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News Aktuelles zu Breitbandzugängen und Schmalband"alternativen"

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  #1  
Alt 02.03.2008, 09:39
Flora Flora ist offline
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Registriert seit: 22.02.2007
Beiträge: 1.998
Flora befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Standard Zehn erfolgreiche Jahre...

Vor zehn Jahren am 1. Januar 1998 nahm die Regulierungsbehörde für Post und Telekommunikation (RegTP) ihre Arbeit auf, um monopolistische Strukturen in funktionierende Wettbewerbsmärkte zu überführen. Erweitert um die zwischenzeitig ebenfalls in den Wettbewerb übergegangenen Strom- und Gasmärkte sowie die Eisenbahninfrastruktur wurde daraus Mitte 2005 die Bundesnetzagentur (BNetzA). Das Jubiläum wurde vorigen Donnerstag in Bonn mit einem Festakt begangen.

Allgemein wurde eine positive Bilanz der BNetzA-Arbeit gezogen. So gilt gerade der Telekommunikationsmarkt als musterhaft reguliert oder komplett in den Wettbewerb entlassen. Die Marktliberalisierung hat zu erheblichen Innovationsschüben in vielen Bereichen geführt. Bundeswirtschaftsminister Michael Glos verwies darauf, dass die Preise für Telekommunikationsdienste von 1998 bis 2007 aufgrund der guten Arbeit der BNetzA im Durchschnitt um rund 30 Prozent gefallen seien und damit sowohl Verbraucher als auch die Wirtschaft erheblich entlastet haben. Glos weiter:
Zitat:
Zitat von Bundeswirtschaftsminister Michael Glos
Die großen Erfolge der Behörde im Hinblick auf die Telekommunikation sind beispielhaft und waren letztlich auch Grund für die Aufgabenerweiterungen um die Bereiche Energie und Eisenbahnen.
Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel unterstrich in ihrer Rede die wirtschaftlichen Erfolge:
Zitat:
Zitat von Bundeskanzlerin Angela Merkel
Es sind unglaublich viele Arbeitsplätze geschaffen worden. Die Wettbewerber im Telekommunikationsbereich haben zum Beispiel mehr als 50.000 neue Arbeitsplätze geschaffen. Wir neigen oft dazu, die Arbeitsplätze, die verloren gehen, stärker zu bewerten als diejenigen, die neu entstehen. Deshalb sollten wir immer wieder im Auge behalten, dass diese Branche ein riesiger Beschäftigungsmotor ist, der sich auch weiter gut entwickeln wird.
Der Chef der Bundesnetzagentur Matthias Kurth dehnte in seiner Rede diese Erfolgsgeschichte seiner 2.400 Mitarbeiter großen Behörde auf den Bereich DSL- und Breitbandentwicklung aus:
Zitat:
Zitat von BNEtzA-Präsident Matthias Kurth
Nach 10 Jahren verfügen wir (...) über gute Erfahrungen, welche Vorteile offene, wettbewerbsorientierte Märkte für Verbraucher und Kunden haben. Auch die Innovationsdynamik, die sie auslösen, die Kreativität, die an den Rändern der Netze mobilisiert wird und die Effizienzsteigerungen einschließlich günstigerer Angebote, die sie ermöglichen, sind keine theoretischen Behauptungen, sondern an Hand von Zahlen und Fakten zu belegen.

Man muss lange suchen, um ein Produkt oder eine Dienstleistung zu finden, die 5 Millionen deutsche Haushalte innerhalb eines Jahres zusätzlich bestellt haben. Genau das war aber im vergangenen Jahr bei breitbandigen Anschlüssen der Fall. Ein unvergleichliches wettbewerbliches Umfeld und immer günstigere Preise haben diesen auch in Europa einmaligen Zuwachs ermöglicht.
Die Breitbandentwicklung hat bekanntermaßen zwei Seiten. Zur Schattenseite meinte die Kanzlerin:
Zitat:
Zitat von Kanzlerin Merkel
Wir haben heute ähnliche Diskussionen in Bezug auf die Breitbandanschlüsse: Wer investiert und wo investiert er? Etwa die Strecke zwischen Köln und Düsseldorf ist relativ umworben, aber in meiner Gegend, zwischen Stralsund und Rügen, ist der Kreis der Anbieter geringer. Wir haben zwar, als das Geld für die Deutsche Einheit noch gut floss, wundervolle Glasfaserkabel bekommen. Aber Kupferleitungen zu den Anschlüssen der Interessenten in den dünn besiedelten Gebieten heute noch zu legen, ist eine schwierige Sache.

Deshalb, glaube ich, ist es richtig, dass die Europäische Kommission sagt: Lasst uns Wettbewerbsvorteile für diejenigen schaffen, die zum Beispiel in den ländlichen Räumen investieren. Solche Entscheidungen brauchen wir auch in Zukunft, denn genau das ist das Wesen der Daseinsvorsorge. Wenn wir das nicht aufgeben wollen und wenn wir auch den ländlichen Räumen eine gute Entwicklungschance geben wollen, dann muss das immer im Hinterkopf sein. Wir brauchen eine möglichst gleichmäßige harmonische Entwicklung. Das ist jedenfalls die Vorstellung der Bürgerinnen und Bürger. Man muss ab und an auch noch einmal darauf hinweisen, dass 50 Prozent der Menschen in Deutschland immer noch nicht in Städten leben, sondern in ländlichen Räumen.
Die Lösung dieser Frage liegt für Merkel in einer Förderung des Breitbandausbaus im ländlichen Raum, nicht in einem wie auch immer gearteten Zurück zu Monopolstrukuren:
Zitat:
Zitat von Kanzlerin Merkel
Es gibt noch ein weiteres statisches Denken, das uns nicht weiterführt und an das ich hier erinnern möchte. Es wird oft gesagt: Ein Brief, der geschrieben wird, muss transportiert werden, und die Verwandten, die angerufen wurden, müssen weiter angerufen werden, deshalb sei es eigentlich egal, ob das der frühere Monopolist oder der heutige Wettbewerber ermöglicht. Dieses Denken ist statisch und klammert völlig aus, dass durch mehr Wettbewerb auch ein breiteres Angebotsspektrum und fantasievollere Angebote entstehen, dass sich aus Wettbewerb neue Märkte entwickeln und dass sich die Menschen im Bereich neuer Angebote auch anders verhalten. Deshalb rate ich immer zu einem dynamischen Denken und nicht zu einem auf die heutige Zeit festgelegten Denken.
Pressemitteilung BMWi M. Glos
Rede (Sprechzettel) BNetzA-Präsident M. Kurth
Rede Bundeskanzlerin A. Merkel
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