Newsletter Datenschutz Kontakt Impressum   

 

 

   
 Startseite
 
 Betroffene
 Was tun?
 Bedarf anmelden
 Regionale Initiativen
 Meinungen
 
 Interaktiv
 Forum
 
 Login & Daten ändern
 Regionale Initiativen
 Anbieter
 
 Infos und Alternativen
 Breitbandanbieter
 Landesinitiativen
 Breitbandratgeber
 Verfügbarkeitsabfragen
 Alternative Techniken
 ISDN-Flatrates
 Least Cost Router
 Tipps & Tricks
 Links
 Dämpfungsrechner
 Amüsantes
 
 Anbieter
 Infos für Anbieter
 Statistik Non-DSL
 
 Presse
 Zahlen & Infos
 kein-DSL.de in der Presse
 
 Kontakt / Infos
 Wir über Uns
 Link zu uns
 Datenschutz
 Kontakt
 Impressum
 
Partner
 
 
Werbung
 
 
  #1  
Alt 04.07.2007, 22:49
Flora Flora ist offline
Lebende Foren Legende
 
Registriert seit: 22.02.2007
Beiträge: 1.998
Flora befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Standard Breitbandkonzept für Brandenburg

Ob am Scharmützelsee, in der Boomtown Falkensee, in Kablow, Neulewin, Neuruppins entfernteren Ortsteilen oder kurz vor der Hauptstadt in Woltersdorf - das Problem ist überall dasselbe und die Liste ließe sich umstandlos verlängern: Im Land Brandenburg siehts bei der Breitbandversorgung ziemlich finster aus. Zu selten liest man vom Engagement eines Anbieters wie in Hohen Neuendorf und Birkenwerder beispielsweise der Ganag, rund um Gransee die Firma Winto oder auch der Deutschen Telekom in Berge.

Dass die Breitbandproblematik alles andere als ein Einzelfall ist, ist nach den vielen den Klagen aus Wirtschaft und Privathaushalten (beispielhaft) endlich auch dem Brandenburger Landtag bewusst geworden. Auf seiner Plenarsitzung am heutigen Mittwoch wurde die Landesregierung einstimmig aufgefordert, bis zum Jahresende ein Konzept zur besseren Breitbandversorgung vorzulegen. Damit sollen die weißen Flecken bei der Versorgung mit schnellen Internetverbindungen im ländlichen Raum beseitigt werden.

Die Abgeordneten folgten einem Antrag der Koalitionsfraktionen von SPD und CDU. Wirtschaftsminister Ulrich Junghanns sagte, er habe für den 16. Juli Breitbandanbieter zu einem "Breitband-Dialog" eingeladen. Dort solle geklärt werden, wie die Lücken schnellstmöglich unter anderem unter Nutzung von drahtloser Technologie geschlossen werden können. Er meinte auch, der Staat könne Versäumnisse der Privatwirtschaft nicht ausgleichen. Da der Landtag aber auch die Prüfung des Einsatzes von Strukturfördermitteln der EU beauftragt hat, könnte sich Investitionsförderung am Ende doch als hilfreich bei der flächendeckenen Erschließung des Landes erweisen.
Mit Zitat antworten
Werbung für nicht registrierte Nutzer hier anmelden
  #2  
Alt 05.07.2007, 16:25
Skorpy1 Skorpy1 ist offline
Routinier
 
Registriert seit: 16.04.2007
Ort: 15306
Beiträge: 393
Skorpy1 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Standard RE: Brandenburg: Landtag fordert Breitbandkonzept

Hoffen wir mal, dass es auch nur ansatzweise etwas bringt. Leider bezweifle ich das sehr stark!
__________________
Seit 11.10.2010 DSL 16.000 und es läuft super :-)
Mit Zitat antworten
  #3  
Alt 05.07.2007, 16:58
Flappy Flappy ist offline
Jungspund
 
Registriert seit: 04.05.2007
Beiträge: 12
Flappy befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Standard RE: Brandenburg: Landtag fordert Breitbandkonzept

Zitat:
Original von Flora
Er meinte auch, der Staat könne Versäumnisse der Privatwirtschaft nicht ausgleichen. Da der Landtag aber auch die Prüfung des Einsatzes von Strukturfördermitteln der EU beauftragt hat, könnte sich Investitionsförderung am Ende doch als hilfreich bei der flächendeckenen Erschließung des Landes erweisen.
Kann der "Staat" das wirklich nicht, oder will er es nicht? Gibt es nicht eine Bundesnetzagentur, oder ein Bundekartellamt, dass regulativ eingreifen könnte? Ist Infrastruktur nicht hauptsächliche Sache des Staates, die ggf. nur an Privatunternehmen deligiert werden kann? Und gibt es tatsächlich Versäumnisse der Privatwirtschaft?

