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Zurück   Interessengemeinschaft kein-DSL: Breitband für alle! Seit 2003 > Meldungen & Meinungen > Debatte

Debatte Diskutieren Sie, was sich in der Politik auf Bundes- und Europaebene zur Verbesserung der Breitbandversorgung bewegt.

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  #21  
Alt 17.01.2009, 17:57
Benutzerbild von bobb
bobb bobb ist offline
Doppel-As
 
Registriert seit: 16.02.2006
Beiträge: 125
bobb befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Standard

Da bleibt dann wohl alles wie gehabt.
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  #22  
Alt 18.01.2009, 20:04
Billidikid Billidikid ist offline
Foren-As
 
Registriert seit: 16.03.2008
Beiträge: 75
Billidikid befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Standard Telekom will Breitband-Ausbau beschleunigen

Die Süddeutsche Zeitung zitiert den T-COM Chef, wonach die Deutsche Telekom den Ausbau ihres Breitbandgeschäftes ..."bis an die Grenzen des wirtschaftlich Vertretbaren"... beschleunigen will.
Wie es heißt, können 91 Prozent aller Haushalte einen breitbandigen Anschluss über das Netz der Telekom bekommen.

"Für die zukünftigen Investitionen im Breitband-Geschäft ist es zudem notwendig, dass der Konzern hier nicht Marktregulierungen unterworfen wird.
Ich hoffe nicht, dass wir auch bei DSL einen regulierten Markt bekommen werden.
Gerade die Telekom braucht klare Rahmenbedingungen für ihre Investitionen in Deutschland. Aufgrund der umfassenden Regulierung haben wir diese Klarheit heute nicht."

Schon mal gehört?

Richtig!
Diese Meldung ist 4 Jahre alt und ist vom
23.05.2005 !
Quelle: http://www.dsltarife.net/news/127.html


Und am
07.01.2009
Quelle: http://www.handelsblatt.com/unterneh...stiert;2121925

Bislang kann der Bonner Konzern laut eigenen Angaben inzwischen 96 Prozent der Haushalte mit DSL-Anschlüssen versorgen. Etwa 80 Prozent dieser Verbindungen lassen dem Unternehmen zufolge Übertragungsraten von mindestens zwei Megabit pro Sekunde zu. Der Telekom-Chef hatte erst vor Weihnachten in Aussicht gestellt, dass der Bonner Konzern rund zwei Mrd. Euro für flächendeckende Versorgung mit schnelleren Breitband-Anschlüssen bereitstellen könnte - vorausgesetzt die Regulierung würde gelockert.


Chapeau!

(von 91% auf 96% in 4 Jahren!)

Weiter so! und noch mal 4 Jahre warten?

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  #23  
Alt 18.01.2009, 21:01
Flora Flora ist offline
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Registriert seit: 22.02.2007
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Flora befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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Zitat:
Zitat von Billidikid Beitrag anzeigen
Entscheidend für einen schnellen Ausbau ist der Wegfall der Regulierungbehörde bzw. deren bestehende Regelungen.
Und was ist jetzt Deine Position?
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  #24  
Alt 18.01.2009, 23:22
Billidikid Billidikid ist offline
Foren-As
 
Registriert seit: 16.03.2008
Beiträge: 75
Billidikid befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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Zitat:
Zitat von Flora Beitrag anzeigen
Und was ist jetzt Deine Position?
Ich sehe in der regierungsgesteuerten Planung ein erhebliches Problem:

Es werden Steuergelder zur Verfügung gestellt, die die Telekom nicht braucht, da sie genug eigenes Kapital hat, s. Prognose: SES Research hält eine finanzielle Unterstützung der Telekomkonzerne auch nicht für nötig: „Die Branche ist von der Konjunkturkrise wenig stark betroffen und braucht derzeit keine Finanzmittel für das operative Geschäft.“, jedoch nicht binden will.

Der zu debattierende Punkt sollte sein, dass im Konjunkturpaket "Breitbandausbau" u n a b h ä n g i g e Gelder zur Verfügung gestellt werden müssen.

Gelder für Kommunen, damit die in der Lage seien werden, in Eigenregie breitbandige Infrastrukturen zu schaffen.

Als kleines Bsp.
Eine Kommune hat einen verhandelbaren Zugriff auf einen OPAL-Knoten (z.B. von BT). Von dort wird OPAL bis zum Hausanschluss gelegt. Die Versorgung mit bis zu 100 Mbit/s ist damit möglich.

