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Seifenblasen Der Abort für Schaumschlägerei: Wie Sie garantiert kein Breitband bekommen

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  #11  
Alt 23.05.2006, 18:28
Governet Governet ist offline
Haudegen
 
Registriert seit: 27.04.2006
Beiträge: 587
Governet befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Standard

Hiermit meinen Dank an diejenigen, die schon mitgemacht haben, bzw. noch mitmachen werden.

Gruß Governet
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  #12  
Alt 23.05.2006, 22:57
eurotom eurotom ist offline
Grünschnabel
 
Registriert seit: 23.05.2006
Beiträge: 6
eurotom befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Standard

Hallo Mitstreiter,

Meine E-Mail ist soeben rausgegangen.

Wünsche uns allen viel Erfolg.
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  #13  
Alt 24.05.2006, 10:22
gabi gabi ist offline
Grünschnabel
 
Registriert seit: 07.02.2005
Beiträge: 2
gabi befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Standard unterstützung

hallo,

danke dass sich jemand sie mühe macht eine petition ins leben zu rufen.
meine ist ebenfalls raus!

lieben gruß
gabi
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  #14  
Alt 27.05.2006, 13:19
Flora
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

@ fiutare:

Der Tonfall war zu harsch, inhaltlich nehme ich aber nichts zurück. Mir schwillt der Kamm bei Pauschalverunglimpfungen. Es ist wohlfeil auf Beamte oder Sachbearbeiter einzudreschen, Politiker dürfen natürlich auch nicht vergessen werden, undundund. Alle anderen sind doof, unwillig und faul, nur man selbst ist der Checker. Meine Aussage zielt genausowenig wie die vor Dir sog. Belehrung auf Dich persönlich, hier lesen und diskutieren wir ja nicht allein.

@ governet:

Es wird Dich nicht wundern, aber ich bleibe dabei, dass ich die Petition für wenig sinnvoll halte und der Meinung bin, wenn man die Politik einschalten will, andere Wege gehen sollte. Keine Frage, die Petition wird eine Reihe Unterschriften zur Unterstützung erhalten. Es wertet das Thema aber nicht auf gegen andere individuelle oder gesellschaftliche Themen, die dem Petitionsausschuss des DBT zugehen und die ggf. nur eine Unterschrift tragen. Sie muss sich also hinten anstellen.

Ich halte die Petition für eine Beruhigungspille. Gegenüber dem eigenen Gewissen "man muss doch was tun" und für die Unterzeichner "geil, die tun was". [1] Wenn man sich aber damit beschäftigt, welche Zeiträume die Petition impliziert, kann ich mir nicht vorstellen, dass die Unterzeichner damit wirklich zufrieden sind:

a) Die Petition wird nicht gleich morgen im DBT-Petitionsausschuss behandelt sein.

b) Gesetzt den Fall, die Politik übernimmt die Position des Grundversorgungsauftrages, muss das ins Gesetz. Das passiert nicht von heute auf morgen.

c) Dann muss die DTAG diesen Auftrag in allen ländlichen Räumen umsetzen. Deutschland ist aber größer als Monaco oder meinetwegen das ländlichere Luxemburg.

Ich schätze das sind 6-7 Jahre, bis überhaupt die ersten irgendwas davon hätten, man muss sich aber auch klar machen, dass manche Gegenden wahrscheinlich noch einmal solange warten dürfen. Die ersten Gegenden wiederum dürften die attraktiveren der ländlichen Gebiete sein, denn die DTAG muss den Spagat zwischen Grundversorgung und Wettbewerb stemmen.

Ich bin der Meinung, dass für ein politisches Engagement zur Breitbandversorgung ländlicher Räume ein fachlich breiterer und tieferer Zugang notwendig wäre:

a) Der EU-Bericht "Überwindung der Breitbandkluft" (Kom (2006) 129) beschreibt das Problem und skizziert Lösungsansätze (kurz und knapp deutschsprachig beim Wissenschaftlichen Dienst des Deutschen Bundestages, 104 KB pdf-Datei)).

b) Gegenwärtig ist das TKG in der Überarbeitung, aber der Prozess dauert nicht mehr allzulange. Wenn die Gesetzesnovelle durch den DBT durch ist, wird sie mit Sicherheit nicht bald danach wieder aufgemacht, weil über eine Petition eine Erweiterung der Definition des Grundversorgungsauftrages gefordert wird.

c) Der EU-Regulierungsrahmen wird im kommenden Jahr zur Disposition stehen, die Vorbereitungen zur Positionierung sind längst im Gange.

d) 2007 oder 2008 wird die EU-Richtlinie zur Grundversorgung sowieso erneut überprüft.

Ich habe den Eindruck, dass mit der Petition ein Versäumnis der Initiatoren deutlich wird: eine unklare Zieldefinition. Hier wird das Ziel zum Mittel: Breitband-Grundversorgungsauftrag ins Gesetz. Ziel ist aber doch wohl die flächendeckende Versorgung ländlicher Räume in einem angemessenen Zeitraum. Außerdem sollten m.E. Prozesse berücksichtigt werden, mit denen neue Technologien auf den Breitbandmarkt gespült werden. Vom Ziel her müssen die Mittel definiert werden und die Petition ist zu dessen Erreichung untauglich.

