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Zurück   Interessengemeinschaft kein-DSL: Breitband für alle! Seit 2003 > Meldungen & Meinungen > News

News Aktuelles zu Breitbandzugängen und Schmalband"alternativen"

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  #21  
Alt 17.09.2008, 17:01
Flora Flora ist offline
Lebende Foren Legende
 
Registriert seit: 22.02.2007
Beiträge: 1.998
Flora befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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Europas Regulierer haben sich heute in Paris getroffen, um sich über ein einheitliches Vorgehen für die Nutzung des freiwerdenden Spektrums der TV-Frequenzen zu verständigen. Auf den Frequenzbereich zwischen 790 MHz und 862 MHz sind so einige Interessenten scharf, kaum geringer sind die Beharrungskräfte (s. oben). Unter anderem mit dem Argument, die "digitale Dividende" helfe, die Breitbandlücken auf dem Lande zu schließen, wird um die Nutzung der Frequenzen gerungen. Kurzfristig wird es in Europa aber keine Vergabe der Frequenzen geben, abgesehen von Großbritannien, wo es bereits kommendes Jahr eine Auktion geben wird.
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  #22  
Alt 17.09.2008, 19:57
seekDSL seekDSL ist offline
Haudegen
 
Registriert seit: 01.11.2007
Beiträge: 652
seekDSL befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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Na, Hauptsache die "Regulierer" hatten einen schönen Tag.
Da kann man wirklich wörtlich sagen: Außer Spesen nix gewesen...

Schon der Begriff "digitale Dividende" ist reichlich zweifelhaft, vermittelt er doch, daß irgendwas herauskommen soll. Fragt sich nur, für wen? Und wer erfindet eigentlich solche schwachsinnigen Begriffe?

Ansonsten werden die "Beharrungskräfte" schon so stark sein, daß man zumindest die Bewohner in der DSL-Diaspora noch möglichst lange mit teilweise untauglichen Alternativen abzocken kann. Traurig, aber man mußte ja wenigstens einen Grund für die Paris-Reise haben. Vielleicht wurde die ja von der "digitalen Dividende" finanziert... Und da es keine kurzfristige Lösung gab, kann man sich ja bald wieder an einem anderen schönen Ort treffen.
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  #23  
Alt 25.09.2008, 10:51
Flora Flora ist offline
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Registriert seit: 22.02.2007
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Diesseits und jenseits des großen Teichs dasselbe: Die Rundfunkanbieter schicken ihre Interessenvertreter an die Front, um die durch die Digitalisierung freiwerdenden TV-Frequenzen zu sichern. Mit Erfolg.

Just am (amerikanischen) White Spaces Day gab es bei der gestrigen Abstimmung im Europaparlament über das Telekompaket nur eine Minimalstlösung für die Breitbandnutzung der TV-Frequenzen: Die Vergabe aller Funkfrequenzen, auch der TV-Frequenzen, wird weiterhin auf nationaler Ebene betrieben und - offenbar hat man im Europaparlament jede Zeit der Welt - 2010 will man mit einem sog. Spektrum-Gipfel mal sehen, ob man noch was tun muss. Der Versuch der EU-Kommission zu einem vernünftigen Interessenausgleich zwischen herkömmlichen Rundfunkangebot und neuen Informationstechnologien zu kommen, ist damit - bis auf weiteres - gescheitert. Dass die deutsche Europaabgeordnete Karin Jöns in ihrer Pressemitteilung diesen Kommissionsversuch als "Marktradikalismus" diffamiert zeigt, dass sie nicht begriffen hat, worum es eigentlich ging. Denn es stand ja keineswegs zur Debatte, die bisherigen Übertragungswege der Angebotsvielfalt zu beschneiden. Wohl aber wurde eine Chance zur besseren Breitbandversorgung ländlicher Räume vergeigt. Die Bereitschaft der öffentlich-rechtlichen Anbieter wie auch des VPRT, Frequenzen zur Verfügung zu stellen, geht gegen Null. Und die Lobby derjenigen, die eine Breitbandversorgung über die Frequenzen herstellen wollen, ist offenkundig - obwohl auch Anbieter wie Vodafone scharf auf die Frequenzen sind - schwach.