Ich denke als Chef eines wirtschaftliches Unternehmen hätten wir alle nicht anders gehandelt und nur dort ausgebaut, wo es sich auch mit Sicherheit lohnt. Welchen Vorwurf kann man den Telekommunikationsunternehmen machen?

Dem "Staat" kann man dagegen schon Versäumnisse vorwerfen, schließlich hat er es versäumt regulativ so einzugreifen, dass sich der Ausbau für Unternehmen eben doch lohnt. Schließlich ist es ja nicht so, dass es auf dem Land kein Geld zu verdienen gibt. Aber warum sollte man ausbauen, wenn man mit Schmalband mehr Geld verdient? Dank eines immer noch monopolistischen Telekommunikationsmarkt auf dem Land gibt es ja auch keine Konkurrenz. Hallo Bundeskartellamt?!

Einige Politiker merken auf Druck von Pivathaushalten und Unternehmen also endlich, dass Sie was versäumt haben schieben aber erstmal anderen die Schuld in die Schuhe. Und meinen dann auch noch sich damit profilieren zu können. Ich bin begeistert!
Mit Zitat antworten
  #4  
Alt 05.07.2007, 17:27
Märker Märker ist offline
Grünschnabel
 
Registriert seit: 05.07.2007
Beiträge: 1
Märker befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Standard

Schon mal dran gedacht, dass der Schuss auch nach hinten losgehen kann? Wenn der Wirtschaftsminister jetzt öffentlich über Fördermaßnahmen nachdenkt und ein Konzept zum Ende des Jahres vorgelegt werden soll, wird möglicherweise kein Anbieter im kommenden halben Jahr investieren. Vllt. werden sogar geplante oder begonnene Maßnahmen auf Eis gelegt. Denn ab irgendwann im kommenden Jahr könnte die Investition deutlich billiger sein und das wird auch den Investoren klar. Da werden sich die betroffenen Interessenten und DSL-Initiativen aber recht herzlich bedanken. Und vielleicht zementiert eine Wirtschaftsförderung Marktstrukturen, die zum Nachteil des Bürgers sind: Denn selbstverständlich kann ja auch T-Com Investitionszuschüsse erhalten, nicht nur Wettbewerber. Einfache Lösungen? Purer Populismus!

Edit @ Flappy: So richtig zuhause bist Du nicht in der Politik, oder? "Der Staat", "unsere Politiker": Vielleicht mal differenzieren, wer welche Rolle hat, wer welche Funktion hat. "Infrastruktur als hauptsächliche Sache des Staates": Darüber kann man trefflich streiten. Es gibt parteien, die mit einiger Berechtigung meinen, privat geht effektiver und schneller, der Staat solle sich nur per PPP beteiligen oder beauftragen. "Monopolistischen Telekommunikationsmarkt/Hallo Bundeskartellamt": Weder haben wir einen monopolistischen Telekommunikationsmarkt, allenfalls Marktdominanz in Teilmärkten. Noch ist dies Aufgabe des Bundeskartellamtes, sondern unterliegt der Regulierung durch die Bundesnetzagentur und die EU-Kommission.
Mit Zitat antworten
  #5  
Alt 05.07.2007, 18:31
Flappy Flappy ist offline
Jungspund
 
Registriert seit: 04.05.2007
Beiträge: 12
Flappy befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Standard

@ Märker:

@ "Staat" - Ich habe dieses Wort nicht ohne Absicht in Anführungszeichen gesetzt, weil es, wie Du richtig bemerkst, in diesem Zusammenhang ein wenig undifferenziert ist - Allerdings war es als Zitat der Aussage von Herrn Junghanns, "Er meinte auch, der Staat könne Versäumnisse der Privatwirtschaft nicht ausgleichen," gemeint. Sorry, wenn das nich ganz klar wurde.

