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Alt 15.01.2009, 22:11
Debugger73 Debugger73 ist offline
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Debugger73 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Standard Küchensieb Fotos

Hier die Bilder:

(Klick auf das kleine Bild zur Vergrößerung)

Von der Software (man achte auf die Signalstärke):



Sieb 1:



Sieb 2:



Sieb 3:




Vorab muß ich sagen, das unser Haus derart massiv gebaut und mit Stahl "verseucht" ist, so das im Haus nicht an UMTS zu denken ist. Der Empfang ist zu schwach, um ihn nutzen zu können. Draußen sieht das schon ganz anders aus. 3-4 KM südlich und südwestlich stehen jeweils 2 Mobilfunkmasten. Die Antenne zeigt genau nach Süden. Beide Masten funken nach Norden, bzw. Nordosten.Optimale Bedingungen. Die Funkrichtung von Sendemasten kann man online bei der Bundesnetzagentur in einer interaktiven Karte abfragen.

Das Küchensieb hat einen Durchmesser von 20 cm und ist verchromt so braucht es nicht noch einen zusätzlichen Wetterschutz.
Befestigt habe ich das Sieb an einer Aussenlampe auf der Terasse mit einem dünnen Kabel (der Draht darin sorgt dafür,das das Sieb nicht zum Windspiel wird).
Das Kabel konnte ich prima durch die Ösen ziehen, welche die Siebaufsätze bilden.

Der USB-Stick steckt an einem aktiven USB-Verlängerungskabel (5 Meter). Den USB-Stick und das Gehäuse vom Kabelverstärker habe ich mit einem Gefrierbeutel ummantelt.
Der Beutel ist hervorragend geeignet, um Stick und Gehäuse vor Nässe und Feuchtigkeit zu schützen, weiter macht ihm weder große Hitze noch Kälte etwas aus.

Zu dem Stick: Model E176 Huawei (Web' n Walk IV). Arbeitet auch noch bei -15 ° tapfer weiter. Ist mir auch auch schon ein paarmal runtergefallen und tut immer noch. Robustes Kerlchen.

Den oberen Teil des Sticks habe ich in der Siebmitte positioniert, wie ich es schon auf anderen Fotos gesehen hatte. Einige schneiden auch ein Loch in die Siebmitte und führen dort den Stick durch, aber das mochte ich dem armen Sieb nicht antun...

Dann habe ich eine Weile experimentiert, wann das Signal besser wird, in dem ich den Stick mit dem oberen Ende etwas in das Sieb hinein gedrückt habe oder etwas über den Siebrand hinaus. Wenn nun der Stick etwas in das Sieb hineinzeigt, habe ich wohl den "Brennpunkt" erwischt und schlagartig erscheinen 5 Balken auf der Signalanzeige.
Den "richtigen" Abstand zwischen Stick und Siebboden habe ich dann mit einem Lineal ausgemessen und notiert.

Repeaterkabel für USB und UMTS-Stick habe ich dann im Gefrierbeutel mit wetterfestem Isolierband am Siebgriff fixert ( Gibt es im Baumarkt, hatte ich noch rumliegen ). Nun habe ich das obere Ende des Sticks wieder in die notierte Position gebogen und dann den Stick wieder mit Klebeband fixiert. Der Siebgriff ist sozusagen der "Träger" für den USB-Stick ( ggf. muß man den USB-Stick mit einem Stab aus Kunststoff o. ä. stabilisieren, bei mir tut es das Gehäuse des USB-Verstärkers).

Tja, das war es eigentlich auch schon. Ganz ausgereizt ist das noch nicht, man könnte noch an der Antennenposition / Ausrichtung feilen, aber wir haben viele Bäume, Zäune und Sichtschutz ums Haus und in den oberen Räumen will ich nicht unbedingt noch weitere Kabel verlegen oder ein WLAN aufbauen.

Ein Versuch mit einem China-Wok oder einer Satellitenschüssel reizt mich noch. Aber man muß auch an die erlaubten Grenzwerte für den Antennengewinn denken...^^. Ich bin absoluter Laie, was Antennen angeht und kann leider nicht ermitteln, ab wann ich dann anfangen würde, einen Piratensender zu betreiben :P

Die beiden Funkmasten irgendwo da hinter den Hügeln können wohl nur 1,8 Mbit rüberzaubern, aber das reicht mir für das erste. Downstreams sind so bei 155 kb/s pro Sekunde. Gab auch einige Peaks bis auf 180 kb/s. Upstream ist bei 120 kb/s.
Die Werte hatte ich vorher auch schon in etwa erreicht, aber meistens nur bei optimalen Wetterbedingungen (Sonnenschein und Windstille).

Gruß

Geändert von Debugger73 (15.01.2009 um 22:43 Uhr)
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