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News Aktuelles zu Breitbandzugängen und Schmalband"alternativen"

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  #1  
Alt 17.02.2012, 19:12
Agenda Agenda ist offline
Tripel-As
 
Registriert seit: 21.05.2010
Beiträge: 161
Agenda befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Standard Schnelle Breitbandnetze durch Wettbewerb und Technologieoffenheit

Der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Dr. Philipp Rösler, hat sich am Mittwoch in dieser Woche mit den Wirtschaftsministern der Bundesländer, der Telekommunikationswirtschaft und den kommunalen Spitzenverbänden zu einem Meinungsaustausch über den Breitbandausbau in Deutschland getroffen. Ein zentrales Thema der Diskussion war der Umsetzungsstand bei der Breitbandstrategie der Bundesregierung. Zudem wurden weitere Maßnahmen diskutiert, mit denen die Ziele der Strategie noch effektiver erreicht werden können.

Bundesminister Rösler: "Es sind verstärkte Anstrengungen notwendig, um 75 Prozent der Haushalte mit Bandbreiten von 50 Mbit und mehr bis 2014 zu erschließen und damit das nächste Ziel der Breitbandstrategie zu erreichen. Dabei setzen wir in erster Linie auf den Markt. Die Telekommunikationsunternehmen haben mir heute versichert, dass sie weiter in den Aufbau der verschiedenen Breitbandtechnologien investieren, wenn der technologie- und wettbewerbsneutrale Ansatz der Breitbandstrategie beibehalten wird. Das ist eine gute Nachricht für den Wirtschaftsstandort Deutschland. Bei leistungsstarken Mobilfunkinfrastrukturen nimmt Deutschland bereits eine führende Rolle ein - das soll auch so bleiben."

Die Gesprächsteilnehmer waren sich darin einig, dass dafür die Möglichkeiten, die im Rahmen des novellierten Telekommunikationsgesetzes geschaffen wurden, rasch ausgeschöpft werden müssen. Zudem wird Optimierungspotenzial bei den rechtlichen Rahmenbedingungen in anderen Bereichen - etwa im Bau- und Planungsrecht oder im Kommunalrecht - gesehen. Die Gesprächsteilnehmer forderten zudem, dass die Finanzierungsmöglichkeiten beim Bund, den Ländern und der EU transparenter und besser nutzbar gemacht werden sollen, um den Breitbandausbau durch den Markt noch besser zu unterstützen.

Zur Abstimmung über den Hochgeschwindigkeitsausbau wird unter Federführung des Bundeswirtschaftsministeriums eine hochrangige Gruppe eingesetzt. Ihr gehören Vertreter des Bundes, der Länder, der kommunalen Spitzenverbände und der TK-Wirtschaft an.
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  #2  
Alt 18.02.2012, 10:12
Benutzerbild von bobb
bobb bobb ist offline
Doppel-As
 
Registriert seit: 16.02.2006
Beiträge: 125
bobb befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Frage

Der Klassensprecher aus der 11. Klasse hat mal wieder was gesagt !!!
Ob Herr Rößler was sagt oder in China kippt ein Sack reis um ...
Hört diesem Mann überhaupt noch jemand zu ???
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  #3  
Alt 18.02.2012, 11:59
Nenunikat Nenunikat ist offline
Haudegen
 
Registriert seit: 06.07.2007
Beiträge: 534
Nenunikat befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Standard Worte und Wirklichkeit...