@ "Bundeskartellamt vs. Bundesnetzagentur" - Prinzipiell hast Du ja Recht, dass in erster Linie die Bundesnetzagentur zuständig ist, jedoch gibt es zahlreiche Überschneidungen der Kompetenzen dieser beiden Bundesbehörden, wenn es um marktbeherschende oder meinetwegen auch markdominierende Unternehmen geht, daher ist es nicht ganz so einfach mit der "Zuständigkeit".

@ "Monopol" - Du magst Recht haben, betreibst aber Wortklauberei. Meiner Meinung nach kommt die Situation auf dem Lande einem Monopol der Telekom gleich! Nenn es wie Du willst, aber bisher liegen hier bei uns weit und breit noch keine Kabel von Arcor, oder sonst einer anderen Telfongesellschaft. Gut auf dem Reseller Markt sieht es anders aus, aber auf Seiten der Infrastruktur eben nicht.

@ "Infrastruktur ist Sache des Staates" - Gut vielleicht kann man darüber streiten. Hab ich aber nicht vor, da zumindest das allgemein gültig scheinende Wissen auf meiner Seite ist:
WIKIPEDIA
"Die Planung, Erstellung und Instandhaltung einer Infrastruktur ist im Normalfall die Aufgabe des Staates oder ihm assoziierter Organe (öffentlich-rechtliche Einrichtungen, öffentliche Unternehmen).
Im Zuge der Privatisierung von öffentlichen/staatlichen Betrieben und staatlichen Aufgaben werden insbesondere Erstellung und Instandhaltung der Infrastruktur vermehrt privaten bzw. privatrechtlich organisierten Firmen übertragen. Die Planungs- und Regulierungshoheit bleibt aber weiterhin beim Staat."

Ob Breitbandinternet zu dieser Infrastruktur gehört? - darüber kann man natürlich streiten - ist aber wohl ein Thema für sich.

@ "Schuss kann nach hinten losgehen" - Stimmt, Du hast Recht mit deinen Ausführungen, aber ist das nicht auch andererseits ein Grund hier schnellstmöglich eine verbindliche Regelung zu treffen - oder meinetwegen auch zu sagen, dass es eben diese nich geben wird?
Mit Zitat antworten
  #6  
Alt 05.07.2007, 21:08
Governet Governet ist offline
Haudegen
 
Registriert seit: 27.04.2006
Beiträge: 587
Governet befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Standard

Zitat:
Original von Märker
Schon mal dran gedacht, dass der Schuss auch nach hinten losgehen kann? Wenn der Wirtschaftsminister jetzt öffentlich über Fördermaßnahmen nachdenkt und ein Konzept zum Ende des Jahres vorgelegt werden soll, wird möglicherweise kein Anbieter im kommenden halben Jahr investieren. Vllt. werden sogar geplante oder begonnene Maßnahmen auf Eis gelegt. Denn ab irgendwann im kommenden Jahr könnte die Investition deutlich billiger sein und das wird auch den Investoren klar. Da werden sich die betroffenen Interessenten und DSL-Initiativen aber recht herzlich bedanken.
Wer sagt denn, dass die Hilfen nur der Telekom zukommen müssen. Manche Staaten geben auch gezielt Wettbewerbern Hilfemaßnahmen um einen Infrastrukturwettbewerb zu fördern oder schreiben einen Grundversorgungsauftrag sogar aus.

Zitat:
Und vielleicht zementiert eine Wirtschaftsförderung Marktstrukturen, die zum Nachteil des Bürgers sind: Denn selbstverständlich kann ja auch T-Com Investitionszuschüsse erhalten, nicht nur Wettbewerber. Einfache Lösungen? Purer Populismus!
Wenn man die Geschichte der Rahmengesetzgebung/Regulierungspolitik in Deutschland so verfolgt, versucht man doch eher die Monopolstellung der Telekom zu zementieren, da man ja noch Aktien hält. Ganz aktuell § 9a TKG. Bistream wird auch schon lang hinausgezögert.

