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  #1  
Alt 22.08.2007, 12:25
Flora Flora ist offline
Lebende Foren Legende
 
Registriert seit: 22.02.2007
Beiträge: 1.998
Flora befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Standard Breitband in den Barnim

Der Brandenburger Landkreis Barnim, nordöstlich an Berlin angrenzend, ist ein DSL-Flickenteppich. Auch das knapp 8.000 Einwohner große Werneuchen kämpft mit unzulänglichem Breitband. Deshalb engagieren sich nun Bürger und Gewerbetreibende für eine Versorgung.

In einer Presseerklärung schreiben die Initiatoren auf der (elend langsamen 8o ) städtischen Webseite: Breitband sorgt nicht nur für eine schnelle Informationsbeschaffung über eine Vielzahl von Informationsquellen, sondern auch für neue Kommunikationswege und Unterhaltungsangebote. Für Unternehmen sorgt Breitband-Internet für neue Märkte und Angebote, für wirtschaftliches Wachstum, neue Arbeitsplätze und eine Verbesserung der Qualität von Information, Konsum, Lernen und Unterhaltung. Darüber hinaus profitieren Unternehmen von neuen Vertriebswegen, mehr Entwicklungsmöglichkeiten, Einsparpotenzialen und neuen Märkten. Kurzum es verbessert sich nicht nur die Lebensqualität der Bürger, sondern der Wirtschaftsstandort Werneuchen wird gestärkt.

Die bisherigen Bemühungen in Richtung der Deutschen Telekom, so die Initiatoren weiter, blieben mit der Begründung des zu hohen finanziellen Aufwandes fruchtlos. Andere Breitbandzugänge werden nicht für eine Alternative gehalten. Deshalb hätten sich nun mehrere Gewerbetreibende und die Stadtverwaltung darauf verständigt, gemeinsam für eine DSL-Versorgung aktiv zu werden. Mit einer Unterschriftenaktion soll die Deutschen Telekom doch zu einem DSL-Ausbau bewegt werden. Wie lange die Unterschriftensammlung laufen soll, war leider nicht zu erfahren.

Das unter diesem Link herunterladbare Formular (pdf, 24KB) kann ausgefüllt per Brief, Fax (Daten über die Webseite der Stadt) oder als E-Mailanhang an die Initiatoren gesandt werden.
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  #2  
Alt 22.08.2007, 19:21
telcomm telcomm ist offline
Eroberer
 
Registriert seit: 22.08.2007
Beiträge: 50
telcomm befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Standard RE: Breitband in den Barnim

Der Mercedes ist nicht erreichbar - also lieber weiter mit dem Fahrrad fahren - so stellte ein Kollege bei der Auswertung der Roadshow von Hessen-IT die Situation treffend dar.

Diese Situation hat auch das Bundeswirtschaftsministerium erkannt und bereitet noch für den Herbst diesen Jahres für einige ausgewählte Gebiete (welche sind noch nicht bekannt) Beratungen vor, in denen technologieunabhängige Lösungskonzepte erarbeitet werden. Die Ausschreibung für die Beratungsunternehmen läuft gerade. In der Ausschreibung steht wörtlich:

"Allerdings warten viele kommunale Entscheidungsträger immer noch auf die Deutsche Telekom, deren DSL-Ausbaupläne allerdings eine Versorgung aller Kommunen nicht erwarten lässt."

- Ja, es ist richtig, alternative Technologien sind nicht unbedingt dazu geeignet, hochauflösendes Fernsehen zu übertragen. Allerdings haben Untersuchungen in Europa gezeigt, dass für die mehr als überwiegende Anzahl von Anwendungen im Internet, welche heute und auch in den nächsten Jahren genutzt werden, Bandbreiten bis zu 1 MBit/s vollkommen ausreichend sind - natürlich dauert der Download einer großen Datei mit 1 ... 2 MBit/s nun mal länger, als mit 16 MBit/s (was ja bei weitem auch nicht an allen Kabelanschlüssen verfügbar ist). Außerdem sind 1 - 2 MBit/s deutlich schneller als ISDN und häufig auch billiger (SchmalbandFlatrates konnten sich bisher nicht dauerhaft etablieren - bei den derzeitigen Aktionen haben Poweruser nach dem Hörensagen auch schon Probleme.). Die Auswertung des Nutzungsverhaltens unserer Kunden zeigt deutlich, dass nur ca. 10% der Kunden im Monat mehr als 10 GB verbrauchen - darunter ist kein Unternehmen. Benötigt ein Unternehmen wirklich höhere Bandbreite gibt es immer Lösungen für solche Einzelfälle, die dann oft auch nicht teurer, manchmal auch billiger sind, als vergleichbare Angebote der Telekom.

