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Alt 16.07.2007, 20:44
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Standard Breitbandinitiative Brandenburg heute in Potsdam gestartet [Update]

Brandenburgs Wirtschaftsminister Ulrich Junghanns hat heute in Potsdam die "Breitbandinitiative Brandenburg" gestartet. Auf seine Einladung hin sind die im Land tätigen Netzbetreiber zu einem "Breitband-Dialog" zusammengekommen. In seiner Pressemitteilung erklärte Junghanns: "Breitband-Technologien sind wichtig für die Entwicklung und Wettbewerbsfähigkeit der Brandenburger Wirtschaft. Deshalb setzen wir uns gemeinsam mit den Kammern und kommunalen Spitzenverbänden für einen zügigen Auf- und Ausbau von Breitband-Infrastrukturen und -Diensten im gesamten Land Brandenburg ein."

"Dieses Ziel sei nur im engen Schulterschluss mit den Telekommunikations-Netzbetreibern, den Anbietern von Breitbanddiensten sowie den Landkreisen und Kommunen zu erreichen", fuhr Junghanns fort. "Er freue sich, dass mit dem ‚Breitband-Dialog’ der Startschuss für eine entsprechende gemeinsame Initiative gegeben worden ist." Die Bereitstellung von Telekommunikationsdienstleistungen gehöre nicht zur Daseinsvorsorge des Staates, machte Junghanns laut dpa klar. Vielmehr sollten die Kommunen zum Ausbau einer entsprechenden Infrastruktur bewegt werden. "Der Markt gibt keine Antwort auf die weißen Flecken", bemerkte demnach der Minister. Der Geschäftsführer des Landkreistages, Paul-Peter Humpert, ergänzte, dass eine Nachfragestärkung nötig sei, was besonders durch den wachsenden Datenaustausch mit der Verwaltung (E-Government) erfolgen könne. Nur dann sei eine Wirtschaftlichkeit der Netze möglich.

Partner der "Breitbandinitiative Brandenburg" sind Netzbetreiber aus der Festnetzsparte, UMTS-Betreiber, Betreiber drahtloser Netze, von Satellitendiensten sowie Richtfunkbetreiber. Der Auf- und Ausbau der Breitbandinfrastrukturen im Land Brandenburg soll unter Nutzung aller Technologien erfolgen. Ziel ist es, sowohl "weiße Flecken" in der Versorgung zu beseitigen als auch die Nutzungsrate der Breitbrandangebote zu erhöhen. Die "Breitbandinitiative Brandenburg" wird daher neben DSL auch alle alternativen breitbandigen Anschlusstechnologien wie beispielsweise UMTS, TV-Breitbandkabel, Richtfunk, WiMAX sowie DSL via Satellit umfassen. "Der Wettbewerb aller Zugangstechnologien und Infrastrukturen ist ein entscheidender Parameter für eine stärkere Breitbandverbreitung in Brandenburg", so Junghanns.

Neu in dem Kreis der bisher im Land Brandenburg tätigen Netzbetreiber sind die Heidelberger Deutschen Breitband Dienste, die MVOX aus Garching, die COMPlus AG aus der Stadt Brandenburg, CNS aus Cottbus und NetComTech aus Storkow, die mit WiMAX oder WLAN-Angeboten Endkunden besser versorgen wollen. Die "Breitbandinitiative Brandenburg" ist als Plattform für alle Netzbetreiber offen.
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