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News Aktuelles zu Breitbandzugängen und Schmalband"alternativen"

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  #1  
Alt 31.05.2010, 14:27
vsven vsven ist offline
Super-Moderator
 
Registriert seit: 14.12.2007
Beiträge: 1.051
vsven ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Standard Regulierer und abgeschottete Märkte hemmen Breitbandausbau

Der volle wirtschaftliche Nutzen eines echten wettbewerbsbestimmten europaweiten Telekommunikationsmarkts wird Verbrauchern und Unternehmen vorenthalten. Grund: Das EU-Telekommunikationsrecht wird nicht einheitlich angewendet. Das steht im Jahresbericht über den europäischen Binnenmarkt der elektronischen Kommunikation. In den meisten Mitgliedsstaaten herrscht zwar Wettbewerb, dieser findet aber nach wie vor auf nationalen Märkten statt. Außerdem bestehen bei der Wettbewerbsfähigkeit große Unterschiede zwischen den Mitgliedstaaten. In ihrer Digitalen Agenda für Europa drängt die EU-Kommission die Telekombranche und die Regierungen zum gemeinsamen Vorgehen, damit Hochgeschwindigkeits-Internetzugänge und interaktive Kommunikationsdienste möglichst schnell kommen.

Das wirtschaftliche Potential der Telekommunikationsmärkte offenbarte das vorige Rezessionsjahr: Während die Wirtschaft europaweit um über vier Prozent einbrach, verzeichneten die europäischen Telekommunikationsmärkte ein Nullwachstum. In Deutschland schrumpfte diese Branche zwar um 2,5 Prozent, ging damit aber nicht so stark wie andere Branchen zurück. Eine Konzentration auf schnell wachsende innovative Dienste wie beispielsweise Mobilfunkdatendienste könnte nun nach Ansicht der EU-Kommission das Wachstum der Branche in Fahrt bringen. Aber die uneinheitliche Anwendung der bestehenden EU-Vorschriften behindert das Wachstum.

Kritisiert wird, dass die nationalen Telekomregulierer die Durchsetzung der EU-Regeln bisweilen um Jahre hinauszögern. Auf dem Breitband-Vorleistungsmarkt machen z.B. einige nationale Regulierungsbehörden dem etablierten Betreiber Vorgaben für sein Glasfasernetz, während andere die Regulierung ganz auf das herkömmliche Kupferkabelnetz beschränken. Die Regulierung des Breitband-Vorleistungsmarkts sei aber entscheidend für den Wettbewerb und bestimme die Preise und die Qualität der Breitbandprodukte, so die EU-Kommission. Die einheitliche Anwendung des Telekommunikationsrechts sei auch notwendig, um den Aufbau investitionsintensiver Infrastrukturen wie der Zugangsnetze der nächsten Generation (NGA) zu fördern.

In ihrer Beschreibung des deutschen Telekommunikationsmarktes übt die EU-Kommission hinsichtlich der Dauer der Regulierungsverfahren und der teilweisen Passivität der Bundesnetzagentur (BNetzA) nach Meinung des Verbandes der Telekomwettbewerber VATM berechtigte Kritik. Dieses habe eine Verschleppung des Wettbewerbs und Vorteile für die Deutsche Telekom insbesondere bei NGA zur Folge. "Die Qualität der Vorleistungsprodukte der Telekom muss unbedingt deutlich verbessert und die Zugangsmöglichkeiten für die Wettbewerber zum Netz müssen optimiert werden. Hier ist die Bundesnetzagentur stärker zum Handeln aufgefordert", meint der Geschäftsführer des Interessenverbandes.

Es dürfe auch nicht sein, dass die Effizienz der Bundesnetzagentur darunter leide, dass sie immer mehr Aufgaben etwa im Bereich des Energiesektors und Schienenverkehrs habe und einstweilen – so die Angaben der EU-Kommission – nur noch elf Prozent des Personals sowie zwei Personen in leitender Position für den TK-Bereich zuständig seien. Die Verfahrensdauer von mehr als zwei Jahren verhindere wirksame Regulierung, kritisiert die EU-Kommission in ihrem Bericht. Vereinzelt seien Abhilfemaßnahmen überholt, bevor diese im Markt implementiert sind (z. B. ATM-Bitstrom), heißt es beim VATM weiter.

Europaweit lag die durchschnittliche Pro-Kopf-Verbreitung von Festnetz-Breitbandanschlüssen im Januar 2010 bei 24,8 Prozent, was mehr als 123 Millionen Anschlüssen entspricht. In Deutschland sah der Versorgungsgrad mit 30,4 Prozent besser aus. Ein Jahr zuvor lag die Quote bei 27,5 Prozent. Dänemark und die Niederlande stehen mit fast 40 Prozent der Bevölkerung bei der Breitbandversorgung an der Weltspitze. Fast 90 Prozent der Breitbandzugänge in Deutschland sind aktuell DSL-Anschlüsse. Der Anteil des Ex-Monopolisten lag bei 64,2 Prozent (nach 47 Prozent ein Jahr zuvor) bzw 51,8 Prozent inklusive des Resalemarkts.

Die Mobilfunk-Breitbandverbreitung hat sich in Europa zwischen Januar 2009 und Januar 2010 auf 5,2 Prozent nahezu verdoppelt. In Deutschland nahm das mobile Breitband in demselben Zeitraum von 1,8 Prozent auf vier Prozent zu. Finnland, Portugal und Österreich hatten sogar Verbreitungsgrade von über 15 Prozent.
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