallo,

und hier die Stimme von VF:

Zitat:

...In den nächsten drei Jahren will er seine Basisstationen mit LTE ausrüsten. Wie schnell surft man dann? "Ich bin mir ziemlich sicher, dass wir Bandbreiten von 5 Megabit in der Sekunde schaffen. In den Städten werden es auch bis zu 70 MBit sein." ....

Der Artikel komplett:

http://www.kein-dsl.de/forum/showthr...426#post118426


Gruß

Marc B.

Nenunikat 06.07.2010 08:41

Zu den LTE-Funkzellen
 
Zitat:

Zitat von alle9ne (Beitrag 118409)
Schon aus "Erdkrümmungs-Gründen" geht eine Zellengrößen von 75km Radius in der Praxis mit einen Mobilfunksender auf einen "normalen" Turm und einen Mobilfunkgerät in Erdbodennähe nicht, zumindestens nicht wenn ein Quasi-Sichtverbindung bei größeren Entfernungen wie bei UMTS/HSDPA Bedingung ist.
...

Dass bestimmte Gegenden wegen ihrer Lage (nämlich in schwerer zu erreichenden Tälern) auch bei größeren Funkradien nicht problemfrei zu versorgen sind, wird auch immer wieder vergessen. Nur auf dem flachen Land gibt es diese Problematik nicht.
Zitat:

Zitat von alle9ne (Beitrag 118409)
...
Ich bin da eher optimistisch das die Zellgröße nicht über denen von den jetzt schon vorhandenen GSM-Zellen auf dem Land liegen wird.

Dem widerspricht aber die Ansage des Vodafone-Chefs Joussen, weitestgehend mit der Aufrüstung bereits vorhandener Funktürme auskommen zu wollen. Wenn man nun bedenkt, dass diese schon bei GSM genug Funklöcher stehen lassen, kann man sich das Ganze bei LTE/UMTS über die DD-Frequenzen usw. dann gut "ausmalen" ...
Zitat:

Zitat von marc b (Beitrag 118430)
Hallo,
und hier die Stimme von VF:
Zitat:
...In den nächsten drei Jahren will er seine Basisstationen mit LTE ausrüsten. Wie schnell surft man dann? "Ich bin mir ziemlich sicher, dass wir Bandbreiten von 5 Megabit in der Sekunde schaffen. In den Städten werden es auch bis zu 70 MBit sein." ....
Der Artikel komplett:
http://www.kein-dsl.de/forum/showthr...426#post118426
Gruß
Marc B.

Sagte ich es doch: "Funkstationen aufrüsten".
Dies reicht bestenfalls auf dem flachen Land - und wohl auch dort wegen der zu großen "weißen Flecken" / zu vielen Unversorgten/Unterversorgten nicht.
Die 5 MBit/s wird es wohl in der Nacht um 2 bis 5 Uhr geben, wenn Otto-Normalsurfer schläft oder in Gegenden, die schon per Kabel versorgt sind. Da ist die Netzbelastung dann nicht so hoch.
In den Städten wird man wohl auf die hohen Funkfrequenzen setzen, die zwar wenig Reichweite, dafür aber viel Bandbreite pro Kanal/Frequenz haben.

alle9ne 07.07.2010 09:54

Zitat:

Zitat von Nenunikat (Beitrag 118432)
..
Dem widerspricht aber die Ansage des Vodafone-Chefs Joussen, weitestgehend mit der Aufrüstung bereits vorhandener Funktürme auskommen zu wollen. Wenn man nun bedenkt, dass diese schon bei GSM genug Funklöcher stehen lassen, kann man sich das Ganze bei LTE/UMTS über die DD-Frequenzen usw. dann gut "ausmalen" ....