Zitat:
Der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Dr. Philipp Rösler, hat sich am Mittwoch in dieser Woche mit den Wirtschaftsministern der Bundesländer, der Telekommunikationswirtschaft und den kommunalen Spitzenverbänden zu einem Meinungsaustausch über den Breitbandausbau in Deutschland getroffen.
...
Eine gemeinsame Suche danach, wie die in Bezug auf Breitband immer noch Unversorgten und Unterversorgten endlich zeitgemäß versorgt werden, wäre sinnvoller gewesen.
Zitat:
...
Ein zentrales Thema der Diskussion war der Umsetzungsstand bei der Breitbandstrategie der Bundesregierung. Zudem wurden weitere Maßnahmen diskutiert, mit denen die Ziele der Strategie noch effektiver erreicht werden können.
...
Da ja sehr wahrscheinlich weiter "auf den Markt gesetzt werden soll", der außerhalb der Ballungszentren ebenfalls sehr wahrscheinlich weiter per Subvention usw. unterstützt werden soll, dürften die diskutierten Maßnahmen sich auch nur in diesem Rahmen bewegt haben. Somit ist eine wirkliche (nachhaltige) Suche danach, wie die in Bezug auf Breitband immer noch Unversorgten und Unterversorgten endlich zeitgemäß versorgt werden, wohl kaum geführt worden sein.
Zitat:
...
Bundesminister Rösler: "Es sind verstärkte Anstrengungen notwendig, um 75 Prozent der Haushalte mit Bandbreiten von 50 Mbit und mehr bis 2014 zu erschließen und damit das nächste Ziel der Breitbandstrategie zu erreichen.
...
Dabei ist schon das letzte Ziel (alle Haushalte mit 1 MBit/s im Downstream zu versorgen) nicht erreicht worden.
Zitat:
...
Dabei setzen wir in erster Linie auf den Markt. Die Telekommunikationsunternehmen haben mir heute versichert, dass sie weiter in den Aufbau der verschiedenen Breitbandtechnologien investieren, wenn der technologie- und wettbewerbsneutrale Ansatz der Breitbandstrategie beibehalten wird.
...
Den Satz kann man auch so verstehen, dass zugesichert wird, dass ausgebaut wird. Dies könnte sich genausogut auch nur auf die Ballungsräume beziehen.
Zitat:
...
Das ist eine gute Nachricht für den Wirtschaftsstandort Deutschland.
...
Es soll eine gute Nachricht sein, dass die ländlichen Regionen bei der Breitbandversorgung weiter massiv hinter den Ballungszentren hinterherhinken?
Zitat:
...
Bei leistungsstarken Mobilfunkinfrastrukturen nimmt Deutschland bereits eine führende Rolle ein - das soll auch so bleiben.
...
Viele bisher in Bezug auf Breitband immer noch Unversorgten und Unterversorgten warten nicht auf eine Mobilfunkversorgung mit den damit verbundenen Einschränkungen, sondern auf eine mit leistungsfähigem DSL vergleichbare, kabelgbundene Breitband-Versorgung.
Zitat:
...
Die Gesprächsteilnehmer forderten zudem, dass die Finanzierungsmöglichkeiten beim Bund, den Ländern und der EU transparenter und besser nutzbar gemacht werden sollen, um den Breitbandausbau durch den Markt noch besser zu unterstützen.
...
Und damit die Unternehmen sich jeden Ausbau außerhalb der Ballungszentren noch umfangreicher von den Steuerzahlern subventionieren lassen...
Zitat:
...
Zur Abstimmung über den Hochgeschwindigkeitsausbau wird unter Federführung des Bundeswirtschaftsministeriums eine hochrangige Gruppe eingesetzt.
...
Wenn man grundsätzliche Lösungsmöglichkeiten von vornherein ausschließt, können die Gruppe hochrangig sein, wie sie wollen. Dass Ergebnis wird entsprechend eingeschränkt bleiben.
Zitat:
...
Ihr gehören Vertreter des Bundes, der Länder, der kommunalen Spitzenverbände und der TK-Wirtschaft an.
Entsprechende Initiativen, Verbände usw., welche die Betroffenen vertreten, fehlen hier wieder mal auffällig bei denen, die mit eingebunden werden.
Warum diese Initiativen, Verbände usw. außen vor gelassen werden, kann man sich schon denken...
__________________
"Grenzen gabs gestern" - heute gibts Verhinderungen.
Kein Netz, wenn's drauf ankommt.
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  #4  
Alt 18.02.2012, 12:45
Agenda Agenda ist offline
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Zitat:
Zitat von bobb Beitrag anzeigen
Der Klassensprecher aus der 11. Klasse hat mal wieder was gesagt !!!
Ob Herr Rößler was sagt oder in China kippt ein Sack reis um ...
Hört diesem Mann überhaupt noch jemand zu ???
Naja, man kann von ihm ja halten was man will. Wenn er und das Kabinett der Überzeugung sind, so wie oben in der Pressemitteilung seines Hauses veröffentlicht soll der Hochgeschwindigkeitsausbau stattfinden, dann passiert das auch so. Da hat er als Bundeswirtschaftsminister dann doch ein klein bisschen mehr Einfluss als ein Klassensprecher...
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  #5  
Alt 18.02.2012, 13:01
Benutzerbild von Kuhman
Kuhman Kuhman ist offline
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Kuhman befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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Ob Klassensprecher oder Bundeswirtschaftsminister keiner von beiden wird der Telekom & Co. vorschreiben können wo und wann irgendwas gemacht werden soll. Wer immer noch glaubt die Politiker haben einen Einfluss auf die Konzerne der glaubt auch noch an den Osterhasen.
__________________
5 Terabyte für alle! Nicht in 10 Jahren sondern pro Monat
Wer seine Kunden (er)Drosselt hat bald keinen Kunden mehr.
LWL statt LTE, für kurze Zeit schnell reicht mir nicht!