Ähnliches berichtet MediaCitizen aus den USA. Lobbyisten beackern den US-Kongress und den Regulierer FCC, damit keine Breitbandangebote auf die "White Spaces" (i.e. die durch Digitalisierung freiwerdenden Rundfunkfrequenzen) rutschen. Die Auftraggeber: Der Verband der Rundfunkanbieter und - interessanterweise anders als in Europa - die Mobiltelefonieanbieter. Im März 2004 kündigte US-Präsident George Walker Bush zwar an, bis 2007 allen Amerikanern Breitband zu einem bezahlbaren Preis verfügbar machen zu wollen. Tatsächlich allerdings ist im Jahr 2008 die Breitbandkluft im ländlichen Raum der Vereinigten Staaten gigantisch und die Rundfunkfrequenzen wären eine realistische Option zur Schließung. Zu befürchten ist, dass auch eine bereits von zehntausenden unterzeichnete Unterschriftenkampagne von SaveTheInternet.com zugunsten der Breitbandnutzung der White Spaces erfolglos und selbst ein großer Interessent wie Google auf der Strecke bleiben wird.
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  #24  
Alt 02.10.2008, 00:19
Flora Flora ist offline
Lebende Foren Legende
 
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Ausführlich hat EU-Kommissarin Viviane Reding Stellung zur Bedeutung der TV-Frequenzen für den europaweiten Ausbau von Breitband in ihrem Grußwort zur ComReg Conference am 1. Oktober in Irland genommen: "How Ireland can best benefit from its digital dividend": Die Digitale Dividende sei eine einmalige Chance, die man nicht vertun dürfe. Drahtlose Technologien wüchsen zu ernstzunehmenden Alternativen heran. Wenn man das Wachstum in einem der für Europa bedeutenden strategischen Felder fördern wolle, müsse man drahtlose Technologien unterstützen. Deshalb brauche man das Spektrum, sofort.

Viele europäische Länder hätten bereits Vorbereitungen zur Vergabe verschiedener Frequenzbänder vorbereitet. Diese Pläne zeigten, dass rund 25 Prozent des Spektrums für Breitband vorgesehen seien. Es sei aber noch fraglich ob diese vorsichtigen Schritte ausreichend seien, um Europa die Position des Weltmarktführers bei drahtlosen Technologien zu sichern und eine zweite leistungsfähige Breitbandinfrastruktur aufzubauen, die auch ländliche Regionen und entfernte Gehöfte anschließe. Sie fordere daher eine faire 50/50-Aufteilung zwischen Breitbandzugängen und Rundfunkanbietern.
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  #25  
Alt 02.10.2008, 18:18
telcomm telcomm ist offline
Eroberer
 
Registriert seit: 22.08.2007
Beiträge: 50
telcomm befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Standard Pilotprojekt in Brandenburg...

Eigentlich sollte es ja ein Pilotprojekt in Brandenburg geben. Ich war sehr darauf gespannt, endlich etwas davon zu hören. Das einzige, was ich gehört habe ist, dass es noch nicht los geht, da Alcatel die Technik nicht liefern könne.

Gibt es dazu andere Informationen?

Noch mal zur digitalen Dividende - es ist zu befürchten, dass, wenn es wirklich dazu kommen sollte, wieder die "Big Player" den Zuschlag erhalten. Ich hatte Gelegenheit auf dem Sommerfest des VATM den Präsidenten der BNA zum Thema zu sprechen. Wenn es soweit sein sollte, dann will man die Vergabe der Frequenzen an die Bedingung knüpfen, dass zuerst die unterversorgten Regionen zu versorgen sind. Der Präsident der BNA geht davon aus, dass große Unternehmen eher in der Lage sein werden, diese Aufgabe "zu stemmen" als kleine flexible, oft bereits in den Regionen tätige Unternehmen. Ich habe ihn darauf aufmerksam gemacht, dass man dann als Nebenwirkung solcher Vergabepraxis, vielen der kleinen, mit hohem persönlichen Einsatz arbeitenden Unternehmen von heute auf morgen die Chancen und Geschäftsgrundlage entziehen würde. Na ja, das sei nun mal der Markt.
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  #26  
Alt 10.10.2008, 11:32
adress adress ist offline
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Registriert seit: 03.08.2005
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Standard DIHK: Schnelles Internet auch in der Fläche - Digitale Dividende nutzen!

Während in Ballungsgebieten die Zugänge zum Internet immer schneller werden, müssen viele ländliche Regionen ohne schnelle Kommunikationsinfrastruktur auskommen. Fehlende Breitbandanschlüsse sind daher mittlerweile ein erkennbares Hemmnis für Standortansiedlungen von Unternehmen und Privatpersonen.

Ländlichen Raum nicht abkoppeln

Eine einheitliche Lösung für alle Regionen wird es aus ökonomisch-technischen Gründen nicht geben: Für die Telekommunikationsanbieter ist es schlicht zu teuer, ländliche Gebiete mit geringer Siedlungsdichte über DSL oder Glasfaserverbindungen bis an die Gebäude heran auszubauen. Gebiete, für die sich ein DSL-Ausbau nicht lohnt, müssten dann mit Funk- oder Satellitenlösungen arbeiten. Dabei hängt die jeweilige Lösung stark von den örtlichen Gegeben- und Besonderheiten ab. Regionalspezifische „Technikportfolios“ führen folglich zu einem Flickenteppich und können nur ein unzureichender Ersatz sein. Die flächendeckend effektivste Lösung wäre stattdessen die Nutzung bestimmter Rundfunkfrequenzen.

