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Zurück   Interessengemeinschaft kein-DSL: Breitband für alle! Seit 2003 > Meldungen & Meinungen > Meinung

Meinung Schmalband nervt entsetzlich. Lassen Sie es raus, aber achten Sie auf Ihre Worte. Wüste Beschimpfungen werden gelöscht.

Antwort
 
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  #1  
Alt 08.08.2010, 12:24
vsven vsven ist offline
Super-Moderator
 
Registriert seit: 14.12.2007
Beiträge: 1.052
vsven ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Standard tagesschau.de: Zweiklassensystem im Internet?

Bislang sind alle Anbieter und Nutzer im Internet gleichberechtigt. Ihre Inhalte laufen über eine Datenautobahn. Doch dem Netz droht der Verkehrsinfarkt, weil die Datenmenge explodiert. Der Ausbau ist teuer. Netzbetreiber wollen das Problem mit Gebühren lösen: Nur wer zahlt, bekommt volle Bandbreite. Das Onlineangebot der tagesschau mit einem Beitrag zur Zukunft der Netzneutralität.
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  #2  
Alt 08.08.2010, 13:34
Benutzerbild von Tiggi
Tiggi Tiggi ist offline
Moderator
 
Registriert seit: 25.10.2006
Ort: Dresden
Beiträge: 1.263
Tiggi befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Standard

Es war doch nur eine Frage der Zeit, die Internetmaut.

Zitat:
Für die Internetznutzer könnte das drei Folgen haben. "Es könnte sein, dass die Netzanbieter statt einer Flatrate wieder volumenbasierte Tarife einführen", sagt Schlauri. Wer große Datenmengen, wie Filme, aus dem Netz zieht, der zahlt dann mehr als ein Gelegenheitsnutzer.
Super, dann sind wir ja dort wo viele hier schon heute sind....
Nur wage ich es zu bewzeifeln, das die damit weltweit durchkommen.....

Zitat:
Die zweite Möglichkeit sind Inhalte gegen Bezahlung. Dann würden die Anbieter die Kosten für ihren bevorzugten Datentransport an die Nutzer weitergeben.
Wäre für mich die fairste Variante, weil dann würde ich z.b. Youtube und co. endgültig meiden
(und für grosse Downloads zahle ich sowiso schon zusätzlich.... )

Zitat:
Es könnte auch sein, dass solche Inhalte weiter kostenlos am heimischen PC abrufbar sind. Dann müssten die Anbieter ihre Vorfahrt im Netz durch Werbung finanzieren. Schon heute sind auf manchen Seiten Werbeclips vor Videos geschaltet.
So "günstig" das auch für uns wäre, es ist aber meiner Meinung nach unrealistisch. Zwar wird auch heute viel Werbung geschaltet, aber welcher "versierte" User tut sich das zu Zeiten von Adblock und Co. noch an??

Ich bin gespannt wie das ausgeht.....
__________________
*Wer Rechtschreibfehler findet, darf diese einstecken und behalten*

Nach Umzug seit dem 15.01.2010 endlich DSL 16000
Seit dem 19.02.2010 ENDLICH Entertain mit VDSL 50 Mbit .
Seit dem 09.04.2018 ENDLICH Entertain mit VDSL 100 Mbit.
Und NEIN, ich bin kein Mitarbeiter der Telekom.


Geändert von Tiggi (08.08.2010 um 13:55 Uhr)
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  #3  
Alt 08.08.2010, 16:20
bonny2 bonny2 ist offline
Kaiser
 
Registriert seit: 06.08.2008
Ort: 10407 Berlin / 04916 Jeßnigk
Beiträge: 1.342
bonny2 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Standard

Dabei sollte man aber nicht vergessen, wie es zu dem hohen Aufkommen kommt. Das sind zum einen die Anbieter selbst (VDSL und Entertain der Telekom) und zum anderen die Portale wie YouTube, myvideo usw. die Werbung im Fernsehen machen und für ihre Dienste werben. Genauso neuerdings die privaten Sender und Maxdome etc.. Die sollten mehr Gebühren für ihre Serveranlagen zahlen, und nicht der Nutzer. Immerhin zahlt man schon genug für schnelle Internetnutzung.

