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News Aktuelles zu Breitbandzugängen und Schmalband"alternativen"

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  #1  
Alt 06.03.2008, 23:16
Flora Flora ist offline
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Flora befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Standard Bilanzzahlen '07 großer Breitbandanbieter und Ausblick '08 [Update 19.06.2008]

Der harte Wettbewerb hinterlässt Spuren bei einigen Telkos, allen voran beim Ex-Monopolisten: Die Deutsche Telekom (T-Home vormals T-Com und T-Online, Congstar) erlitt einen Gewinneinbruch: "Nur" noch drei Milliarden Euro beträgt der Gewinn nach Steuern. In der Pressemitteilung liest sich diese Entwicklung so: "Wettbewerbsfähigkeit deutlich verbessert". Nichts liest man von der fünfstelligen Zahl gestrichener Jobs, die maßgeblich zu diesen Ergebnissen beiträgt. Erfolgreich war das Unternehmen vor allem beim Verkauf von DSL-Anschlüssen. Die Zahl der DSL-Kunden wuchs 2007 um zwei Millionen auf mehr als neun Millionen. Hinzu kommen 3,5 Millionen DSL-Resale-Anschlüsse. Insgesamt stieg die Zahl der DSL-Anschlüsse der Telekom auf über 12,5 Millionen, ein Plus von 22 Prozent im Vergleich zu 2006 (ganz im Gegensatz zu so mancher von nachvollziehbaren Gelüsten getragenen Prognose zum Beispiel hier bei kdsl).

Versatel trifft der Wettbewerb hart, das Unternehmen kommt nicht aus den roten Zahlen. 89 Millionen Euro betrug der Verlust im Vorjahr. Ende des Jahres hatte das Unternehmen 657.000 DSL-Kunden. Die Zahl der Neukunden blieb mit 173.000 unter der erhofften Zielmarke von 200.000. Zusätzlich gibt es 22.000 DSL-Interessenten, die einen Versatel-Vertrag unterzeichnet haben, aber insbesondere durch die Deutsche Telekom noch nicht freigeschaltet worden sind (sogenannte Backlogs). Scharf ist Versatel auf das DSL-Geschäft von Freenet. Vesatel gilt selbst latent als Übernahmekandidat, United Internet hatte seine Anteile auf die Sperrminderheit 25 Prozent aufgestockt. Mit einem Sparprogramm will Versatel 2008 die Verluste halbieren. Dafür müssen 200 Mitarbeiter gehen.

O2 Germany hatte 2007 ebenfalls einen Umsatzrückgang zu verzeichnen. Bei O2 waren 2007 75.000 DSL-Anschlüsse geschaltet, Ende 2006 waren es 19.000. Weitere 50.000 Backlogs soll es bei O2 geben. Die Muttergesellschaft von O2, Telefónica, hat wegen der Backlogs im Dezember letzten Jahres bei der Bundesnetzagentur ein Missbrauchsverfahren gegen die Deutsche Telekom beantragt und treibt den Branchenverband VATM an, den öffentlichen Druck auf die DTAG zu erhöhen, damit die Backlogs freigeschaltet werden. Um 100.000 Kunden soll es sich laut VATM insgesamt handeln.

Vodafone verfehlte sein Ziel, 340.000 Kunden zu gewinnen deutlich. Stattdessen stehen in der Jahresbilanz für 2007 110.000 Kunden. Der Umsatz mit den sog. Zuhause-Produkten und DSL-/Festnetzprodukten macht mehr als 450 Millionen Euro aus. Wie berichtet wurde, soll nun mit einer massiven Subventionierung diese Zahlen 2008 gesteigert werden. Um die hohen Kosten für den Kauf von Anschlüssen der Festnetztochter Arcor zu halbieren, wird über eine vollständige Übernahme des Unternehmens nachgedacht.