Digitale Dividende nutzen

EU-weit soll die Rundfunkübertragung bis 2012 von analoger auf digitale Technik umgestellt werden. Hierbei werden in erheblichem Maße Funkfrequenzen im UHF-Band frei. Dieser Frequenzgewinn wird als sog. digitale Dividende bezeichnet. Die EU-Kommission hat Ende 2007 ein Konzept für die volkswirtschaftlich sinnvolle Nutzung der frei werdenden Frequenzen vorgelegt. Sie will durch die Erschließung der digitalen Dividende die "digitale Kluft" schließen, die durch die Unterversorgung ländlicher Räume mit Breitband-Datendiensten wie UMTS, DSL oder V-DSL entstanden ist. Die Bundesregierung hat kürzlich ihre Vorstellungen bekannt gemacht, die in die gleiche Richtung gehen.

Mit der Nutzung dieser Frequenzbänder wäre es möglich, weiße Flecken bei der Breitbandversorgung in ländlichen Gebieten zeitnah zu schließen – und das mit erheblich geringeren Kosten für den Infrastrukturausbau als mit den herkömmlichen Funktechnologien. Denn die bisher in Deutschland für Breitbanddienste verfügbaren Frequenzen können nur jeweils ein vergleichsweise kleines Gebiet (Funkzellen) abdecken. Über UHF-Frequenzen ließen sich dagegen ungleich größere Regionen erreichen. Folglich ist für ein Funknetz auf einer Frequenz im UHF-Band nur ca. ein Viertel der Basisstationen nötig, die zum Beispiel für ein UMTS-Netz nötig wären.

Win-win-Situation für alle Beteiligten schaffen

Eine Umwidmung von nicht mehr benötigten Rundfunkfrequenzen ist letztlich auch im Interesse der Rundfunkanbieter selbst. Denn auch sie bieten immer mehr Inhalte online an, für die zusätzliche Bandbreite benötigt wird. Mit dieser Entwicklung würden sonst Bürger und Unternehmen in ländlichen Gebieten ohne schnellen Internetanschluss zunehmend systematisch benachteiligt: Sie finanzieren zwar die Angebote des öffentlich-rechtlichen Rundfunks im Internet über die Rundfunkgebühren mit, können sie aber selber nicht in Anspruch nehmen. Diese neuen Angebote müssen daher künftig auch bei den Bürgern und Unternehmen im ländlichen Raum ankommen.

Die Länder müssen sich aus Eigeninteresse bewegen

Die Gebietskörperschaften sind ihrerseits Anbieter von E-Government-Diensten. Die digitalen Anwendungen auf den Gebieten Gesundheit (E-Health) und Verwaltung (E-Government) verlangen nach schnellen Internetanschlüssen. Ohne Breitband im ländlichen Raum können diese Dienste mittelfristig nicht flächendeckend genutzt werden – und wären eine Fehlinvestition zu Lasten der Steuerzahler. Funkfrequenzen sind daher eine grundlegende Infrastruktur, die volkswirtschaftlich effizient genutzt werden muss. Das letzte Wort bei der Entscheidung über die Nutzung der frei werdenden Frequenzen haben jetzt die Länder – hoffentlich entscheiden sie richtig!
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  #27  
Alt 17.10.2008, 14:59
Flora Flora ist offline
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Beiträge: 1.998
Flora befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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Anlässlich der gestrigen Breitbandveranstaltung der Deutschen Breitbandinitiative nahm auch der Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) Pfaffenbach Stellung. Unter anderem äußerte er: "Die digitale Dividende, die sich durch die Umstellung der analogen auf die digitale Fernsehübertragung ergibt, kann einen wichtigen Beitrag zur flächendeckenden Erschließung mit Breitband-Internet leisten." Und weiter: "Im Interesse unseres Landes sollten wir versuchen, unter Wahrung der Belange des Rundfunks, zu vernünftigen und einvernehmlichen Lösungen zu kommen". Dies liest sich so, als wenn die Bundesregierung sich für eine Nutzung der freiwerdenden Frequenzen auch für Breitband einsetzt. Es wäre erfreulich, wenn es hier nicht bei Lippenbekenntnissen bliebe. Denn der Widerstand der Frequenzinhaber ist erheblich und es braucht einen starken Gegenpart, um diesen aufzuknacken.