Was ich aber immer noch nicht ganz verstehe: Warum wird so ein Hehl aus der Datenmenge gemacht? Immerhin muss die Leitung so oder so stehen. Egal wie viel da nun drüber jagt oder nicht. Bieten die Carrier keine Flatrates für ihre Großkunden in den Rechenzentren an und wird dort volumenbasiert abkassiert oder wie verhält sich das Ganze?
__________________
Gruß
Nach A2C von T-Home, EDGE von Eplus, HSPA HSDPA 7,2 Mbit von T-Mobile über Maxxim/simply Data nun Call&Surf Comfort via Funk (LTE).
www.jessnigk.kein-dsl.de
Seit Ende 2014 in Berlin mit primacom und 50 Mbit/s (150 Mbit/s möglich).
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  #4  
Alt 08.08.2010, 16:49
vsven vsven ist offline
Super-Moderator
 
Registriert seit: 14.12.2007
Beiträge: 1.052
vsven ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Standard

Bandbreite ist teuer! Sehr teuer! Je nach Anbieter gibt es auch Volumentarife, aber das ist alles eine Sache des "Preises".
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  #5  
Alt 09.08.2010, 12:10
Nenunikat Nenunikat ist offline
Haudegen
 
Registriert seit: 05.07.2007
Beiträge: 534
Nenunikat befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Standard Mehr Daten über die Leitung ...

Zitat:
Zitat von bonny2 Beitrag anzeigen
...
Was ich aber immer noch nicht ganz verstehe: Warum wird so ein Hehl aus der Datenmenge gemacht? Immerhin muss die Leitung so oder so stehen. Egal wie viel da nun drüber jagt oder nicht. Bieten die Carrier keine Flatrates für ihre Großkunden in den Rechenzentren an und wird dort volumenbasiert abkassiert oder wie verhält sich das Ganze?
Also Großkunde dürfte man es wesentlich schwerer haben, ein Flatrate zu bekommen, weil hier mit anderen, durchschnittlichen Datenmengen zu rechnen ist.
Die Flatrate "bügelt" das Ganze ja nur ungefähr über den Durchschnittswert (+ etwas Gewinn).
Deshalb verbieten manche Anbieter auch, dass bestimmte Privatkunden-Angebote auch geschäftlich genutzt werden dürfen.
...
Was die Leitung angeht:
Jede Leitung lässt nur eine bestimmte Menge (hier: Daten) pro Zeiteinheit durch.
Somit müssen weitere Leitungen parallel geschaltet werden oder eine wesentlich teurere Leitung mit mehr Bandbreite, wenn die Nachfrage zu groß ist.
Somit gehen dann die Kosten für den Breitband-Anbieter schon kräftig in die Höhe ...
__________________
"Grenzen gabs gestern" - heute gibts Verhinderungen.
Kein Netz, wenn's drauf ankommt.
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  #6  
Alt 09.08.2010, 12:28
bonny2 bonny2 ist offline
Kaiser
 
Registriert seit: 06.08.2008
Ort: 10407 Berlin / 04916 Jeßnigk
Beiträge: 1.342
bonny2 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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Zitat:
Zitat von Nenunikat Beitrag anzeigen
Also Großkunde dürfte man es wesentlich schwerer haben, ein Flatrate zu bekommen, weil hier mit anderen, durchschnittlichen Datenmengen zu rechnen ist.
Die Flatrate "bügelt" das Ganze ja nur ungefähr über den Durchschnittswert (+ etwas Gewinn).
Deshalb verbieten manche Anbieter auch, dass bestimmte Privatkunden-Angebote auch geschäftlich genutzt werden dürfen.
...
Was die Leitung angeht:
Jede Leitung lässt nur eine bestimmte Menge (hier: Daten) pro Zeiteinheit durch.
Somit müssen weitere Leitungen parallel geschaltet werden oder eine wesentlich teurere Leitung mit mehr Bandbreite, wenn die Nachfrage zu groß ist.
Somit gehen dann die Kosten für den Breitband-Anbieter schon kräftig in die Höhe ...
Und die Leitungen sind schon jetzt nahe der Kapazitätsgrenze, sodass immer mehr Leitungen geschalten werden müssen?
Dabei steht das Web 2.0 doch erst noch in den Startlöchern und es ist mit weiterem Zuwachs zu rechnen.

Für mich ist dann aber auch wiederum klar, dass die Anbieter solcher Web-Dienste für ihren hohen Traffic aufkommen sollten. Ob das Weitergeben der Kosten an den Endverbraucher sinnvoll ist, stelle ich mal in Frage. Immerhin geht das Ganze wohl über Werbung einfacher zu lösen. Außerdem würden die Kunden in Zeiten des harten Wettbewerbs wohl zu anderen Anbietern von solchen Web-Diensten wechseln.