Es gibt aber auch positive Geschäftszahlen. Der Internet-Dienstleister United Internet (GMX, 1&1, web.de) hat vorläufige Bilanzzahlen für 2007 veröffentlicht. Die Umsatzzahlen stiegen um rund 27 Prozent auf 1,487 Milliarden Euro, der Gewinn vor Steuern betrug 234,5 Millionen Euro, 2006 waren es 171 Millionen. Im DSL-Geschäft stieg die Zahl der Kunden auf 2,67 Millionen von 2,27 Millionen Ende 2006. Geplant war allerdings ein Zuwachs von 500.000 Neukunden.

Freenet gibt an, zum Jahresende 2007 1,28 Millionen Breitbandkunden gehabt zu haben. Dies sind 280.000 mehr als ein Jahr zuvor. Nach Freenetangaben ist dies ein Marktanteil von sieben Prozent. Die Umsätze legten in diesem Marktsegment zu und kletterten um fast 40 Prozent auf 272,3 Mio. Euro. Für 2007 meldet Freenet einen knapp zehnprozentigen Umsatzrückgang auf 1,86 Mrd. Euro. Gleichzeitig stieg der Gewinn vor Steuern um 39,2 Prozent auf 163,7 Mio. Euro. Und die Braut macht sich hübsch: Das Unternehmen gab bekannt, das DSL- und das Portal-Geschäft in zwei neu zu gründende Tochterfirmen auszulagern. Freenets DSL-Sparte steht schon länger in der Diskussion für einen Verkauf.

Bei Arcor trieb das Breitbandgeschäft die Umsätze um 10 Prozent auf 2,126 Millionen Euro. Die Zahl der DSL-Kunden des Unternehmens stieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 40 Prozent auf fast 2,5 Millionen (2006: 1.836 Mio.).

Alice (Hansenet) legte im Vorjahr das "erfolgreichste Ergebnis der Unternehmensgeschichte" hin. 2,349 Millionen Breitbandkunden gab es bei der Privatkundenmarke Alice sowie dem Geschäftskundenangebot von Hansenet. 929.000 waren es Ende 2006. Der Umsatz wurde im Vorjahresvergleich um mehr als 100 Prozent auf 1,074 Milliarden Euro gesteigert. Auch der erwirtschaftete Ertrag vor Steuern verdoppelte sich von 145 auf 281 Millionen Euro nahezu.

Konzernzahlen des schwedischen Anbieters Tele2 sind bedauerlicherweise recht schwierig zu erschließen, da Deutschland als Teil des Mitteleuropäischen Marktes ausgewiesen wird. 2007 konsolidierte das Unternehmen europaweit sein Breitbandgeschäft und zog sich aus mehreren Ländern zurück. In Deutschland hingegen baut das Unternehmen durch das Joint Venture Plusnet mit QSC sein Breitbandangebot aus. Eine vorsichtige Gewichtung der Kundenzahlen in Deutschland könnte bei 161.000 liegen.

Der Regionalanbieter NetCologne (Regierungsbezirk Köln, NRW) berichtet, dass er 2007 seinen Wachstumskurs fortsetzte. Seinen Umsatz von 281 Millionen Euro konnte das Unternehmen im Vergleich zum Vorjahr mit 240 Millionen Euro steigern. Der Gewinn vor Steuern blieb bei 20 Millionen Euro. Das Unternehmen hatte 2007 336.700 Breitbandkunden und war damit in Köln zweitgrößter Anbieter.

Gelsen-Net hat als Regionalbetreiber in der Emscher-Lippe-Region in NRW ebenfalls ein "sehr gutes Geschäftsergebnis" vorgelegt. Das Unternehmen machte einen Jahresumsatz von 37,7 Millionen Euro und 800.000 Euro Gewinn. 63.000 Kunden hatte das Unternehmen, "den größten Anteil daran hatten Kunden mit einem breitbandigen Internetanschluss". (Zahlen noch nicht in unserer Grafik enthalten -- 07.04.2008)