[1] Schlimmer noch: die Petition ist geeignet, wieder einmal ein Bild zu verzerren: Wenn der Breitband-Grundversorgungsauftrag nicht Gesetz wird, wird vermutlich "die Politik" zum Schuldigen erklärt werden. Nicht aber die Petenten, die ein untaugliches Mittel zur Durchsetzung einer falschen Forderung gewählt haben.
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  #15  
Alt 30.05.2006, 18:36
Governet Governet ist offline
Haudegen
 
Registriert seit: 27.04.2006
Beiträge: 587
Governet befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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Zitat:
Original von Flora

@ governet:

Es wird Dich nicht wundern, aber ich bleibe dabei, dass ich die Petition für wenig sinnvoll halte und der Meinung bin, wenn man die Politik einschalten will, andere Wege gehen sollte. Keine Frage, die Petition wird eine Reihe Unterschriften zur Unterstützung erhalten. Es wertet das Thema aber nicht auf gegen andere individuelle oder gesellschaftliche Themen, die dem Petitionsausschuss des DBT zugehen und die ggf. nur eine Unterschrift tragen. Sie muss sich also hinten anstellen.
Das ist dein gutes Recht, denn schließlich haben wir ja Meinungsfreiheit in diesem Lande. Hast du denn konkrete Vorschläge für andere Wege, wie man die Politik einschalten könnte? Wenn ja danke ich dir schon mal im Voraus.

Zitat:
Original von Flora

Ich halte die Petition für eine Beruhigungspille. Gegenüber dem eigenen Gewissen "man muss doch was tun" und für die Unterzeichner "geil, die tun was". [1] Wenn man sich aber damit beschäftigt, welche Zeiträume die Petition impliziert, kann ich mir nicht vorstellen, dass die Unterzeichner damit wirklich zufrieden sind:
Ich weiß, dass so eine Petition seine Zeit dauert, aber es ist besser, als wenn man gar nichts macht auf Politischer Ebene. Auch wenn die Politik 98 % Breitbandabdeckung mit 95%iger DSL-Verfügbarkeit fordert, wo bleiben dann die letzten 2 %. Dann ist es doch wohl sinnvoller Breitband gleich als Universaldienstleistung anzuerkennen und 100 % versorgen zu lassen. Ich favorisiere hier nicht mal DSL, sondern eher die Alternativen wie Wimax, WLAN, UMTS etc. (das einzige was ich nicht als Alternative ansehe ist Satellit, da es hier genügend Nachteile gibt, nicht nur den Preis).

Zitat:
Original von Flora
Ich bin der Meinung, dass für ein politisches Engagement zur Breitbandversorgung ländlicher Räume ein fachlich breiterer und tieferer Zugang notwendig wäre:

a) Der EU-Bericht "Überwindung der Breitbandkluft" (Kom (2006) 129) beschreibt das Problem und skizziert Lösungsansätze.

b) Gegenwärtig ist das TKG in der Überarbeitung, aber der Prozess dauert nicht mehr allzulange. Wenn die Gesetzesnovelle durch den DBT durch ist, wird sie mit Sicherheit nicht bald danach wieder aufgemacht, weil über eine Petition eine Erweiterung der Definition des Grundversorgungsauftrages gefordert wird.

c) Der EU-Regulierungsrahmen wird im kommenden Jahr zur Disposition stehen, die Vorbereitungen zur Positionierung sind längst im Gange.
zu a) Leider finden diese Lösungsansätze noch keine Anwendung in Deutschland.

zu b) Ich fürchte die überarbeitete Fassung lässt alles noch viel schlimmer werden.

Zitat:
Original von Flora
Ich habe den Eindruck, dass mit der Petition ein Versäumnis der Initiatoren deutlich wird: eine unklare Zieldefinition. Hier wird das Ziel zum Mittel: Breitband-Grundversorgungsauftrag ins Gesetz. Ziel ist aber doch wohl die flächendeckende Versorgung ländlicher Räume in einem angemessenen Zeitraum. Außerdem sollten m.E. Prozesse berücksichtigt werden, mit denen neue Technologien auf den Breitbandmarkt gespült werden. Vom Ziel her müssen die Mittel definiert werden und die Petition ist dazu untauglich.

Weißt du was Grundversorgung heißt? Anscheinend nicht, sonst würdest du wissen, das eine flächendeckende Versorgung dann gewährleistet werden muss. Wie man dass dann macht, muss die Politik wissen und nicht wir.
Was ist für dich eigentlich angemessen? Viele Sprechen immer von Mittelfristig, d. h. 2 - 5 Jahre. Wenn Breitband nicht als Grundversorgung anerkannt wird, dürfte ja wohl klar werden, was passieren wird oder? Dass einige Flächen die nächsten 50 Jahre nicht mit Breitband versorgt werden.