Vl. hatte ich mich missverständlich ausgedruckt , aber auf genau diese Aussage bezog sich meine Vermutung das die Zellengröße denen der jetzt schon vorhandenen GSM-Zellen entsprechen wird. Allerdings könnte auch die Gefahr bestehen kleiner Mobilfunkstationen bei der Aufrüstung auszulassen weil eine benachbarte Station, Dank höhere Reichweite der DD, die Versorgung mit LTE mit übernehmen soll/kann.

Zitat:

Zitat von Nenunikat (Beitrag 118432)
..
Sagte ich es doch: "Funkstationen aufrüsten".
Dies reicht bestenfalls auf dem flachen Land - und wohl auch dort wegen der zu großen "weißen Flecken" / zu vielen Unversorgten/Unterversorgten nicht.
Die 5 MBit/s wird es wohl in der Nacht um 2 bis 5 Uhr geben, wenn Otto-Normalsurfer schläft oder in Gegenden, die schon per Kabel versorgt sind. ...

Ich wiederhole mich da gern, aber "unsere" 3,6Mbs HSDPA VF-Station in Dommitzsch dürfte allein aus unserem Dörfchen schon an die 10 Kunden mit Breitband als DSL-Ersatz versorgen und ich habe selten DL-Raten unter 2,5Mbs. So kann man hier auf zunehmend mehr Häusern UMTS-Antennen sichten.
Bei TM dürften die HSDPA-Kundenschaft hier auch noch um einiges höher sein (jede erfolglose T-DSL-Anfrage in den letzten Jahren wurde gern auf Mobilfunk umgebogen) und dann noch IPhone und Co. trotzdem gibt es sehr selten Speedeinbrüche unter 2Mbs im 7.2Mbs TM-Netz hier. Sicherlich ist das auch dem Traffic-Limits im Mobilfunk geschuldet.
Schlimmer als eine vorübergehnde Versorgung per UMTS o. LTE ist für mich, das damit für viele Bürger und Verantwortliche der Gemeinden der "Leidensdruck" weg ist und sie sich mit der für heute noch brauchbaren Leistung zufrieden geben und keine Initiativen für mehr Breitband ergreifen.

Gruß

Nenunikat 07.07.2010 13:06

Zitat:

Zitat von alle9ne (Beitrag 118467)
Vl. hatte ich mich missverständlich ausgedruckt , aber auf genau diese Aussage bezog sich meine Vermutung das die Zellengröße denen der jetzt schon vorhandenen GSM-Zellen entsprechen wird. Allerdings könnte auch die Gefahr bestehen kleiner Mobilfunkstationen bei der Aufrüstung auszulassen weil eine benachbarte Station, Dank höhere Reichweite der DD, die Versorgung mit LTE mit übernehmen soll/kann.
...

Du hattest Dich nicht missverständlich ausgedrückt.
Ich habe mit meinem Bezug auf eine Aussage des Vodafone-Chefs nur deutlich gemacht, dass sehr wohl versucht wird, mit der größeren Reichweite der DD-Frequenzen, die "Weißen Flecken" stopfen zu wollen. Mit welchem Zellradius Vodafone agieren will, ist mir nicht bekannt.
Da man aber angeblich - ohne neue Funktürme - alle weißen Flecken mit LTE und den DD-Frequenzen erreichen will (eine Ansage, die schon jetzt nicht ernst zu nehmen ist) und die bestehenden Funktürme mit GSM jetzt noch genug Funklöcher übrig lassen, bleibt da ein Widerspruch. Bei GSM-Radien würden noch weniger Betroffene erreicht, als sonst.
Aber auch die größere Reichweite der DD-Frequenzen stellt nicht sicher, dass ohne neue Funktürme alle Betroffenen erreicht werden können.
Zitat:

Zitat von alle9ne (Beitrag 118467)
...
Ich wiederhole mich da gern, aber "unsere" 3,6Mbs HSDPA VF-Station in Dommitzsch dürfte allein aus unserem Dörfchen schon an die 10 Kunden mit Breitband als DSL-Ersatz versorgen und ich habe selten DL-Raten unter 2,5Mbs. So kann man hier auf zunehmend mehr Häusern UMTS-Antennen sichten.
Bei TM dürften die HSDPA-Kundenschaft hier auch noch um einiges höher sein (jede erfolglose T-DSL-Anfrage in den letzten Jahren wurde gern auf Mobilfunk umgebogen) und dann noch IPhone und Co. trotzdem gibt es sehr selten Speedeinbrüche unter 2Mbs im 7.2Mbs TM-Netz hier. Sicherlich ist das auch dem Traffic-Limits im Mobilfunk geschuldet.
...

Es mag ja sein, dass dies derzeit bei Dir noch so ist.
Es gibt aber Gegenden, wo nicht nur 10 Kunden auf UMTS bzw. später auf LTE ausweichen werden, sondern 100 und mehr.
Bei uns ist reichlich halb Diera-Zehren ohne DSL. Da kommt eine vierstellige Zahl unversorgter Haushalte und Gewerbekunden zusammen. Wenn man da mal annimmt, dass die Hälfte einen breitbandigeren Anschluss will, dann "gute Nacht" mit UMTS, HSPA oder LTE!
Nebenbei bemerkt liegt hier derzeit keines der genannten Varianten an. Es gibt nur einen WLAN-Anbieter, der aber darauf angwiesen ist, dass keiner privat groß im 5-GHz-Netz rumfunkt (a/n-WLAN). Und viele Betroffene surfen hier deshalb noch mit dem Modem.
Zitat:

Zitat von alle9ne (Beitrag 118467)
...
Schlimmer als eine vorübergehnde Versorgung per UMTS o. LTE ist für mich, das damit für viele Bürger und Verantwortliche der Gemeinden der "Leidensdruck" weg ist und sie sich mit der für heute noch brauchbaren Leistung zufrieden geben und keine Initiativen für mehr Breitband ergreifen.
Gruß

Man bekommt sowieso das Gefühl nicht los, dass das ganze Versorgungsproblem bis Ultimo ausgesessen wird. Denn in ein paar Jahren dürfte in immer mehr Ballungsgebieten 50 MBit/s eine durchaus gängige und verfügbare Bandbreite sein, während wir außerhalb schon froh sein müssen, wenn 1 bis 2 MBit/s verfügbar sind.
Der ganze Ansatz, fast nur auf den Markt setzen zu wollen, ist das Grundübel bei dem Bandbreiten-Versorgungsproblem.

alle9ne 08.07.2010 09:01

Irgendwie komm ich mit deinen Aussagen nicht zurecht.
In unserem Dorf hätte es eine Lösung gegeben wenn sich mehr als 20 Haushalte für Funk-DSL entschieden hätten. Haben sie aber nicht, also werden die wenigen sich mit UMTS oder später vl. LTE zufrieden geben müssen.
Du schreibst aber was von Ortschaften mit 4stelligen Bedarfen und wo ist da das Problem wenn diverse Funk-DSL Anbieter schon kleinere Anfragen abdecken?
Was habt ihr schon unternommen?
Was sagt eure Stadt/Gemeindeverwaltung zum Thema?
Wie lautet das Angebot der Telekom und andere Anbieter?
Gäbe es Fördermittel in eurem Fall?
...
Gruß

Devastator 08.07.2010 09:23

;)
Gehen wir von 40 Haushalten bleibt für Jeden ca. 2,5Mbit/s Down bzw etwa 1Mbit Up.
Der erfolgreiche versuch aus Oslo bietet Downstream-Datenrate von 100 MBit/s und eine Upstream-Datenrate von 50 MBit/s.

Die weiteren und Abgeschlossene Tests waren bei 200Mbit/100Mbit.

Bis zu Einführung sollen die Zellen gebündelt werden um in Gbit/s Bereich zu kommen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Long_Term_Evolution

Mfg DEV


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