Geändert von Kuhman (18.02.2012 um 16:09 Uhr) Grund: Edit
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  #6  
Alt 18.02.2012, 15:47
Benutzerbild von Tiggi
Tiggi Tiggi ist offline
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Zitat:
Zitat von Agenda Beitrag anzeigen
Naja, man kann von ihm ja halten was man will. Wenn er und das Kabinett der Überzeugung sind, so wie oben in der Pressemitteilung seines Hauses veröffentlicht soll der Hochgeschwindigkeitsausbau stattfinden, dann passiert das auch so.
Mal im Ernst, da glaubst du dran? Wirtschaftsminister hin oder her, die sind doch alle viel zu sehr mit Unnützen Dingen beschäftigt, als das sich wirklich etwas auf dem Breitbandmarkt tut....

Genauso wie die Aussage: "Dabei setzen wir in erster Linie auf den Markt." Wuhu, ich könnte kotzen.... Bevor sich nicht ein einziger Anbieter die Mühe macht auszubauen, wird es keinen Markt geben, der das regeln wird.... Wie blauäugig sind die Möchtegernpolitiker eigentlich?
__________________
*Wer Rechtschreibfehler findet, darf diese einstecken und behalten*

Nach Umzug seit dem 15.01.2010 endlich DSL 16000
Seit dem 19.02.2010 ENDLICH Entertain mit VDSL 50 Mbit .
Seit dem 09.04.2018 ENDLICH Entertain mit VDSL 100 Mbit.
Und NEIN, ich bin kein Mitarbeiter der Telekom.

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  #7  
Alt 18.02.2012, 16:32
Agenda Agenda ist offline
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Och Leute. Der zentrale Satz der Pressemitteilung aus dem BMWi ist dieser: "Die Telekommunikationsunternehmen haben mir heute versichert, dass sie weiter in den Aufbau der verschiedenen Breitbandtechnologien investieren, wenn der technologie- und wettbewerbsneutrale Ansatz der Breitbandstrategie beibehalten wird." Da könnt Ihr nun wirklich heulen, kreischen, polemisch sein oder sonstwas. Dieser Satz sagt doch nichts anderes aus, als dass der bisherige Ausbaukurs für Hochleistungsnetze weitergefahren wird: Wenn sichergestellt ist, dass der freie wettbewerbliche Rahmen so beibehalten wird (das ist die Forderung der Branche an den Staat, denn dafür ist er, genauer das BMWi, und kein Klassensprecher, zuständig), wird auch (von den privaten Unternehmen, und daran hat die Bundesregierung großes Interesse, denn sie will ja ihre in der Breitbandstrategie niedergeschriebenen, nachprüfbaren Ziele möglichst kostengünstig, d.h. ohne Staatsknete realisieren) planmäßig weiter investiert.

Und selbstverständlich ist auch die Telekom dabei. Als in die Breitbandstrategie des Bundes geschrieben wurde, 75 Prozent des Landes seien 2014 mit Hochgeschwindigkeitsnetzen erschlossen, passierte das doch nicht ohne Branchenbeteiligung. Und die Deutsche Telekom als größter Player, im übrigen einer, an der der Bund einen beachtlichen Anteil hält, hat halt seinerzeit signalisiert, dass sei terminlich realistisch, wenn der Bund nichts von 100 Mbit und FTTH reinschreibt, sondern von 50 Mbit und Technologieneutralität. (Eine allgemein anerkannte Definition, die 50 Mbit nicht zu den Hochgeschwindigkeitsnetzen zählt, gibt es schließlich auch nicht.) Die dazu passende Unternehmensstrategie der Telekom lag doch mit dem VDSL-Ausbau bereit. Dass sie auch anders könnte, dass sie von jetzt auf gleich ihre Investitionen einstellen könnte, haben wir vor einigen Jahren doch auch schon erlebt, als sie regulatorische (= staatliche) Eingriffe zur Zugänglichkeit zu den HVT als bedrohlich empfand.