Der Regionalbetreiber HeLi Net hat als Verbund mehrerer Stadtwerke in der Region Hellweg-Lippe in NRW 35.000 Kunden. Der Anteil der Breitbandkunden daran wird nicht einzeln ausgewiesen. (Zahlen noch nicht in unserer Grafik enthalten -- 01.06.2008)

Bei den TV-Kabelnetzbetreibern vermeldet Kabel Deutschland (KDG) "Rekordzuwächse im Internet- und Telefongeschäft". Auf 9-Monatsbasis stieg der Umsatz des Unternehmens 885 Millionen Euro von 813 Millionen Euro im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Internet- und Telefoniekunden zählt das Unternehmen 341.000.

KabelBW konnte den Umsatz um bald ein Drittel steigern, von 289 Millionen Euro auf 371 Millionen Euro. Dazu hat der Erfolg im Breitband-Internet- und Telefoniegeschäft ("CleverKabel") maßgeblich beigetragen. Die Zahl der CleverKabel-Kunden hat sich von 116.000 auf 240.000 mehr als verdoppelt.

Primacom (Orion Cable) hat seine Nutzerzahlen innerhalb eines Jahres (Februar 2007 bis Februar 2008) auf 50.000 Verträge verdoppelt. Das Unternehmen setzt eigenen Aussagen zufolge ähnlich wie KabelBW auf den Ausbau des Breitbandkabelnetzes insbesondere in den ländlichen Gebieten (siehe auch "Der DSL-Boom ist vorbei"). Vor allem dort, wo eine DSL-Leitung noch lange auf sich warten lassen wird. Bilanzzahlen für das Geschäftsjahr 2007 werden voraussichtlich Mitte April mit dem Jahresabschlussbericht vorgelegt.

Unitymedia hat seiner Bilanzpressemitteilung zufolge ein glänzendes Jahr 2007 hingelegt. Triple Play sei der Renner. Der Ertrag vor Steuern liegt bei 333 Mio. Euro. Das Unternehmen verzeichnete einen Zuwachs bei Breitbandanschlüssen um das Zweieinhalbfache auf 311.000. (199.000 direkte Breitbandkunden. Hinzu kommen 112.000 Breitbandanschlüsse, die von Hausbesitzern vertrieben werden). Unitymedia setzt sich seit Mitte 2007 zusammen aus den früheren Marken iesy, Ish und Tele Columbus West. (Zahlen noch nicht in unserer Grafik enthalten -- 17.04.2008)


(Achtung: Die Kundenzahlen von Gelsen-Net und Unitymedia sind in der Grafik noch nicht enthalten, da die Bilanzinformationen erst sehr spät vorgelegt wurden. Wir werden später die Grafik entsprechend vervollständigen)

Marktausblick 2008: In diesem Jahr steht der schon seit einiger Zeit erwartete Umbruch des DSL-Marktes offenbar tatsächlich bevor.

Wie die Financial Times Deutschland (12. März) berichtet, soll es nach Versatelvorstellungen zu einem Verbund gegen die Deutsche Telekom kommen. Versatel liebäugelt mit einem Zusammenschluss mit den Wettbewerbern Freenet, United Internet und Telefónica. Um dauerhaft auf dem Markt erfolgreich sein zu können, benötige man mehr Kunden, heißt es. Sympathien für die Idee hat offenkundig der Chef von United Internet, wie das Handelsblatt vom 24. März berichtet. Gespräche gebe es aber noch keine. Ein Börsenanalyst schätzt für die ARD diese Marktstrategie als sinnvoll ein.

[Update 19.06.2008:] Der auch nach den ersten Zahlen des Jahres 2008 immer noch schwer gebeutelte Anbieter Versatel hat für 30 Mio. Euro den Kabelnetzbetreiber AKF übernommen. Damit wird Versatel erstmals auch im TV-Kabelnetz Anbieter. Analysten halten diese Strategie für erfolgversprechend (siehe Handelsblatt), da Versatel damit der Deutschen Telekom ausweiche. Diese hat jüngst eine 70prozentige Anhebung der TAL-Preise bei der BNetzA beantragt.