Zitat:
Original von Flora
[1] Schlimmer noch: die Petition ist geeignet, wieder einmal ein Bild zu verzerren: Wenn der Breitband-Grundversorgungsauftrag nicht Gesetz wird, wird vermutlich "die Politik" zum Schuldigen erklärt werden. Nicht aber die Petenten, die ein untaugliches Mittel zur Durchsetzung einer falschen Forderung gewählt haben.
Warum die Politiker sind doch mitschuldig. Darf ich an Herrn Schröder erinnern, der Breitband für alle versprochen hat, oder Frau Merkel auf der CeBit mit ihrer Versprechung für den Netzausbau Milliarden zu geben, oder die Junge Union "Mit uns kommt die Flatrate" http://www.junge-union.de/flatrate/
Was ist daraus geworden? Nix, null komma nix.

Wenn hier wirklich was passiert wäre, hätten wir heute vielleicht schon ne Schmalband-Flat, so wie in vielen anderen EU-Ländern auch. Aber da unsere Politiker nix besseres zu tun haben als zu Sparen und Wege einzuschlagen, die niemanden etwas nützen - außer den Großen Konzernen - wird das nie was. Man kann sich nämlich auch tot sparen, Deutschland ist auf einem Guten weg dorthin.

Gruß Governet
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  #16  
Alt 31.05.2006, 09:06
roland2 roland2 ist offline
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Registriert seit: 30.05.2005
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roland2 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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Zitat:
Original von governet... Aber da unsere Politiker nix besseres zu tun haben als zu Sparen und Wege einzuschlagen, die niemanden etwas nützen - außer den Großen Konzernen - wird das nie was. Man kann sich nämlich auch tot sparen, Deutschland ist auf einem Guten weg dorthin.
Das wissen wir im schwäbischen schon lange. Es muss gespart werden, egal was es kostet.
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  #17  
Alt 31.05.2006, 09:49
roland2 roland2 ist offline
Haudegen
 
Registriert seit: 30.05.2005
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roland2 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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Zitat:
Original von Flora

[1] Schlimmer noch: die Petition ist geeignet, wieder einmal ein Bild zu verzerren: Wenn der Breitband-Grundversorgungsauftrag nicht Gesetz wird, wird vermutlich "die Politik" zum Schuldigen erklärt werden. Nicht aber die Petenten, die ein untaugliches Mittel zur Durchsetzung einer falschen Forderung gewählt haben.
"Wie man sich bettet, so liegt man."

Nur mal ein paar Gedanken von mir. Die ganze Breitbandproblematik in Deutschland ist nicht die Schuld der Telekom. Schuld ist die völlig schiefgelaufene Privatisierung der Telekom mit dem Ziel der Schaffung eines gesunden Wettbewerbs. Wie soll auch etwas gutes dabei heraus kommen, wenn man einen Staatsbetrieb in einen Monopolisten überführt?! Die Telekom nutzt lediglich die ihr von derr Politik gebotenen Möglichkeiten voll aus. Da kann man ihr im Grunde nicht mal einen Vorwurf machen.

Wie konnte man alles, sogar Kabelfernsehen, bei einem Konzern belassen? Das war ein riesen Fehler. Aber zum Glück sind die Wähler ja sehr vergesslich.

Und noch mal: "Wie man sich bettet, so liegt man (eben auch)."
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  #18  
Alt 31.05.2006, 19:49
fiutare fiutare ist offline
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Beiträge: 39
fiutare befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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Zitat:
Original von governet
oder die Junge Union "Mit uns kommt die Flatrate" http://www.junge-union.de/flatrate/
Die INITIATIVE FLATRATE der Jungen Union Deutschlands wird derzeit überarbeitet.

;(
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  #19  
Alt 10.06.2006, 04:12
Governet Governet ist offline
Haudegen
 
Registriert seit: 27.04.2006
Beiträge: 587
Governet befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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Zitat:
Die INITIATIVE FLATRATE der Jungen Union Deutschlands wird derzeit überarbeitet.
Was meinst du warum ich es aufgeführt habe? Weil natürlich die Seite sich nach der Wahl in Überarbeitung befindet! Glaubt jemand Wahlversprechen?

Huhu Flora, hat es dir die Sprache verschlagen?

Nur noch eine Frage: wo sind die ca. 18000 User die hier geschimpft haben? Wollt ihr keinen Breitband-Anschluss mehr?

Gruß Governet
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  #20  
Alt 10.06.2006, 16:41
Flora
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

Zitat:
Original von governetHuhu Flora, hat es dir die Sprache verschlagen?
Kaum. Doch Deine wesentlichen Frage, wo wir die Rolle und Aufgaben der Politik sehen und wie eine Kooperation zwischen Breitbandinteressenten und der Politik zu einer erfolgreichen Breitbandversorgung führen kann, ist längst beantwortet. Sowohl in meinem ersten Beitrag hier, als auch in meinen Beiträgen für Threads, bei denen Deine Mitstreiter auf getrollt.de zeigen, dass es mit der Freiheit des Wortes und des Diskurses bei ihnen nicht soweit her ist. Und schließlich kann ich Dir eine Lesestunde auf dem DSLnachPankow-Board empfehlen.
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