Geändert von Agenda (18.02.2012 um 16:43 Uhr)
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  #8  
Alt 18.02.2012, 17:27
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Ich glaube das waren 45% Staatsanteile bei der Telekom. Also der Deutschen Volk gehören 45% von dem Verein der Technologien auf dem Markt bringt, wo vorher klar ist das es Schwierigkeiten mit der Topologie geben wird. „Technologieneutralität“ gut und schön, aber wer wird es schaffen 50 MBit auf seiner Trommel aus der Steinzeit zu trommeln. Überall liegen Kupferkabel rum und bei 600 Metern ist Schluss mit 50MBit. LTE ist eine Möglichkeit, aber nur wenn es sehr wenige nutzen, und auch nur für ein paar Stunden (siehe Inklusivevolumen). All diese Halbherzigkeiten müssen erst aus dem Weg geräumt werden und dann besteht erst die Möglichkeit dass ein Bundeswirtschaftsminister auch versteht wo von er und die Anderen redet. Wenn er sich an die BMWi Daten hält, hat er schon verloren. Die stimmen meiner Meinung nach überhaupt nicht (>50%). Ich führe seit Jahren regelmäßige Diskussionen mit den Herren und Damen des BMWi und nach Monaten meiner Beweiserbringung wird dann zugegeben „Dass sich mal wieder einige kleine Fehler bei der Datenerfassung eingeschlichen haben“ oder „Die eingeflossenen Daten der Provider nicht ganz richtig waren“. Meiner Meinung nach haben wir in Deutschland eine Breitbandversorgung (<2MBit) von unter 70%. Satelliten, SDSL und Trommeln nicht eingerechnet.
Zum Glück ist das alles ja nicht so schlimm, denn ab 2014 wird es in jeder Stadt (ab 100.000 Einwohner) ja Breitbandinternet mit 50 MBit geben. Und die Landbevölkerung kann dann Volumenpakete für ihr LTE und UMTS kaufen um auch mal längere Zeit Breitband zu haben.
Ich kann mich noch gut an die Zeit erinnern, als ich monatlich 150 bis 200 Euro für meinen Internetzugang ausgeben musste. ISDN (64kBit) ohne Flatrate, die hatte die Telekom ja eingestellt. Und meine Kollegen in der Stadt waren mit 30 Euro für ihren DSL2000 Anschluss dabei.
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  #9  
Alt 19.02.2012, 13:12
Nenunikat Nenunikat ist offline
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Standard Selbstverpflichtungen usw.