Bin mal gespannt wie sich das weiterentwickelt.
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  #7  
Alt 09.08.2010, 17:51
vsven vsven ist offline
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vsven ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
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Der Präsident der Bundesnetzagentur, Matthias Kurth, hat sich in einem Interview mit dem Deutschlandradio Kultur zur aktuellen Debatte der Netzneutralität zu Wort gemeldet. Ein Auszug:

Zitat:
Deutschlandradio: ... die Telekom (hat) ja bestätigt, dass bereits Gespräche mit Google laufen. Zu Google gehört ja auch Youtube. Also wie konkret ist die Gefahr, dass in Deutschland schon bald Verträge geschlossen werden, die großen Unternehmen, den Datenverkehr zu sichern?

Kurth: Also, dass Unternehmen miteinander sprechen, ist ja zunächst einmal nicht schlecht. Sie dürfen natürlich nicht versuchen, andere, Dritte unfair zu diskriminieren, ja oder gar Kartelle zu bilden. Und insoweit ist natürlich die Netzagentur oder das Kartellamt schon wachsam, dass solche Gespräche, wenn sie denn zu Ergebnissen führen, die Rechte der Verbraucher, der Konsumenten und von uns allen nicht beeinträchtigen. Aber so weit sind wir ja noch nicht, denn man hört auch, dass diese Gespräche bisher zu keinem Ergebnis geführt haben.

Deutschlandradio: Trotzdem, Sie haben es gesagt, ist der Handlungsdruck enorm groß. Ich vergleiche die Datenautobahn mal mit den normalen Autobahnen: Da brauchen wir doch neue Regeln, neue Prioritäten, wenn der Verkehr letztlich die Straßen völlig belegt. Also, welche Modelle sind denn da eigentlich vorstellbar?

Kurth: Na ja, zunächst einmal ist es natürlich auch auf der Autobahn so, dass man schnellere Spuren hat oder dass man für bestimmte Autobahnen etwas zahlt. Wenn das transparent ist und wenn das für alle gleich ist und wenn bestimmte Inhalte und Dienste nicht ausgeschlossen werden, ist das zunächst einmal nicht schlecht. ...

Aber man muss natürlich für alle gleiche Bedingungen schaffen und vor allem wir als Verbraucher, als Nachfrager müssen genau wissen, wie die Regeln sind. Deswegen ist der Hauptgrundsatz: Alles, was dort diskutiert wird, muss transparent sein, es muss offen sein, es darf nicht sozusagen im Hinterzimmer und hinter verschlossenen Türen ausgemacht werden. ...
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  #8  
Alt 10.08.2010, 07:14
vsven vsven ist offline
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vsven ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Standard Handelsblatt: Datenstau im Internet

Immer mehr Video- und Tondateien drängen durchs Internet. Es wird eng. Die Telekomkonzerne wollen deshalb eine Zweiklassengesellschaft etablieren. Besonders eilige oder datenhungrige Dienste sollen zahlen, die anderen müssen warten. Kommt jetzt die Internet-Maut, fragt nun auch das Handelsblatt in einem sehr ausführlichen Artikel.

Geändert von vsven (12.08.2010 um 15:02 Uhr)
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  #9  
Alt 10.08.2010, 13:34
vsven vsven ist offline
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vsven ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
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Und was sagt der größte deutsche Provider, die Deutsche Telekom aktuell zur Netzneutralität? Eine strikte Gleichbehandlung sämtlicher Datenpakete könne nicht im Interesse der Allgemeinheit und der Endnutzer sein, sagt sie. Daher gelte es, innovatives Netzwerkmanagment und unterschiedliche Qualitätsklassen zu ermöglichen. Der Hintergrund ist aus Warte der Telekom, dass eine Gleichbehandlung die Qualität von datenintensiven Diensten wie Videokonferenzen oder Telemedizin erheblich einschränken würde. Dass unterschiedliche Qualitäten auch unterschiedliche Preise haben, sei im Internet ja auch längst etabliert. Eine Position, für die einige Beteiligte hier an der Diskussion ein gewisses Verständnis aufbringen, scheint mir? Ein guter Artikel, den Carta da bereit hält.
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  #10  
Alt 12.08.2010, 15:08
vsven vsven ist offline
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vsven ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
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Nach Google und der Deutschen Telekom gibt es weitere Forderungen nach einem Ende der Netzneutralität. Neben dem Verband Deutscher Kabelnetzbetreiber wird diese Forderung auch vom Bundesverband Breitbandkommunikation (Breko) erhoben. Ausführlich in der Frankfurter Rundschau.
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