Zumal ja, wie oben schon geschrieben, diese Förderung nicht an die Telekom erfolgen muss.

Zitat:
"Infrastruktur als hauptsächliche Sache des Staates": Darüber kann man trefflich streiten.
Ich glaube nicht, sonst würde nicht im GG stehen, dass der Bund dafür zuständig ist, auch wenn er dies an privatwirtschaftlichen Unternehmen weitergibt, so hat er doch immer noch die Pflicht für ausreichende Versorgung geradezustehen (und nicht die Länder auch nicht die Gemeinden (oder habe ich am Förderalismus etwas falsch verstanden)) und ich denke diese ist nicht mehr gegeben, wenn den Leuten und Gemeinden Nachteile entstehen, wenn kein Breitbandzugang vorhanden ist.

Zitat:
Es gibt parteien, die mit einiger Berechtigung meinen, privat geht effektiver und schneller, der Staat solle sich nur per PPP beteiligen oder beauftragen.
Das ist ja auch richtig, aber auch nur dann, wenn es nicht um eine Infrastruktur geht, die für alle verfügbar sein müsste um seine Produkte anbieten zu können. Gut hier muß man differenzieren, wenn viele Nachfrager vorhanden sind, dann lohnt es sich schon, bei wenigen hat jedoch meist nur ein Unternehmen die Chance zu überleben, solang die Investitionen es ermöglichen überhaupt noch Gewinne zu erzielen.

Wohin es führt, wenn man privatwirtschaftlichen Unternehmen Infrastruktur in die Hand gibt, sieht man doch schön am englischen Bahnnetz oder an umfallenden deutschen Strommasten. Wo wird zuerst gespart? Zumal verteilte und damit sinkende Umsätze (für die Unternehmen) dies noch verschärfen.

Zitat:
"Monopolistischen Telekommunikationsmarkt/Hallo Bundeskartellamt": Weder haben wir einen monopolistischen Telekommunikationsmarkt, allenfalls Marktdominanz in Teilmärkten.
Richtig, aber meist sind doch die Teilmärkten betroffen, wo monopolistische Strukturen herrschen, oder etwa nicht? Was nützt es ihnen, wenn die Regulierung auf die Teilmärkte Einfluss nimmt, wo eh schon Wettbewerb herrscht. Gut hier muss man auch wieder differenzieren. Z. B. hätten die Dämpfungsopfer vielleicht schon längst Open End Schaltungen wie z. B. in England, wenn hier anstatt von Resale, schon vor Jahren Bitstream gekommen wäre. Wettbewerber mit eigener Infratstruktur und Mietleitungen lassen ja schon länger Risikoschaltungen zu oder bieten zumindet eine Schmalband-Flat an.

Zitat:
Noch ist dies Aufgabe des Bundeskartellamtes, sondern unterliegt der Regulierung durch die Bundesnetzagentur und die EU-Kommission.
Ich denke, wenn die Bundesnetzagentur versagt, sollte sich auch das Bundeskartellamt einschalten lassen, auch wenn hier eine klare gesetzliche Abgrenzung herrscht. Und ich bin der Meinung, das die BNA, schon öfter bewiesen hat, wem sie Treue geschworen hat. Zumal die jeweiligen Regierungen/Parteien sich nicht mit Ruhm bekleckert haben, bei ihrer Rahmengesetzgebung. (Beispiel Großhandelsflatrate, die mit einfacher Rücknahme der T-Online-Flatrate nicht mehr durchsetzbar war, obwohl T-Online das ein oder andere Unternehmen damit in den Konkurs getrieben hat)

Mich wundert aber, dass du etwas gegen eine Förderung durch den Bund hast, aber nichts gegen Länder- und Gemeindeförderungen. Zumal du ja von Politik Ahnung zu scheinen hast, wenn ich das richtig verstehe (da du Flappy vorwirfst, dass er keine hätte), dann dürften dir auch die förderalistischen Zuständigkeiten bekannt sein. Und wenn die Telekommunikationsinfrastrukur Bundesaufgabe ist, dann hat man das nicht auf Länder und Gemeinden abzuschieben. Zudem die gegenwärtige Situation eindeutig zu Lasten des Bundes geht. Dieser hat doch die wettbewerbs- und kundenfeindliche Rahmengesetzgebung und Regulierung zu verantworten.
Mit Zitat antworten
Werbung für nicht registrierte Nutzer hier anmelden
  #7  
Alt 16.07.2007, 20:44
Flora Flora ist offline
Lebende Foren Legende
 