Zitat:
Zitat von Kuhman Beitrag anzeigen
Ob Klassensprecher oder Bundeswirtschaftsminister keiner von beiden wird der Telekom & Co. vorschreiben können wo und wann irgendwas gemacht werden soll. Wer immer noch glaubt die Politiker haben einen Einfluss auf die Konzerne der glaubt auch noch an den Osterhasen.
Es kann keiner der Genannten vorschreiben, wo konkret der Ausbau erfolgt - dies stimmt.
Aber der Bundeswirtschaftsminister inkl. der Partei, deren Vorsitzender er ist, könnten endlich mal den Widerstand gegen eine zeitgemäße Universaldienstrichtlinie aufgeben. (Dass dies von der FDP insgesamt nicht gewollt, ist bekannt.)
Somit könnten über diesen Umweg die Breitbandanbieter insgesamt schon gezwungen werden, um bestimmte Regionen nicht mehr bis zum St. Nimmerleinstag einen Bogen zu machen.
Zitat:
Zitat von Agenda Beitrag anzeigen
Och Leute. Der zentrale Satz der Pressemitteilung aus dem BMWi ist dieser: "Die Telekommunikationsunternehmen haben mir heute versichert, dass sie weiter in den Aufbau der verschiedenen Breitbandtechnologien investieren, wenn der technologie- und wettbewerbsneutrale Ansatz der Breitbandstrategie beibehalten wird." Da könnt Ihr nun wirklich heulen, kreischen, polemisch sein oder sonstwas.
...
Soso, klare Fakten, die sich nicht widerlegen lassen, sind also "heulen, kreischen, polemisch sein oder sonstwas"?
Was Selbstverpflichtungen "der Wirtschaft" taugen, sieht man doch in anderen Bereichen deutlich genug: Wenig bis nichts!
Zitat:
Zitat von Agenda Beitrag anzeigen
...
Dieser Satz sagt doch nichts anderes aus, als dass der bisherige Ausbaukurs für Hochleistungsnetze weitergefahren wird:
Wenn sichergestellt ist, dass der freie wettbewerbliche Rahmen so beibehalten wird (das ist die Forderung der Branche an den Staat, denn dafür ist er, genauer das BMWi, und kein Klassensprecher, zuständig), wird auch (von den privaten Unternehmen, und daran hat die Bundesregierung großes Interesse, denn sie will ja ihre in der Breitbandstrategie niedergeschriebenen, nachprüfbaren Ziele möglichst kostengünstig, d.h. ohne Staatsknete realisieren) planmäßig weiter investiert.
...
Es wurde eigentlich nur gesagt: Lasst uns einfach so weitermachen, wie bisher.
Ohne Unterstützung durch die Gemeinden passiert bei er kabelgebundenen Breitbandversorgung weiter so gut wie nichts und bei LTE usw. ist dort Schluss mit dem Investieren, wo die Verpflichtungen durch die Ausbaubedingungen der Versteigerung und das Interesse für eine mobile Breitbandverfügbarkeit aufhört.
Zitat:
Zitat von Agenda Beitrag anzeigen
...
Und die Deutsche Telekom als größter Player, im übrigen einer, an der der Bund einen beachtlichen Anteil hält, hat halt seinerzeit signalisiert, dass sei terminlich realistisch, wenn der Bund nichts von 100 Mbit und FTTH reinschreibt, sondern von 50 Mbit und Technologieneutralität.
...
Es ist durchaus denkbar, dass die Ziele der Bundes-Breitband-Strategie mit der Geschäftsführung (usw.) der Telekom abgesprochen wurden. Immerhin waren seinerzeit (als es um die flächendeckende Breitbandversorgung mit 1 MBit/S Downstream ging) die Aussagen von beiden Seiten auffällig deckungsgleich und fast gleichzeitig.
Aber erwarten und sich vornehmen kann man viel...
Zitat:
Zitat von Agenda Beitrag anzeigen
...
Die dazu passende Unternehmensstrategie der Telekom lag doch mit dem VDSL-Ausbau bereit.
...
Dort wurde aber vermutlich damit spekuliert, dass (fast) alle Gemeinden den Ausbau mittels genutzen Subventionen und Eigenmitteln mitfinanzieren. Daraus wurde und wird aber nichts.
Der von der Telekom eigenfinanzierte VDSL-Ausbau ist bekanntlich nicht über die 50 Städte und Indoor-VDSL hinausgekommen.
Zitat:
Zitat von Agenda Beitrag anzeigen
...
Dass sie auch anders könnte, dass sie von jetzt auf gleich ihre Investitionen einstellen könnte, haben wir vor einigen Jahren doch auch schon erlebt, als sie regulatorische (= staatliche) Eingriffe zur Zugänglichkeit zu den HVT als bedrohlich empfand.
Nichts anderes machen sie und viele Konkurrenten weiterhin außerhalb der Ballungsräume, wenn keine entsprechenden Unterstützungen von den Gemeinden zu erwarten sind: sich weigern, zeitgemäße Breitbandversorgungen verfügbar zu machen...
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  #10  
Alt 19.02.2012, 14:19
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Kuhman Kuhman ist offline
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Kuhman befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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Also wenn ich von einer Sache keine Ahnung habe hole ich mir eine Firma die Ahnung von der Sache hat. Soweit klar. Eine Stadtverwaltung zum Beispiel beauftragt eine Firma die die Stellenbeschreibungen überprüft und Eingruppierungen ihrer Angestellten und Beamten neu berechnen läst. Eigentlich gibt es dafür eine Personalabteilung und eine Hautamtsleitung die diese Aufgaben übernehmen muss. Aber da man ja inkompetent ist und auch nicht die Schult tragen will wen was falsch läuft, holt man sich eine Dienstleister der diese „schweren“ Aufgaben übernimmt. Genauso läuft das bei einer Bundesbehörde. Dienstleistungen werden an Außenstehende vergeben, damit man wen es schief läuft auf diese verweisen kann. Und man muss nicht gleich den Hut nehmen. Also nun frag ich mich wenn wird ein Bundeswirtschaftsminister beauftragen, was Telekom-Netz zu überprüfen? EPlus oder die Telekom? Und was wird wohl bei der arbeit herauskommen? Alles Müll mit den alten Kupferkabeln und diese Funkverbindungen sind auch nicht der Hit oder alles super?
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