Allerdings würde damit ein für allemal eine Monopolstellung gebrochen.
Gerade aus diesem Grund wird aller Vorausicht nach, so eine Variante nicht durchgehen.
Da wird lieber eine Grundversorgung 2010 mit 100% angestrebt, die für "immer" bei 2 Mbit im Extremfall stehen bleibt.
Eine einmalige Chance wäre vertan!

Und genau da setze ich jetzt noch mal meine beiden Zitate von 2005 und 2009 in den Kontext: wollt ihr DSL, dann schafft die Regulierung ab (soll heißen: gebt uns das Monopol)
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  #25  
Alt 20.01.2009, 12:27
Flora Flora ist offline
Lebende Foren Legende
 
Registriert seit: 22.02.2007
Beiträge: 1.998
Flora befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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Laut Handelsblatt vom heutigen Dienstag hat die Bundesregierung eine Marke gesetzt, was das Konzept für den weiteren Breitbandausbau anbelangt. Danach wies der Staatssekretär beim Bundeswirtschaftsminister Pfaffenbach Forderungen zurück, angesichts der schwierigen wirtschaftlichen Lage bei der Regulierung die Zügel lockerer zu lassen. Es dürfe keine Regulierung um der Regulierung willen geben, doch man müsse "sehr genau darauf achten, dass der Wettbewerb nicht leidet", so Pfaffenbach lauf Handelsblatt.
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  #26  
Alt 26.01.2009, 14:44
Flora Flora ist offline
Lebende Foren Legende
 
Registriert seit: 22.02.2007
Beiträge: 1.998
Flora befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Standard Einwurf der Kabelnetzbetreiber

Dass der Wettbewerb nicht Schaden nehmen darf, findet auch der Verband der Kabelnetzbetreiber ANGA. Begrüßt wird zwar, dass mit einem Konjunkturpaket der Breitbandausbau vorangetrieben werden soll. Doch nach 750 Millionen im Vorjahr wolle man in diesem Jahr mehr als 700 Millionen Euro aus eigenen Mitteln investieren. Solche Investitionen seien aber nur möglich, wenn das wettbewerbliche und regulatorische Umfeld nicht zum Nachteil der Kabelnetzbetreiber verändert werde. Immerhin könnten bis Mitte dieses Jahres durch die Kabelnetze 24 Millionen Kunden versorgt werden, auch in vielen kleinen Gemeinden, die ansonsten kein oder nur unzureichendes Breitband erhalten könnten. Und durch die Einführung eines neuen Datenübertragungsstandards (DOCSIS 3.0) werde man in Kürze 100 Mbit und mehr zur Verfügung stellen.

Deshalb fordert der Verband, dass überall dort, wo leistungsfähige Infrastrukturen bereits bestehen, von einer öffentlichen Unterstützung alternativer Infrastrukturen abgesehen werden muss. Die Förderung sollte sich auf die gänzlich unversorgten "weißen Flecken" beschränken, d.h. auf solche Flächen, bei denen der Aufbau einer breitbandigen Infrastruktur aus rein privatwirtschaftlichen Mitteln in absehbarer Zeit nicht zu erwarten ist. In anderen Gebieten wäre eine Subventionierung alternativer Anbieter und Infrastrukturen immer ein Eingriff in den funktionierenden Markt.
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  #27  
Alt 26.01.2009, 20:54
Nenunikat Nenunikat ist offline
Haudegen
 
Registriert seit: 06.07.2007
Beiträge: 534
Nenunikat befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Standard

Zitat:
Zitat von Flora Beitrag anzeigen
Dass der Wettbewerb nicht Schaden nehmen darf, findet auch der Verband der Kabelnetzbetreiber ANGA.
...
Deshalb fordert der Verband, dass überall dort, wo leistungsfähige Infrastrukturen bereits bestehen, von einer öffentlichen Unterstützung alternativer Infrastrukturen abgesehen werden muss.
Auf die Anga bezogen - nicht auf Flora:
Wird denn nur bei fehlender Infrastruktur (Glasfaserkabel) gefördert oder nicht auch bei anderen Hemmnissen?
Lässt man bei vorhandener Infrastruktur (Glasfaserkabel) alles bei Alten, dürfen die daran Angeschlossenen auch 2011 noch mit ISDN und Modem durch das Internet surfen.
Denn Kabelnetzbetreiber werden dort - solange sie kein eigenes Netz dort haben und es vor allem nur Teile eines Ortsnetzes betrifft - kaum selbst für Breitband sorgen ...
__________________
"Grenzen gabs gestern" - heute gibts Verhinderungen.
Kein Netz, wenn's drauf ankommt.

