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Alt 14.12.2011, 13:59
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Tripel-As
 
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Standard Schweizer Universaldienst auf ein Mbit angehoben

Nach vier Jahren ist die garantierte Mindestbandbreite des Breitband-Universaldienstes in der Schweiz von 600 Kbit auf ein Mbit angehoben worden. Diese Bandbreite gilt im Downstream. Für den Upstream gilt weiterhin die Geschwindigkeit von 100 Kbit. Die Schweiz hatte 2008 als erstes Land in Europa einen gesetzlich garantierten Anspruch auf eine Breitbandanschluss festgeschrieben. Um diesen sicherzustellen, wird auf einen Technologiemix zurückgegriffen, der neben drahtgebundenen Anschlüssen auch Funk und Satellit zulässt. Nachdem WiMAX die Erwartungen nicht erfüllt hatte, wurde hat HS(D)PA den den Funkanteil ersetzt. In Ausnahmefällen sollte sogar gebündeltes ISDN mit 128 Kbit ausreichen. Ein solcher passus ist weiterhin im Universaldienst enthalten.

Zur Einführung des gesetzlichen Anschlussanspruches 2008 wurde erwartet, dass zehn Prozent der Zugänge per Satellit gewährleistet werden müssten. Es wäre interessant, hier die aktuellen Zahlen zu wissen. Faktisch liegen die jetzt zum 1. Januar 2012 festgelegten Bandbreiten in der Schweiz deutlich unter dem, was in Deutschland mit der im flächendeckenden Ausbau befindlichen Digitalen Dividende angeboten wird. Die Tarifangebote der Mobilfunknetzbetreiber, die für den Ausbau den neuen Funkstandard LTE verwenden, beginnen hier bei mindestens drei Mbit. In einem Bericht von Heise zum Thema werden auch die Tarife ausgeführt, die der Universaldienstnehmer Swisscom fordern darf. Diese liegen um einiges über den günstigsten Angeboten der LTE-Anbieter in Deutschland. Dafür spart man sich in der Schweiz aber ein Maximalvolumen.

Geändert von Agenda (14.12.2011 um 14:05 Uhr)
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