Die
Augsburger Allgemeine berichtet, dass der Bürgermeister von Langerringen, Konrad Dobler, der Deutschen Telekom "schäbiges Verhalten" im Falle der behinderten Erschließung
Bobingens und eines "Ausbaus durch die Hintertür" in seinem Ort vorwirft. Außerdem hat er Muffen, weil der rosa Riese UMTS in Langeringen ausbaut. Denn er befürchtet eine höhere Strahlenbelastung seiner Bürger.
Man weiß nicht, ob letzteres Ignoranz, Dummheit oder ein vorgetäuschtes Argument ist. Man sollte erwarten, dass ein Gemeindeoberhaupt sich
erst einmal kundig macht, statt wenig intelligente Sprüche über Strahlenexposition in die Öffentlichkeit zu bringen. Eher ist er wohl sauer, weil seine Gemeinde fast eine halbe Million Flocken investiert, damit es leckere Glasfaser gibt. Dass nun potentiell ein Wettbewerbsinfrastruktur hochgezogen wird, nervt nachvollziehbarerweise. Gerade auch, weil die Telekom einen kabelgebundenen Ausbau der 3.800 Einwohnergemeinde Langerringen abgelehnt hat.
Die Telekom begründet die Maßnahme mit der gestiegenen Netzauslastung. Deshalb werde die Basisstation ausgebaut, wie zuvor schon Großaitingen und
Schwabmünchen.
Klosterlechfeld sei als nächstes dran. Doch da gibt es aus Schwabmünchen gleich noch einen "intelligenten" Beitrag eines (hier zweiten) Bürgermeisters: "UMTS ist sicherlich eher für junge Leute interessant", wird er von der Augsburger Allgemeinen zitiert.