Geändert von Nenunikat (26.01.2009 um 20:57 Uhr)
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  #28  
Alt 02.02.2009, 23:46
Flora Flora ist offline
Lebende Foren Legende
 
Registriert seit: 22.02.2007
Beiträge: 1.998
Flora befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Standard

Bei der Kanzlerin werden nun also die wichtigsten Unternehmen und Verbände der Telekommunitionsbranche vorstellig, um über die Strategie zum flächendeckenden Ausbau des Landes zu reden. Unter den Teilnehmern herrscht bislang keine Einigkeit über den richtigen Weg zum flächendeckenden Ausbau. Auch nicht eingeladene Player bringen sich ins Gespräch, wie beispielsweise ein Satellitenbreitbandanbieter. Andere haben ihre Zweifel an der Richtung, die die Strategie einzuschlagen scheint.

Der Verband der deutschen Internetwirtschaft eco hat deutliche Kritik an der Zusammensetzung der Runde geäußert. Dort heißt es,
Zitat:
man begrüße die im Konjunkturpaket der Bundesregierung vorgesehene Initiative zum Breitbandausbau in der Fläche. Diese Maßnahme sei besonders geeignet ist, für die wirtschaftliche Entwicklung des ländlichen Raumes schnell Früchte zu tragen. Bei der Umsetzung müsse darauf geachtet werden, dass es nicht zu Rückschritten bei der Vielfalt der Anbieter und der Intensität des Wettbewerbs kommt. Der Teilnehmerkreis eines Treffens bei der Bundeskanzlerin am morgigen Dienstag, bei dem der Branchenverband der Internet Service Provider ebenso fehlt wie eine Vertretung des Mittelstandes der Branche, lasse Schlimmes befürchten.

Es könne nicht angehen, dass die Branchenriesen und ihre Verbandsvertreter das Geld der Steuerzahler unter sich aufteilen, denn in der Fläche gebe es hunderte kleine Anbieter mit wettbewerbsfähigen Lösungen, die mindestens ebenbürtige Leistungen anbieten. Und auf die Qualität der Leistungen komme es an. Das Geld der Steuerzahler sollte nicht für "Breitbandzugänge" ausgegeben werden, die für moderne Applikationen schon heute unzureichend seien. Es gebe eine Vielfalt von Anbietern mit leistungsfähigen und innovativen Lösungen. Nur wenn die Bundesregierung dafür sorge, dass fairer Wettbewerb herrscht, bekomme sie bestmögliche Qualität zum fairen Preis.
Deutliche Kritik übt auch die FDP-Fraktion im Deutschen Bundestag:
Zitat:
Entgegen dem aktuellen Trend zur Planwirtschaft ist für den weiteren Ausbau der Telekommunikations- (TK-) Infrastruktur in erster Linie der Wettbewerb zuständig, nicht die Bundeskanzlerin. Staatlich diktierte Zielvorgaben und 5-Jahres-Pläne gehören in das Reich der sozialistischen Planwirtschaft; diese hat vor langer Zeit im wahrsten Sinne des Wortes abgewirtschaftet. Die Bundesregierung sollte statt an vollmundigen Versprechungen lieber an vernünftigen Rahmenbedingungen arbeiten.

Ordnungspolitisch saubere Rahmenbedingungen versetzen die TK-Branche in die Lage, den Breitbandausbau weiter voranzutreiben. Kooperationen zwischen Unternehmen können Versorgungsengpässe überwinden. Dazu bedarf es allerdings einer soliden Missbrauchsaufsicht.

Auf der politischen Agenda steht vor allem die Flexibilisierung der Vergabe von Frequenzen. Hier sind die Bundesländer in der Pflicht. Die weitere konsequente Ausrichtung der TK-Regulierung auf Wettbewerb sowie die Unterstützung des Aufbaus einer detaillierten Datenbasis über Versorgungslücken sind die Hausaufgaben der Bundesregierung.
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  #29  
Alt 03.02.2009, 08:40
Conny_tv Conny_tv ist offline
Jungspund
 
Registriert seit: 21.03.2007
Beiträge: 16
Conny_tv befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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Ich kann es mir in Thüringen auch nicht vorstellen.
Viele kleine Dörfer mit alten Leitungen !!!
Da sind viele km neue Leitungen Nötig. Das machen die nicht.
Conni_tv
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  #30  
Alt 03.02.2009, 08:42
alle9ne alle9ne ist offline
Super-Moderator
 
Registriert seit: 22.08.2007
Ort: Sachsen
Beiträge: 1.804
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Man muss nur auf den Markt vertrauen, lt. FDP, denn der wirds schon richten

Gruß
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