- Ja, es ist richtig, dass die Nutzung von Angeboten mit alternativen Technologien für den Kunden oft teurer ist, als Angebote auf dem Massenmarkt - die Ursache ist jedoch nicht die, dass sich alternative Anbieter schnell ein goldene Nase verdienen wollen, sondern in Netzen mit wenigen 10 oder hundert Kunden kann man einfach nicht quer subventionieren. Zu einem seriösen Netzbetrieb gehört mehr dazu, als sich irgendwo für ein paar EURO einen DSL-Anschluss zu mieten und den per Richtfunk in ein Gebiet zu bringen und dort zu verteilen.

- Die Deutsche Telekom ist ein Wirtschaftsunternehmen und muss entsprechend kalkulieren - mich würde mal interessieren, wer von denjenigen, die die Telekom zu unwirtschaftlichen Entscheidungen drängen, Telekomaktien hat. Er wird da auch mal Gewinn mit machen wollen

- Ja, es gibt gut funktionierende Alternativen - das beweisen tausende zufriedene Kunden in den Netzen alternativer Anbieter. Diese Kunden sind froh darüber, dass jemand den Mut hat, dafür zu sorgen, dass sie, wenn schon nicht mit dem ICE, doch wenigstens mit dem Schnellzug im Internet unterwegs sein können.

- Übrigens, unsere Kunden können ihren W-DSL Anschluss mit dem Laptop innerhalb aller unserer Netzgebiete mitnehmen - versuchen Sie das mal mit einem Kabelanschluss

Und ich mache keine Schleichwerbung - ich mache offen Werbung für die Nutzung der Leistungen alternativer Anbieter.


www.widsl.biz
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  #3  
Alt 22.08.2007, 20:43
8591 8591 ist offline
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Registriert seit: 12.05.2007
Beiträge: 43
8591 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Standard

das Problem ist das blos die Preise der alternativen Anbieter nicht so attraktiv wie das der Kabel DSL Anbieter

Desweiteren sind WiMax, W-Lan, HSDPA shared Produkte das heißt die Bandbreite wird unter den Benutzern und eine Bandbreite kann dadurch von z.B. 1000 kb's auf 512 kb's heruntergestuft werden. Desweiteren sind diese Alternativen Techniken meist wetterabhängig, heißt das man im Gewitter nicht mehr surfen kann.
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  #4  
Alt 22.08.2007, 22:35
telcomm telcomm ist offline
Eroberer
 
Registriert seit: 22.08.2007
Beiträge: 50
telcomm befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Standard Stimmt nicht ganz

Preise in kleinen Netzen können objektiv nicht so niedrig sein, wie im Massenmarkt - es sei denn, mann kalkuliert von vornherein die Mindestteilnehmerzahlen in Größenordnungen, die niemals erreicht werden können. Bei so einem Netz über 4 - 5 Orte beträgt die Investitionssumme gleich mal 50 - 60.000 €. Dazu kommen Netzzugangskosten (Übergnag ins Kabelnetz), Standortmieten, Betrieb NOC, Kundenservice, Billing.....

Bei den Bandbreiten gibt es genauso wie in Kabelnetzen eine Tageskurve in der Auslastung. Abhängig von der Überbuchung der HVT bei T-DSL erleben Sie auch bei Kabelnetzen oft, dass in den Spitzenzeiten die Perfomance zurückgeht.

Eien direkte schematische Zurückstufung der Bandbreite ist mir eigentlich nur bei SAT - Lösungen bekannt. Sogenannte "Fair Use Policy" dienen nach unserer Auffassung gerade dazu, für die weitaus überwiegende Masse der User, mögliche Beeinträchtigungen durch einzelne Poweruser, einzuschränken und werden zu mindesten von uns in keinem Fall schematisch eingesetzt. Wir drosseln nur in einem unserer Tarife die Bandbreite u.U. automatisch (das ist Tarifbestandteil und somit öffentlich bekannt), wenn der Kunde im laufenden Monat mehr als 20 GB verbraucht - er ist dann aber immer noch mit der 4 - fachen ISDN - Geschwindigkeit im Up- / und Download unterwegs.

Die Witterungseinflüsse können wir so nicht bestätigen. Unsere größte Kundenzahl befindet sich im Odenwald. Dort hat es sehr gewitterreiche Monate gegeben. Wegen einem Gewitter musste bisher noch keiner die Internetnutzung einstellen - nur einmal wurde durch einen Blitzeinschlag direkt neben einem Funkverteiler die Hauptsicherung des Gebäudes, an dem der Verteiler montiert ist, ausgelöst. Das passiert genauso im Bereich kabelgebundene Netze. Gerade in Zeiten von Starkregen "saufen" auch immer wieder Kabelnetze ab.