Nebenbei wies Pfaffenbach darauf hin, dass als Teil der Breitbandausbaustrategie des BMWi eine Unterstützung des Ausbaus von Hochgeschwindigkeitsinternetzugängen mit Downloadraten von 100 Megabit und mehr erfolge. Pfaffenbach: "Wir müssen jetzt die Voraussetzungen für Wachstum und innovative Zukunftstechnologien wie z. B. die neuen, leistungsstarken Glasfasernetze und die nächste Mobilfunkgeneration schaffen." Hierzu sei es notwendig, auf nationaler und europäischer Ebene die richtigen Signale zu setzen und Wachstumspotenziale durch eine innovations- und investitionsfreundliche Rahmensetzung zu erschließen. Bislang ist davon noch wenig zu spüren, es wäre aber erfreulich, wenn die Bundesregierung endlich ihre längst vorhandene Einsicht in die immense Bedeutung von Breitband für die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung in ein systematisches Handeln übersetzte und es anderen europäischen Länden wie in den News von kein-DSL beschrieben gleichtäte und Geld in die Hand nähme für einen Ausbau.

[Update 20.11.2008:] Und wann kommt es zu Entscheidungen über die Nutzung der digitalen Dividende? Auf dem Dritten nationalen IT-Gipfel in Darmstadt am 20.11.2008 meinte Bundeswirtschaftsminister Glos laut Nachrichtenagentur reuters zur Vergabe der TV-Frequenzen: "Wir rechnen mit einer Regelung zwischen 2009 und 2011".
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  #28  
Alt 17.10.2008, 18:14
tybalt tybalt ist offline
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Registriert seit: 06.10.2007
Beiträge: 105
tybalt befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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Was mich dazu mal interessieren würde ist, wie das technisch aussieht. Wäre das Equipment ähnlich Mobilfunkausrüstung, z.B. WebnWalk Box oder ähnliches?
Wenn ich nach Sendeleistung bei VHF/UHF-Sendern suche, erscheinen immer Werte im zweistelligen Kilowattbereich (z.B. 50kW)!
Bei einer bidirektionalen Funkverbindung sollten doch beide Seiten etwa gleich stark senden, zumindest wurde das im Mobilfunk immer so dargestellt (Sendemast sendet nicht wesentlich stärker als ein Handy).
Hat man dann einen KiloWatt-Sender im Haus? (und muß ich mir dann eine Drehstromleitung ins Wohnzimmer legen? ;-)
Wenn die Entfernungen weit größer wie beim Mobilfunk sind, wären auch eine größere Anzahl Nutzer gleichzeitig in der Zelle. Außerdem ist die Frequenz niedriger (vergleichbar geringere Bandbreite als bei Mobilfunk, oder?). Welche Bandbreite kommt dann noch an?


Grüße
Tybalt

Geändert von tybalt (17.10.2008 um 18:43 Uhr)
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  #29  
Alt 18.10.2008, 09:41
Nenunikat Nenunikat ist offline
Haudegen
 
Registriert seit: 06.07.2007
Beiträge: 534
Nenunikat befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Standard Reichweite bei verschiedenen Frequenzen ...

Zitat:
Zitat von tybalt Beitrag anzeigen
...
Außerdem ist die Frequenz niedriger (vergleichbar geringere Bandbreite als bei Mobilfunk, oder?). Welche Bandbreite kommt dann noch an?
Grüße
Tybalt
Wenn ich mir ansehe, dass beim Mobilfunk die E-Netze, die mit einer höheren Frequenz arbeiten, mehr Sendetürme brauchen als die D-Netze mit ihrer niedrigeren Frequenz, wären Dienste über die Fernsehfrequenzen (VHF/UHF) reichweitenmäßig besser.
__________________
"Grenzen gabs gestern" - heute gibts Verhinderungen.
Kein Netz, wenn's drauf ankommt.
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  #30  
Alt 06.11.2008, 00:27
adress adress ist offline
Administrator
 
Registriert seit: 03.08.2005
Beiträge: 2.858
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Die FCC gab nun endlich ihre Entscheidung bekannt, dass die freiwerdenden Frequenzen für Breitbandzwecke genutzt werden sollen. Unternehmen der Wireless Innovation Alliance (WIA) wie Dell, Google, HP, Motorola und Skype sind begeistert und kündigen an, nun ihren Teil für die Breitbanderschließung zu leisten.

Als "ersten vorsichtigen Schritt" bezeichnete die FCC die einstimmig gefällte Entscheidung. Anhand von Prototypen habe die Behörde die größte Sorge der Kritiker aber ausschließen können: Die bestehenden Frequenzen und damit die Funktionstüchtigkeit der bestehenden Systeme sei nicht gefährdet. Noch seien keine passenden Geräte in Serienreife fertiggestellt, dies solle in den nächsten 18 Monaten geschehen. Spätestens dann wäre es auch für die WIA an der Zeit, Ideen für Geschäftsmodelle zu präsentieren.
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