Im Zuge des Kaufs von Debitel durch Freenet und der Fokussierung auf den Mobilfunkmarkt will Freenet sein DSL-Geschäft abstoßen. United Internet hatte Interesse an der Sparte gezeigt. Ob es aber weiterhin als Käufer in Frage kommt ist offen, nachdem es zwischenzeitig erhebliche Verwerfungen zwischen beiden Unternehmen gegeben hat.

Den Markt verändern wird auch die offenbar kurz bevorstehende Übernahme von Arcor durch Vodafone. Vodafone ist bereits Mehrheitsaktionäre und plant, die Anteile der Deutschen Bahn (18,2 Prozent) und der Deutschen Bank (8,2 Prozent) zu kaufen. Nach einem Bericht der FTD vom 15. April scheinen die Verhandlungen weitestgehend abgeschlossen zu sein und einer Übernahme Arcors durch Vodafone Ende April/Anfang Mai nichts mehr im Wege zu stehen. Die Aktien der Deutschen Bahn scheinen Vodafone zwischen 300 und 400 Mio. Euro wert zu sei, die der Deutschen Bank 140 bis 160 Mio. Euro. Am 19. Mai hat Vodafone den Kauf der Aktienpakete im Wert von 474 Millionen Euro "aus Barmitteln" mitgeteilt.

Auch der Markt der TV-Kabelnetzbetreiber befindet sich in einem Konsolidierungsprozess: Das Bundeskartellamt steht offenbar davor, dem Kabelnetzbetreiber Kabel Deutschland (KDG) die geplante Übernahme von Netzen des Konkurrenten Orion Cable zu gestatten. Damit bekäme KDG Zugang zu weiteren 1,2 Millionen Haushalten in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Hamburg, Bremen, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, dem Saarland und in Bayern. Am 3. April 2008 hat das Bundeskartellamt den Erwerb von sieben Tochtergesellschaften der Orion Cable durch Kabel Deutschland freigegeben. Dies erfolgte trotz einiger Bedenken. Für das Kartellamt überwog aber, dass "die Zusammenschlussbeteiligten nachweisen (konnten), dass durch den Zusammenschluss Verbesserungen der Wettbewerbsbedingungen auf den Märkten für Breitbandanschlüsse (DSL) und für schmalbandige Anschlüsse eintreten." Bei den Verbesserungswirkungen handelt es sich um die Intensivierung des Infrastrukturwettbewerbs. Denn infolge des Zusammenschlusses wird KDG laut Bundeskartellamt in der Lage sein, über 800.000 Haushalten erstmals Internet und Telefonie über das Breitbandkabel anzubieten.

[Update 17.06.2008:] Die EWE TEL hat 100 Prozent der Gesellschaftsanteile des Hamburger TV-Kabelnetzbetreibers Martens übernommen und baut damit ihr norddeutsches Breitbandversorgungsgebiet aus.

[Update 10.07.2008:] EWE TEL ist weiter auf Expansionskurs und hat die vollständige Übernahme von Osnatel zum 1. Januar 2009 angekündigt.