Witterungseinflüsse von wenigen Minuten Dauer haben wir bisher nur im Winter bei sehr , sehr nassem Schneefall in einer Dichte, dass man sprichwörtliche die Hand nicht vor Augen sehen konnte feststellen können.
Dort hatte es dann einzelne Aussetzer gegeben. Wenn mann ein Netz aus ein paar Linksys aufbaut, sieht das u.U. anders aus, als wenn man im Backbone professionelle Technik einsetzt.
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  #5  
Alt 05.10.2007, 10:46
Flora Flora ist offline
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Flora befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Standard

Die Stadt Werneuchen hat zwischenzeitig die Informationen zu ihrer DSL-Kampagne erneuert. Danach haben sich in den ersten sechs Wochen 16 Prozent der privaten Haushalte als Interessenten gemeldet, immerhin bereits knapp 700 Personen. Zügiger gelingt die Mobilisierung unter den ortsansässigen Gewerben, wo der Stand bei knapp 50 Prozent liegt. Unabhängig von der Interessenliste scheint die Deutsche Telekom einen partiellen Ausbau im Ort für das erste Quartal 2008 angekündigt zu haben. Und die Gemeinde scheint sich nun doch den Realitäten zu stellen und ist mit Anbietern für eine drahtlose Breitbandlösung in Teilbereichen Werneuchens im Gespräch.
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  #6  
Alt 12.10.2007, 18:37
8591 8591 ist offline
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Mittlerweile sind 1002 Unterschriften eingegangen davon 723 Privatpersonen und 279 Gewerbetreibende mit insgesamt 933 Beschäftigten.
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  #7  
Alt 12.10.2007, 22:02
Flora Flora ist offline
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Wie ist denn der Stand mit TMP Telemanagement?
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  #8  
Alt 12.10.2007, 22:31
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Vor 3 Tagen wurde dann in der Wegendorfer Straße 5 eine Antenne auf dem Silo aufgestellt, leider war ich noch nicht vor Ort, aber wenn ich Zeit hab, gibts auch Fotos
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  #9  
Alt 17.02.2008, 14:28
Flora Flora ist offline
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Flora befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Standard Unterversorgung im Niederbarnim

Die Märkische Oderzeitung (MOZ) hat in ihrer Ausgabe vom Sonnabend aus Anlass des vor zwei Wochen aufgelegten Brandenburger Breitbandatlasses einen ausführlichen Artikel zur Unterversorgungsproblematik im Niederbarnim. Ein Schlaglicht auf den Landkreis Barnim zeigt, dass die Gemeinde Wandlitz bis zum gestrigen Freitag mit 27 Bedarfsmeldungen den traurigen Spitzenplatz einnimmt, danach kommt Werneuchen mit 26 und Ahrensfelde mit 17 Meldungen. Beim Vergleich der Kreise schneidet derzeit das Havelland mit 223 Bedarfsmeldungen am schlechtesten ab. Danach folgen die Uckermark (168), Märkisch-Oderland (129) und auf Platz Vier dann der Barnim (128). Mit Sicherheit werden diese Zahlen in den nächsten Wochen und Monaten noch rapide steigen.

Die Beispiele Eiche und Ahrensfelde, wo die Versorgungslage direkt an der Berliner Stadtgrenze als sehr gut beschrieben wird, hauptstadtfern aber bei mäßigen 2 Prozent, dürften der MOZ das Futter für ihre erste Textzeile geliefert haben: "Am Berliner Rand verläuft die Grenze. Unsichtbar, aber mit Folgen. Der Breitbandatlas der Bundesregierung stellt etwa für Blumberg eine DSL-Verfügbarkeit von unter zwei Prozent dar". Leider ist aber gerade im Nordosten Berlins die Versorgungslage bis dato keineswegs unkompliziert. Zwar hat sie sich dank des Wirkens der Breitbandinitiative DSLnachPankow in den letzten drei Jahren dramatisch verbessert, aber immer noch muss man sich an vielen Standorten genau informieren, um in Erfahrung zu bringen, mit welcher Technologie man tatsächlich breitbandig online gehen kann. Und leider gibt es die "weißen Flecken" immer noch sowohl im größten Berliner Bezirk Pankow, wie auch in anderen Bezirken der Bundeshauptstadt.
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  #10  
Alt 20.02.2008, 11:05
Flora Flora ist offline
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Beiträge: 1.998
Flora befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Standard Blumberg soll DSL-fähig werden. Zumindest goßenteils.

Die Märkische Oderzeitung schreibt heute über ihren Telekomkontakt, wonach Blumberg im Niederbarnim noch in diesem Jahr DSL-fähig werden solle. Die Deutsche Telekom wolle die Glasfaserkabel im Bereich Ahrensfelde/Blumberg "überbauen". Doch - auch das schreibt die MOZ unter Bezug auf den Pressesprecher der Berliner Telekomvertretung - damit könne dennoch keine Vollversorgung hergestellt werden. Eine hundertprozentige Erschließung bedeute einen unverhältnismäßig hohen Aufwand. Für jene, die dann immer noch DSL nur aus der Werbung kennen und es wollen hat er den Tipp parat, EDGE aus seinem Hause zu wählen.
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