Registriert seit: 22.02.2007
Beiträge: 1.998
Flora befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Standard Breitbandinitiative Brandenburg heute in Potsdam gestartet [Update]

Brandenburgs Wirtschaftsminister Ulrich Junghanns hat heute in Potsdam die "Breitbandinitiative Brandenburg" gestartet. Auf seine Einladung hin sind die im Land tätigen Netzbetreiber zu einem "Breitband-Dialog" zusammengekommen. In seiner Pressemitteilung erklärte Junghanns: "Breitband-Technologien sind wichtig für die Entwicklung und Wettbewerbsfähigkeit der Brandenburger Wirtschaft. Deshalb setzen wir uns gemeinsam mit den Kammern und kommunalen Spitzenverbänden für einen zügigen Auf- und Ausbau von Breitband-Infrastrukturen und -Diensten im gesamten Land Brandenburg ein."

"Dieses Ziel sei nur im engen Schulterschluss mit den Telekommunikations-Netzbetreibern, den Anbietern von Breitbanddiensten sowie den Landkreisen und Kommunen zu erreichen", fuhr Junghanns fort. "Er freue sich, dass mit dem ‚Breitband-Dialog’ der Startschuss für eine entsprechende gemeinsame Initiative gegeben worden ist." Die Bereitstellung von Telekommunikationsdienstleistungen gehöre nicht zur Daseinsvorsorge des Staates, machte Junghanns laut dpa klar. Vielmehr sollten die Kommunen zum Ausbau einer entsprechenden Infrastruktur bewegt werden. "Der Markt gibt keine Antwort auf die weißen Flecken", bemerkte demnach der Minister. Der Geschäftsführer des Landkreistages, Paul-Peter Humpert, ergänzte, dass eine Nachfragestärkung nötig sei, was besonders durch den wachsenden Datenaustausch mit der Verwaltung (E-Government) erfolgen könne. Nur dann sei eine Wirtschaftlichkeit der Netze möglich.

Partner der "Breitbandinitiative Brandenburg" sind Netzbetreiber aus der Festnetzsparte, UMTS-Betreiber, Betreiber drahtloser Netze, von Satellitendiensten sowie Richtfunkbetreiber. Der Auf- und Ausbau der Breitbandinfrastrukturen im Land Brandenburg soll unter Nutzung aller Technologien erfolgen. Ziel ist es, sowohl "weiße Flecken" in der Versorgung zu beseitigen als auch die Nutzungsrate der Breitbrandangebote zu erhöhen. Die "Breitbandinitiative Brandenburg" wird daher neben DSL auch alle alternativen breitbandigen Anschlusstechnologien wie beispielsweise UMTS, TV-Breitbandkabel, Richtfunk, WiMAX sowie DSL via Satellit umfassen. "Der Wettbewerb aller Zugangstechnologien und Infrastrukturen ist ein entscheidender Parameter für eine stärkere Breitbandverbreitung in Brandenburg", so Junghanns.

Neu in dem Kreis der bisher im Land Brandenburg tätigen Netzbetreiber sind die Heidelberger Deutschen Breitband Dienste, die MVOX aus Garching, die COMPlus AG aus der Stadt Brandenburg, CNS aus Cottbus und NetComTech aus Storkow, die mit WiMAX oder WLAN-Angeboten Endkunden besser versorgen wollen. Die "Breitbandinitiative Brandenburg" ist als Plattform für alle Netzbetreiber offen.
Mit Zitat antworten
  #8  
Alt 17.07.2007, 11:37
Gunter2 Gunter2 ist offline
Grünschnabel
 
Registriert seit: 17.07.2007
Beiträge: 1
Gunter2 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Standard

Heute in der MAZ .