Die Unternehmensberater von Booz Allen halten eine drastische Konsolidierung des deutschen und des europäischen Telekommunikationsmarktes für unabwendbar. Bis 2012 werde es je Segment eine Konsolidierung auf wenige Anbieter geben.
Zitat:
Nach Einschätzung der Berater entscheidet sich das 'Endgame' der Breitbandinfrastruktur in den Städten zwischen schnellen Glasfaser- und Kabelnetzen. Technische und wirtschaftliche Bedingungen erlauben es nur zwei bis drei Anbietern pro Straßenzug, eine Infrastruktur für mehr als 50Mbit/Sek. anzubieten. 'First Mover" sind auch hier klar im Vorteil. Wer einmal Fuß gefasst hat, bleibt in seiner Region wahrscheinlich dominanter Anbieter und kann seine 'Claims' im Wettstreit um Breitband-Kunden langfristig abstecken.
Gerade der zersplitterte europäische Markt ist in Bewegung geraten. Nun zeichnet sich ab, dass es auch bei den ehemaligen Monopolisten Veränderungen geben wird. So steht France Télécom davor, die finnisch-schwedische TeliaSonera zu übernehmen. Ein Milliardenangebot liegt auf dem Tisch. Und dies ist offenkundig erst der Anfang. Die ARD Börse zeigt, wer Übernahmekandidaten und wer die großen europäischen Player sind:
Zitat:
Studien zufolge könnte eine Fusionswelle dafür sorgen, dass von den rund 50 Unternehmen derzeit am Ende nur noch eine Handvoll übrig bleiben. Als potenzieller Übernahmekandidaten werden neben TeliaSonera auch die dänische TDC, die niederländische KPN und die belgische Belgacom genannt. Auch die Telekom Austria gilt als attraktive Braut, da die Österreicher sehr stark in Osteuropa engagiert sind. Als Käufer werden die Platzhirsche Telefonica, France Télécom, Vodafone und auch die Deutsche Telekom gehandelt. Bisher hat aber lediglich Teléfonica kräftig zugeschlagen. Die Spanier schluckten O2 und stärkten ihr Europa-Geschäft
[Update 19.06.2008:] Ein sich kürzlich abzeichnendes Zusammengehen zweier europäischer Giganten scheint nicht stattzufinden. Zumindest vorläufig nicht. Entgegen der Gerüchteküche wird die spanische Teléfonica die Telecom Italia nicht schlucken.
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  #2  
Alt 29.08.2008, 11:07
Fluke667 Fluke667 ist offline
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Fluke667 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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Die Deutsche Presse Agentur hat sich auf dem Breitbandmarkt umgesehen und meint zu erkennen, dass für die deutschen DSL-Anbieter harte Zeiten anbrechen. Die Nachfrage nach schnellen Internetanschlüssen würde abflauen. So wird die Münchener Unternehmensberatung Solon zitiert, die bei den DSL-Anbietern einen "ziemlichen Rückgang" sehen. Grund sei auch der Druck, der durch die wachsenden Angebote der TV-Kabelnetzbetreiber entstehe. Auch die Marktforscher von Gartner sehen die Aktivitäten der Kabelnetzbetreiber: "Endlich erwachen die Kabelnetzbetreiber aus dem Dornröschenschlaf und mischen mit attraktiven 'Triple-Play'-Angeboten den Markt für Breitband auf".

Obwohl die Kabelnetze höhere Geschwindigkeiten als DSL ermöglichen, wird zugleich vor zu großer Euphorie gewarnt. Bei Accenture meint man, dass die Kabelnetzbetreiber in Deutschland zwar ihre Marktstellung ausbauen, dennoch aber nur eine Randposition bekleiden werden.

Den vollständigen Beitrag gibt es unter anderem bei FR Online

vielleicht kriegt man ein paar kunden mehr wenn man die breitband verfügbarkeit erhöht ???


hehe
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Yato (stardsl) 2048 <<< bin sehr unzufrieden
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  #3  
Alt 03.07.2010, 08:18
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Zitat:
[Update 19.06.2008:] Der auch nach den ersten Zahlen des Jahres 2008 immer noch schwer gebeutelte Anbieter Versatel hat für 30 Mio. Euro den Kabelnetzbetreiber AKF übernommen. Damit wird Versatel erstmals auch im TV-Kabelnetz Anbieter. Analysten halten diese Strategie für erfolgversprechend (siehe Handelsblatt), da Versatel damit der Deutschen Telekom ausweiche.
Versatels Ausflug ins Kabelgeschäft ist beendet. Der Telekommunikationsanbieter hat alle Anteile der Versatel Kabel GmbH an den Finanzinvestor Chequers Capital verkauft, schreibt teltarif.
__________________


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