Zitat:
Bereits vor zehn Jahren habe es die Idee gegeben, ein staatliches DSL-Netz mit Hilfe der 17 Technologiezentren zu etablieren. Mit diesem wäre heute eine 90-prozentige Abdeckung erreicht. ... Ganz vom Tisch ist staatlich unterstütztes Breitband allerdings doch noch nicht: Ein entsprechendes Bund-Länder-Programm wird für den Herbst erwartet.
Klingt gut!
Mit Zitat antworten
  #9  
Alt 17.07.2007, 15:58
Skorpy1 Skorpy1 ist offline
Routinier
 
Registriert seit: 16.04.2007
Ort: 15306
Beiträge: 393
Skorpy1 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Standard

Ist aber schon komisch, dass man bereits vor 10 Jahren etwas ähnliches hätte auf die Beine stellen können. Nur damals wollte man halt nicht und heute erkennt man selbst in der Landespolitik die Bedeutung von Breitbandanschlüssen.
__________________
Seit 11.10.2010 DSL 16.000 und es läuft super :-)
Mit Zitat antworten
  #10  
Alt 10.11.2007, 12:14
Flora Flora ist offline
Lebende Foren Legende
 
Registriert seit: 22.02.2007
Beiträge: 1.998
Flora befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Standard

Am Donnerstagabend fand in Schönefeld der Technologietag des Unternehmerverbandes Brandenburg 2007 statt. Titel war "Innovative Schlüsseltechnologien im BBI Flughafenumfeld", doch wenn man die heutige Märkische Allgemeine liest, dann spielte das Thema Internetnutzung und Breitbandversorgung im gesamten Land Brandenburg eine maßgebliche Rolle.

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Potsdam kritisierte, dass Brandenburg seine Breitbandzukunft verschlafe. Der Leiter des Arbeitskreises "Innovative Technologien" im Unternehmerverband Brandenburg votierte daher dafür, die Breitbandversorgung ähnlich dem öffentlichen Personennahverkehr zu finanzieren. Für solche Modelle zeigte sich der Landrat des Landkreises Dahme-Spreewald offen. Die Fördermittelvergabe sei zu überdenken: "Kommunen müssen künftig selbst entscheiden können, ob sie der besseren Kommunikation oder dem Radwegebau Priorität einräumen. Wenn man auf dem Flughafen arbeitet und in Großziethen kein Homebanking machen kann, wird das Auswirkungen auf die Wahl des Wohnortes haben".

Es ist erfreulich, dass der Landrat der Bedeutung der Kommunikationstechnologie den richtigen Stellenwert beimisst. Wenn es auch nicht sein kann, dass in den Kommunen nun verschiedene Infrastrukturprojekte gegeneinander ausgespielt würden. Das sollte auch nicht nötig sein, wenn zur Jahreswende das Brandenburger Breitbanderschließungskonzept vorgelegt wird und die ab dem kommenden Jahr zur Verfügung stehenden Fördermittel angezapft werden oder auch schon heute den Empfehlungen des BMWi ("Der Einsatz öffentlicher Finanzmittel zur Schließung von Breitbandlücken in Deutschland") gefolgt würde.
Mit Zitat antworten
Antwort

Lesezeichen

Stichworte
breitbandförderung, bundesnetzagentur, digitale dividende, mvox, pilotprojekt

Themen-Optionen
Ansicht

Forumregeln
Es ist Ihnen nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Anhänge hochzuladen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Ihre Beiträge zu bearbeiten.

BB-Code ist an.
Smileys sind an.
[IMG] Code ist an.
HTML-Code ist aus.

Gehe zu

Ähnliche Themen
Thema Autor Forum Antworten Letzter Beitrag
Orte ohne DSL in Brandenburg gesucht DSLBringer Brandenburg/Berlin 17 05.09.2008 10:18
15366 Hönow (Brandenburg) sascha Brandenburg/Berlin 1 12.12.2007 17:19
Breitbandausbau: Chef der BNetzA fordert Investition und Kooperation Flora News 2 25.10.2007 20:10
[Angebot] Brandenburg Mari Kontakt 0 03.11.2004 16:29


Alle Zeitangaben in WEZ +1. Es ist jetzt 23:21 Uhr.


Powered by vBulletin® Version 3.8.4 (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2019, Jelsoft Enterprises Ltd.